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Sonntag 05.11.2017 | 10:00
Doberaner Straße 21

Kreide an, was dir nicht passt!

Brunchen - Philosophieren - Ankreiden!

Kopf an: Woher kommt die Idee des Humanismus? Wer hat sich dazu bereits Gedanken gemacht? --> Ein historischer Mini-Input mit Brunch Kreativität an: Was verstehst du ganz persönlich unter Menschlichkeit? Wie kommen wir da hin? --> Du bist gefragt: entwirf Forderungen und Bilder für mehr Menschlichkeit vor der eigenen Haustür und für die global vernetzte Gesellschaft. Aktivität an: Kreide raus und los! --> Wir bereichern die Rostocker Innenstadt in mehreren Kleingruppen mit euren Ideen mit großen Kreidebildern und regen Passant*innen zum Nachdenken an. *für einen gemühtlichen Einstieg, bringt bitte alle etwas zum brunchen mit, wir teilen dann alles vor Ort und versüßen damit den theoretischen Input.

Referent_in: Dunja Krachenfels, Gwendolyn Stampa, Bauke von Rechenberg

Veranstalter: KonGloRI - KonsumGlobalRostockInitiative

Was wir sonst so machen http://www.soziale-bildung.org/bildungsangebote/rundgaenge/stadtrundgang-konsum-global-in-rostock/

Kooperationspartner: Soziale Bildung e.V.


Dienstag 14.11.2017 | 20:00
Doberaner Straße 21

Sudabeh Mohafez: »Behalte den Flug im Gedächtnis«

Autorinnenlesung & Gespräch

Wo gehörst du hin? Welche Kultur ist die deine? Auf Fragen wie diese gibt es keine eindeutigen Antworten – schon gar nicht, wenn man wie Sudabeh Mohafez ganz selbstverständlich in mehreren Welten zu Hause ist. Wer im Kindesalter in der Heimat des Vaters (dem Iran) aufwuchs und die Ferien regelmäßig in jener der Mutter (Deutschland) verbrachte, wer mit der Verflechtung von Mutter- und Vatersprache aufwuchs und vom ersten Lebenstag an den Reichtum dieser Sprach- und Kulturräume verinnerlicht hat, dem kann jeglicher Bekenntniszwang nur absurd erscheinen. »Behalte den Flug im Gedächtnis« versammelt größtenteils unveröffentlichte Erzählungen aus mehr als zehn Jahren. Sie handeln von Stolz und Scham, von ungeheuerlichen Begegnungen und von Menschen, die sich ganz selbstverständlich mehr als nur einer Kultur, mehr als nur einem Sprachraum und mehr als nur einer ethnischen Wirklichkeit zugehörig fühlen. Sudabeh Mohafez lebte in Teheran, Berlin, Lissabon und Stuttgart. Mittlerweile im Schwäbischen Wald ansässig, schreibt sie Romane, Erzählungen, Gedichte, Theaterstücke und übersetzt aus dem Persischen, Portugiesischen und Englischen. www.sudabehmohafez.de Eintritt: 5,- €/ 3,- € ermäßigt

Referent_in: Sudabeh Mohafez

Veranstalter: Literaturhaus Rostock

Das Literaturhaus Rostock engagiert sich in der Vermittlung vielfältiger Gegenwartsliteratur - naturgemäß werden dabei auch wesentliche gesellschaftliche Fragen diskutiert. Weiterer großer Schwerpunkt ist die Sprach- und Leseförderung für Kinder und Jugendliche. www.literaturhaus-rostock.de

Kooperationspartner: Robert-Bosch-Stiftung


Mittwoch 22.11.2017 | 19:00
Doberaner Straße 21

¡Zapatismo actual!

Info- und Diskussionsveranstaltung: Die Rebellion der zapatistischen Befreiungsbewegung in Chiapas/Mexiko

Die zapatistische Bewegung ist seit ihrem bewaffneten Aufstand im Januar 1994 mit ihrer konkreten Selbstverwaltung, die sich anschließend in Teilen des mexikanischen Bundesstaates Chiapas entwickelte, ein wichtiger Bezugspunkt für linke Kämpfe weltweit geworden. Für eine aktuelle Einschätzung soll es um folgende Fragen gehen: Wie steht es heute um die emanzipatorischen Autonomieprozesse in den zapatistischen Regionen? Welche Schwierigkeiten, welche Fortschritte gibt es? Wie ist ihr aktuelles Buch "Das kritischen Denken angesichts der kapitalistischen Hydra" zu verstehen? Welche Vorschläge bringen sie ein, um Menschen und Umwelt eine solidarisch ökologische Perspektive zu bieten? Wie können die Debatten und Praktiken der Zapatistas die außerparlamentarischen linken Organisationsprozesse in Europa und weltweit inspirieren?

Referent_in: Die Referent*innen sind aus der Gruppe B.A.S.T.A. Münster und im Ya-Basta-Netz organisiert

Veranstalter: Ya-Basta-Netz

Das Ya-Basta-Netz ist ein Netzwerk der Freundschaft und Rebellion. Es kämpft inspiriert durch das Politikverständnis der Zapatistas für eine Welt ohne Grenzen und Mauern, eine solidarische Welt mit einem würdigen Leben für alle. Website ya-basta-netz.org leider gerade außer Betrieb.


Mi-So 22.11.2017 - 26.11.2917 | 16:00-24:00
Doberaner Str. 21

Tage des indigenen Films 2017

Indigene Gesellschaften werden weltweit innerhalb ihrer spezifischen regionalen und politischen Kontexte marginalisiert. Ihre Kulturen nehmen auf vielfältige Weise Bezug auf die leidvolle Geschichte des Kolonialismus und dessen gegenwärtige Auswirkungen. Die Aushandlung einer eigenen kulturellen Identität ist davon geprägt, sich einerseits gegenüber der hegemonialen westlichen Kultur und Lebensart zu behaupten und andererseits diese auch selbstbestimmt anzunehmen – sich von außen also nicht festlegen zu lassen, wie man zu leben habe. Weiterhin finden sich sehr konkrete kolonialistische Praktiken in der Lebensrealität Indigener wieder. Noch immer wird indigenen Gruppen ihr Recht auf ein angestammtes Territorium oder darauf, einen Lebensraum selbstbestimmt zu wählen, abgesprochen. Private und nationalstaatliche Akteure begehen in Verfolgung ihrer wirtschaftlichen Interessen Raubbau an den Bodenschätzen, was auch im 21. Jahrhundert zu Vertreibung indigener Gesellschaften führt. In der medialen Darstellung Indigener werden Stereotype und Klischees von den "wilden Völkern" reproduziert; in Film und Fernsehen haben Indigene selten eine eigene Stimme. Mit den Tagen des indigenen Films wollen wir das Interesse für die Kultur und soziale Situation indigener Gesellschaften wecken und Indigenen eine Plattform bieten, ihre Lebenssicht aus der eigenen Perspektive darzustellen. Die Beschäftigung mit indigenen Kulturen kann auch unsere Weltsicht und unser Verhalten verändern und ein konstruktives Miteinander auf Augenhöhe überhaupt erst ermöglichen. Weitere Informationen unter indigen.elements-ev.org

Referent_in: Christin Gustke, Enoka Ayemba, Stefanie Land-Hilbert, Rosana Perez de la Cruz, Thomas Pätzold

Veranstalter: elements. Bildung und Kultur in der Einen Welt e.V. Rostock

Wir suchen in unserer Vereinsarbeit und in unseren Projekten das Verbindende zwischen Angehörigen verschiedener Kulturen, Ethnien und Religionen. Menschlichkeit, Weltoffenheit und Toleranz sind dabei unsere grundlegenden Prinzipien.

Kooperationspartner: Peter Weiss Haus e.V.


Donnerstag 23.11.2017 | 19:00
Doberaner Straße 21

Menschenrechte in der deutschen Entwicklungspolitik?

Vortrag und Gespräch im Rahmen der Reihe "Politischer Donnerstag"

Ungleichheit ist nicht nur eine Menschenrechtsfrage, sondern auch ein zentrales Entwicklungshemmnis. Darum muss eine zukunftsorientierte Entwicklungszusammenarbeit die vorhandene Ungleichheit im Zugang zu natürlichen und gesellschaftlichen Ressourcen und Dienstleistungen vermindern. Menschenrechte wie freie Wahlen, Ernährungssicherheit und Bildung sind nur erreichbar, wenn staatlicherseits nicht systematisch Gruppen ausgeschlossen und diskriminiert werden. Die Erklärung zur Annahme der Agenda 2030 enthält ein besonders starkes Bekenntnis zu den Menschenrechten. Stellt sich die deutsche Entwicklungspolitik dieser Herausforderung? Michael Windfuhr ist stellvertretender Direktor des Deutschen Institutes für Menschenrechte und hat vorher fast 20 Jahre lang die internationale Menschenrechtsorganisation FIAN (Food First Information and Action Network) mit aufgebaut und geleitet. Er setzt sich im Rahmen der Vereinten Nationen auch international sehr aktiv für Menschenrechte ein.

Referent_in: Michael Windfuhr

Veranstalter: Ökumenische Arbeitsstelle Mecklenburg

Wir begleiten Partnerschaften zu Kirchen in Tansania, Rumänien, Kasachstan, England sowie Ohio und organisieren Bildungsveranstaltungen zu Fragen von Schöpfungsbewahrung, weltweiter Gerechtigkeit und Lebensstilen. Flucht und Asyl gehören ebenfalls zu den Aufgabenbereichen.

Kooperationspartner: Soziale Bildung e.V. Rostock