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Freitag 03.11.2017 | 20:15
Glashagen 24

Deportation class

Ein Film von Carsten Rau und Hauke Wendler

Sie kommen in der Nacht, sie reißen Familien aus dem Schlaf und setzen sie in ein Flugzeug: Sogenannte Zuführkommandos von Polizei und Ausländerbehörden haben im vergangenen Jahr 25.000 Asylbewerber aus Deutschland abgeschoben. Und jetzt im Wahlkampf fordert die Bundeskanzlerin bereits eine "nationale Kraftanstrengung", um noch härter durchzugreifen. Doch was bedeutet eine Abschiebung eigentlich? Und was macht sie mit den Männern, Frauen und Kindern, die abgeschoben werden?

Der 85-minütige, preisgekrönte Dokumentarfilm DEPORTATION CLASS zeichnet ein umfassendes Bild dieser staatlichen Zwangsmaßnahmen: Von der Planung einer Sammelabschiebung über den nächtlichen Großeinsatz in den Unterkünften der Asylbewerber bis zu ihrer Ankunft im Heimatland und der Frage, was die Menschen dort erwartet.

Erstmals hatten die Regisseure Carsten Rau und Hauke Wendler, die zu diesem Thema bereits den mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilm 'Wadim' realisierten, die Möglichkeit, eine Sammelabschiebung zu filmen. Dabei wurden 200 Asylbewerber nach Albanien ausgeflogen: Bewegende, teils schockierende Bilder, die in Deutschland so noch nicht zu sehen waren.

Der Dokumentarfilm DEPORTATION CLASS zeichnet aber nicht nur ein präzises, nüchternes Bild dieser nächtlichen Abschiebungen. Der Film gibt auch denjenigen ein Gesicht, eine Stimme und damit ihre Würde zurück, die in den Fernsehnachrichten nicht zu Wort kommen: Menschen wie Gezim, der in Deutschland auf eine bessere Zukunft für seine Kinder hoffte und ohnmächtig zusehen muss, wie sein Traum zerplatzt. Oder die Familie von Elidor und Angjela, die vor der Blutrache flüchten musste und nach der Abschiebung in Albanien ins Bodenlose stürzt.

Veranstalter: Pfadfinderbund Mecklenburg-Vorpommern

In sieben Städten in Mecklenburg Vorpommern hat der PBMV Gruppen. Diese sind die Basis des Pfadfinderbundes. Sie bestehen aus jeweils 6-8 Mädchen oder Jungen im Alter von 10-16 Jahren und einem jugendlichen Gruppenleiter. www.pbmv.de

Kooperationspartner: AG Medizin und Menschenrechte


Sonnabend 04.11.2017 | 19:00
Katharinenberg 35

Deportation Class

Ein Film von Carsten Rau und Hauke Wendler

Sie kommen in der Nacht, sie reißen Familien aus dem Schlaf und setzen sie in ein Flugzeug: Sogenannte Zuführkommandos von Polizei und Ausländerbehörden haben im vergangenen Jahr 25.000 Asylbewerber aus Deutschland abgeschoben. Und jetzt im Wahlkampf fordert die Bundeskanzlerin bereits eine "nationale Kraftanstrengung", um noch härter durchzugreifen. Doch was bedeutet eine Abschiebung eigentlich? Und was macht sie mit den Männern, Frauen und Kindern, die abgeschoben werden? Der 85-minütige, preisgekrönte Dokumentarfilm DEPORTATION CLASS zeichnet ein umfassendes Bild dieser staatlichen Zwangsmaßnahmen: Von der Planung einer Sammelabschiebung über den nächtlichen Großeinsatz in den Unterkünften der Asylbewerber bis zu ihrer Ankunft im Heimatland und der Frage, was die Menschen dort erwartet. Erstmals hatten die Regisseure Carsten Rau und Hauke Wendler, die zu diesem Thema bereits den mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilm 'Wadim' realisierten, die Möglichkeit, eine Sammelabschiebung zu filmen. Dabei wurden 200 Asylbewerber nach Albanien ausgeflogen: Bewegende, teils schockierende Bilder, die in Deutschland so noch nicht zu sehen waren. Der Dokumentarfilm DEPORTATION CLASS zeichnet aber nicht nur ein präzises, nüchternes Bild dieser nächtlichen Abschiebungen. Der Film gibt auch denjenigen ein Gesicht, eine Stimme und damit ihre Würde zurück, die in den Fernsehnachrichten nicht zu Wort kommen: Menschen wie Gezim, der in Deutschland auf eine bessere Zukunft für seine Kinder hoffte und ohnmächtig zusehen muss, wie sein Traum zerplatzt. Oder die Familie von Elidor und Angjela, die vor der Blutrache flüchten musste und nach der Abschiebung in Albanien ins Bodenlose stürzt.

Veranstalter: AG Medizin und Menschenrechte Greifswald

Die AG Medizin und Menschrechte ist eine Gruppe von Medizinstudierenden, die sich kritisch mit Medizin, Gesundheit und Menschenrechten im globalen Kontext auseinandersetzen. Momentan liegt der Schwerpunkt der Arbeit auf Zugang zum Gesundheitssystem für Geflüchtete. Kontakt: menschenrechte@fsrmed.de

Kooperationspartner: Polifrei Stralsund


Montag 06.11.2017 | 19:00
Bahnhofstraße 4-5

HUMAN – Die Menschheit

Ein Film von Yann Arthus-Bertrand ("Die Erde von oben", "Home")

Was macht uns zu Menschen? Was lässt uns lieben, leiden, und was verbindet uns trotz unterschiedlicher Herkunft im tiefsten Inneren?

Durch die Begegnung mit Menschen aus über 60 Ländern, die in ebenso vielen Sprachen vor der Kamera aus ihrem Leben erzählen, entsteht ein Kaleidoskop aus Lebensfreude, Glück und Sehnsucht, aber auch den Schattenseiten unserer Existenz. Von Freiheitskämpfern in der Ukraine über Bauern in Mali bis zu Todeszellen-Insassen in den USA, von frisch Verliebten über Menschen, die ihre Familie verloren haben, bis zu Kindern und ihrem unverstellten Blick auf die Welt liefert „HUMAN – Die Menschheit“ eine packende und emotionale Momentaufnahme dessen, was es heißt, heute auf unserem Planeten zu leben – und unserer Verantwortung, die Zukunft als Gemeinschaft zu gestalten.

+++Drei Jahre Produktionszeit, Drehorte in 60 Ländern, 2.020 Interviews in 63 Sprachen, 500 Stunden Luftaufnahmen+++ HUMAN – DIE MENSCHHEIT ist das Ergebnis einer ungewöhnlichen Zusammenarbeit zweier Non Profit-Organisationen. Die philanthropisch orientierte Bettencourt Schueller Foundation finanzierte das Projekt für Yann Arthus-Bertrands GoodPlanet Foundation, die den Film inhaltlich und organisatorisch steuerte.

FR 2015, 143 min, Originalfassung mit deutschen Nebentiteln

Veranstalter: Koeppenhaus

Das Literaturzentrum im Koeppenhaus führt pro Jahr ca. 120 Veranstaltungen durch. Unser Haus versteht sich auch als ein Forum zur Diskussion von Fragen gesellschaftlicher Relevanz und möchte eine demokratische Kultur der Vielfalt und gesellschaftlichen Teilhabe fördern. www.koeppenhaus.de


Dienstag 07.11.2017 | 19:00
Friedrichstr. 23

Kurzfilmabend „Human is’ muss“

Was verbindet uns Menschen? Welchen Stellenwert haben Freiheit und Sicherheit? Wie steht es um Solidarität? In den unsteten Zeiten von heute vermessen junge europäische Filmemacherinnen und Filmemacher ihren Kosmos. Sie zeigen uns, was sie bewegt und wie sie in die Zukunft schauen. Im Rahmen von „WeltWechsel 2017“ präsentieren die Heinrich-Böll-Stiftung MV, das FiSH-Festival und der Landesverband Filmkommunikation anregende und aufwühlende Kurzfilme im Lichtspieltheater Wundervoll. Eintritt: 6 / 5 / 3 EUR (ermäßigt)

Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung MV

Die Heinrich Böll Stiftung MV sieht ihre Aufgabe in der Organisation des Dialogs und der Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen. Wir organisieren Veranstaltungen, deren Ziel es ist, Bürger*innen an gesellschaftlichen Debatten und politischen Entwicklungen teilhaben zu lassen.

Kooperationspartner: FiSH-Festival, Landesverband für Filmkommunikation


Donnerstag 09.11.2017 | 19:00-21:30

Human Air Regional

Kurzfilmnacht in Anklam

Steigen Sie ein und genießen Sie unser abwechslungsreiches on-board entertainment; Menschenrechte und Menschenwürde. Genießen Sie dazu Snacks und Getränke, serviert von unserem freundlichen Personal.

Abflug: 1930
Boarding: 1915

Flugpreis: 3 Euro in der Economy Class - Upgrades sind gegen eine geringe Gebühr verfügbar.
Beachten Sie unsere Frühbucher*innenangebote ab 18:30 Uhr.

Bitte beachten Sie, dass pro Fluggast nur ein Gepäckstück mitgenommen werden kann.
Bitte planen Sie Zeit für die Sicherheitskontrolle ein.

Getränke sind nicht im Flugpreis inbegriffen. Alle Preise sind in Euro angebeben und tax free.

Fliegen Sie grün! Flugreisen sind kein Problem, wenn Sie Kompensationszahlungen tätigen. Fragen Sie unser Servicepersonal.

Veranstalter: Demokratiebahnhof Anklam

Der Demokratiebahnhof Anklam ist ein Jugend- und Kulturzentrum, das im Jahr 2014 von jungen Menschen gegründet wurde und seitdem ehrenamtlich organisiert wird. Neben dem Angebot des Offenen Jugendtreffs finden regelmäßig Kulturveranstaltungen im Anklamer Bahnhof statt.


Donnerstag 09.11.2017 | 19:00
Neuwieder Weg 1

Kulinarisches Kino

Kurzfilmnacht im Heizhaus

Menschlichkeit geht durch den Magen und das Auge isst mit. Erstmals im Rahmen von weltwechsel gibt es eine der beliebten Kurzfilmnächte auch in Güstrow. Wir zeigen eine Reihe von Filmen, die pointiert unterschiedliche Aspekte von Menschlichkeit beleuchten. Eingebettet in die Reihe "kulinarisches Kino" wird es zu den Filmen ein erstklassiges 3-Gänge-Menü aus der iranischen Küche geben.

Eintrittskarten im Hotel am Schlosspark sowie unter 03843 277 960 erhältlich.

Veranstalter: Landeslehrstätte des LUNG

Kooperationspartner: Ökohaus e.V. Rostock, Heizhaus Güstrow


Donnerstag 09.11.2017 | 19:00 Uhr
Alter Markt 1

Die andere Seite der Hoffnung

Spielfilm, Finnland 2017, Regie/Buch: Aki Kaurismäki, 98 min

Der syrische Mechaniker Khaled ist nach der Bombardierung seiner Heimatstadt Aleppo auf der Flucht durch Europa, verliert unterwegs seine Schwester und gelangt schließlich nach Helsinki. Sein Asylantrag wird abgelehnt. Er taucht unter und trifft auf Wikström, der gerade sein altes Leben und seine trinkende Frau verlassen hat. Er stellt Khaled in seinem Restaurant ein, verschafft ihm einen Unterschlupf und so wird die „Flüchtlingsfrage“ unter Kaursimäkis Kamera zu einer Frage nach Barmherzigkeit, Mitmenschlichkeit und widerständiger Solidarität – lakonisch, humorvoll, schräg und unterhaltend. Ein wortkarges, aber umso nachhaltigeres Plädoyer für die Menschlichkeit und eine beißende Anklage gegen Engstirnigkeit und Bürokratie, so charakterisiert die Filmstart-Redaktion diesen Film.

Veranstalter: Ökumenische Arbeitsstelle Mecklenburg

Wir begleiten Partnerschaften zu Kirchen in Tansania, Rumänien, Kasachstan, England sowie Ohio und organisieren Bildungsveranstaltungen zu Fragen von Schöpfungsbewahrung, weltweiter Gerechtigkeit und Lebensstilen. Flucht und Asyl gehören ebenfalls zu den Aufgabenbereichen.

Kooperationspartner: Jugendkirche und Innenstadtgemeinde Rostock


Sonnabend 11.11.2017 | 19:30
Kirchstraße 17

Die andere Seite der Hoffnung

Spielfilm, Finnland 2017, Regie/Buch: Aki Kaurismäki, 98 min

Der syrische Mechaniker Khaled ist nach der Bombardierung seiner Heimatstadt Aleppo auf der Flucht durch Europa, verliert unterwegs seine Schwester und gelangt schließlich nach Helsinki. Sein Asylantrag wird abgelehnt. Er taucht unter und trifft auf Wikström, der gerade sein altes Leben und seine trinkende Frau verlassen hat. Er stellt Khaled in seinem Restaurant ein, verschafft ihm einen Unterschlupf und so wird die „Flüchtlingsfrage“ unter Kaursimäkis Kamera zu einer Frage nach Barmherzigkeit, Mitmenschlichkeit und widerständiger Solidarität – lakonisch, humorvoll, schräg und unterhaltend. Ein wortkarges, aber umso nachhaltigeres Plädoyer für die Menschlichkeit und eine beißende Anklage gegen Engstirnigkeit und Bürokratie, so charakterisiert die Filmstart-Redaktion diesen Film.

Veranstalter: Ökumenische Arbeitsstelle Mecklenburg

Wir begleiten Partnerschaften zu Kirchen in Tansania, Rumänien, Kasachstan, England sowie Ohio und organisieren Bildungsveranstaltungen zu Fragen von Schöpfungsbewahrung, weltweiter Gerechtigkeit und Lebensstilen. Flucht und Asyl gehören ebenfalls zu den Aufgabenbereichen.

Kooperationspartner: Kirchengemeinde Reinshagen


Sonnabend 11.11.2017 | 19:30
Karnitz 9

Filmreihe Tomorrow – zu Gast bei …

Pepe Mujica - Der Präsident

Diverse Aspekte der Nachhaltigkeit und der Zukunft sind Thema dieser Filmabende: von Armut über Energie und Klimawandel zu Menschenrechten. Auch Revolutionen und Lösungen sind mit dabei.

Diesmal sehen wir Pepe Mujica - Der Präsident: Ein früherer Guerrillero, der zum Präsidenten Uruguays gewählt wird, der in einer kleinen Finca statt im Regierungspalast wohnt, VW-Käfer fährt und den größten Teil seines Gehalts spendet, der mit Witz, Verstand und Leidenschaft seinen Ideen treu geblieben ist – gibt es das?

Pepe Mujica ist als „der ärmste Präsident der Welt“ ein Begriff geworden. Der ehemalige Guerrillero gilt als eine der charismatischsten politischen Persönlichkeiten Lateinamerikas. Sein bescheidener Lebensstil und sein unkonventionelles Auftreten im politischen Protokoll machen ihn glaubhaft für jung und alt – nicht nur, weil er fast 90% seines Präsidentengehalts an soziale Projekte und NGOs spendet. Seine politischen Visionen erregen weltweites Aufsehen, zuletzt die spektakuläre Regulierung des Marihuanamarktes im Kampf gegen die Drogenmafia.

Veranstalter: Projekthof Karnitz e.V.

Im mecklenburgischen Dorf Karnitz entsteht bereits seit 1997 ein Ort für Kultur, Bildung und nachhaltige Entwicklung. Mit seinem diesjährigen Programm "Dorfuni 2017 - Kultur und nachhaltige Entwicklung erleben" bietet der Projekthof unterschiedlichste Workshops und Seminare zu relevanten entwicklung


Dienstag 14.11.2017 | 19:00-21:00
Semmelweisstr. 50

Die andere Seite der Hoffnung

Spielfilm, Finnland 2017, Regie/Buch: Aki Kaurismäki, 98 min

Der syrische Mechaniker Khaled ist nach der Bombardierung seiner Heimatstadt Aleppo auf der Flucht durch Europa, verliert unterwegs seine Schwester und gelangt schließlich nach Helsinki. Sein Asylantrag wird abgelehnt. Er taucht unter und trifft auf Wikström, der gerade sein altes Leben und seine trinkende Frau verlassen hat. Er stellt Khaled in seinem Restaurant ein, verschafft ihm einen Unterschlupf und so wird die „Flüchtlingsfrage“ unter Kaurismäkis Kamera zu einer Frage nach Barmherzigkeit, Mitmenschlichkeit und widerständiger Solidarität – lakonisch, humorvoll, schräg und unterhaltend. Ein wortkarges, aber umso nachhaltigeres Plädoyer für die Menschlichkeit und eine beißende Anklage gegen Engstirnigkeit und Bürokratie, so charakterisiert die Filmstart-Redaktion diesen Film.

Veranstalter: Ökumenische Arbeitsstelle Mecklenburg

Wir begleiten Partnerschaften zu Kirchen in Tansania, Rumänien, Kasachstan, England sowie Ohio und organisieren Bildungsveranstaltungen zu Fragen von Schöpfungsbewahrung, weltweiter Gerechtigkeit und Lebensstilen. Flucht und Asyl gehören ebenfalls zu den Aufgabenbereichen.

Kooperationspartner: Friedensgemeinde Neubrandenburg


Donnerstag 16.11.2017 | 19:00
Markt 12

Spiel (nicht) mit den Grundrechten

Ein Film- und Spielabend

Was haben Grundrechte, die z.B. die Meinungsfreiheit oder das Postgeheimnis schützen, mit mir zu tun und was bedeuten diese Rechte in unserer Zeit? Der Film „GG19“ und das „Spiel mit der Demokratie“ laden zum Nachdenken und Diskutieren ein.

Veranstalter: Medien- und Informationszentrum Bergen auf Rügen in Kooperation mit dem Regionalzentrum für Demokratische Kultur Vorpommern-Rügen in Trägerschaft der evangelischen Akademie der Nordkirche

Medien- und Informationszentrum Bergen auf Rügen: www.miz-bergen-auf-ruegen.de | Regionalzentrum für Demokratische Kultur Vorpommern-Rügen: www.akademie.nordkirche.de/regionalzentren


Freitag 17.11.2017 | 19:00
Hermann-Matern-Str. 34

Human Air – Internationale Kurzfilmflüge

Kurzfilmnacht

Internationale Kurzfilmflüge - jetzt auch von Bergen auf Rügen aus. Kommen Sie an Bord und seien Sie gespannt auf unser Entertainment-Special: Menschenrechte und Menschenwürde. Abflug: 19:00 - Boarding: 18:45 Bei unserer Zwischenlandung auf JURi-iland haben Sie Gelegenheit, sich an einem internationalem Büfett zu stärken. Fliegen Sie grün! Flugreisen sind kein Problem, wenn Sie Kompensationszahlungen tätigen. Fragen Sie unser Servicepersonal.

Veranstalter: Jugendring Rügen in Kooperation mit Weltwechsel Vorpommen-Rügen

Der Jugendring Rügen e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der versucht, Eigeninitiative und Engagement zu fördern, generationsübergreifend zu wirken sowie kostengünstige und niveauvolle Angebote für Kinder und Jugendliche zu organisieren. www.jugendring-ruegen.de


Freitag 17.11.2017 | 18:00
Prenzlauer Straße 23a

Deportation class

Ein Film von Carsten Rau und Hauke Wendler

Sie kommen in der Nacht, sie reißen Familien aus dem Schlaf und setzen sie in ein Flugzeug: Sogenannte Zuführkommandos von Polizei und Ausländerbehörden haben im vergangenen Jahr 25.000 Asylbewerber aus Deutschland abgeschoben. Und jetzt im Wahlkampf fordert die Bundeskanzlerin bereits eine "nationale Kraftanstrengung", um noch härter durchzugreifen. Doch was bedeutet eine Abschiebung eigentlich? Und was macht sie mit den Männern, Frauen und Kindern, die abgeschoben werden? Der 85-minütige, preisgekrönte Dokumentarfilm DEPORTATION CLASS zeichnet ein umfassendes Bild dieser staatlichen Zwangsmaßnahmen: Von der Planung einer Sammelabschiebung über den nächtlichen Großeinsatz in den Unterkünften der Asylbewerber bis zu ihrer Ankunft im Heimatland und der Frage, was die Menschen dort erwartet. Erstmals hatten die Regisseure Carsten Rau und Hauke Wendler, die zu diesem Thema bereits den mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilm 'Wadim' realisierten, die Möglichkeit, eine Sammelabschiebung zu filmen. Dabei wurden 200 Asylbewerber nach Albanien ausgeflogen: Bewegende, teils schockierende Bilder, die in Deutschland so noch nicht zu sehen waren. Der Dokumentarfilm DEPORTATION CLASS zeichnet aber nicht nur ein präzises, nüchternes Bild dieser nächtlichen Abschiebungen. Der Film gibt auch denjenigen ein Gesicht, eine Stimme und damit ihre Würde zurück, die in den Fernsehnachrichten nicht zu Wort kommen: Menschen wie Gezim, der in Deutschland auf eine bessere Zukunft für seine Kinder hoffte und ohnmächtig zusehen muss, wie sein Traum zerplatzt. Oder die Familie von Elidor und Angjela, die vor der Blutrache flüchten musste und nach der Abschiebung in Albanien ins Bodenlose stürzt.

Veranstalter: AG Medizin und Menschenrechte Greifswald

Die AG Medizin und Menschrechte ist eine Gruppe von Medizinstudierenden, die sich kritisch mit Medizin, Gesundheit und Menschenrechten im globalen Kontext auseinandersetzen. Momentan liegt der Schwerpunkt der Arbeit auf Zugang zum Gesundheitssystem für Geflüchtete. Kontakt: menschenrechte@fsrmed.de

Kooperationspartner: Museum der Stadt Pasewalk


Dienstag 21.11.2017 | 19:30
Lange Straße 49-51

„Life Saraaba Illegal“ Filmabend mit Peter Heller

Filmvorführung mit anschließendem Gespräch mit dem Regisseur

Im Mittelpunkt des Films, der in der Produktion aus Mitteln des Evangelischen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt gefördert wurde, steht eine Fischerfamilie, die auf Niodor, einer kleinen vor der senegalesischen Küste gelegenen Insel, lebt. Er folgt den beiden Brüder Aladji und Souley, beginnt aber mit den Erinnerungen des Vaters, der in den 1960er Jahren als Gastarbeiter in Frankreich gearbeitet hatte. Sein älterer Sohn Aladji folgte dem Vorbild des Vaters und gelangte als Bootsflüchtling nach Spanien. Doch die Wirtschaftskrise von 2008 durchkreuzte seine Pläne, eine längerfristige Arbeit zu finden und eine Aufenthaltsbewilligung zu bekommen, um Fuß in Europa fassen zu können. Deshalb rät er seinem jüngeren Bruder Souley davon ab, ihm von der heimischen Atlantikinsel zu folgen. Doch dieser hat nichts anderes mehr im Kopf und macht sich ebenfalls auf den Weg. Auf der Insel Niodor ist die Reise nach Europa zu einer Art Initiationsritus für heranwachsende Männer geworden. Der Vater weiß darum. Auch wenn er die wirkliche Situation seines älteren Sohnes realistisch einschätzt, versucht er deshalb nicht ernsthaft, den jüngeren von der Reise abzuhalten. Denn der Begriff „Saaraba“ weckt in Westafrika Hoffnungen. Er steht für das ‚verheißene Land‘ – Europa. Eine weitere Perspektive entwickelt der Film durch Saliou Sarr, den Co-Regisseur. Er ist der Cousin der beiden Brüder und Freund aus Kindertagen auf der Insel. Sein Vater hatte Karriere beim Militär gemacht, weshalb seine Kinder ohne Probleme in Frankreich studieren konnten. Saliou Sarr lebt als Musiker in der Hauptstadt Dakar. Mit Liedern und persönlichen Kommentaren versucht er im Film als Begleiter, Interpret und Mittler uns, den europäischen Zuschauern, den Blick zu öffnen. Saliou findet Aladji in Südspanien auf verzweifelter Suche nach Arbeit und Aufenthaltserlaubnis und er folgt dem jüngeren Souley über 3000 km nach Marokko, noch bevor es diesem gelingen wird, ebenfalls übers Mittelmeer nach Spanien zu gelangen. Er wollte beide zur Umkehr bewegen. Vergeblich.

Referent_in: Peter Heller

Veranstalter: Diakonisches Werk MV e.V.


Mittwoch 22.11.2017 | 19:30-22:00
Jacobiturmstraße 28a

„Life Saraaba Illegal“ Filmabend mit Peter Heller

Filmvorführung mit anschließendem Gespräch mit dem Regisseur

Im Mittelpunkt des Films steht eine Fischerfamilie, die auf Niodor, einer kleinen vor der senegalesischen Küste gelegenen Insel, lebt. Er folgt den beiden Brüder Aladji und Souley, beginnt aber mit den Erinnerungen des Vaters, der in den 1960er Jahren als Gastarbeiter in Frankreich gearbeitet hatte. Sein älterer Sohn Aladji folgte dem Vorbild des Vaters und gelangte als Bootsflüchtling nach Spanien. Doch die Wirtschaftskrise von 2008 durchkreuzte seine Pläne, eine längerfristige Arbeit zu finden und eine Aufenthaltsbewilligung zu bekommen, um Fuß in Europa fassen zu können. Deshalb rät er seinem jüngeren Bruder Souley davon ab, ihm von der heimischen Atlantikinsel zu folgen. Doch dieser hat nichts anderes mehr im Kopf und macht sich ebenfalls auf den Weg. Auf der Insel Niodor ist die Reise nach Europa zu einer Art Initiationsritus für heranwachsende Männer geworden. Der Vater weiß darum. Auch wenn er die wirkliche Situation seines älteren Sohnes realistisch einschätzt, versucht er deshalb nicht ernsthaft, den jüngeren von der Reise abzuhalten. Denn der Begriff „Saaraba“ weckt in Westafrika Hoffnungen. Er steht für das ‚verheißene Land‘ – Europa. Eine weitere Perspektive entwickelt der Film durch Saliou Sarr, den Co-Regisseur. Er ist der Cousin der beiden Brüder und Freund aus Kindertagen auf der Insel. Sein Vater hatte Karriere beim Militär gemacht, weshalb seine Kinder ohne Probleme in Frankreich studieren konnten. Saliou Sarr lebt als Musiker in der Hauptstadt Dakar. Mit Liedern und persönlichen Kommentaren versucht er im Film als Begleiter, Interpret und Mittler uns, den europäischen Zuschauern, den Blick zu öffnen. Saliou findet Aladji in Südspanien auf verzweifelter Suche nach Arbeit und Aufenthaltserlaubnis und er folgt dem jüngeren Souley über 3000 km nach Marokko, noch bevor es diesem gelingen wird, ebenfalls übers Mittelmeer nach Spanien zu gelangen. Er wollte beide zur Umkehr bewegen. Vergeblich.

Referent_in: Peter Heller filmkraft Filmproduktion

Veranstalter: Diakonisches Werk Mecklenburg Vorpommern e.V.

Der Fachbereich Ökumenische Diakonie Migration und Flucht im DW MV macht sich zur Aufgabe, Wissen über die globalen Zusammenhänge und Fluchtursachen zu vermitteln. Im Dialog mit den Menschen in Mecklenburg-Vorpommern soll ein Bewusstsein für nachhaltiges Denken und Handeln gefördert werden.


Mi-So 22.11.2017 - 26.11.2917 | 16:00-24:00
Doberaner Str. 21

Tage des indigenen Films 2017

Indigene Gesellschaften werden weltweit innerhalb ihrer spezifischen regionalen und politischen Kontexte marginalisiert. Ihre Kulturen nehmen auf vielfältige Weise Bezug auf die leidvolle Geschichte des Kolonialismus und dessen gegenwärtige Auswirkungen. Die Aushandlung einer eigenen kulturellen Identität ist davon geprägt, sich einerseits gegenüber der hegemonialen westlichen Kultur und Lebensart zu behaupten und andererseits diese auch selbstbestimmt anzunehmen – sich von außen also nicht festlegen zu lassen, wie man zu leben habe. Weiterhin finden sich sehr konkrete kolonialistische Praktiken in der Lebensrealität Indigener wieder. Noch immer wird indigenen Gruppen ihr Recht auf ein angestammtes Territorium oder darauf, einen Lebensraum selbstbestimmt zu wählen, abgesprochen. Private und nationalstaatliche Akteure begehen in Verfolgung ihrer wirtschaftlichen Interessen Raubbau an den Bodenschätzen, was auch im 21. Jahrhundert zu Vertreibung indigener Gesellschaften führt. In der medialen Darstellung Indigener werden Stereotype und Klischees von den "wilden Völkern" reproduziert; in Film und Fernsehen haben Indigene selten eine eigene Stimme. Mit den Tagen des indigenen Films wollen wir das Interesse für die Kultur und soziale Situation indigener Gesellschaften wecken und Indigenen eine Plattform bieten, ihre Lebenssicht aus der eigenen Perspektive darzustellen. Die Beschäftigung mit indigenen Kulturen kann auch unsere Weltsicht und unser Verhalten verändern und ein konstruktives Miteinander auf Augenhöhe überhaupt erst ermöglichen. Weitere Informationen unter indigen.elements-ev.org

Referent_in: Christin Gustke, Enoka Ayemba, Stefanie Land-Hilbert, Rosana Perez de la Cruz, Thomas Pätzold

Veranstalter: elements. Bildung und Kultur in der Einen Welt e.V. Rostock

Wir suchen in unserer Vereinsarbeit und in unseren Projekten das Verbindende zwischen Angehörigen verschiedener Kulturen, Ethnien und Religionen. Menschlichkeit, Weltoffenheit und Toleranz sind dabei unsere grundlegenden Prinzipien.

Kooperationspartner: Peter Weiss Haus e.V.


Mittwoch 22.11.2017 | 20:00-22:00
Gützkower Straße 1

Die jugendliche Generation in Kunduz

Gesprächsabend mit Martin Gerner, Filmvorführung über Jugendliche in Kunduz

Martin Gerners vielfach preisgekrönter Dokumentarfilm über die jugendliche Generation in Kunduz zeigt uns die Gesichter einiger Menschen in einem unmenschlichen Krieg. Martin Gerner ist freier Autor, Filmemacher und Journalist. Er berichtet seit 2004 aus Afghanistan für ARD, DeutschlandRadio, und als Korrespondent für diverse Tageszeitungen. Sein Film erzählt die Geschichte von fünf jungen Afghan*innen: Mirwais, 10 Jahre und noch ein Kind, redet über Krieg und Frieden fast wie ein Erwachsener. Nazanin, eine Lokalreporterin, kämpft für Gleichberechtigung obwohl sie die Burka tragen muss. Hasib, Student mit Baseballmütze, träumt von freien und fairen Wahlen. Ghulam und Khatera drehen einen Spielfilm, mitten im bewaffneten Konflikt. Es ist ein Einblick in die Seelenlage einer jungen Generation, die zwischen Taliban und ausländischem Militär aufwächst und sich nach einer offenen Gesellschaft sehnt, einem arabischen Frühling am Hindukusch. Aber ständig ist ihr Aufbruch in Gefahr, gerät der Alltag zur Gratwanderung. Bis heute fehlt ein authentisches Bild von den Menschen in Kunduz. Martin Gerner und sein Team haben deshalb den direkten Kontakt mit der Bevölkerung vor Ort gesucht, ohne Begleitung durch Militär. Er zeigt uns an diesem Abend seinen Film und steht dann für Fragen und ein Gespräch zur Verfügung.

Referent_in: Martin Gerner

Veranstalter: Amnesty International Greifswald

Die Greifswalder Gruppe der Menschenrechtsorganisation Amnesty International mit dem Schwerpunkt Menschenrechtsverletzungen an Frauen sowie dem Thema Flüchtlinge. Mehr unter www.amnesty-greifswald.de. Kontakt unter: kontakt@amnesty-greifswald.de


Donnerstag 23.11.2017 | 19:30-22:00
Puschkinstraße 13 (Volkshochschule Schwerin, Aula)

„Life Saraaba Illegal“ Filmabend mit Peter Heller

Filmvorführung mit anschließendem Gespräch mit dem Regisseur

Im Mittelpunkt des Films, der in der Produktion aus Mitteln des Evangelischen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt gefördert wurde, steht eine Fischerfamilie, die auf Niodor, einer kleinen vor der senegalesischen Küste gelegenen Insel, lebt. Er folgt den beiden Brüder Aladji und Souley, beginnt aber mit den Erinnerungen des Vaters, der in den 1960er Jahren als Gastarbeiter in Frankreich gearbeitet hatte. Sein älterer Sohn Aladji folgte dem Vorbild des Vaters und gelangte als Bootsflüchtling nach Spanien. Doch die Wirtschaftskrise von 2008 durchkreuzte seine Pläne, eine längerfristige Arbeit zu finden und eine Aufenthaltsbewilligung zu bekommen, um Fuß in Europa fassen zu können. Deshalb rät er seinem jüngeren Bruder Souley davon ab, ihm von der heimischen Atlantikinsel zu folgen. Doch dieser hat nichts anderes mehr im Kopf und macht sich ebenfalls auf den Weg. Auf der Insel Niodor ist die Reise nach Europa zu einer Art Initiationsritus für heranwachsende Männer geworden. Der Vater weiß darum. Auch wenn er die wirkliche Situation seines älteren Sohnes realistisch einschätzt, versucht er deshalb nicht ernsthaft, den jüngeren von der Reise abzuhalten. Denn der Begriff „Saaraba“ weckt in Westafrika Hoffnungen. Er steht für das ‚verheißene Land‘ – Europa. Eine weitere Perspektive entwickelt der Film durch Saliou Sarr, den Co-Regisseur. Er ist der Cousin der beiden Brüder und Freund aus Kindertagen auf der Insel. Sein Vater hatte Karriere beim Militär gemacht, weshalb seine Kinder ohne Probleme in Frankreich studieren konnten. Saliou Sarr lebt als Musiker in der Hauptstadt Dakar. Mit Liedern und persönlichen Kommentaren versucht er im Film als Begleiter, Interpret und Mittler uns, den europäischen Zuschauern, den Blick zu öffnen. Saliou findet Aladji in Südspanien auf verzweifelter Suche nach Arbeit und Aufenthaltserlaubnis und er folgt dem jüngeren Souley über 3000 km nach Marokko, noch bevor es diesem gelingen wird, ebenfalls übers Mittelmeer nach Spanien zu gelangen. Er wollte beide zur Umkehr bewegen. Vergeblich.

Referent_in: Peter Heller filmkraft Filmproduktion München

Veranstalter: Diakonisches Werk Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Der Fachbereich Ökumenische Diakonie Migration und Flucht im DW MV macht sich zur Aufgabe, Wissen über die globalen Zusammenhänge und Fluchtursachen zu vermitteln. Im Dialog mit den Menschen in Mecklenburg-Vorpommern soll ein Bewusstsein für nachhaltiges Denken und Handeln gefördert werden.

Kooperationspartner: Kino unterm Dach e.V., Schwerin


Sonntag 26.11.2017 | 20:00
Lange Str. 40

Cities for Life

Kostenlose Filmvorführung von "Capote"

Im Rahmen der Kampagne "Cities for Life", Städte für das Leben - Städte gegen die Todesstrafe wird der Film "Capote" im Cinestar Greifswald kostenlos vorgeführt. Filmbeschreibung: Im Jahr 1959 reist der ebenso talentierte wie extravagante Reporter Truman Capote (Philip Seymour Hoffman) nach Kansas, um für die New York Times über einen aufsehenerregenden Mordfall zu berichten. Dort, inmitten von Amerikas endlosem Farmland, haben zwei Streuner soeben eine komplette Familie ermordet, nachdem sie in deren Haus erfolglos nach Beute gestöbert hatten. Capote knüpft enge Kontakte zu einem der Verhafteten und zum Tode Verurteilten und weckt das Misstrauen von Sheriff Dewey (Chris Cooper). Fesselndes, stark gespieltes Justiz- und Mediendrama, basierend auf einer wahren Begebenheit im Leben des schillernden Starautoren bzw. seinen damals in dem literarischen Meilenstein “Kaltblütig” chronologisierten Eindrücken.

Veranstalter: Cinestar Greifswald

Kooperationspartner: Universitäts- und Hansestadt Greifswald