Herzlich Willkommen!


Gespräch mit vollehalle

Über den „Aber-Man“, den Blick über den eigenen Gartenzaun und die größte Herausforderung der Menschheit

Im Rahmen unserer Weltwechsel Abschlussveranstaltung im Rostocker Rathaus am 23.11.2019 war die mutmachende Klimashow vollehalle aus Berlin zu Gast. Die Macher*innen portraitieren in ihrer Show Menschen, die in Sachen Klimaschutz bereits etwas bewegen. Beispielsweise der Gründer von Atmosfair, Dietrich Brockhagen, der mit seiner Idee der CO2-Kompensation zumindest übergangsweise eine Möglichkeit geschaffen hat, Flüge, lange Busfahrten und Schiffskreuzfahrten auszugleichen. Oder Heinrich Strößenreuther, der Gründer des Radentscheids – eine Initiative, die Radwege im großen Stil ausbauen will und mittlerweile in vielen Städten Unterstützer*innen gefunden hat. Strößenreuther und Brockhagen sind nur zwei von vielen, die Kai Schächtele und seine Mitspieler*innen zur Klimashow inspiriert haben.

Vor der Vorstellung in Rostock hatte Nathalie Nad-Abonji die Gelegenheit mit Maren Jule Kling und Kai Schächtele von vollehalle über den „Aber-Man“, den Blick über den eigenen Gartenzaun und die größte Herausforderung der Menschheit zu sprechen.

Hier könnt ihr das Gespräch mit den beiden anhören:

 


Weltwechsel in MV!

vom 04. – 24. November laufen 82 Veranstaltungen an 19 verschiedenen Orten zum Thema „Klimaschutz“ unter dem Motto „There is no Planet B!“

Alle Veranstaltungen im Überblick gibt’s hier
Pressespiegel und -Mitteilungen hier
Ansonsten gibt’s auch bei Facebook immer wieder was Interessantes zu finden hier 


Das war die Eröffnung von weltwechsel 2019

Hier gibt´s einen kurzen Bericht, visuelle Eindrücke und die Sammlungvon Ideen für einen gerechten und leistbaren Klimaschutz.

 


weltwechsel bei der Landespressekonferenz am 29.10.2019 in Schwerin

Am Dienstag, den 29.10.2019 um 13 Uhr beginnt die Landespressekonferenz im Schweriner Schloss, Lennéstraße 1, 19053 Schwerin. Als zweites Thema ist „Weltwechsel zum Thema Klimaschutz“ dran mit den Andrea Krönert und Patrice Jäger vom Eine-Welt-Landesnetzwerk M-V e.V.

Zur Seite der Landespressekonferenz geht’s hier


64 Organisationen gründen die Initiative Lieferkettengesetz.

Überall auf der Welt leiden Mensch und Natur unter gewissenlosen Geschäften deutscher Unternehmen. Zum Jahrestag des Brands in der KiK-Zulieferfabrik in Pakistan startet ein Bündnis von Organisationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen eine bundesweite Kampagne.

Berlin, 10. September 2019 – Vor sieben Jahren starben bei einem Fabrikbrand in Karatschi, Pakistan hunderte Menschen, während sie Kleidung für den deutschen Markt produzierten. Der Brandschutz in der Fabrik Ali Enterprises war mangelhaft: Der Hauptkunde KiK interessierte sich zu wenig für die Arbeitsbedingungen bei seinem Zulieferer.

Dieser Fabrikbrand ist kein Einzelfall: Immer wieder kommt es in den Lieferketten von deutschen Unternehmen zu Ausbeutung und Umweltzerstörung. Damit sich das endlich ändert, setzt sich mit der Initiative Lieferkettengesetz ein Bündnis aus 64 zivilgesellschaftlichen Organisationen für einen gesetzlichen Rahmen ein. Ziel ist es, dass deutsche Unternehmen gesetzlich zur Einhaltung von Menschenrechts- und Umweltstandards verpflichtet werden. Außerdem fordert die Initiative, dass Unternehmen für Schäden haften müssen, die mit angemessener Sorgfalt vermeidbar gewesen wären. Das Bündnis hat eine Petition gestartet, um die Bundesregierung zum Handeln zu bewegen.

„Immer wieder gibt es Berichte von brennenden Fabriken, ausbeuterischer Kinderarbeit oder zerstörten Regenwäldern. Das zeigt: Freiwillig kommen deutsche Unternehmen ihrer Verantwortung nicht ausreichend nach. Die Bundesregierung muss endlich einen gesetzlichen Rahmen schaffen, damit Unternehmen Ausbeutung und Umweltzerstörung nicht weiter in Kauf nehmen”, sagte Johanna Kusch, Sprecherin der Initiative Lieferkettengesetz.

Stellvertretend für die vielen Träger- und Unterstützerorganisationen der Initiative waren beim Auftakt in der Bundespressekonferenz Marion Lieser (geschäftsführende Vorstandsvorsitzende OXFAM), Pirmin Spiegel (Hauptgeschäftsführer Misereor), Ernst-Christoph Stolper (stellvertretender Vorsitzender BUND) und Frank Zach (DGB Bundesvorstand) zugegen.

Ihre Forderungen unterstrich die Initiative Lieferkettengesetz mit einer Aktion vor dem Reichstag: Mit Grabsteinen erinnerte sie an Menschenrechtskatastrophen, die deutsche Unternehmen mitverschuldet haben und die zeigen: Gegen Gewinne ohne Gewissen hilft nur noch ein gesetzlicher Rahmen!

Weitere Infos zur Kampagne unter folgenden Links:
Kampagnen – Website
facebook
twitter


Niemanden zurücklassen! Für eine weltoffene, solidarische Gesellschaft – gerade jetzt!

Eine Positionierung ostdeutscher entwicklungspolitischer NRO und Einrichtungen

Wir, das sind entwicklungspolitische Vereine und Initiativen, Landesnetzwerke, Weltläden, Migrantisch-Diasporische Organisationen und eine Stiftung in Ostdeutschland und Berlin. Wir arbeiten auf internationaler und kommunaler Ebene, in Städten wie in ländlichen Gebieten, mit unterschiedlichen Zielgruppen. Wir sind ehrenamtlich und hauptamtlich Engagierte aus diversen Kontexten, mit unterschiedlichen Erfahrungen und Geschichten. Die einen von uns sind selbst von Diskriminierung, Ausgrenzung und Rassismus betroffen, die anderen nicht. Diese Diversität bringt Herausforderungen mit sich, birgt jedoch auch viele Chancen. Gemeinsam sind uns unsere Werte und Prinzipien als Grundlage solidarischen Handelns sowie unsere Vision von einer weltoffenen, gerechten und nachhaltigen Gesellschaft. Die Bewahrung des Planeten durch eine sofortige Kursänderung in der Klima-, Energie- und Wirtschaftspolitik ist für uns elementar.

Zum Positionspapier geht´s hier


SDGs in die Landeshaushalte!

Dokumentation der Arbeitskonferenz für die norddeutschen Bundesländer

45 Vertreter*innen aus Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein trafen sich am 27. November 2018 zur Arbeitskonferenz SDGs in die Landeshaushalte im Schweriner Finanzministerium. Eingeladen hatten die norddeutschen Eine-Welt-Landesnetzwerke in Kooperation mit Engagement Global/Außenstelle Hamburg. Ziel der Arbeitskonferenz war es, eine Gesprächsplattform zwischen Landespolitik, Verwaltung und Zivilgesellschaft zu bieten und auszuloten, wie die 2030-Agenda und die Sustainable Development Goals (SDGs) in den Landeshaushalten verankert werden können.

Jens Martens vom Global Policy Forum erläuterte Interventionsmöglichkeiten innerhalb der Haushaltszyklen, mit denen Themen und Inhalte der SDGs verankert werden können. Er nannte drei Herausforderungen bei der Aufstellung von öffentlichen Haushalten in Deutschland: Transparenzdefizit, Partizipationsdefizit und Kapazitätsdefizit. Letzteres sieht er vor allem bei der Zivilgesellschaft. Andere Länder wie Kanada seien da schon viel weiter.

Dass und wie es gehen kann, zeigte ein Input aus Bremen. Bei der Aufstellung des neuen e-Haushaltes sollen dort die SDGs und die 169 Unterziele den Haushaltstiteln zugeordnet werden. Unterstützt und getragen wird dieses Vorgehen von der Senatskanzlei und der Finanzsenatorin. Die wichtigste Botschaft aus Bremen war: Verbündete suchen, anfangen, miteinander reden.

Hier finden Sie eine Fotodokumentation der Tagung.
Die Präsentation von Jens Martens können Sie hier herunterladen.
Hier stellen wir Ihnen die Präsentation der Vertreter*innen des Landes Bremen zum Download bereit.

Weitere Informationen zu den SDGs finden Sie hier auf unserer Unterseite.


weltwechsel 2018: Wohin wachsen wir?

In 2018 haben wir uns im Rahmen der landesweiten Veranstaltungsreihe weltwechsel mit Alternativen zum unaufhörlichen Wirtschaftswachstum beschäftigt. Auf vielen Lokal- und Regionaltreffen wurden ca. 80 tolle Veranstaltungsideen gesponnen, die in der ersten Novemberhälfte umgesetzt wurden. Hier gibt es einen visuellen Eindruck von ausgewählten Veranstaltungen.

Alle Infos zu weltwechsel und den einzelnen Veranstaltungen finden Sie hier.
Unsere Pressemitteilungen finden Sie hier und die Medienresonanz können Sie hier einsehen.