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Di/Mi 07.11.2017 - 08.11.2017 | jeweils 9.30-11.00
Röntgenstraße 22/ Eingang Schelfstraße

Aufführung KinderKulturKarawane 2017

Indische Tänzerinnen zu Gast in Schwerin

Die Künstlerinnen des Family Home Aashray wollen die Vielfalt der Kulturen Indiens wie einen Strauß bunter Blumen präsentieren. Klassische indische Tänze unterschiedlicher Regionen in farbenfrohen Kostümen mischen sich mit Bollywood-Choreographien, Gesang und Akrobatik. Seit 1998 kämpft die Nichtregierungsorganisation STOP in Indien gegen Zwangsprostitution und Mädchenhandel. Mehr als 1.500 Mädchen konnten bislang aus Bordellen befreit werden. Mit der Befreiung beginnt die eigentliche Arbeit: Reintegration, Rückführung in die Familien oder die Entwicklung von Perspektiven für die Mädchen. Dies geschieht seit 2002 im „Family Home Aashray“, in dem bis zu 60 junge Frauen in Kurz- oder Langzeitbetreuung Platz finden. Dort erhalten sie psychische und medizinische Behandlung. Schulische Defizite werden aufgeholt. Außerdem gibt es Angebote in Handarbeit, Kosmetik, Kochen, Tanzen, Gesang, Dramaturgie und Kampfsport. Seit kurzem will das von STOP initiierte Modelabel Azadi (Freiheit) den Mädchen zu einem Leben in Eigenverantwortung verhelfen. Sie nähen für das Label, das faire Mode nach traditionellem indischem Design und mit westlichem Flair bietet. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Kinder und Jugendliche der 4. bis 8. Klassen. Vorbestellungen sind unter 0385-51 21 05 beim Speicher möglich.

Veranstalter: Landeshauptstadt Schwerin, Soziokulturelles Zentrum "Der Speicher"

Der Speicher Schwerin ist ein soziokulturelles Zentrum in Trägerschaft der Landeshauptstadt Schwerin in dem vor allem Kleinkunstprogramme stattfinden (www.schwerin.de/speicher).

Kooperationspartner: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur MV


Der unangepasste und derbe Sonderling Peter Grimes gerät in eine Hetzjagd der Bewohner einer kleinen Küstengemeinde, die ihm ohne greifbare Beweise einen Mord unterstellt. Zu Recht? In dieser Oper von Benjamin Britten wird das harte Leben der Fischer an der englischen Küste um 1830 dargestellt. Frappierend ist die Aktualität der Handlung, die die Dynamik von Ausgrenzung einer unbeliebten Person über Verleumdung und Hetze bis zur Katastrophe in beklemmender Weise auf hohem künstlerischen Niveau darstellt, Eintrittskarten sind bei allen Vorverkaufsstellen des Mecklenburgischen Staatstheaters, über das Internet bzw. an der Abendkasse erhältlich.

Veranstalter: Mecklenburgisches Staatstheater

www.mecklenburgisches-staatstheater.de

Kooperationspartner: Verein Couleurs Afrik - die Farben Afrikas e.V.


Dienstag 14.11.2017 | 18:00
Lindenallee 35

Krieg. Stell dir vor, er wäre hier.

Klassenzimmerstück ab 14 Jahren von Janne Teller, aus dem Dänischen von Sigrid C. Engeler

Stell dir vor, es ist Krieg – nicht irgendwo weit weg, im Irak oder in Afghanistan, sondern hier, in Europa, mitten unter uns. Die demokratischen Staaten sind zusammengebrochen und faschistische Diktaturen entstanden. Seit Jahren bekämpfen sich Franzosen, Deutsche, Italiener und Griechen. Die Städte sind zerstört, die Wirtschaft liegt brach und nirgends ist es sicher. Es regieren Angst, Kälte und Hunger in Europa. Wer kann, flieht in den Nahen Osten, wie der 14-jährige Protagonist dieser Geschichte, der aus Deutschland stammt. In einem ägyptischen Flüchtlingslager versuchen er und seine Familie, ein neues Leben zu beginnen. Doch die Versorgungslage ist schlecht, das Lagerleben zermürbend und er wird von Flüchtlingskindern aus anderen Ländern gemobbt. Weil seine Familie keine Aufenthaltsgenehmigung hat, kann er nicht zur Schule gehen, kein Arabisch lernen, keine Arbeit finden. Er fühlt sich als Mensch dritter Klasse, erfährt Ausgrenzung und Fremdenhass. Jeden Tag sehnt er sich danach, zurückzukehren, nach Hause. Doch wo ist das? Das Stück erzählt in eindrucksvoller Klarheit von den Schrecken des Krieges, von Flucht und Vertreibung. Durch einen einfachen Perspektivwechsel veranschaulicht es unser Privileg, in Sicherheit und Wohlstand zu leben und fordert auf zu Verständnis, Empathie und Solidarität für Flüchtlinge, Migranten und Verfolgte. © Carl Hanser Verlag München 2011

Veranstalter: Diakonisches Werk Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Der Fachbereich "Ökumenische Diakonie, Migration und Flucht" macht es sich zur Aufgabe, Wissen über Interkulturelles, Flucht und Fluchtursachen zu vermitteln. Im Dialog mit den Menschen in Mecklenburg-Vorpommern wird ein Bewusstsein für globales und nachhaltiges Denken gefördert. diakonie-mv.de

Kooperationspartner: Theater Vorpommern GmbH, Evangelische Kirchengemeinde St. Nikolai Stralsund, Auferstehungskirche Stralsund, Nachbarschaftszentrum Grünhufe, Gemeinwesenorientietes Integrationsprojekt "Gemeinsame Heimat Stralsund - GHS"


Mittwoch 15.11.2017 | 17:00
Lindenstr. 151

Krieg. Stell dir vor, er wäre hier.

Klassenzimmerstück ab 14 Jahren von Janne Teller, aus dem Dänischen von Sigrid C. Engeler

Stell dir vor, es ist Krieg – nicht irgendwo weit weg, im Irak oder in Afghanistan, sondern hier, in Europa, mitten unter uns. Die demokratischen Staaten sind zusammengebrochen und faschistische Diktaturen entstanden. Seit Jahren bekämpfen sich Franzosen, Deutsche, Italiener und Griechen. Die Städte sind zerstört, die Wirtschaft liegt brach und nirgends ist es sicher. Es regieren Angst, Kälte und Hunger in Europa. Wer kann, flieht in den Nahen Osten, wie der 14-jährige Protagonist dieser Geschichte, der aus Deutschland stammt. In einem ägyptischen Flüchtlingslager versuchen er und seine Familie, ein neues Leben zu beginnen. Doch die Versorgungslage ist schlecht, das Lagerleben zermürbend und er wird von Flüchtlingskindern aus anderen Ländern gemobbt. Weil seine Familie keine Aufenthaltsgenehmigung hat, kann er nicht zur Schule gehen, kein Arabisch lernen, keine Arbeit finden. Er fühlt sich als Mensch dritter Klasse, erfährt Ausgrenzung und Fremdenhass. Jeden Tag sehnt er sich danach, zurückzukehren, nach Hause. Doch wo ist das? Das Stück erzählt in eindrucksvoller Klarheit von den Schrecken des Krieges, von Flucht und Vertreibung. Durch einen einfachen Perspektivwechsel veranschaulicht es unser Privileg, in Sicherheit und Wohlstand zu leben und fordert auf zu Verständnis, Empathie und Solidarität für Flüchtlinge, Migranten und Verfolgte. © Carl Hanser Verlag München 2011

Veranstalter: Diakonisches Werk Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Der Fachbereich "Ökumenische Diakonie, Migration und Flucht" macht es sich zur Aufgabe, Wissen über Interkulturelles, Flucht und Fluchtursachen zu vermitteln. Im Dialog mit den Menschen in Mecklenburg-Vorpommern wird ein Bewusstsein für nachhaltiges Denken und Handeln gefördert. diakonie-mv.de

Kooperationspartner: Theater Vorpommern GmbH, Evangelische Kirchengemeinde St. Nikolai Stralsund, Evangelische Auferstehungskirche Stralsund, Nachbarschaftszentrum Grünhufe Stralsund, Gemeinwesenorientiertes Integrationsprojekt "Gemeinsame Heimat Stralsund"


Mittwoch 22.11.2017 | 19:00
Alter Markt

Krieg. Stell dir vor, er wäre hier.

Klassenzimmerstück ab 14 Jahren von Janne Teller, aus dem Dänischen von Sigrid C. Engeler

Stell dir vor, es ist Krieg – nicht irgendwo weit weg, im Irak oder in Afghanistan, sondern hier, in Europa, mitten unter uns. Die demokratischen Staaten sind zusammengebrochen und faschistische Diktaturen entstanden. Seit Jahren bekämpfen sich Franzosen, Deutsche, Italiener und Griechen. Die Städte sind zerstört, die Wirtschaft liegt brach und nirgends ist es sicher. Es regieren Angst, Kälte und Hunger in Europa. Wer kann, flieht in den Nahen Osten, wie der 14-jährige Protagonist dieser Geschichte, der aus Deutschland stammt. In einem ägyptischen Flüchtlingslager versuchen er und seine Familie, ein neues Leben zu beginnen. Doch die Versorgungslage ist schlecht, das Lagerleben zermürbend und er wird von Flüchtlingskindern aus anderen Ländern gemobbt. Weil seine Familie keine Aufenthaltsgenehmigung hat, kann er nicht zur Schule gehen, kein Arabisch lernen, keine Arbeit finden. Er fühlt sich als Mensch dritter Klasse, erfährt Ausgrenzung und Fremdenhass. Jeden Tag sehnt er sich danach, zurückzukehren, nach Hause. Doch wo ist das? Das Stück erzählt in eindrucksvoller Klarheit von den Schrecken des Krieges, von Flucht und Vertreibung. Durch einen einfachen Perspektivwechsel veranschaulicht es unser Privileg, in Sicherheit und Wohlstand zu leben und fordert auf zu Verständnis, Empathie und Solidarität für Flüchtlinge, Migranten und Verfolgte. © Carl Hanser Verlag München 2011

Veranstalter: Diakonisches Werk Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Der Fachbereich "Ökumenische Diakonie, Migration und Flucht" macht es sich zur Aufgabe, Wissen über Interkulturelles, Flucht und Fluchtursachen zu vermitteln. Im Dialog mit den Menschen in Mecklenburg-Vorpommern wird ein Bewusstsein für nachhaltiges Denken und Handeln gefördert. diakonie-mv.de

Kooperationspartner: Petrikirche Rostock


Mittwoch 22.11.2017 | 18:00
Spieltordamm 1

Deine Helden – meine Träume

Klassenzimmerstück von Karen Köhler, Darsteller: Flavius Hölzemann

Jonas hat Stress zu Hause, aber im Boxverein findet er Halt in Mo, einem Sohn von Einwanderern, einen echten Freund. Voll neuem Selbstbewusstsein traut er sich sogar, Jessica anzusprechen, in die er heimlich verknallt ist. Bald schon nimmt Jessicas großer Bruder ihn mit auf Partys und verbotene Konzerte. Jonas merkt, dass seine neuen Kumpels rechtes Gedankengut verherrlichen. Aber er ist froh dazu zu gehören - bis seine Träume platzen und die bittere Realität eines gewalttätigen Angriffs auf Mo Jonas dazu zwingt, sich seiner eigenen Verantwortung zu stellen. Das Stück tourt mobil durch Schulen und erlaubt eine Auseinandersetzung mit den Strategien der rechten Szene und Formen und Folgen von Rassismus. Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Nachgespräch mit der Dramaturgin Jenny Flügge statt.

Referent_in: Jenny Flügge (Nachgespräch)

Veranstalter: Mecklenburgisches Staatstheater GmbH

www.mecklenburgisches-staatstheater.de Eintrittskarten sind an den Vorverkaufsstellen des Mecklenburgischen Staatstheaters, im Internet bzw. an der Abendkasse erhältlich.

Kooperationspartner: Verein Couleurs Afrik - die Farben Afrikas e. V.