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Donnerstag 30.11.2017 | 18:00
Domstraße

Wenn der Staat tötet

Todesstrafe in Belarus

Vortrag im Rahmen der Kampagne "Cities for Life", Städte für das Leben - Städte gegen die Todesstrafe mit Andrus Krecka (Menschrechtsaktivist aus Belarus) und Vertreter*innen von Amnesty International. Belarus ist das letzte Land Europas und der ehemaligen Sowjetunion, das die Todesstrafe vollstreckt. Informationen über die Todesstrafe gelten als Staatsgeheimnis. Aufgrund der Geheimhaltung können weder verlässliche Daten über die Anzahl der Todesurteile und Hinrichtungen erhoben werden, noch die Identität aller Todeskandidaten geklärt werden. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR erlangte Belarus seine Unabhängigkeit, blieb aber von Russland abhängig – seitdem sollen etwa 400 Personen zum Tode verurteilt und hingerichtet worden sein. Präsident Lukaschenko, im Amt seit 1994, will die politische Situation der Sowjetunion in Belarus wieder herstellen. Die Referierenden berichten über die Lage im Land, die Menschenrechte und das Leben der Menschen. Außerdem: Stündlich läuten die Glocken an diesem Tag! Wir laden ein zum Innehalten und Nachdenken über die Menschenrechte und die Ehrfurcht vor dem Tod 12 Uhr: Dom St. Nikolai, 13 Uhr: Wieck, 14 Uhr: St. Joseph, 15 Uhr: St. Marien, 16 Uhr: Christuskirche, 17 Uhr: St. Jacobi

Referent_in: Andrus Krecka & Amnesty International

Veranstalter: zusammen wachsen

Kooperationspartner: Universitäts- und Hansestadt Greifswald