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Donnerstag 02.11.2017 | 19:00
Markt 12

Die goldene Regel der Menschlichkeit

Vortrag mit Martin Bauschke

Die Goldene Regel – hierzulande bekannt als Sprichwort: „Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu“ – erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Dabei stand sie 200 Jahre lang im Schatten des Kategorischen Imperativs Kants. Das Buch von Martin Bauschke, auf dem sein Vortrag basiert, ist die erste Monographie zur Goldenen Regel in Deutschland seit fast 50 Jahren. Es leistet einen überfälligen Beitrag zum besseren Verständnis, zur ethischen Rehabilitierung sowie praktischen Umsetzung der Goldenen Regel. Als moralisches Weltkulturerbe ist sie eine ideale Orientierungshilfe für unser Leben. Ihre Intention ist schlicht mehr Mitmenschlichkeit in der Einen Welt. Die Goldene Regel ist weltweit bezeugt. Sie unterscheidet sich von anderen Maximen des Handelns. Sie kann von jedermann in die Praxis umgesetzt werden: vom Alltags- und Berufsleben über die Kindererziehung und die Unternehmensführung bis hin zur Völkerverständigung und dem Dialog der Religionen. Auf die Praxis kommt es letztlich an. Die Goldene Regel nützt solange nichts und niemandem, wie sie nicht auch gelebt wird.

Referent_in: Martin Bauschke

Veranstalter: Medien- und Informationszentrum Bergen auf Rügen

Das MIZ ist öffentliche Bibliothek, Veranstaltungsort und medienpädagogisches Zentrum der Stadt Bergen auf Rügen. Seit 2012 erreicht das MIZ inselweit und darüber hinaus Besucher, Bibliotheksnutzer und Kooperationspartner mit einem breiten Kultur- und Bildungsangebot. www.miz-bergen-auf-ruegen.de


Sonntag 05.11.2017 | 19:00
Rubenowstraße 1

Stell dir vor, du wirst nicht verstanden

Dolmetschen, mehr als nur Reden

Zum Arzt/Ärztin oder aufs Amt gehen in einem fremden Land - das ist für viele Menschen in Deutschland und auch in Mecklenburg Vorpommern Alltag. Manch eine*r bekommt schon einen Kloß im Magen, wenn sie/er ein Telefongespräch für die Ferienplanung auf Englisch führen soll, viele Geflüchtete müssen jedoch ihre medizinischen und alltäglichen Probleme alleingelassen auf einer Fremdsprache lösen. Als ehrenamtliche Person ist es schwierig, Zwischentöne zu übersetzen. Dieser Vortrag mit praktischen Inhalten soll die Probleme anhand von Erfahrungsberichten näher beleuchten und auf die Arbeit vieler Ehrenamtlicher in diesem Bereich eingehen: Wie erstelle ich einen Leitfaden für das Gespräch? Wie sollte es im besten Fall aufgebaut sein? Worauf muss ich beim Übersetzen achten? Was muss ich wem mitteilen und wie mache ich das am besten? Diesen und noch viel mehr Fragen möchten wir uns stellen und uns auch anschauen, wie ehrenamtliches und professionellen Dolmetschen in anderen Gegenden Mecklenburg-Vorpommerns und Deutschlands abläuft.

Veranstalter: AG Medizin und Menscherechte Greifswald

Die AG Medizin und Menschrechte ist eine Gruppe von Medizinstudierenden, die sich kritisch mit Medizin, Gesundheit und Menschenrechten im globalen Kontext auseinandersetzen. Momentan liegt der Schwerpunkt der Arbeit auf Zugang zum Gesundheitssystem für Geflüchtete. Kontakt: menschenrechte@fsrmed.de


Montag 06.11.2017 | 16:00
Olof-Palme-Straße 26

Menschlichkeit in der Krise?!

Ausstellungseröffnung "Widerstand und Selbstorganisation in Griechenland"

„Die Krise in Griechenland - Was hat das mit mir zu tun? Ich hab hier ganz andere Probleme...“ Seit 9 Jahren befindet sich Griechenland in der „Krise“. Das Spardiktat der Troika hält die griechische Gesellschaft im Würgegriff. Armut, Arbeitslosigkeit, soziale Unsicherheit sind zur Normalität in weiten Teilen der Gesellschaft geworden. Viele Menschen organisieren sich im Protest für eine würdevolle Lebensperspektive. Sie bauen solidarische Kliniken oder Volksküchen und Nachbarschaftszentren auf. Leerstehende Häuser werden mit Geflüchteten besetzt. Gemeinschaftsgärten werden zum Sozialraum und zur Lebensgrundlage. Die Auswirkungen der Krise wie Privatisierung, Zwangsversteigerungen oder Ausverkauf der Bodenschätze und der damit einhergehenden Umweltzerstörung sind globale Phänomene, die vor allem wirtschaftliche Interessen widerspiegeln. Was hat also Griechenland mit uns zu tun? Und wie können wir aus der Krise lernen? Der Fotograf Giovanni Lo Curto und die Journalistin Ulrike Kumpe erzählen mit ihren Fotos aus dem griechischen „Alltag“ über den vielfältigen Widerstand gegen die Krise und solidarische, selbstorganisierte, nachbarschaftliche Alternativen. Zur Ausstellungseröffnung stehen die Geschichten der Menschen im Mittelpunkt. Das SBZ Toitenwinkel - T‘Winkelhus lädt ein, das Nachbarschaftshilfeprojekt „Suche_Biete – jede/r kann was tauschen & teilen“ kennenzulernen.

Referent_in: Giovanni Lo Curto und Ulrike Kumpe

Veranstalter: BDP - Bund deutscher Pfadfinder, Ökohaus e.V. Rostock

Kooperationspartner: DRK Stadtteil- und Begegnungszentrum Toitenwinkel


Donnerstag 09.11.2017 | 19:00
Kirchstraße 30

Die tödlichste Grenze Europas?!

Seenotrettung mit der Sea-Watch im zentralen Mittelmeer

Seenotrettung von Flüchtenden über das Mittelmeer ist in der Diskussion in den Medien seit Monaten mal positiv, mal negativ. Was hat es damit eigentlich auf sich und wie sieht es an der Grenze zu Europa im Mittelmeer denn tatsächlich aus? Am Beispiel von Sea-Watch ein Blick hinter die Schlagzeilen.

Referent_in: Carolin Möhrke

Veranstalter: Carolin Möhrke, Kirchgemeinde Wieck

Carolin Möhrke ist Kinderärztin und neben der Arbeit im Krankenhaus in Anklam in verschiedenen Ländern dieser Welt tätig gewesen. Derzeit ist sie ehrenamtlich im Vordergrund auf einem Schiff und im Hintergrund meist vor einem Computer für die NGO Sea-Watch tätig

Kooperationspartner: Sea-Watch


Vor der Vorstellung "Peter Grimes" gibt der Chefdramaturg am Mecklenburgischen Staatstheater, Dr. Peter Larsen, eine Einführung in die Handlung und musikalische Besonderheiten mit besonderem Augenmerk auf das Thema Menschlichkeit in diesem Werk. Der Eintritt ist frei.

Referent_in: Dr. Peter Larsen (schriftliche Ausführungen). Da er erkrankt war, hat Hannelies Höchel vom Verein Couleurs Afrik die Einführung übernommen.)

Veranstalter: Mecklenburgisches Staatstheater GmbH

www.mecklenburgisches-staatstheater.de

Kooperationspartner: Verein Couleurs Afrik - die Farben Afrikas e. V.


Montag 13.11.2017 | 16:00-18:00
Bahnhofstraße 1

Von Syrien nach Vorpommern

Geflüchtete erzählen ihre Geschichte

Der Nachmittag steht im Zeichen von Begegnung. Ihr seid herzlich eingeladen, bei Kuchen, Tee und Kaffee Menschen kennenzulernen. Menschen, die sich alleine oder mit der Familie auf den Weg machen mussten, um dem Krieg zu entkommen. Begegnet Menschen und ihren Geschichten und Bildern aus Syrien.

Veranstalter: Demokratiebahnhof Anklam

Der Demokratiebahnhof Anklam ist ein Jugend- und Kulturzentrum, das im Jahr 2014 von jungen Menschen gegründet wurde und seitdem ehrenamtlich organisiert wird. Neben dem Angebot des Offenen Jugendtreffs finden regelmäßig Kulturveranstaltungen im Anklamer Bahnhof statt.


Montag 13.11.2017 | 18:00
Olof-Palme-Str. 26

Armut heute – Armut im Reichtum?

Ein Gespräch über Armut in Mecklenburg Vorpommern und der Welt

Das Erste Ziel für Nachhaltige Entwicklung sieht die "Beendigung der Armut in allen ihren Formen" vor. Diese Formulierung legt nahe, dass es /die/ Armut und /die/ Armen nicht gibt. Wer über Armut spricht, spricht über komplexe soziale Verhältnisse und Ungleichheiten - zwischen dem globalen Norden und Süden, zwischen Produzierenden und Konsumierenden, zwischen Arbeitenden und Arbeitslosen, zwischen Profitierenden und Abgehängten usw. Welche Erfahrungen verbinden Menschen, die von Armut betroffen sind? Haben von relativer Einkommensarmut und Prekarität betroffene Menschen in Mecklenburg-Vorpommern etwas mit den absolut Armen in den Flüchtlingslagern jenseits der EU gemeinsam? Oder ist Armut eher eine lokale Erscheinung in einer globalen Welt? Was bedeutet Armut aus der Perspektive der Menschen jenseits von Armutsquoten und Einkommensgrenzen? In den Jahren 2013 bis 2015 hat ein Team der Universität Rostock Menschen befragt, wie relative Armut in Mecklenburg-Vorpommern aussieht und vor allem, wie die Menschen ihre Situation einschätzen. Wie erfahren und erleben Betroffene ihre Lebenssituation, wie gehen sie mit Einschränkungen und Beeinträchtigungen um? Und welche Wege führen in Armut hinein, welche aber vielleicht auch wieder heraus? In einer Gesprächsrunde berichtet André Knabe von der Untersuchung und diskutiert über die Aspekte von relativer Armut in Mecklenburg-Vorpommern und absoluter Armut in der Welt.

Referent_in: Andrè Knabe

Veranstalter: BDP MV, SBZ Toitenwinkel, Ökohaus

Der Bund Deutscher Pfadfinder_innen (BDP) ist ein unabhängiger, offener, demokratischer Jugendverband, der die gesellschaftliche Partizipation und Selbstbestimmung von Kindern und Jugendlichen zum Ziel hat. https://www.facebook.com/bdpmv/ http://www.mv.bdp.org/

Kooperationspartner: Rosa Luxemburg Stiftung MV


Dienstag 14.11.2017 | 20:00
Doberaner Straße 21

Sudabeh Mohafez: »Behalte den Flug im Gedächtnis«

Autorinnenlesung & Gespräch

Wo gehörst du hin? Welche Kultur ist die deine? Auf Fragen wie diese gibt es keine eindeutigen Antworten – schon gar nicht, wenn man wie Sudabeh Mohafez ganz selbstverständlich in mehreren Welten zu Hause ist. Wer im Kindesalter in der Heimat des Vaters (dem Iran) aufwuchs und die Ferien regelmäßig in jener der Mutter (Deutschland) verbrachte, wer mit der Verflechtung von Mutter- und Vatersprache aufwuchs und vom ersten Lebenstag an den Reichtum dieser Sprach- und Kulturräume verinnerlicht hat, dem kann jeglicher Bekenntniszwang nur absurd erscheinen. »Behalte den Flug im Gedächtnis« versammelt größtenteils unveröffentlichte Erzählungen aus mehr als zehn Jahren. Sie handeln von Stolz und Scham, von ungeheuerlichen Begegnungen und von Menschen, die sich ganz selbstverständlich mehr als nur einer Kultur, mehr als nur einem Sprachraum und mehr als nur einer ethnischen Wirklichkeit zugehörig fühlen. Sudabeh Mohafez lebte in Teheran, Berlin, Lissabon und Stuttgart. Mittlerweile im Schwäbischen Wald ansässig, schreibt sie Romane, Erzählungen, Gedichte, Theaterstücke und übersetzt aus dem Persischen, Portugiesischen und Englischen. www.sudabehmohafez.de Eintritt: 5,- €/ 3,- € ermäßigt

Referent_in: Sudabeh Mohafez

Veranstalter: Literaturhaus Rostock

Das Literaturhaus Rostock engagiert sich in der Vermittlung vielfältiger Gegenwartsliteratur - naturgemäß werden dabei auch wesentliche gesellschaftliche Fragen diskutiert. Weiterer großer Schwerpunkt ist die Sprach- und Leseförderung für Kinder und Jugendliche. www.literaturhaus-rostock.de

Kooperationspartner: Robert-Bosch-Stiftung


Mittwoch 15.11.2017 | 19:30
Bahnhofstraße 4-5

Behalte den Flug im Gedächtnis

Autorenlesung mit Sudabeh Mohafez

Wo gehörst du hin? Welche Kultur ist die deine? Auf Fragen wie diese gibt es keine eindeutigen Antworten – schon gar nicht, wenn man wie Sudabeh Mohafez ganz selbstverständlich in mehreren Welten zu Hause ist. Wer im Kindesalter in der Heimat des Vaters (dem Iran) aufwuchs und die Ferien regelmäßig in jener der Mutter (Deutschland) verbrachte, wer mit der Verflechtung von Mutter- und Vatersprache aufwuchs und den Reichtum dieser Sprach- und Kulturräume verinnerlicht hat, dem kann jeglicher Bekenntniszwang nur absurd erscheinen. Für die jungen Menschen in diesen Erzählungen stellt die Zugehörigkeit zu mehr als nur einer Kultur, mehr als nur einem Sprachraum und mehr als nur einer ethischen Wirklichkeit keine besondere Herausforderung dar. Vielmehr ist sie vom ersten Lebenstag an selbstverständlich und fraglos gelebter Alltag. Sudabeh Mohafez’ Geschichten widmen sich wesentlichen Fragen unserer Zeit – manchmal augenzwinkernd, manchmal zornig, aber immer ermutigend. Foto: (c) Martin Kreiner

Referent_in: Sudabeh Mohafez

Veranstalter: Koeppenhaus

Das Literaturzentrum im Koeppenhaus führt pro Jahr ca. 120 Veranstaltungen durch. Unser Haus versteht sich auch als ein Forum zur Diskussion von Fragen gesellschaftlicher Relevanz und möchte eine demokratische Kultur der Vielfalt und gesellschaftlichen Teilhabe fördern. www.koeppenhaus.de


Donnerstag 16.11.2017 | 18:00-20:30
Karnitz 9

Bürgersalon – Vortrags- und Erzählreihe Zukunftsregion

Kunst, Kreativität & kollaboratives Arbeiten - Ideen für eine menschliche Gesellschaft

„Wie sieht gutes Leben 2030+ aus?“ – aus dieser Frage entstand letztes Jahr in der Zukunftsstadt Malchin eine Reihe von Vorträgen. 2017 laden die Bürger weitere Expert*innen aus Wissenschaft, lokaler Politik, Wirtschaft und Verwaltung ein, um einen aktiven Austausch und Diskussionen zu Themen wie Armut, Klimawandel, erneuerbare Energien, Mobilität, ökologische Landwirtschaft, Extremismus, Moore, Gesundheit u.v.m. zu schaffen. Am 16. November beschäftigen wir uns mit Kunst, Kreativität und kollaborativem Arbeiten - Ideen für eine menschliche Gesellschaft. Gäste sind Künstler*innen, Kreativschaffende, Gründer*innen, Multiplikator*innen, Philosoph*innen, Schüler*innen und alle interessierten Bürger*innen.

Referent_in: Dr. Wolf Schmidt

Veranstalter: Projekthof Karnitz e.V.

Im mecklenburgischen Dorf Karnitz entsteht bereits seit 1997 ein Ort für Kultur, Bildung und nachhaltige Entwicklung. Mit seinem diesjährigen Programm "Dorfuni 2017 - Kultur und nachhaltige Entwicklung erleben" bietet der Projekthof unterschiedlichste Workshops und Seminare.

Kooperationspartner: AnStiftung Mecklenburg-Vorpommern


Donnerstag 16.11.2017 | 19:30-21:45
Am Kamp (Geänderter Veranstaltungsort!)

Bombenstimmung – Wenn alle denken, du bist der Terrorist

Autorenlesung

Mathias wächst in den 70er Jahren in einem kleinen Örtchen in Niedersachsen auf. Mit fünf Jahren erfährt er durch Zufall, dass er adoptiert wurde und ausländischer Herkunft ist. Aufgrund seiner exotischen Erscheinung stolpert er im Lauf seiner Kindheit und Jugend immer wieder über befremdliche Reaktionen bis hin zu offenen Rassismus.

Auf unterschiedliche Weise gelingt es ihm, sich dagegen zu behaupten - doch auch als Erwachsenem widerfahren ihm zuweilen absurde Erlebnisse, in denen er als Projektion für fremdenfeindliche Ängste, Vorurteile oder Sehnsüchte dient. Kann die Begegnung mit seiner leiblichen Herkunft Abhilfe schaffen?

Mit viel Humor, Sensibilität und Offenheit erzählt Mathias Kopetzki seine berührende und spannende Geschichte, erzählt von Fremdsein und Selbstbehauptung, von Kampf und vom Loslassen, von der jahrelangen Suche nach Identität - in einem Land, in dem ethnische Herkunft immer noch eine große Rolle spielt. Und hält ganz nebenbei der bundesdeutschen Gesellschaft der letzten vierzig Jahre mit all ihren Ängsten und Neurosen einen Spiegel vor Augen...

Referent_in: Mathias Kopetzki, Autor und Schauspieler, Berlin

Veranstalter: VHS Lk Rostock, Regionalstandort Bad Doberan

www.vhs-lkros.de


Montag 20.11.2017 | 19:30
Alter Garten 2

Buchlesung „Drei starke Frauen“ von Marie NDiaye

Aus dem Französischen von Claudia Kalscheuer

Die vierzigjährige Norah gibt dem Drängen ihres Vaters nach und besucht ihn in Dakar: Die Juristin soll ihren Bruder aus dem Gefängnis holen. Das schwierige Treffen mit dem Vater führt die Frau an den Rand des Wahnsinns. Fanta hat im Unterschied zu Norah Dakar verlassen, um ihrem Ehemann Rudy in die französische Provinz zu folgen. Sie gibt sich dort vor Langeweile auf, so meint Rudy, durch dessen Perspektive wir von Fanta erfahren - doch ihm entgeht Entscheidendes. Von Afrika aus betrachtet erscheint ihre Existenz geradezu luxuriös und begehrenswert, weshalb Khady, die junge Afrikanerin, illegal nach Frankreich einzuwandern sich bemüht - doch sie endet, tot, an Grenzen. Die Lesung wird von drei Schauspieler*innen des Mecklenburgischen Staatstheaters gestaltet. Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Verein Couleurs Afrik - die Farben Afrikas e. V.

Der Verein Couleurs Afrik - die Farben Afrikas e. V. setzt sich für die Förderung von Kultur und Völkerverständigung sowie die Förderung und Verbesserung des Zusammenlebens von Deutschen und Afrikanern ein.

Kooperationspartner: Mecklenburgisches Staatstheater GmbH


Dienstag 21.11.2017 | 19:30 - 21:30
Grünes Büro Stralsund, Alter Markt 7, Stralsund

Zielscheibe Umweltaktivist*innen

Mindestens 200 Umweltaktivist*innen wurden 2016 ermordet

Dem jüngsten Report der Menschenrechtsorganisation Global Witness zufolge wurden 2016 weltweit mindestens 200 Umweltschützer*innen ermordet. Viele Morde blieben vermutlich unbeachtet, weil sie in ländlichen Regionen stattfinden. Die Expert*innen von Global Witness werteten Medienberichte und Informationen anderer Nichtregierungsorganisationen sowie der Vereinten Nationen aus. Die Daten lassen sie zusätzlich durch Monitoring-Gruppen überprüfen. In einem Vortrag wollen wir die Berichtergebnisse vorstellen und im Anschluss gemeinsam diskutieren.

Referent_in: Fabian Czerwinski

Veranstalter: BUND Stralsund

Im BUND Stralsund, der Ortsgruppe des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland, finden sich aktive Umweltschützer*innen zusammen, um gemeinsam Natur zu erleben und politisch zu handeln.

Kooperationspartner: Bündnis 90/Die Grünen Vorpommern-Rügen


Dienstag 21.11.2017 | 19:00
Puschkinstraße 12

Megafusionen stoppen – Saatgut für alle!

Vortrag über aktuelle Situation des Wettbewerbrechts und Forderungen an eine schärfere Fusionskontrolle und wirksame Machtbegrenzung.

Kontrollieren bald 3 Konzerne fast 2/3 des weltweiten Saatgutmarktes und mehr als 70 Prozent der weltweit gehandelten Pestizide? Die Übernahme des US-Gentechnikriesen Monsanto durch die Bayer-AG ist nur eine von drei Megafusionen des Jahres 2017. Die Folgen dieser dramatischen Konzentration werfen immer mehr Fragen auf. Auch diese: Wie groß sollten Konzerne werden dürfen? Warum stoppen die Kontrollbehörden solche Fusionen nicht? Das Menschenrecht auf Nahrung wird durch diese Machtkonzentration bedroht, da der Zugang zu Saatgut erschwert wird und die industrielle Landwirtschaft auf Kosten der nachhaltigen Fruchtbarkeit der Böden forciert wird. Die gute Nachricht: immer mehr Menschen und Organisationen wollen Konzernmacht zum Thema machen. Es wird im Vorab eine Straßenaktion mit Dino in der Schweriner Innenstadt geben.

Referent_in: Dr. Thomas Dürmeier, Volkswirt & Autor einer Studie zur Fusion von Bayer und Monsanto

Veranstalter: BUND Landesverband M-V e.V.

Kooperationspartner: Aktion Agrar


An vielen Standorten in Deutschland und in anderen europäischen Ländern haben sich Sprachmittlungsdienste als Instrument zur Sicherstellung der Versorgung und Integration Zugewanderter bewährt. Die Konzepte tragen unterschiedliche Namen wie Gemeindedolmetscher, Kulturdolmetscher, Kulturmittler, Sprach- und Integrationsmittler sowie Sprach- und Kulturmittler. Die für die entsprechenden Vermittlungsservices Tätigen unterstützen das Fachpersonal aus den Bereichen Bildung, Soziales und Gesundheit bei der Kommunikation mit Zugwanderten, in den letzten Jahren v.a. mit Geflüchteten.

Neben den bereits seit Längerem bestehenden Diensten in Schwerin und in Rostock gibt es seit Mitte 2017 auch Sprachmittlungsservices in Greifswald und Neubrandenburg. Im Jahr 2015 ist der Bedarf an Sprachmittlungsleistungen auch in MV deutlich gestiegen und in einzelnen Regionen und Einsatzbereichen werden MittlerInnen bereits regelmäßig angefordert.

Hinsichtlich neu Zugewanderter ist unstrittig, dass Sprachmittlungsleistungen grundlegend für eine erfolgreiche erste Orientierung und Versorgung sind. Mit voranschreitendem Integrationsprozess, so die Grundannahme vielerorts, sinkt der Bedarf, da die Zugewanderten ohne Sprachmittlung zurechtkommen. Oftmals wird dabei aber außer Acht gelassen, dass Integration ein langer Prozess ist, der von vielfältigen Einflussfaktoren abhängt. So kann Sprachmittlung auch bei längerem Aufenthalt in Deutschland immer wieder notwendig sein. Die Behandlung von Traumata infolge von Kriegs- und Fluchterlebnissen ist hier nur ein Beispiel.

Sprachmittlungsservices können nur dann nachhaltig zur interkulturellen Öffnung beitragen, wenn sie unabhängig von sich jährlich ändernden Zuwanderungsströmen als Struktur bereitgehalten und wenn sie nicht lediglich als Lückenfüller oder Notfallinstrument verstanden werden. Dies beweisen Standorte in Deutschland und Europa, an denen sich Sprachmittlung – mit unterschiedlichen Konzepten und Qualitätsstandards – bereits vor der großen Flüchtlingswelle etabliert hat.

Der Fachtag soll im Austausch mit VertreterInnen aus der Forschung, aus Verwaltung und Praxis sowie aus der Politik über den aktuellen Stand in MV aufklären, die Erwartungen an mögliche Strukturen definieren und Perspektiven für ihren Aufbau aufzeigen.

Um Anmeldung wird gebeten:
Friedrich-Ebert-Stiftung / Landesbüro Mecklenburg-Vorpommern
Arsenalstr. 8
19053 Schwerin
Tel.: 0385 512596
Mail: schwerin@fes.de

Veranstalter: Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro MV

Die FES ist die älteste politische Stiftung Deutschlands und orientiert sich mit ihrer Arbeit an den Grundwerten der Sozialen Demokratie: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Im Landesbüros MV fördern wir auf vielfältige Weise den Dialog zwischen den gesellschaftlichen Gruppen. www.fes-mv.de

Kooperationspartner: Diên Hồng - Gemeinsam unter einem Dach e.V.


Mittwoch 22.11.2017 | 19:00
Doberaner Straße 21

¡Zapatismo actual!

Info- und Diskussionsveranstaltung: Die Rebellion der zapatistischen Befreiungsbewegung in Chiapas/Mexiko

Die zapatistische Bewegung ist seit ihrem bewaffneten Aufstand im Januar 1994 mit ihrer konkreten Selbstverwaltung, die sich anschließend in Teilen des mexikanischen Bundesstaates Chiapas entwickelte, ein wichtiger Bezugspunkt für linke Kämpfe weltweit geworden. Für eine aktuelle Einschätzung soll es um folgende Fragen gehen: Wie steht es heute um die emanzipatorischen Autonomieprozesse in den zapatistischen Regionen? Welche Schwierigkeiten, welche Fortschritte gibt es? Wie ist ihr aktuelles Buch "Das kritischen Denken angesichts der kapitalistischen Hydra" zu verstehen? Welche Vorschläge bringen sie ein, um Menschen und Umwelt eine solidarisch ökologische Perspektive zu bieten? Wie können die Debatten und Praktiken der Zapatistas die außerparlamentarischen linken Organisationsprozesse in Europa und weltweit inspirieren?

Referent_in: Die Referent*innen sind aus der Gruppe B.A.S.T.A. Münster und im Ya-Basta-Netz organisiert

Veranstalter: Ya-Basta-Netz

Das Ya-Basta-Netz ist ein Netzwerk der Freundschaft und Rebellion. Es kämpft inspiriert durch das Politikverständnis der Zapatistas für eine Welt ohne Grenzen und Mauern, eine solidarische Welt mit einem würdigen Leben für alle. Website ya-basta-netz.org leider gerade außer Betrieb.


Mittwoch 22.11.2017 | 18:30-20:45
John-Brinckman-Straße 4

Bombenstimmung – Wenn alle denken, du bist der Terrorist

Autorenlesung

Mathias wächst in den 70er Jahren in einem kleinen Örtchen in Niedersachsen auf. Mit fünf Jahren erfährt er durch Zufall, dass er adoptiert wurde und ausländischer Herkunft ist. Aufgrund seiner exotischen Erscheinung stolpert er im Lauf seiner Kindheit und Jugend immer wieder über befremdliche Reaktionen bis hin zu offenen Rassismus.

Auf unterschiedliche Weise gelingt es ihm, sich dagegen zu behaupten - doch auch als Erwachsenem widerfahren ihm zuweilen absurde Erlebnisse, in denen er als Projektion für fremdenfeindliche Ängste, Vorurteile oder Sehnsüchte dient. Kann die Begegnung mit seiner leiblichen Herkunft Abhilfe schaffen?

Mit viel Humor, Sensibilität und Offenheit erzählt Mathias Kopetzki seine berührende und spannende Geschichte, erzählt von Fremdsein und Selbstbehauptung, von Kampf und vom Loslassen, von der jahrelangen Suche nach Identität - in einem Land, in dem ethnische Herkunft immer noch eine große Rolle spielt. Und hält ganz nebenbei der bundesdeutschen Gesellschaft der letzten vierzig Jahre mit all ihren Ängsten und Neurosen einen Spiegel vor Augen...

Referent_in: Mathias Kopetzki, Autor und Schauspieler, Berlin

Veranstalter: VHS Lk Rostock, Regionalstandort Güstrow

www.lkros.de


Mi-So 22.11.2017 - 26.11.2917 | 16:00-24:00
Doberaner Str. 21

Tage des indigenen Films 2017

Indigene Gesellschaften werden weltweit innerhalb ihrer spezifischen regionalen und politischen Kontexte marginalisiert. Ihre Kulturen nehmen auf vielfältige Weise Bezug auf die leidvolle Geschichte des Kolonialismus und dessen gegenwärtige Auswirkungen. Die Aushandlung einer eigenen kulturellen Identität ist davon geprägt, sich einerseits gegenüber der hegemonialen westlichen Kultur und Lebensart zu behaupten und andererseits diese auch selbstbestimmt anzunehmen – sich von außen also nicht festlegen zu lassen, wie man zu leben habe. Weiterhin finden sich sehr konkrete kolonialistische Praktiken in der Lebensrealität Indigener wieder. Noch immer wird indigenen Gruppen ihr Recht auf ein angestammtes Territorium oder darauf, einen Lebensraum selbstbestimmt zu wählen, abgesprochen. Private und nationalstaatliche Akteure begehen in Verfolgung ihrer wirtschaftlichen Interessen Raubbau an den Bodenschätzen, was auch im 21. Jahrhundert zu Vertreibung indigener Gesellschaften führt. In der medialen Darstellung Indigener werden Stereotype und Klischees von den "wilden Völkern" reproduziert; in Film und Fernsehen haben Indigene selten eine eigene Stimme. Mit den Tagen des indigenen Films wollen wir das Interesse für die Kultur und soziale Situation indigener Gesellschaften wecken und Indigenen eine Plattform bieten, ihre Lebenssicht aus der eigenen Perspektive darzustellen. Die Beschäftigung mit indigenen Kulturen kann auch unsere Weltsicht und unser Verhalten verändern und ein konstruktives Miteinander auf Augenhöhe überhaupt erst ermöglichen. Weitere Informationen unter indigen.elements-ev.org

Referent_in: Christin Gustke, Enoka Ayemba, Stefanie Land-Hilbert, Rosana Perez de la Cruz, Thomas Pätzold

Veranstalter: elements. Bildung und Kultur in der Einen Welt e.V. Rostock

Wir suchen in unserer Vereinsarbeit und in unseren Projekten das Verbindende zwischen Angehörigen verschiedener Kulturen, Ethnien und Religionen. Menschlichkeit, Weltoffenheit und Toleranz sind dabei unsere grundlegenden Prinzipien.

Kooperationspartner: Peter Weiss Haus e.V.


Mittwoch 22.11.2017 | 20:00-22:00
Gützkower Straße 1

Die jugendliche Generation in Kunduz

Gesprächsabend mit Martin Gerner, Filmvorführung über Jugendliche in Kunduz

Martin Gerners vielfach preisgekrönter Dokumentarfilm über die jugendliche Generation in Kunduz zeigt uns die Gesichter einiger Menschen in einem unmenschlichen Krieg. Martin Gerner ist freier Autor, Filmemacher und Journalist. Er berichtet seit 2004 aus Afghanistan für ARD, DeutschlandRadio, und als Korrespondent für diverse Tageszeitungen. Sein Film erzählt die Geschichte von fünf jungen Afghan*innen: Mirwais, 10 Jahre und noch ein Kind, redet über Krieg und Frieden fast wie ein Erwachsener. Nazanin, eine Lokalreporterin, kämpft für Gleichberechtigung obwohl sie die Burka tragen muss. Hasib, Student mit Baseballmütze, träumt von freien und fairen Wahlen. Ghulam und Khatera drehen einen Spielfilm, mitten im bewaffneten Konflikt. Es ist ein Einblick in die Seelenlage einer jungen Generation, die zwischen Taliban und ausländischem Militär aufwächst und sich nach einer offenen Gesellschaft sehnt, einem arabischen Frühling am Hindukusch. Aber ständig ist ihr Aufbruch in Gefahr, gerät der Alltag zur Gratwanderung. Bis heute fehlt ein authentisches Bild von den Menschen in Kunduz. Martin Gerner und sein Team haben deshalb den direkten Kontakt mit der Bevölkerung vor Ort gesucht, ohne Begleitung durch Militär. Er zeigt uns an diesem Abend seinen Film und steht dann für Fragen und ein Gespräch zur Verfügung.

Referent_in: Martin Gerner

Veranstalter: Amnesty International Greifswald

Die Greifswalder Gruppe der Menschenrechtsorganisation Amnesty International mit dem Schwerpunkt Menschenrechtsverletzungen an Frauen sowie dem Thema Flüchtlinge. Mehr unter www.amnesty-greifswald.de. Kontakt unter: kontakt@amnesty-greifswald.de


Donnerstag 23.11.2017 | 19:00
Doberaner Straße 21

Menschenrechte in der deutschen Entwicklungspolitik?

Vortrag und Gespräch im Rahmen der Reihe "Politischer Donnerstag"

Ungleichheit ist nicht nur eine Menschenrechtsfrage, sondern auch ein zentrales Entwicklungshemmnis. Darum muss eine zukunftsorientierte Entwicklungszusammenarbeit die vorhandene Ungleichheit im Zugang zu natürlichen und gesellschaftlichen Ressourcen und Dienstleistungen vermindern. Menschenrechte wie freie Wahlen, Ernährungssicherheit und Bildung sind nur erreichbar, wenn staatlicherseits nicht systematisch Gruppen ausgeschlossen und diskriminiert werden. Die Erklärung zur Annahme der Agenda 2030 enthält ein besonders starkes Bekenntnis zu den Menschenrechten. Stellt sich die deutsche Entwicklungspolitik dieser Herausforderung? Michael Windfuhr ist stellvertretender Direktor des Deutschen Institutes für Menschenrechte und hat vorher fast 20 Jahre lang die internationale Menschenrechtsorganisation FIAN (Food First Information and Action Network) mit aufgebaut und geleitet. Er setzt sich im Rahmen der Vereinten Nationen auch international sehr aktiv für Menschenrechte ein.

Referent_in: Michael Windfuhr

Veranstalter: Ökumenische Arbeitsstelle Mecklenburg

Wir begleiten Partnerschaften zu Kirchen in Tansania, Rumänien, Kasachstan, England sowie Ohio und organisieren Bildungsveranstaltungen zu Fragen von Schöpfungsbewahrung, weltweiter Gerechtigkeit und Lebensstilen. Flucht und Asyl gehören ebenfalls zu den Aufgabenbereichen.

Kooperationspartner: Soziale Bildung e.V. Rostock


Mittwoch 29.11.2017 | 19:00
Rathaus am Markt

Wider die Todesstrafe

Normative und empirische Argumente für die Abschaffung

Vortrag mit Prof. Dr. Stefan Harrendorf (Kriminologe und Prof. für Strafrecht an der Uni Greifswald) im Rahmen der Kampagne "Cities for Life", Städte für das Leben - Städte gegen die Todesstrafe. Der Vortrag erörtert aus empirischer und normativer Sicht Argumente gegen die Todesstrafe. Nach einer kurzen Darstellung der Rechtswirklichkeit im Jahr 2017 widmet sich der Beitrag zunächst aus empirischer Sicht den Ergebnissen zur (bescheidenen) Abschreckungswirkung der Todesstrafe sowie dem in Befragungen messbaren Verlangen von Teilen der Bevölkerung nach dieser Sanktion. Nach einer kritischen Würdigung der vorgestellten Daten diskutiert [der Referent] die Todesstrafe aus völker- und menschen- rechtlicher Sicht. Es wird erörtert, warum die Todesstrafe gegen die Menschenwürde und das Gebot schuldangemessenen Strafens verstößt

Referent_in: Prof. Dr. Stefan Harrendorf

Veranstalter: AKJ - Arbeitskreis Kritischer Jurist*innen

Kooperationspartner: Universitäts- und Hansestadt Greifswald


Donnerstag 30.11.2017 | 18:00
Domstraße

Wenn der Staat tötet

Todesstrafe in Belarus

Vortrag im Rahmen der Kampagne "Cities for Life", Städte für das Leben - Städte gegen die Todesstrafe mit Andrus Krecka (Menschrechtsaktivist aus Belarus) und Vertreter*innen von Amnesty International. Belarus ist das letzte Land Europas und der ehemaligen Sowjetunion, das die Todesstrafe vollstreckt. Informationen über die Todesstrafe gelten als Staatsgeheimnis. Aufgrund der Geheimhaltung können weder verlässliche Daten über die Anzahl der Todesurteile und Hinrichtungen erhoben werden, noch die Identität aller Todeskandidaten geklärt werden. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR erlangte Belarus seine Unabhängigkeit, blieb aber von Russland abhängig – seitdem sollen etwa 400 Personen zum Tode verurteilt und hingerichtet worden sein. Präsident Lukaschenko, im Amt seit 1994, will die politische Situation der Sowjetunion in Belarus wieder herstellen. Die Referierenden berichten über die Lage im Land, die Menschenrechte und das Leben der Menschen. Außerdem: Stündlich läuten die Glocken an diesem Tag! Wir laden ein zum Innehalten und Nachdenken über die Menschenrechte und die Ehrfurcht vor dem Tod 12 Uhr: Dom St. Nikolai, 13 Uhr: Wieck, 14 Uhr: St. Joseph, 15 Uhr: St. Marien, 16 Uhr: Christuskirche, 17 Uhr: St. Jacobi

Referent_in: Andrus Krecka & Amnesty International

Veranstalter: zusammen wachsen

Kooperationspartner: Universitäts- und Hansestadt Greifswald