weltwechsel: Postwachstum

29. Oktober bis 24. November 2018

 

weltwechsel ist die landesweite Veranstaltungsreihe zu globalen Themen.

Organisiert durch mehrere Dutzend Kooperationspartner*innen und koordiniert durch das Eine-Welt-Landesnetzwerk finden jedes Jahr im November rund 100 Veranstaltungen von Vorträgen über Kurzfilmnächte bis hin zu Theateraufführungen statt.

In desem Jahr ist das Oberthema Postwachstum. Bis 1. Februar konnten sich Aktive an der Online-Abstimmung zum Thema der diesjährigen weltwechsel-Wochen beteiligen. 89 Personen haben mitgestimmt.

Aktuell werden Vorschläge für den Slogan gesucht. Kurz, knackig, witzig, anregend soll der Slogan sein und aus maximal drei Wörtern bestehen. Ideen gerne per Mail an schwartz@eine-welt-mv.de.

Vorbereitet wird weltwechsel durch über 50 Akteure, viele Veranstaltungsideen werden bei Regionaltreffen gesammelt und aufeinander abgestimmt. Termine für die nächsten Treffen:

Donnerstag, 26. April 2018 | 10.30-14.00 Uhr
Neubrandenburg, 5. Ringstraße 55
für das südliche Mecklenburg

Donnerstag, 7. Juni 2018 | 12.30 Uhr
Rostock, Peter-Weiss-Haus, Doberaner Staße 21
für Rostock und Umgebung

Zeitplan 2018

  • Januar Planungs- und Auswertungstreffen
  • Februar: Themenfindung; Doodle-Abstimmung nach Vorgabe von ca. sechs Themen mit einer Kurzbeschreibung
  • April: Untersetzen des Themas / Roter Faden in der Geschäftsstelle
  • Bis April: Vorschläge zum Slogan / Titel des Jahres
  • Mai: Online-Abstimmung zum Slogan / Titel des Jahres
  • 8./9. Juni:  Auftakttreffen weltwechsel in Karnitz
  • im Juni/Juli: Abstimmung Titelbild
  • Ende Juli: Vorabpostkarte erscheint als Aufkleberpostkarte
  • 25. August: Deadline der Eintragungen im CMS für Finanzierung sowie Programmheft/Flyer
  • Anfang Oktober: Flyer und Programmhefte erscheinen
  • 29. Oktober 2018 – Eröffnungsveranstaltung in Güstrow  Terminänderung!

 

Postwachstum

Das aktuelle wirtschaftliche und gesellschaftliche Leitprinzip lautet „höher, schneller, weiter“ – es bedingt und befördert eine Konkurrenz zwischen allen Menschen. Dies führt zum einen zu Beschleunigung, Überforderung und Ausgrenzung. Zum anderen zerstört die Wirtschaftsweise unsere natürlichen Lebensgrundlagen.

Unter Postwachstum wird eine Wirtschaftsweise und Gesellschaftsform verstanden, die das Wohlergehen aller zum Ziel hat und die ökologischen Lebensgrundlagen erhält. Dafür sind eine grundlegende Veränderung unserer Lebenswelt und ein umfassender kultureller Wandel notwendig. In der Umsetzung bedeutet dies insbesondere eine Verringerung von Produktion und Konsum im globalen Norden, da die unendliche Steigerung von Wirtschaftswachstum für starke globale Ungleichheiten sowie ökologische Schäden weltweit verantwortlich ist. Statt neokolonialer Konzepte wird die Verantwortung für die imperiale Lebensweise im Globalen Norden in den Mittelpunkt gestellt und eine sozial-ökologische Transformation angestrebt. Auch oder gerade im Globalen Süden wurden und werden Debatten zu Wirtschaftswachstum geführt, Lösungen erarbeitet und Erfahrungen mit alternativen Wirtschaftsmodellen gemacht, die im hiesigen Diskurs gut genutzt werden können.