Herzlich Willkommen!

 

Empowerment-Training in Mecklenburg-Vorpommern mit Phoenix
mit Mutlu Ergün-Hamaz und Mahmut Delice

Freitag, 23. Juni bis Sonntag, 25. Juni
Jugendherberge Stralsund-Devin

Wir kommen aus verschiedenen Kontexten, mit verschiedenen Erfahrungen. Doch uns verbindet die Erfahrung des Rassismus im Deutschland von heute. Wie können wir trotz dieser tagtäglichen Wirklichkeit unsere eigenen persönlichen Ziele verfolgen, wie können wir konstruktiv in dieser Gesellschaft leben und was können wir tun, um Rassismus zu verringern? Diesen Fragen widmen wir uns im Empowerment-Training. Wir arbeiten mit verschiedenen Medien und Methoden, u.a. Einzel- und Gruppengespräch, Rollenspiel und Video. Nach dem Training hat jede und jeder die Möglichkeit individuell weiterzuarbeiten, an einem Folgetraining teilzunehmen oder aktives Phoenix-Mitglied zu werden.

Zielgruppe: schwarze Deutsche, Migrant*innen, People of Color

Weitere Informationen finden Sie hier.


global.gerecht.gestalten
Poetry Slam zum G20-Gipfel

Dienstag, 27. Juni 2017 | 19.30 Uhr
Volkstheater Rostock (Halle 207) | Hellingstraße 1
Donnerstag, 29. Juni 2917 | 19.00 Uhr
Stadthalle Greifswald | Robert-Blum-Straße 18

Anlässlich des G20-Gipfels in Hamburg fordern acht Slammer*innen aus ganz Deutschland die mächtigsten Frauen und Männer der Welt mit Wortwitz und Schlagfertigkeit heraus: Die Menschenrechte müssen verteidigt werden – Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung – Der Hunger in der Welt muss beendet werden – Keine*r darf zurückgelassen werden – Hochverschuldete Länder müssen entschuldet werden – Das UN-Klimaabkommen von Paris muss umgesetzt werden. Die Wortakrobat*innen stehen zwar im Wettbewerb zueinander, doch in ihrer Haltung sind sie vereint: Es ist wichtig, für die Würde jedes einzelnen Menschen einzutreten und eine gerechtere Welt mitzugestalten.

Veranstaltet wird der Slam durch das Bündnis global.gerecht.gestalten. Das Eine-Welt-Landesnetzwerk ist Kooperationspartner.

Weitere Informationen finden Sie hier.


Pressemitteilung

Eine-Welt-Landesnetzwerk überrascht über Entscheidung der Landesregierung zur Nachhaltigkeitsstrategie
Bereitschaft zur Mitarbeit weiterhin groß

Bei der jährlichen Mitgliederversammlung am 12. Mai 2017 in Rostock zeigte sich das Eine-Welt-Landesnetzwerk überrascht über die Entscheidung der Landesregierung, die Entwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes zukünftig beim Wirtschaftsministerium anzusiedeln. Ebenso sorgte die Auswahl der drei Kernthemen Wirtschaft, Digitalisierung und ländliche Räume für Irritation.

„Wir hoffen, dass es auf diese Weise nicht zu einer Verwässerung des Begriffs der Nachhaltigkeit kommt“, sagt Andrea Krönert, Koordinatorin des Netzwerks. „Denn: Wie 2015 in den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen definiert, geht es bei Nachhaltigkeit zentral um Themen wie Ökologie und Globale Gerechtigkeit. Eine Nachhaltigkeitsstrategie für Mecklenburg-Vorpommern darf auf keinen Fall als Vehikel für eine Wirtschaftsförderung im Land umgedeutet werden“, so Krönert.

Die ganze Pressemitteilung finden Sie hier.


Niemanden zurücklassen – Neue dazugewinnen!
Strategien für demokratische Teilhabe, Weltoffenheit und globale Gerechtigkeit

Donnerstag, 7. September 2017
Sparkasse Anklam | Pferdemarkt 1

Im letzten Jahrzehnt sind viele Strukturen im ländlichen Raum verschwunden, die Zusammenhalt und kulturelle und politische Teilhabe ermöglichten. Nicht erst das Ergebnis der Landtagswahl 2016 in Mecklenburg-Vorpommern hat gezeigt, dass viele Menschen sich von aktuellen demokratischen Angeboten nicht angesprochen fühlen. Die Frustration über die gefühlte Perspektivlosigkeit ist hoch. Oft endet der Blick dabei am eigenen Tellerrand und globale Zusammenhänge bleiben komplett außen vor.

Wie können zivilgesellschaftliche Strukturen wieder so gestärkt werden, dass eine weltoffene und demokratiebejahende Stimmung im Land entsteht? Welche Förderung ist nötig, um diese Strukturen dauerhaft lebendig halten zu können? Welches Miteinander von Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung brauchen wir dafür und wie bringen wir dies gemeinsam auf den Weg? Die Tagung will Aufbruch sein für einen Paradigmenwechsel und Anstoß geben für neue Rahmenbedingungen.

Bitte merken Sie sich den Termin vor. In den kommenden Wochen werden wir Sie hier über die konkrete Programmgestaltung auf den neuesten Stand bringen.


WeltWechsel 2017: Menschlichkeit

2. bis 25. November 2017
landesweit

Die Organisator*innen der landesweiten WeltWechsel-Wochen, die ab 2017 die bisherigen Entwicklungspolitischen Tage ablösen, haben sich nach einem intensiven Entscheidungsprozess für das diesjährige Thema für die Veranstaltungsreihe entschieden: Menschlichkeit

Menschlichkeit, Humanismus, Menschenwürde: Angesichts der aktuellen Situation auf der Welt, des zunehmenden Rechtspopulismus und mit der Bundestagswahl im Nacken ist dies ein Thema, das anschlussfähig ist und mit dem sich große Bündnisse schließen lassen. Ein Thema, das sich eignet, eine große Party zu veranstalten, aber auch Leute zu Diskussionsveranstaltungen und Vorträgen zu holen. Es verbindet uns alle, weil die Frage nach der Menschenwürde, nach Menschlichkeit leider wieder aktuell geworden ist. Menschlichkeit, die überall auf der Welt immer wieder zur Disposition steht. Die wir hier bei uns für eine halbwegs sichere Errungenschaft gehalten haben. Das Recht eines jeden Menschen auf seine Würde und die Pflicht, die der anderen anzuerkennen und zu schützen. Ein Thema, das viele Menschen auch außerhalb entwicklungspolitischer Kontexte bewegt.

Aktuelle Informationen finden Sie hier.


Entwicklungspolitische Tage heißen jetzt Weltwechsel
Vision von einer positiven weltweiten Entwicklung

Weltwechsel: So heißt ab 2017 die Veranstaltungsreihe des Eine-Welt-Landesnetzwerks. Immer im November werfen etwa 100 Veranstaltungen unter einem wechselnden Jahresthema in ganz Mecklenburg-Vorpommern Schlaglichter auf aktuelle Diskurse, bringen globale Themen in direkte Verbindung mit dem Leben hier. Und sind mit jährlich etwa 6000 Besucher*innen eine der größten Veranstaltungsreihen des Landes. Mehr zum Namenswechsel hier.


Eine-Welt-Promotor*innen in Mecklenburg-Vorpommern

Inzwischen arbeiten neun Eine-Welt-Promotorinnen in Mecklenburg-Vorpommern und leisten ihren Beitrag zu einem breiteren Bewusstsein über globale Zusammenhänge. Während die sechs Regionalpromotor*innen in Vorpommern sowie im westlichen und südlichen Mecklenburg ganz unterschiedliche Aspekte von Eine-Welt-Arbeit in die Fläche tragen, bringen die Fachpromotor*innenn die Themen Entwicklung und Migration zusammen bzw. leisten einen Beitrag zu einem sozial gerechteren Einkauf der öffentlichen Institutionen.

Über die konkreten Aktivitäten der Eine-Welt-Promotorinnen in den letzten Monaten informieren wir Sie hier auf unserer neuen Unterseite.