weltwechsel 2018:  Wohin wachsen wir?

29. Oktober bis 17. November 2018

 

weltwechsel ist die landesweite Veranstaltungsreihe zu globalen Themen.

Organisiert durch mehrere Dutzend Kooperationspartner*innen und koordiniert durch das Eine-Welt-Landesnetzwerk finden jedes Jahr im November rund 100 Veranstaltungen von Vorträgen über Kurzfilmnächte bis hin zu Theateraufführungen statt.

In diesem Jahr ist das Oberthema Postwachstum. Unter dem Motto Wohin wachsen wir? bereiten über 50 Akteure in allen Landesteilen Workshops, Aktionstage, Filmabende, Vorträge, Forumtheater und Lesungen vor. Momentan wird das Titelmotiv für weltwechsel 2018 entwickelt. Parallel arbeiten viele Gruppen bereits am Programm ihrer weltwechsel-Veranstaltungen.

Sie möchten in Ihrem Ort etwas zum Thema organisieren? Sprechen Sie uns an. Wir unterstützen Sie dabei! Besonders freuen wir uns über Mitstreiter*innen aus dem ländlichen Raum.

Kontakt: Patrice Jaeger | jaeger@eine-welt-mv.de | 0381 3676746-2

Zeitplan 2018

  • Januar Planungs- und Auswertungstreffen
  • Februar: Themenfindung; Doodle-Abstimmung nach Vorgabe von ca. sechs Themen mit einer Kurzbeschreibung
  • Bis April: Vorschläge zum Slogan / Titel des Jahres
  • April: Untersetzen des Themas / Roter Faden in der Geschäftsstelle
  • Mai: Online-Abstimmung zum Slogan / Titel des Jahres
  • 8./9. Juni:  weltwechsel-Workshop in Karnitz
  • Juni: Versendung Logins / Eintragungen ins CMS
  • Juli: Abstimmung Titelbild
  • Ende Juli: Vorabpostkarte erscheint als Aufkleberpostkarte
  • 25. August: Deadline der Eintragungen im CMS für Finanzierung sowie Programmheft
  • Anfang Oktober: Programmhefte erscheinen
  • 29. Oktober 2018 – Eröffnungsveranstaltung in Güstrow  Terminänderung!
  • 17. November 2018 – Abschlussveranstaltung   Terminänderung!

 

Postwachstum

Das aktuelle wirtschaftliche und gesellschaftliche Leitprinzip lautet „höher, schneller, weiter“ – es bedingt und befördert eine Konkurrenz zwischen allen Menschen. Dies führt zum einen zu Beschleunigung, Überforderung und Ausgrenzung. Zum anderen zerstört die Wirtschaftsweise unsere natürlichen Lebensgrundlagen.

Unter Postwachstum wird eine Wirtschaftsweise und Gesellschaftsform verstanden, die das Wohlergehen aller zum Ziel hat und die ökologischen Lebensgrundlagen erhält. Dafür sind eine grundlegende Veränderung unserer Lebenswelt und ein umfassender kultureller Wandel notwendig. In der Umsetzung bedeutet dies insbesondere eine Verringerung von Produktion und Konsum im globalen Norden, da die unendliche Steigerung von Wirtschaftswachstum für starke globale Ungleichheiten sowie ökologische Schäden weltweit verantwortlich ist. Statt neokolonialer Konzepte wird die Verantwortung für die imperiale Lebensweise im Globalen Norden in den Mittelpunkt gestellt und eine sozial-ökologische Transformation angestrebt. Auch oder gerade im Globalen Süden wurden und werden Debatten zu Wirtschaftswachstum geführt, Lösungen erarbeitet und Erfahrungen mit alternativen Wirtschaftsmodellen gemacht, die im hiesigen Diskurs gut genutzt werden können.