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Donnerstag 23.11.2017 | 19:00
Doberaner Straße 21

Menschenrechte in der deutschen Entwicklungspolitik?

Vortrag und Gespräch im Rahmen der Reihe "Politischer Donnerstag"

Ungleichheit ist nicht nur eine Menschenrechtsfrage, sondern auch ein zentrales Entwicklungshemmnis. Darum muss eine zukunftsorientierte Entwicklungszusammenarbeit die vorhandene Ungleichheit im Zugang zu natürlichen und gesellschaftlichen Ressourcen und Dienstleistungen vermindern. Menschenrechte wie freie Wahlen, Ernährungssicherheit und Bildung sind nur erreichbar, wenn staatlicherseits nicht systematisch Gruppen ausgeschlossen und diskriminiert werden. Die Erklärung zur Annahme der Agenda 2030 enthält ein besonders starkes Bekenntnis zu den Menschenrechten. Stellt sich die deutsche Entwicklungspolitik dieser Herausforderung? Michael Windfuhr ist stellvertretender Direktor des Deutschen Institutes für Menschenrechte und hat vorher fast 20 Jahre lang die internationale Menschenrechtsorganisation FIAN (Food First Information and Action Network) mit aufgebaut und geleitet. Er setzt sich im Rahmen der Vereinten Nationen auch international sehr aktiv für Menschenrechte ein.

Referent_in: Michael Windfuhr

Veranstalter: Ökumenische Arbeitsstelle Mecklenburg

Wir begleiten Partnerschaften zu Kirchen in Tansania, Rumänien, Kasachstan, England sowie Ohio und organisieren Bildungsveranstaltungen zu Fragen von Schöpfungsbewahrung, weltweiter Gerechtigkeit und Lebensstilen. Flucht und Asyl gehören ebenfalls zu den Aufgabenbereichen.

Kooperationspartner: Soziale Bildung e.V. Rostock