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Sonnabend | 19:00 Uhr
Katharinenberg 35

„Wir sind jung, wir sind stark“ – Film

Weltwechsel Labor

Rostock-Lichtenhagen 1992. In einer verödeten Wohnsiedlung hängen die Jugendlichen herum und wissen nichts mit sich anzufangen. Tagsüber gelangweilt, harren sie der Nächte, um gegen Polizei und Ausländer zu randalieren. Auch Stefan (Jonas Nay), der Sohn eines Lokalpolitikers (Devid Striesow), streift mit seiner Clique ziellos durch die Gegend. Es brodelt, aber immer nur bis kurz vor dem Siedepunkt. Ohne Job und eine Aufgabe finden die Freunde immer nur sich selbst als Ziel kleinerer und großer Grausamkeiten. Liebe ist austauschbar, Freundschaft und Loyalität sind nur Beiwerk einer aufgesetzten Ideologie. Auch Lien (Trang Le Hong) lebt mit ihrem Bruder und ihrer Schwägerin in der Siedlung, im sogenannten Sonnenblumenhaus, das von Vietnamesen bewohnt wird. Sie glaubt in Deutschland eine Heimat gefunden zu haben und will auch nach der Wende bleiben. Ihr Bruder dagegen plant die Rückkehr, weil er vor dem Hintergrund der wachsenden Anfeindungen um die Zukunft seiner Familie fürchtet. Es ist der 24. August als die Geschichten dieser Menschen zusammentreffen: Der Mob hat sich vor dem Sonnenblumenhaus versammelt. Auch Stefan, Robbie und die anderen sind unter den Randalierern. Die Krawalle eskalieren und schließlich wirft einer den ersten Molotow-Cocktail ins Haus. Die tatenlos zuschauende Menge klatscht Beifall. Am Ende dieses Tages wird sich für viele das Leben geändert haben. Dabei eint sie alle die Sehnsucht nach einer Heimat, nach Liebe und einer Alternative im Leben; nach der Möglichkeit den eigenen kleinen Traum vom Glücklichsein verwirklichen zu können. WIR SIND JUNG. WIR SIND STARK. zeigt eindringlich wie eine Gesellschaft in einer lauen Sommernacht moralisch gegen die Wand fährt. Mit Feingefühl und Sensibilität folgt Burhan Qurbani dem schmalen Grat zwischen Verlust von Identität und der daraus resultierenden Flucht in eine Ideologie, die vermeintlich eine Perspektive verspricht. Mutig zeichnet der Regisseur das Bild einer verlorenen Generation und das moralische Versagen der Gesellschaft, sich um die Menschen zu kümmern.

Veranstalter: Polifrei im Speicher am Katharinenberg

Immer Freitags trifft sich eine politisch interessierte Gruppe junger Menschen (14 bis 18 Jahre) um ihren Alltag mit wichtigen Dingen zu füllen. So entstehen Filmabende, Plakate, Workshops, Demos, Stadtrundgänge und Kaffeeklatsch ;-)


Sonnabend 04.11.2017 | 19:00
Katharinenberg 35

Deportation Class

Ein Film von Carsten Rau und Hauke Wendler

Sie kommen in der Nacht, sie reißen Familien aus dem Schlaf und setzen sie in ein Flugzeug: Sogenannte Zuführkommandos von Polizei und Ausländerbehörden haben im vergangenen Jahr 25.000 Asylbewerber aus Deutschland abgeschoben. Und jetzt im Wahlkampf fordert die Bundeskanzlerin bereits eine "nationale Kraftanstrengung", um noch härter durchzugreifen. Doch was bedeutet eine Abschiebung eigentlich? Und was macht sie mit den Männern, Frauen und Kindern, die abgeschoben werden? Der 85-minütige, preisgekrönte Dokumentarfilm DEPORTATION CLASS zeichnet ein umfassendes Bild dieser staatlichen Zwangsmaßnahmen: Von der Planung einer Sammelabschiebung über den nächtlichen Großeinsatz in den Unterkünften der Asylbewerber bis zu ihrer Ankunft im Heimatland und der Frage, was die Menschen dort erwartet. Erstmals hatten die Regisseure Carsten Rau und Hauke Wendler, die zu diesem Thema bereits den mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilm 'Wadim' realisierten, die Möglichkeit, eine Sammelabschiebung zu filmen. Dabei wurden 200 Asylbewerber nach Albanien ausgeflogen: Bewegende, teils schockierende Bilder, die in Deutschland so noch nicht zu sehen waren. Der Dokumentarfilm DEPORTATION CLASS zeichnet aber nicht nur ein präzises, nüchternes Bild dieser nächtlichen Abschiebungen. Der Film gibt auch denjenigen ein Gesicht, eine Stimme und damit ihre Würde zurück, die in den Fernsehnachrichten nicht zu Wort kommen: Menschen wie Gezim, der in Deutschland auf eine bessere Zukunft für seine Kinder hoffte und ohnmächtig zusehen muss, wie sein Traum zerplatzt. Oder die Familie von Elidor und Angjela, die vor der Blutrache flüchten musste und nach der Abschiebung in Albanien ins Bodenlose stürzt.

Veranstalter: AG Medizin und Menschenrechte Greifswald

Die AG Medizin und Menschrechte ist eine Gruppe von Medizinstudierenden, die sich kritisch mit Medizin, Gesundheit und Menschenrechten im globalen Kontext auseinandersetzen. Momentan liegt der Schwerpunkt der Arbeit auf Zugang zum Gesundheitssystem für Geflüchtete. Kontakt: menschenrechte@fsrmed.de

Kooperationspartner: Polifrei Stralsund


Dienstag 14.11.2017 | 18:00
Lindenallee 35

Krieg. Stell dir vor, er wäre hier.

Klassenzimmerstück ab 14 Jahren von Janne Teller, aus dem Dänischen von Sigrid C. Engeler

Stell dir vor, es ist Krieg – nicht irgendwo weit weg, im Irak oder in Afghanistan, sondern hier, in Europa, mitten unter uns. Die demokratischen Staaten sind zusammengebrochen und faschistische Diktaturen entstanden. Seit Jahren bekämpfen sich Franzosen, Deutsche, Italiener und Griechen. Die Städte sind zerstört, die Wirtschaft liegt brach und nirgends ist es sicher. Es regieren Angst, Kälte und Hunger in Europa. Wer kann, flieht in den Nahen Osten, wie der 14-jährige Protagonist dieser Geschichte, der aus Deutschland stammt. In einem ägyptischen Flüchtlingslager versuchen er und seine Familie, ein neues Leben zu beginnen. Doch die Versorgungslage ist schlecht, das Lagerleben zermürbend und er wird von Flüchtlingskindern aus anderen Ländern gemobbt. Weil seine Familie keine Aufenthaltsgenehmigung hat, kann er nicht zur Schule gehen, kein Arabisch lernen, keine Arbeit finden. Er fühlt sich als Mensch dritter Klasse, erfährt Ausgrenzung und Fremdenhass. Jeden Tag sehnt er sich danach, zurückzukehren, nach Hause. Doch wo ist das? Das Stück erzählt in eindrucksvoller Klarheit von den Schrecken des Krieges, von Flucht und Vertreibung. Durch einen einfachen Perspektivwechsel veranschaulicht es unser Privileg, in Sicherheit und Wohlstand zu leben und fordert auf zu Verständnis, Empathie und Solidarität für Flüchtlinge, Migranten und Verfolgte. © Carl Hanser Verlag München 2011

Veranstalter: Diakonisches Werk Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Der Fachbereich "Ökumenische Diakonie, Migration und Flucht" macht es sich zur Aufgabe, Wissen über Interkulturelles, Flucht und Fluchtursachen zu vermitteln. Im Dialog mit den Menschen in Mecklenburg-Vorpommern wird ein Bewusstsein für globales und nachhaltiges Denken gefördert. diakonie-mv.de

Kooperationspartner: Theater Vorpommern GmbH, Evangelische Kirchengemeinde St. Nikolai Stralsund, Auferstehungskirche Stralsund, Nachbarschaftszentrum Grünhufe, Gemeinwesenorientietes Integrationsprojekt "Gemeinsame Heimat Stralsund - GHS"


Mittwoch 15.11.2017 | 17:00
Lindenstr. 151

Krieg. Stell dir vor, er wäre hier.

Klassenzimmerstück ab 14 Jahren von Janne Teller, aus dem Dänischen von Sigrid C. Engeler

Stell dir vor, es ist Krieg – nicht irgendwo weit weg, im Irak oder in Afghanistan, sondern hier, in Europa, mitten unter uns. Die demokratischen Staaten sind zusammengebrochen und faschistische Diktaturen entstanden. Seit Jahren bekämpfen sich Franzosen, Deutsche, Italiener und Griechen. Die Städte sind zerstört, die Wirtschaft liegt brach und nirgends ist es sicher. Es regieren Angst, Kälte und Hunger in Europa. Wer kann, flieht in den Nahen Osten, wie der 14-jährige Protagonist dieser Geschichte, der aus Deutschland stammt. In einem ägyptischen Flüchtlingslager versuchen er und seine Familie, ein neues Leben zu beginnen. Doch die Versorgungslage ist schlecht, das Lagerleben zermürbend und er wird von Flüchtlingskindern aus anderen Ländern gemobbt. Weil seine Familie keine Aufenthaltsgenehmigung hat, kann er nicht zur Schule gehen, kein Arabisch lernen, keine Arbeit finden. Er fühlt sich als Mensch dritter Klasse, erfährt Ausgrenzung und Fremdenhass. Jeden Tag sehnt er sich danach, zurückzukehren, nach Hause. Doch wo ist das? Das Stück erzählt in eindrucksvoller Klarheit von den Schrecken des Krieges, von Flucht und Vertreibung. Durch einen einfachen Perspektivwechsel veranschaulicht es unser Privileg, in Sicherheit und Wohlstand zu leben und fordert auf zu Verständnis, Empathie und Solidarität für Flüchtlinge, Migranten und Verfolgte. © Carl Hanser Verlag München 2011

Veranstalter: Diakonisches Werk Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Der Fachbereich "Ökumenische Diakonie, Migration und Flucht" macht es sich zur Aufgabe, Wissen über Interkulturelles, Flucht und Fluchtursachen zu vermitteln. Im Dialog mit den Menschen in Mecklenburg-Vorpommern wird ein Bewusstsein für nachhaltiges Denken und Handeln gefördert. diakonie-mv.de

Kooperationspartner: Theater Vorpommern GmbH, Evangelische Kirchengemeinde St. Nikolai Stralsund, Evangelische Auferstehungskirche Stralsund, Nachbarschaftszentrum Grünhufe Stralsund, Gemeinwesenorientiertes Integrationsprojekt "Gemeinsame Heimat Stralsund"


Freitag 17.11.2017 | 14:00-16:00
Neuer Markt

Konsum- und globalisierungskritischer Stadtrundgang

(Un-) Menschlichkeit im Einkaufsbeutel

In der globalisierten Welt haben wir die Möglichkeit (fast) alles zu jeder Zeit zu bekommen, wonach uns der Sinn steht. Dahinter steht ein weltweites Netz von Akteuren, die Rohstoffe abbauen, in der Weiterverarbeitung und Endfertigung von Konsumgütern tätig sind und schließlich über den Handel unsere Produkte zum Kauf anbieten. Aber zu welchem Preis und auf wessen Kosten? Der Rundgang möchte nicht nur ein Bewusstsein dafür schaffen, dass der Kauf eines Tablets, einer Jeans oder einer Tafel Schokolade direkte Folgen für Menschen in anderen Regionen der Welt hat, sondern auch zu Verhaltensänderungen und zum politisch werden auffordern.

Referent_in: Franziska Pritzke & Romy Plonus

Veranstalter: WELTbewusst in Vorpommern

Wir sind eine kleine Gruppe von engagierten & motivierten Menschen, die sich gern und intensiv mit Globalisierung und Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Das Leben im Kapitalismus und die Ungerechtigkeiten, die dieser weltweit produziert, sind die Grundlage unserer Kritik am Konsum. weltbewusst.org


Freitag 17.11.2017 | 19:00-21:30
Alter Markt 7

Denkanstöße: Global citizenship und Theorie der globalen Gerechtigkeit

Workshop zu Gesellschaft und Gerechtigkeit im Weltmaßstab

Für den Workshop haben die Referent*innen den Versuch unternommen, die Themengebiete "Theorie der globalen Gerechtigkeit" und "global citizenship" zusammenzubringen und über die offene Form eines Workshops einen Zugang für Interessierte zu ermöglichen. Wie eine gerechte Welt aussehen kann, welche gesellschaftlichen Selbstverständnisse in einer zusammenwachsenden Welt denkbar und zielführend sein können und viele weitere Fragen wollen wir an diesem Abend gemeinsam nach einem kurzen fachlichen Input der Referent*innen diskutieren. Der Workshop ist sehr gut für Einsteiger in die Themenfelder geeignet. Vorwissen ist nicht erforderlich. Für Getränke und Snacks ist gesorgt. Der Eintritt ist kostenlos, der Zugang barrierefrei.

Referent_in: Teresa Martinez, Tobias Wilmes

Veranstalter: BUND Stralsund

Im BUND Stralsund, der Ortsgruppe des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland, finden sich aktive Umweltschützer*innen zusammen, um gemeinsam Natur zu erleben und politisch zu handeln.

Kooperationspartner: Bündnis 90/Die Grünen Vorpommern-Rügen


Sonnabend 18.11.2017 | Veranstaltung fällt aus!

Human Air Regional

Steigen Sie ein und genießen Sie unser abwechslungsreiches on-board entertainment; Menschenrechte und Menschenwürde. Genießen Sie dazu Snacks und Getränke, serviert von unserem freundlichen Personal. Abflug: 1930 Boarding: 1915 Flugpreis: 3 Euro in der Economy Class - Upgrades sind gegen eine geringe Gebühr verfügbar. Beachten Sie unsere Frühbucher*innenangebote ab 18:30 Uhr. Registrieren Sie sich noch heute für unser Vielflieger*innenprogramm "Vorpommern und Moor" Bitte beachten Sie, dass pro Fluggast nur ein Gepäckstück mitgenommen werden kann. Bitte planen Sie Zeit für die Sicherheitskontrolle ein. Getränke sind nicht im Flugpreis inbegriffen. Alle Preise sind in Euro angebeben und tax free. Fliegen Sie grün! Flugreisen sind kein Problem, wenn Sie Kompensationszahlungen tätigen. Fragen Sie unser Servicepersonal.


Dienstag 21.11.2017 | 12:30-14:30
Tribseer Damm 78

Frauenrechte im Weltwechsel

Lebenssituationen von einheimischen und geflüchteten Musliminnen in MV

Die Entscheidung aufzubrechen, Neues zu suchen und anzukommen ist immer eine, die bewusst gefasst wird. Daraus ergibt sich eine Lebenserfahrung, die in den Alltag hineinwirkt. Wir wollen speziell die Alltagserfahrungen von Musliminnen in MV kennenlernen. Was prägt ihre Lebensrealität im Weltwechsel? Wie kommen Lebensgeschichten, Alltagserlebnisse, Wünsche für die Zukunft sowie Erfahrungen mit Rassismus und Diskriminierung zusammen?

Wir wollen uns austauschen und uns darin bestärken, dass für Migrantinnen eine starke Selbstorganisation ein Weg ist, anzukommen, zu helfen und Erlebtes zu verarbeiten.

Referent_in: Jana Michael und Tahera Ameer

Veranstalter: Jurte der Kulturen

Die Angebote des Vereins Jurte der Kulturen sind vielfältig und können sowohl von Migrant*innen als auch von Einheimischen genutzt werden. Die Palette ist bunt: Informations- und sozialer Beratungsdienst, pädagogische Begleitung für Migranten, interkulturelle Bildungsarbeit.


Dienstag 21.11.2017 | 19:30 - 21:30
Grünes Büro Stralsund, Alter Markt 7, Stralsund

Zielscheibe Umweltaktivist*innen

Mindestens 200 Umweltaktivist*innen wurden 2016 ermordet

Dem jüngsten Report der Menschenrechtsorganisation Global Witness zufolge wurden 2016 weltweit mindestens 200 Umweltschützer*innen ermordet. Viele Morde blieben vermutlich unbeachtet, weil sie in ländlichen Regionen stattfinden. Die Expert*innen von Global Witness werteten Medienberichte und Informationen anderer Nichtregierungsorganisationen sowie der Vereinten Nationen aus. Die Daten lassen sie zusätzlich durch Monitoring-Gruppen überprüfen. In einem Vortrag wollen wir die Berichtergebnisse vorstellen und im Anschluss gemeinsam diskutieren.

Referent_in: Fabian Czerwinski

Veranstalter: BUND Stralsund

Im BUND Stralsund, der Ortsgruppe des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland, finden sich aktive Umweltschützer*innen zusammen, um gemeinsam Natur zu erleben und politisch zu handeln.

Kooperationspartner: Bündnis 90/Die Grünen Vorpommern-Rügen


Mittwoch 22.11.2017 | 19:30-22:00
Jacobiturmstraße 28a

„Life Saraaba Illegal“ Filmabend mit Peter Heller

Filmvorführung mit anschließendem Gespräch mit dem Regisseur

Im Mittelpunkt des Films steht eine Fischerfamilie, die auf Niodor, einer kleinen vor der senegalesischen Küste gelegenen Insel, lebt. Er folgt den beiden Brüder Aladji und Souley, beginnt aber mit den Erinnerungen des Vaters, der in den 1960er Jahren als Gastarbeiter in Frankreich gearbeitet hatte. Sein älterer Sohn Aladji folgte dem Vorbild des Vaters und gelangte als Bootsflüchtling nach Spanien. Doch die Wirtschaftskrise von 2008 durchkreuzte seine Pläne, eine längerfristige Arbeit zu finden und eine Aufenthaltsbewilligung zu bekommen, um Fuß in Europa fassen zu können. Deshalb rät er seinem jüngeren Bruder Souley davon ab, ihm von der heimischen Atlantikinsel zu folgen. Doch dieser hat nichts anderes mehr im Kopf und macht sich ebenfalls auf den Weg. Auf der Insel Niodor ist die Reise nach Europa zu einer Art Initiationsritus für heranwachsende Männer geworden. Der Vater weiß darum. Auch wenn er die wirkliche Situation seines älteren Sohnes realistisch einschätzt, versucht er deshalb nicht ernsthaft, den jüngeren von der Reise abzuhalten. Denn der Begriff „Saaraba“ weckt in Westafrika Hoffnungen. Er steht für das ‚verheißene Land‘ – Europa. Eine weitere Perspektive entwickelt der Film durch Saliou Sarr, den Co-Regisseur. Er ist der Cousin der beiden Brüder und Freund aus Kindertagen auf der Insel. Sein Vater hatte Karriere beim Militär gemacht, weshalb seine Kinder ohne Probleme in Frankreich studieren konnten. Saliou Sarr lebt als Musiker in der Hauptstadt Dakar. Mit Liedern und persönlichen Kommentaren versucht er im Film als Begleiter, Interpret und Mittler uns, den europäischen Zuschauern, den Blick zu öffnen. Saliou findet Aladji in Südspanien auf verzweifelter Suche nach Arbeit und Aufenthaltserlaubnis und er folgt dem jüngeren Souley über 3000 km nach Marokko, noch bevor es diesem gelingen wird, ebenfalls übers Mittelmeer nach Spanien zu gelangen. Er wollte beide zur Umkehr bewegen. Vergeblich.

Referent_in: Peter Heller filmkraft Filmproduktion

Veranstalter: Diakonisches Werk Mecklenburg Vorpommern e.V.

Der Fachbereich Ökumenische Diakonie Migration und Flucht im DW MV macht sich zur Aufgabe, Wissen über die globalen Zusammenhänge und Fluchtursachen zu vermitteln. Im Dialog mit den Menschen in Mecklenburg-Vorpommern soll ein Bewusstsein für nachhaltiges Denken und Handeln gefördert werden.


Donnerstag 23.11.2017 | 17:00-20:00
Lindenallee 35

Lust auf Miteinander? Wie wollen wir leben, heute und in Zukunft?

Transition Town Stralsund veranstaltet ein Worldcafé zum Thema "Gemeinschaft"

Alle Teilnehmenden bekommen Gelegenheit, mit ihren Ideen zum Thema Gemeinschaftsgestaltung zum Gelingen der Veranstaltung beizutragen. Einfach nur Dabeisein geht natürlich auch. Nachbarschaftszentrum Grünhufe, Lindenallee 35, bitte anmelden Tel. 03831 306300

Veranstalter: Transitiontown Initiative Stralsund

Wir sind eine Initiative, die seit Januar 2017 die Idee des ökologischen, ökonomischen und politischen Wandels mit Bezug auf das Thema des Peak Oils in Stralsund auf den Weg bringen möchte. Die Intiative ist offen für alle Interessierte.