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Montag 06.11.2017 | 19:00
Bahnhofstraße 4-5

HUMAN – Die Menschheit

Ein Film von Yann Arthus-Bertrand ("Die Erde von oben", "Home")

Was macht uns zu Menschen? Was lässt uns lieben, leiden, und was verbindet uns trotz unterschiedlicher Herkunft im tiefsten Inneren?

Durch die Begegnung mit Menschen aus über 60 Ländern, die in ebenso vielen Sprachen vor der Kamera aus ihrem Leben erzählen, entsteht ein Kaleidoskop aus Lebensfreude, Glück und Sehnsucht, aber auch den Schattenseiten unserer Existenz. Von Freiheitskämpfern in der Ukraine über Bauern in Mali bis zu Todeszellen-Insassen in den USA, von frisch Verliebten über Menschen, die ihre Familie verloren haben, bis zu Kindern und ihrem unverstellten Blick auf die Welt liefert „HUMAN – Die Menschheit“ eine packende und emotionale Momentaufnahme dessen, was es heißt, heute auf unserem Planeten zu leben – und unserer Verantwortung, die Zukunft als Gemeinschaft zu gestalten.

+++Drei Jahre Produktionszeit, Drehorte in 60 Ländern, 2.020 Interviews in 63 Sprachen, 500 Stunden Luftaufnahmen+++ HUMAN – DIE MENSCHHEIT ist das Ergebnis einer ungewöhnlichen Zusammenarbeit zweier Non Profit-Organisationen. Die philanthropisch orientierte Bettencourt Schueller Foundation finanzierte das Projekt für Yann Arthus-Bertrands GoodPlanet Foundation, die den Film inhaltlich und organisatorisch steuerte.

FR 2015, 143 min, Originalfassung mit deutschen Nebentiteln

Veranstalter: Koeppenhaus

Das Literaturzentrum im Koeppenhaus führt pro Jahr ca. 120 Veranstaltungen durch. Unser Haus versteht sich auch als ein Forum zur Diskussion von Fragen gesellschaftlicher Relevanz und möchte eine demokratische Kultur der Vielfalt und gesellschaftlichen Teilhabe fördern. www.koeppenhaus.de


Mittwoch 15.11.2017 | im Anschluss an die Lesung
Bahnhofstraße 4-5

Tar-Konzert mit Elshan Ghasimi

Nach der Lesung mit Sudabeh Mouhafez klassische persische Musik mit Tar-Spielerin Elshan Ghasimi (Teheran/Berlin)

Elshan Ghasimi spielt auf einer Tar, man findet dieses Instrument in zahlreichen Ländern des vorder- und zentralasiatischen Raumes, vor allem im Iran, in Aserbaidschan, in Armenien und in Turkmenistan. Insbesondere in der iranischen klassischen Musik ist die Tar seit der Kadscharendynastie eines der wichtigsten Musikinstrumente und zwar sowohl solistisch als auch im Ensemble. Der Tar als Soloinstrument ihren typisch metallischen, leicht vibrierenden und zwischentonreichen Klang zu entlocken, versteht Elshan Ghasimi meisterlich. Ihr Konzert gestaltet sie mit Improvisationen über eine klassische persische Tonleiter. Elshan Ghasimi, 1981 im Iran geboren, ist Musikerin, Komponistin und Musiklehrerin. Sie hat in Teheran (Iran) und Baku (Aserbaidschan) studiert und verschiedene Meisterkurse absolviert. Von 1998 bis 2006 war sie Mitglied des Iran's National Orchestra, das ausschließlich Werke für traditionelle persische Saiten- und Holzblasinstrumente aufführte. Ghasimi lebt und arbeitet in Teheran und Berlin.

Referent_in: Elshan Ghasimi

Veranstalter: Koeppenhaus

Das Literaturzentrum im Koeppenhaus führt pro Jahr ca. 120 Veranstaltungen durch. Unser Haus versteht sich auch als ein Forum zur Diskussion von Fragen gesellschaftlicher Relevanz und möchte eine demokratische Kultur der Vielfalt und gesellschaftlichen Teilhabe fördern. www.koeppenhaus.de


Mittwoch 15.11.2017 | 19:30
Bahnhofstraße 4-5

Behalte den Flug im Gedächtnis

Autorenlesung mit Sudabeh Mohafez

Wo gehörst du hin? Welche Kultur ist die deine? Auf Fragen wie diese gibt es keine eindeutigen Antworten – schon gar nicht, wenn man wie Sudabeh Mohafez ganz selbstverständlich in mehreren Welten zu Hause ist. Wer im Kindesalter in der Heimat des Vaters (dem Iran) aufwuchs und die Ferien regelmäßig in jener der Mutter (Deutschland) verbrachte, wer mit der Verflechtung von Mutter- und Vatersprache aufwuchs und den Reichtum dieser Sprach- und Kulturräume verinnerlicht hat, dem kann jeglicher Bekenntniszwang nur absurd erscheinen. Für die jungen Menschen in diesen Erzählungen stellt die Zugehörigkeit zu mehr als nur einer Kultur, mehr als nur einem Sprachraum und mehr als nur einer ethischen Wirklichkeit keine besondere Herausforderung dar. Vielmehr ist sie vom ersten Lebenstag an selbstverständlich und fraglos gelebter Alltag. Sudabeh Mohafez’ Geschichten widmen sich wesentlichen Fragen unserer Zeit – manchmal augenzwinkernd, manchmal zornig, aber immer ermutigend. Foto: (c) Martin Kreiner

Referent_in: Sudabeh Mohafez

Veranstalter: Koeppenhaus

Das Literaturzentrum im Koeppenhaus führt pro Jahr ca. 120 Veranstaltungen durch. Unser Haus versteht sich auch als ein Forum zur Diskussion von Fragen gesellschaftlicher Relevanz und möchte eine demokratische Kultur der Vielfalt und gesellschaftlichen Teilhabe fördern. www.koeppenhaus.de