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Sonnabend 28.10.2017 | 10:00 - 14:00
Alter Markt 19

Upcycling – Workshop: Aus Alt mach Neu.

Für Frauen aus aller Welt

Aus gebrauchten Materialien werden wir Neues, Dekoratives und Nützliches herstellen. Dabei bleibt Zeit zum Austausch und zum Kennenlernen. Für Übersetzung ins Arabische und Farsi ist gesorgt, ebenso für Kinderbetreuung und einen Mittagsimbiss. Anmeldung erforderlich: Zentrum Kirchlicher Dienste, 0381-377 987 52 oder verwaltung-zentrum@elkm.de

Veranstalter: Ökumenische Arbeitsstelle Mecklenburg: Flüchtlingsbeauftragte

Wir begleiten Partnerschaften zu Kirchen in Tansania, Rumänien, Kasachstan, England sowie Ohio und organisieren Bildungsveranstaltungen zu Fragen von Schöpfungsbewahrung, weltweiter Gerechtigkeit und Lebensstilen. Flucht und Asyl gehören ebenfalls zu den Aufgabenbereichen.

Kooperationspartner: Frauenwerk der Nordkirche Rostock, Upcycling Atelier Rostock


nach Anfrage 02.11.2017 - 25.11.2017 | 11:00-17:00
Platz der Freundschaft 1

Menschlichkeit ist (k)eine Kunst

Wir laden alle ein, die Lust haben, sich mit dem Thema Menschlichkeit kreativ auseinanderzusetzen. Ob alleine, mit ein paar Freunden oder in einer Gruppe bis 15 Personen schaffen Sie aus Papier, Stoffen oder Wolle Ihre eigenen Kunstwerke. Ausgewählte Arbeiten werden bei der Abschlussveranstalltung ausgestellt. Termine nach Vereinbarung.

Referent_in: Workshopleiterinnen vom Upcycling Atelier

Veranstalter: Upcycling Atelier

Das Upcycling-Atelier ist ein Projekt, welches Menschen unterschiedlicher Herkunftsländer für eine nachhaltige, soziale und ökologische Lebensweise begeistern möchte. Getreu dem Motto „Aus Alt mach Neu“ entstehen aus alten Materialien neue, schöne und kreative Produkte.


Sonnabend 04.11.2017 | 10:00 - 17:00
FRIEDA 23 Institut für neue Medien, Friedrichstr. 23

Solidarisch Wirtschaften

Ideen, Beispiele und Ambivalenzen

Es gibt viele Ideen, wie die Wirtschaft in einer globalisierten Welt so gestaltet werden kann, dass sie die Bedürfnisse vieler erfüllt, anstatt die Profite einiger weniger zu mehren. Hierzulande wie auch in vielen anderen Ländern der Welt werden alternative Ökonomien heute schon umgesetzt.

Das Seminar bietet einen kritisch-solidarischen Blick auf vielfältige Ansätze "anderen" Wirtschaftens, zum Beispiel: Wie funktionieren Genossenschaften? Wie gelingt gemeinschaftliches Wohnen oder die Arbeit im selbstverwalteten Betrieb? Was ist das Besondere an der Solidarischen Landwirtschaft?

Diese Alternativen haben unterschiedliche Entstehungsgeschichten, sprechen verschiedene Bevölkerungsgruppen an, nützen den eigenen Mitgliedern und wirken oft auch in die Gesellschaft hinein. Das Seminar möchte Fragen aufwerfen und Perspektiven aufzeigen, die auch zum Selbermachen ermutigen.

Leitung: Elisabeth Voß

Elisabeth Voß beschäftigt sich als Publizistin und Betriebswirtin mit Ideen und Praxen alternativer, genossenschaftlicher, sozialer und solidarischer Wirtschaftsweisen. 2015 hat sie den "Wegweiser Solidarische Ökonomie – Anders Wirtschaften ist möglich!" in einer 2. aktualisierten und erweiterten Auflage verfasst.
www.elisabeth-voss.de

Hier finden Sie das Faltblatt zur Veranstaltung. Teilnahmegebühr: 15 Euro (wird vor Ort in bar erhoben). Im Teilnahmebeitrag ist das Mittagessen enthalten. Eine Ermäßigung für Personen ohne geregel-tes Einkommen (Studierende, Sozialleistungsempfänger_innen) ist möglich. Um Anmeldung bis zum 20.10.2017 wird gebeten: Friedrich-Ebert-Stiftung / Landesbüro Mecklenburg-Vorpommern - Arsenalstr. 8 - 19053 Schwerin - Tel.: 0385-512596 - E-Mail: schwerin@fes.de

Referent_in: Elisabeth Voß

Veranstalter: Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro MV

Die FES ist die älteste politische Stiftung Deutschlands und orientiert sich mit ihrer Arbeit an den Grundwerten der Sozialen Demokratie: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Im Landesbüros MV fördern wir auf vielfältige Weise den Dialog zwischen den gesellschaftlichen Gruppen. www.fes-mv.de.


Sonntag 05.11.2017 | 10:00
Doberaner Straße 21

Kreide an, was dir nicht passt!

Brunchen - Philosophieren - Ankreiden!

Kopf an: Woher kommt die Idee des Humanismus? Wer hat sich dazu bereits Gedanken gemacht? --> Ein historischer Mini-Input mit Brunch Kreativität an: Was verstehst du ganz persönlich unter Menschlichkeit? Wie kommen wir da hin? --> Du bist gefragt: entwirf Forderungen und Bilder für mehr Menschlichkeit vor der eigenen Haustür und für die global vernetzte Gesellschaft. Aktivität an: Kreide raus und los! --> Wir bereichern die Rostocker Innenstadt in mehreren Kleingruppen mit euren Ideen mit großen Kreidebildern und regen Passant*innen zum Nachdenken an. *für einen gemühtlichen Einstieg, bringt bitte alle etwas zum brunchen mit, wir teilen dann alles vor Ort und versüßen damit den theoretischen Input.

Referent_in: Dunja Krachenfels, Gwendolyn Stampa, Bauke von Rechenberg

Veranstalter: KonGloRI - KonsumGlobalRostockInitiative

Was wir sonst so machen http://www.soziale-bildung.org/bildungsangebote/rundgaenge/stadtrundgang-konsum-global-in-rostock/

Kooperationspartner: Soziale Bildung e.V.


Montag 06.11.2017 | 16:00
Olof-Palme-Straße 26

Menschlichkeit in der Krise?!

Ausstellungseröffnung "Widerstand und Selbstorganisation in Griechenland"

„Die Krise in Griechenland - Was hat das mit mir zu tun? Ich hab hier ganz andere Probleme...“ Seit 9 Jahren befindet sich Griechenland in der „Krise“. Das Spardiktat der Troika hält die griechische Gesellschaft im Würgegriff. Armut, Arbeitslosigkeit, soziale Unsicherheit sind zur Normalität in weiten Teilen der Gesellschaft geworden. Viele Menschen organisieren sich im Protest für eine würdevolle Lebensperspektive. Sie bauen solidarische Kliniken oder Volksküchen und Nachbarschaftszentren auf. Leerstehende Häuser werden mit Geflüchteten besetzt. Gemeinschaftsgärten werden zum Sozialraum und zur Lebensgrundlage. Die Auswirkungen der Krise wie Privatisierung, Zwangsversteigerungen oder Ausverkauf der Bodenschätze und der damit einhergehenden Umweltzerstörung sind globale Phänomene, die vor allem wirtschaftliche Interessen widerspiegeln. Was hat also Griechenland mit uns zu tun? Und wie können wir aus der Krise lernen? Der Fotograf Giovanni Lo Curto und die Journalistin Ulrike Kumpe erzählen mit ihren Fotos aus dem griechischen „Alltag“ über den vielfältigen Widerstand gegen die Krise und solidarische, selbstorganisierte, nachbarschaftliche Alternativen. Zur Ausstellungseröffnung stehen die Geschichten der Menschen im Mittelpunkt. Das SBZ Toitenwinkel - T‘Winkelhus lädt ein, das Nachbarschaftshilfeprojekt „Suche_Biete – jede/r kann was tauschen & teilen“ kennenzulernen.

Referent_in: Giovanni Lo Curto und Ulrike Kumpe

Veranstalter: BDP - Bund deutscher Pfadfinder, Ökohaus e.V. Rostock

Kooperationspartner: DRK Stadtteil- und Begegnungszentrum Toitenwinkel


Dienstag 07.11.2017 | 19:00
Friedrichstr. 23

Kurzfilmabend „Human is’ muss“

Was verbindet uns Menschen? Welchen Stellenwert haben Freiheit und Sicherheit? Wie steht es um Solidarität? In den unsteten Zeiten von heute vermessen junge europäische Filmemacherinnen und Filmemacher ihren Kosmos. Sie zeigen uns, was sie bewegt und wie sie in die Zukunft schauen. Im Rahmen von „WeltWechsel 2017“ präsentieren die Heinrich-Böll-Stiftung MV, das FiSH-Festival und der Landesverband Filmkommunikation anregende und aufwühlende Kurzfilme im Lichtspieltheater Wundervoll. Eintritt: 6 / 5 / 3 EUR (ermäßigt)

Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung MV

Die Heinrich Böll Stiftung MV sieht ihre Aufgabe in der Organisation des Dialogs und der Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen. Wir organisieren Veranstaltungen, deren Ziel es ist, Bürger*innen an gesellschaftlichen Debatten und politischen Entwicklungen teilhaben zu lassen.

Kooperationspartner: FiSH-Festival, Landesverband für Filmkommunikation


Mittwoch 08.11.2017 | 15:00-17:00
Eutiner Straße 20

Menschlichkeit in Lichtenhagen

Reihe Wer versteht das schon?

In dieser Erzähl- und Schreibwerkstatt tauschen sich einheimische und geflüchtete Erwachsene zum Thema Menschlichkeit aus. Mit Methoden des biographischen Erzählens und kreativen Schreibens werden die Teilnehmer*innen angeregt, sich einander mitzuteilen. Unterstützt werden sie durch mehrsprachige und kultursensible Moderator*innen. Die entstandenen Geschichten sollen Eingang in die Chronik der Stadt Rostock finden.

Referent_in: Daniela Boltres, Mehrsprachige Co-Moderator*innen

Veranstalter: Ökohaus e.V. Rostock und Daniela Boltres

Ökohaus e.V. will mit Bildungsangeboten die Auseinandersetzung mit einer global gerechten und nachhaltigen Lebensweise fördern und Lust darauf machen, die Welt verantwortungsvoll mit zu gestalten. Daniela Boltres (Sprachaktivistin) moderiert Erzähl-/ Schreibwerkstätten und interkulturelle Trainings.

Kooperationspartner: Kolping Begegnungszentrum Lichtenhagen


Mittwoch 08.11.2017 | 10:30-13:00
Olof-Palme-Straße 26

Menschlichkeit in Toitenwinkel: Erzählwerkstatt für Jugendliche

Reihe Wer versteht das schon?

Am 8. November 2017 laden wir Jugendliche mit internationalen Wurzeln wie deutscher Herkunft dazu ein, sich in einer mehrsprachigen Erzähl- und Schreibwerkstatt zum Thema Menschlichkeit auszutauschen. Zusammen mit mehrsprachigen Co-Moderator*innen, die ihrerseits internationale Wurzeln haben, kommen wir miteinander ins Gespräch, unsere Geschichten nehmen gestaltete Form an in Erzählungen, Liedern, Collagen.

Referent_in: Daniela Boltres, Syrischer Co-Moderator Hani Mardini

Veranstalter: Ökohaus e.V. Rostock und Daniela Boltres

Ökohaus e.V. will mit Bildungsangeboten die Auseinandersetzung mit einer global gerechten und nachhaltigen Lebensweise fördern und Lust darauf machen, die Welt verantwortungsvoll mit zu gestalten. Daniela Boltres (Sprachaktivistin) moderiert Erzähl-/ Schreibwerkstätten und interkulturelle Trainings.

Kooperationspartner: DRK Stadtteil- und Begegnungszentrum Toitenwinkel


Do-So 09.11.2017 - 12.11.2017
Hermannstraße 36

Globaler Handel – postkolonial … am Bsp. Schokolade

Ein Workshop über menschenwürdiges Arbeiten, Welthandel & koloniales Erbe

Dass die Herstellung von Schokolade auch ihre dunklen Seiten hat, ist bekannt. Hinter ökonomischen Interessen stehen allzu oft Wertvorstellungen eines menschlichen Zusammenlebens zurück: Faire Entlohnung und soziale Absicherung, Geschlechtergerechtigkeit und der Erhalt von natürlichen Ressourcen. Vom Anbau des Kakaos bis zu Akteuren des Fairen Handels werden Inhalte und Methoden vermittelt. In dem Multiplikator*innen-Workshop findet eine kritische Reflexion historisch gewachsener (post-)kolonialer Beziehungen statt. Bei der Schulung lernt ihr: Hintergrundwissen zum Thema Fairer Handel & Postkolonialismus, Methoden der Bildungsarbeit und Fähigkeiten, um einen Projekttag mit Schüler*innen und jungen Erwachsenen zu gestalten. Sprache: Deutsch; Übersetzungen ins Englische und einfache Sprache sind möglich. Max. 20 TN; Teilnahme nur mit Anmeldung; Infos unter http://www.oekohaus-rostock.de/schokolade/

Referent_in: n.n.

Veranstalter: Ökohaus e.V. Rostock

Ökohaus e.V. ist eine staatlich anerkannte Einrichtung der Weiterbildung. Mit unseren entwicklungspolitischen Bildungsangeboten wollen wir die Auseinandersetzung mit einer global gerechten und nachhaltigen Lebensweise fördern und Lust darauf machen, die Welt verantwortungsvoll mit zu gestalten.


Donnerstag 09.11.2017 | 19:00 Uhr
Alter Markt 1

Die andere Seite der Hoffnung

Spielfilm, Finnland 2017, Regie/Buch: Aki Kaurismäki, 98 min

Der syrische Mechaniker Khaled ist nach der Bombardierung seiner Heimatstadt Aleppo auf der Flucht durch Europa, verliert unterwegs seine Schwester und gelangt schließlich nach Helsinki. Sein Asylantrag wird abgelehnt. Er taucht unter und trifft auf Wikström, der gerade sein altes Leben und seine trinkende Frau verlassen hat. Er stellt Khaled in seinem Restaurant ein, verschafft ihm einen Unterschlupf und so wird die „Flüchtlingsfrage“ unter Kaursimäkis Kamera zu einer Frage nach Barmherzigkeit, Mitmenschlichkeit und widerständiger Solidarität – lakonisch, humorvoll, schräg und unterhaltend. Ein wortkarges, aber umso nachhaltigeres Plädoyer für die Menschlichkeit und eine beißende Anklage gegen Engstirnigkeit und Bürokratie, so charakterisiert die Filmstart-Redaktion diesen Film.

Veranstalter: Ökumenische Arbeitsstelle Mecklenburg

Wir begleiten Partnerschaften zu Kirchen in Tansania, Rumänien, Kasachstan, England sowie Ohio und organisieren Bildungsveranstaltungen zu Fragen von Schöpfungsbewahrung, weltweiter Gerechtigkeit und Lebensstilen. Flucht und Asyl gehören ebenfalls zu den Aufgabenbereichen.

Kooperationspartner: Jugendkirche und Innenstadtgemeinde Rostock


Freitag 10.11.2017 | 16:00-20:00
Alter Markt 19

Afghanistan-Abend

Traditionell kochen mit afghanischen Frauen

Mit Rostockerinnen, die aus Afghanistan stammen, wollen wir an diesem Abend gemeinsam kochen und essen. Dabei ist Zeit für Gespräche und für Austausch. Mit ihren Erfahrungen und ihrem Wissen aus erster Hand können unsere afghanischen Mitbürger*innen uns die Entwicklungen und die Situation in ihrem Heimatland nahe bringen. Vor allem werden wir über das Leben von Frauen in Afghanistan hören. Anmeldung erforderlich, Zentrum Kirchlicher Dienste, 0381-377 987 52, oder verwaltung-zentrum@elkm.de.

Veranstalter: Ökumenische Arbeitsstelle Mecklenburg: Flüchtlingsbeauftragte

Wir begleiten Partnerschaften zu Kirchen in Tansania, Rumänien, Kasachstan, England sowie Ohio und organisieren Bildungsveranstaltungen zu Fragen von Schöpfungsbewahrung, weltweiter Gerechtigkeit und Lebensstilen. Flucht und Asyl gehören ebenfalls zu den Aufgabenbereichen.


Montag 13.11.2017 | 18:00
Olof-Palme-Str. 26

Armut heute – Armut im Reichtum?

Ein Gespräch über Armut in Mecklenburg Vorpommern und der Welt

Das Erste Ziel für Nachhaltige Entwicklung sieht die "Beendigung der Armut in allen ihren Formen" vor. Diese Formulierung legt nahe, dass es /die/ Armut und /die/ Armen nicht gibt. Wer über Armut spricht, spricht über komplexe soziale Verhältnisse und Ungleichheiten - zwischen dem globalen Norden und Süden, zwischen Produzierenden und Konsumierenden, zwischen Arbeitenden und Arbeitslosen, zwischen Profitierenden und Abgehängten usw. Welche Erfahrungen verbinden Menschen, die von Armut betroffen sind? Haben von relativer Einkommensarmut und Prekarität betroffene Menschen in Mecklenburg-Vorpommern etwas mit den absolut Armen in den Flüchtlingslagern jenseits der EU gemeinsam? Oder ist Armut eher eine lokale Erscheinung in einer globalen Welt? Was bedeutet Armut aus der Perspektive der Menschen jenseits von Armutsquoten und Einkommensgrenzen? In den Jahren 2013 bis 2015 hat ein Team der Universität Rostock Menschen befragt, wie relative Armut in Mecklenburg-Vorpommern aussieht und vor allem, wie die Menschen ihre Situation einschätzen. Wie erfahren und erleben Betroffene ihre Lebenssituation, wie gehen sie mit Einschränkungen und Beeinträchtigungen um? Und welche Wege führen in Armut hinein, welche aber vielleicht auch wieder heraus? In einer Gesprächsrunde berichtet André Knabe von der Untersuchung und diskutiert über die Aspekte von relativer Armut in Mecklenburg-Vorpommern und absoluter Armut in der Welt.

Referent_in: Andrè Knabe

Veranstalter: BDP MV, SBZ Toitenwinkel, Ökohaus

Der Bund Deutscher Pfadfinder_innen (BDP) ist ein unabhängiger, offener, demokratischer Jugendverband, der die gesellschaftliche Partizipation und Selbstbestimmung von Kindern und Jugendlichen zum Ziel hat. https://www.facebook.com/bdpmv/ http://www.mv.bdp.org/

Kooperationspartner: Rosa Luxemburg Stiftung MV


Dienstag 14.11.2017 | 20:00
Doberaner Straße 21

Sudabeh Mohafez: »Behalte den Flug im Gedächtnis«

Autorinnenlesung & Gespräch

Wo gehörst du hin? Welche Kultur ist die deine? Auf Fragen wie diese gibt es keine eindeutigen Antworten – schon gar nicht, wenn man wie Sudabeh Mohafez ganz selbstverständlich in mehreren Welten zu Hause ist. Wer im Kindesalter in der Heimat des Vaters (dem Iran) aufwuchs und die Ferien regelmäßig in jener der Mutter (Deutschland) verbrachte, wer mit der Verflechtung von Mutter- und Vatersprache aufwuchs und vom ersten Lebenstag an den Reichtum dieser Sprach- und Kulturräume verinnerlicht hat, dem kann jeglicher Bekenntniszwang nur absurd erscheinen. »Behalte den Flug im Gedächtnis« versammelt größtenteils unveröffentlichte Erzählungen aus mehr als zehn Jahren. Sie handeln von Stolz und Scham, von ungeheuerlichen Begegnungen und von Menschen, die sich ganz selbstverständlich mehr als nur einer Kultur, mehr als nur einem Sprachraum und mehr als nur einer ethnischen Wirklichkeit zugehörig fühlen. Sudabeh Mohafez lebte in Teheran, Berlin, Lissabon und Stuttgart. Mittlerweile im Schwäbischen Wald ansässig, schreibt sie Romane, Erzählungen, Gedichte, Theaterstücke und übersetzt aus dem Persischen, Portugiesischen und Englischen. www.sudabehmohafez.de Eintritt: 5,- €/ 3,- € ermäßigt

Referent_in: Sudabeh Mohafez

Veranstalter: Literaturhaus Rostock

Das Literaturhaus Rostock engagiert sich in der Vermittlung vielfältiger Gegenwartsliteratur - naturgemäß werden dabei auch wesentliche gesellschaftliche Fragen diskutiert. Weiterer großer Schwerpunkt ist die Sprach- und Leseförderung für Kinder und Jugendliche. www.literaturhaus-rostock.de

Kooperationspartner: Robert-Bosch-Stiftung


Mi/Do 15.11.2017 - 16.11.2017 | vormittags

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Workshop Zivile Konfliktbearbeitung

Zivile Konfliktbearbeitung als Trendthema einer Friedenskultur

Wie können (internationale) Konflikte bearbeitet werden und weshalb funktioniert das nur mit gewaltfreien Mitteln? Mit militärischen Mitteln können keine Probleme gelöst werden. Konflikttransformation, Versöhnung, gewaltfreie direkte Aktionen sind effektive Methoden, um nachhaltig Frieden zu schaffen. Ziel des interaktiven Workshops ist es, die Funktion dieser Werkzeuge der Zivilen Konfliktbearbeitung zu verstehen und ihre Anwendung in zwischenmenschlichen und internationalen Bereichen zu ermöglichen. Dazu zählen Fähigkeiten, Konflikte zu transformieren und Versöhnungsprozesse anzustreben. Der Workshop des Bundes für soziale Verteidigung wurde für die Grundschule aufbereitet und wird in Rostock und im Landkreis Rostock stattfinden.

Referent_in: Benno Malte Fuchs

Veranstalter: Gesellschaft für solidarische Entwicklungszusammenarbeit Mecklenburg-Vorpommern (GSE) e.V.

Ziele, die die GSE mit ihrer Bildungsarbeit an Schulen im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern erreichen möchte: weltweite Zusammenhänge erkennen; ein globales Bewusstsein entwickeln und Wege zur Überwindung von Ungerechtigkeiten finden. (Projekte an Grundschulen und Einrichtungen) www.gse-mv.de

Kooperationspartner: Bund für soziale Verteidigung e.V.


Freitag 17.11.2017 | 15:00-18:00
Platz der Freundschaft 1

Menschlichkeit buchstabiert man so …

Menschlichkeit zum bundesweiten Vorlesetag

Wir stellen den bundesweiten Vorlesetag unter das Motto Menschlichkeit. Das Konzept ist ganz einfach: Jeder, der Spaß am Vorlesen hat, liest den anderen vor, in seiner Muttersprache und in Deutsch.

Veranstalter: Upcycling Atelier

Das Upcycling Atelier ist ein Projekt, welches Menschen unterschiedlicher Herkunftsländer für eine nachhaltige, soziale und ökologische Lebensweise begeistern möchte. Getreu dem Motto „Aus Alt mach Neu“ entstehen aus alten Materialien neue, schöne und kreative Produkte.


Montag 20.11.2017 | 15:00
Olof-Palme-Straße 26

Austeritätspolitik? Was’n das und hat das was mit mir zu tun?

Gesprächsrunde zur Ausstellung "Selbstorganisation und Widerstand" im Stadtteilcafé T'winkelhus

Austeritätspolitik klingt kompliziert. Anhand einer Radiosendung wird gemeinsam mit den Gästen erörtert, was die Politik in Griechenland mit uns zu tun hat und warum es sich lohnt, sich gemeinsam gegen Armut und Vereinsamung und für mehr Menschlichkeit im Umgang mit Krisen und Armut einzusetzen.

Veranstalter: BDP MV, SBZ Toitenwinkel, Ökohaus, Global Lokal Lohro


Mittwoch 22.11.2017 | 19:00
Alter Markt

Krieg. Stell dir vor, er wäre hier.

Klassenzimmerstück ab 14 Jahren von Janne Teller, aus dem Dänischen von Sigrid C. Engeler

Stell dir vor, es ist Krieg – nicht irgendwo weit weg, im Irak oder in Afghanistan, sondern hier, in Europa, mitten unter uns. Die demokratischen Staaten sind zusammengebrochen und faschistische Diktaturen entstanden. Seit Jahren bekämpfen sich Franzosen, Deutsche, Italiener und Griechen. Die Städte sind zerstört, die Wirtschaft liegt brach und nirgends ist es sicher. Es regieren Angst, Kälte und Hunger in Europa. Wer kann, flieht in den Nahen Osten, wie der 14-jährige Protagonist dieser Geschichte, der aus Deutschland stammt. In einem ägyptischen Flüchtlingslager versuchen er und seine Familie, ein neues Leben zu beginnen. Doch die Versorgungslage ist schlecht, das Lagerleben zermürbend und er wird von Flüchtlingskindern aus anderen Ländern gemobbt. Weil seine Familie keine Aufenthaltsgenehmigung hat, kann er nicht zur Schule gehen, kein Arabisch lernen, keine Arbeit finden. Er fühlt sich als Mensch dritter Klasse, erfährt Ausgrenzung und Fremdenhass. Jeden Tag sehnt er sich danach, zurückzukehren, nach Hause. Doch wo ist das? Das Stück erzählt in eindrucksvoller Klarheit von den Schrecken des Krieges, von Flucht und Vertreibung. Durch einen einfachen Perspektivwechsel veranschaulicht es unser Privileg, in Sicherheit und Wohlstand zu leben und fordert auf zu Verständnis, Empathie und Solidarität für Flüchtlinge, Migranten und Verfolgte. © Carl Hanser Verlag München 2011

Veranstalter: Diakonisches Werk Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Der Fachbereich "Ökumenische Diakonie, Migration und Flucht" macht es sich zur Aufgabe, Wissen über Interkulturelles, Flucht und Fluchtursachen zu vermitteln. Im Dialog mit den Menschen in Mecklenburg-Vorpommern wird ein Bewusstsein für nachhaltiges Denken und Handeln gefördert. diakonie-mv.de

Kooperationspartner: Petrikirche Rostock


Mittwoch 22.11.2017 | 10:30-13:00
Olof-Palme-Straße 26

Menschlichkeit in Toitenwinkel: Erzählwerkstatt für Jugendliche

Reihe Wer versteht das schon?

Am 22. November 2017 laden wir Jugendliche mit internationalen Wurzeln wie deutscher Herkunft dazu ein, sich in einer mehrsprachigen Erzähl- und Schreibwerkstatt zum Thema Menschlichkeit auszutauschen. Zusammen mit mehrsprachigen Co-Moderator*innen, die ihrerseits internationale Wurzeln haben, kommen wir miteinander ins Gespräch, unsere Geschichten nehmen gestaltete Form an in Erzählungen, Liedern, Collagen.

Referent_in: Daniela Boltres, Syrischer Co-Moderator Hani Mardini

Veranstalter: Ökohaus e.V. Rostock und Daniela Boltres

Ökohaus e.V. will mit Bildungsangeboten die Auseinandersetzung mit einer global gerechten und nachhaltigen Lebensweise fördern und Lust darauf machen, die Welt verantwortungsvoll mit zu gestalten. Daniela Boltres (Sprachaktivistin) moderiert Erzähl-/ Schreibwerkstätten und interkulturelle Trainings.

Kooperationspartner: DRK Stadtteil- und Begegnungszentrum Toitenwinkel


Mittwoch 22.11.2017 | 15:00-18:00
Olof-Palme-Straße 26

Menschlichkeit in Toitenwinkel: Erzählwerkstatt für Erwachsene

Reihe Wer versteht das schon?

In dieser Erzähl- und Schreibwerkstatt tauschen sich geflüchtete und einheimische Erwachsene zum Thema Menschlichkeit aus. Mit Methoden des biographischen Erzählens und kreativen Schreibens werden die Teilnehmer*innen angeregt, sich einander mitzuteilen. Unterstützt werden sie durch mehrsprachige und kultursensible Moderator*innen. Die entstandenen Geschichten sollen Eingang in die Chronik der Stadt Rostock finden.

Referent_in: Daniela Boltres; Mehrsprachige*r Co-Moderator*in

Veranstalter: Ökohaus e.V. Rostock und Daniela Boltres

Ökohaus e.V. will mit Bildungsangeboten die Auseinandersetzung mit einer global gerechten und nachhaltigen Lebensweise fördern und Lust darauf machen, die Welt verantwortungsvoll mit zu gestalten. Daniela Boltres (Sprachaktivistin) moderiert Erzähl-/ Schreibwerkstätten und interkulturelle Trainings.

Kooperationspartner: DRK Stadtteil- und Begegnungszentrum Toitenwinkel


Mi-So 22.11.2017 - 26.11.2917 | 16:00-24:00
Doberaner Str. 21

Tage des indigenen Films 2017

Indigene Gesellschaften werden weltweit innerhalb ihrer spezifischen regionalen und politischen Kontexte marginalisiert. Ihre Kulturen nehmen auf vielfältige Weise Bezug auf die leidvolle Geschichte des Kolonialismus und dessen gegenwärtige Auswirkungen. Die Aushandlung einer eigenen kulturellen Identität ist davon geprägt, sich einerseits gegenüber der hegemonialen westlichen Kultur und Lebensart zu behaupten und andererseits diese auch selbstbestimmt anzunehmen – sich von außen also nicht festlegen zu lassen, wie man zu leben habe. Weiterhin finden sich sehr konkrete kolonialistische Praktiken in der Lebensrealität Indigener wieder. Noch immer wird indigenen Gruppen ihr Recht auf ein angestammtes Territorium oder darauf, einen Lebensraum selbstbestimmt zu wählen, abgesprochen. Private und nationalstaatliche Akteure begehen in Verfolgung ihrer wirtschaftlichen Interessen Raubbau an den Bodenschätzen, was auch im 21. Jahrhundert zu Vertreibung indigener Gesellschaften führt. In der medialen Darstellung Indigener werden Stereotype und Klischees von den "wilden Völkern" reproduziert; in Film und Fernsehen haben Indigene selten eine eigene Stimme. Mit den Tagen des indigenen Films wollen wir das Interesse für die Kultur und soziale Situation indigener Gesellschaften wecken und Indigenen eine Plattform bieten, ihre Lebenssicht aus der eigenen Perspektive darzustellen. Die Beschäftigung mit indigenen Kulturen kann auch unsere Weltsicht und unser Verhalten verändern und ein konstruktives Miteinander auf Augenhöhe überhaupt erst ermöglichen. Weitere Informationen unter indigen.elements-ev.org

Referent_in: Christin Gustke, Enoka Ayemba, Stefanie Land-Hilbert, Rosana Perez de la Cruz, Thomas Pätzold

Veranstalter: elements. Bildung und Kultur in der Einen Welt e.V. Rostock

Wir suchen in unserer Vereinsarbeit und in unseren Projekten das Verbindende zwischen Angehörigen verschiedener Kulturen, Ethnien und Religionen. Menschlichkeit, Weltoffenheit und Toleranz sind dabei unsere grundlegenden Prinzipien.

Kooperationspartner: Peter Weiss Haus e.V.


Mittwoch 22.11.2017 | 19:00
Doberaner Straße 21

¡Zapatismo actual!

Info- und Diskussionsveranstaltung: Die Rebellion der zapatistischen Befreiungsbewegung in Chiapas/Mexiko

Die zapatistische Bewegung ist seit ihrem bewaffneten Aufstand im Januar 1994 mit ihrer konkreten Selbstverwaltung, die sich anschließend in Teilen des mexikanischen Bundesstaates Chiapas entwickelte, ein wichtiger Bezugspunkt für linke Kämpfe weltweit geworden. Für eine aktuelle Einschätzung soll es um folgende Fragen gehen: Wie steht es heute um die emanzipatorischen Autonomieprozesse in den zapatistischen Regionen? Welche Schwierigkeiten, welche Fortschritte gibt es? Wie ist ihr aktuelles Buch "Das kritischen Denken angesichts der kapitalistischen Hydra" zu verstehen? Welche Vorschläge bringen sie ein, um Menschen und Umwelt eine solidarisch ökologische Perspektive zu bieten? Wie können die Debatten und Praktiken der Zapatistas die außerparlamentarischen linken Organisationsprozesse in Europa und weltweit inspirieren?

Referent_in: Die Referent*innen sind aus der Gruppe B.A.S.T.A. Münster und im Ya-Basta-Netz organisiert

Veranstalter: Ya-Basta-Netz

Das Ya-Basta-Netz ist ein Netzwerk der Freundschaft und Rebellion. Es kämpft inspiriert durch das Politikverständnis der Zapatistas für eine Welt ohne Grenzen und Mauern, eine solidarische Welt mit einem würdigen Leben für alle. Website ya-basta-netz.org leider gerade außer Betrieb.


An vielen Standorten in Deutschland und in anderen europäischen Ländern haben sich Sprachmittlungsdienste als Instrument zur Sicherstellung der Versorgung und Integration Zugewanderter bewährt. Die Konzepte tragen unterschiedliche Namen wie Gemeindedolmetscher, Kulturdolmetscher, Kulturmittler, Sprach- und Integrationsmittler sowie Sprach- und Kulturmittler. Die für die entsprechenden Vermittlungsservices Tätigen unterstützen das Fachpersonal aus den Bereichen Bildung, Soziales und Gesundheit bei der Kommunikation mit Zugwanderten, in den letzten Jahren v.a. mit Geflüchteten.

Neben den bereits seit Längerem bestehenden Diensten in Schwerin und in Rostock gibt es seit Mitte 2017 auch Sprachmittlungsservices in Greifswald und Neubrandenburg. Im Jahr 2015 ist der Bedarf an Sprachmittlungsleistungen auch in MV deutlich gestiegen und in einzelnen Regionen und Einsatzbereichen werden MittlerInnen bereits regelmäßig angefordert.

Hinsichtlich neu Zugewanderter ist unstrittig, dass Sprachmittlungsleistungen grundlegend für eine erfolgreiche erste Orientierung und Versorgung sind. Mit voranschreitendem Integrationsprozess, so die Grundannahme vielerorts, sinkt der Bedarf, da die Zugewanderten ohne Sprachmittlung zurechtkommen. Oftmals wird dabei aber außer Acht gelassen, dass Integration ein langer Prozess ist, der von vielfältigen Einflussfaktoren abhängt. So kann Sprachmittlung auch bei längerem Aufenthalt in Deutschland immer wieder notwendig sein. Die Behandlung von Traumata infolge von Kriegs- und Fluchterlebnissen ist hier nur ein Beispiel.

Sprachmittlungsservices können nur dann nachhaltig zur interkulturellen Öffnung beitragen, wenn sie unabhängig von sich jährlich ändernden Zuwanderungsströmen als Struktur bereitgehalten und wenn sie nicht lediglich als Lückenfüller oder Notfallinstrument verstanden werden. Dies beweisen Standorte in Deutschland und Europa, an denen sich Sprachmittlung – mit unterschiedlichen Konzepten und Qualitätsstandards – bereits vor der großen Flüchtlingswelle etabliert hat.

Der Fachtag soll im Austausch mit VertreterInnen aus der Forschung, aus Verwaltung und Praxis sowie aus der Politik über den aktuellen Stand in MV aufklären, die Erwartungen an mögliche Strukturen definieren und Perspektiven für ihren Aufbau aufzeigen.

Um Anmeldung wird gebeten:
Friedrich-Ebert-Stiftung / Landesbüro Mecklenburg-Vorpommern
Arsenalstr. 8
19053 Schwerin
Tel.: 0385 512596
Mail: schwerin@fes.de

Veranstalter: Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro MV

Die FES ist die älteste politische Stiftung Deutschlands und orientiert sich mit ihrer Arbeit an den Grundwerten der Sozialen Demokratie: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Im Landesbüros MV fördern wir auf vielfältige Weise den Dialog zwischen den gesellschaftlichen Gruppen. www.fes-mv.de

Kooperationspartner: Diên Hồng - Gemeinsam unter einem Dach e.V.


Donnerstag 23.11.2017 | 19:00
Doberaner Straße 21

Menschenrechte in der deutschen Entwicklungspolitik?

Vortrag und Gespräch im Rahmen der Reihe "Politischer Donnerstag"

Ungleichheit ist nicht nur eine Menschenrechtsfrage, sondern auch ein zentrales Entwicklungshemmnis. Darum muss eine zukunftsorientierte Entwicklungszusammenarbeit die vorhandene Ungleichheit im Zugang zu natürlichen und gesellschaftlichen Ressourcen und Dienstleistungen vermindern. Menschenrechte wie freie Wahlen, Ernährungssicherheit und Bildung sind nur erreichbar, wenn staatlicherseits nicht systematisch Gruppen ausgeschlossen und diskriminiert werden. Die Erklärung zur Annahme der Agenda 2030 enthält ein besonders starkes Bekenntnis zu den Menschenrechten. Stellt sich die deutsche Entwicklungspolitik dieser Herausforderung? Michael Windfuhr ist stellvertretender Direktor des Deutschen Institutes für Menschenrechte und hat vorher fast 20 Jahre lang die internationale Menschenrechtsorganisation FIAN (Food First Information and Action Network) mit aufgebaut und geleitet. Er setzt sich im Rahmen der Vereinten Nationen auch international sehr aktiv für Menschenrechte ein.

Referent_in: Michael Windfuhr

Veranstalter: Ökumenische Arbeitsstelle Mecklenburg

Wir begleiten Partnerschaften zu Kirchen in Tansania, Rumänien, Kasachstan, England sowie Ohio und organisieren Bildungsveranstaltungen zu Fragen von Schöpfungsbewahrung, weltweiter Gerechtigkeit und Lebensstilen. Flucht und Asyl gehören ebenfalls zu den Aufgabenbereichen.

Kooperationspartner: Soziale Bildung e.V. Rostock


Sonnabend 25.11.2017 | 13:00-16:00
Warnowufer 56

Lang lebe der weltwechsel!

Abschlussparty mit der Banda Internationale

weltwechsel 2017 ist vorbei. Jetzt wollen wir unsere tolle Veranstaltungsreihe mal so richtig feiern! Einheizen wird uns dabei die Banda Internationale. Die Dresdner Band bietet einen bunten Stilmix mit Musik aus Osteuropa, Südamerika und Nordafrika. Regelmäßig unterstützt sie mit ihren Auftritten antirassistische Initiativen und Demonstrationen. Seit 2015 sucht die Band gezielt unter den in der Region Dresden ankommenden Geflüchteten nach Musikern und verstärkte sich seitdem mit Bandmitgliedern u.a. aus Syrien, Iran, Irak und Burkina Faso.

Zur Musik gibt es kreative Angebote der Freien Schule Güstrow und etwas Gutes für den Gaumen.

Bringt Eure Freund*innen und Familie mit.

Veranstalter: Eine-Welt-Landesnetzwerk M-V

Kooperationspartner: Freie Schule Güstrow e.V., Ökohaus e.V. Rostock