Übersicht nach Datum
x

02.11.2017 - 01.12.2017 | Mo 10-18 Di 10-19 Do 10-18 Fr 10-17 Sa 10-13
Markt 12

MIT.DENKEN – MIT.MISCHEN

Eine Ausstellung von verquer.

Die Ausstellung MIT.DENKEN - MIT.MISCHEN zeigt Ergebnisse aus Projekttagen zu globalen Fragestellungen. Jugendliche erstellten Hörbeiträge, Plakate, Videos und gingen in die Öffentlichkeit. Wir wollen mit Besucher*innen anhand der Ausstellung Möglichkeiten demokratischer Teilhabe diskutieren:

Wie kann ich für mehr globale Gerechtigkeit eintreten?
Wie sorge ich dafür, dass meine Stimme gehört wird?
Wie kann ich Medien dafür nutzen andere zum Nachdenken anzuregen?
Was bringen Demonstrationen?
Welche Aktivitäten passen zu mir?

Für Schulklassen und Gruppen bieten wir außerdem zweitstündige Ausstellungsbegleitungen an.
Kontakt: verquer. 03834-7737881, info@bildung-verquer.de

Veranstalter: verquer./ Kultur- und Initiativenhaus Greifswald

verquer. ist der Bildungsbereich des Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e.V. Seit 2011 bieten wir Projekte zu Themen globaler Gerechtigkeit für Schulklassen und Gruppen in Vorpommern an. Wir sind ein interdisziplinäres Team, welches trotzig und idealistisch an der Weltverbesserung arbeitet.

Kooperationspartner: MIZ Bergen


Mo-Fr 02.11.2017 - 24.11.2017 | 13:00-16:00
Bahnhofstraße 1

Asyl ist Menschenrecht

Informationsausstellung zum Thema Flucht und Asyl

Die Ausstellung Asyl ist Menschenrecht von ProAsyl enthält vielfältige Informationen über Flüchtlinge und ihre Situation. Menschenrechte sind allgemein gültig und unteilbar, durch die Ausstellung soll das Bewusstsein darüber gestärkt werden. Sie führt die Betrachter*innen von den Fluchtländern über Europa bis nach Deutschland. Auf diesem Weg begegnen schutzsuchende Menschen vielen Gefahren, Hindernissen und Restriktionen – diese werden visualisiert, beschrieben und analysiert. Hinzu kommen einzelne Tafeln zu themenrelevanten Ereignissen, politischen Entwicklungen und asylrechtlichen Bestimmungen. Die Ausstellung wird in der neu eingerichteten Human-Rights-Hall gezeigt.

Veranstalter: Demokratiebahnhof Anklam

Der Demokratiebahnhof Anklam ist ein Jugend- und Kulturzentrum, das im Jahr 2014 von jungen Menschen gegründet wurde und seitdem ehrenamtlich organisiert wird. Neben dem Angebot des Offenen Jugendtreffs finden regelmäßig Kulturveranstaltungen im Anklamer Bahnhof statt.


geöffnet von Montag bis Samstag 03.11.2017 - 24.11.2017 | 10:00-18:00 Uhr
Lange Straße 49

VETO! Diskriminierung sichtbar machen.

Ausstellung einer illustrierten Zitatsammlung

VETO. - kurz für `verquer. für Toleranz und Sichtbarmachen von Diskriminierung` ist eine Initiative des Bildungsprojekts verquer. Es soll gezeigt werden, dass Diskriminierung leider etwas sehr Alltägliches ist.

Seit Beginn des Jahres wird dazu monatlich ein Plakat mit einem Zitat aus einem konkreten Diskriminierungsfall veröffentlicht. Diese Plakate werden in ausgewählten öffentlichen Gebäuden Vorpommerns ausgestellt. Im Laufe des Jahres sind so Plakate mit vielen verschiedenen Zitaten aus unserer Region entstanden. Diese werden zusammen mit zusätzlichen Informationen zum Thema Diskriminierung im Soziokulturellen Zentrum "St.Spiritus" in Greifswald ausgestellt.

Damit wird nicht nur den Betroffenen eine Stimme gegeben, sondern es soll gleichzeitig darüber aufgeklärt werden, was denn eigentlich genau unter Diskriminierung zu verstehen ist, wo Betroffene Hilfe bekommen und was wir alle für ein offenes und tolerantes Miteinander tun können.

Am 3.11. findet ab 18 Uhr die Vernissage im "St. Spiritus" statt und es gibt die Möglichkeit mit den Initiator*innen der Initiative VETO! ins Gespräch zu kommen.

Veranstalter: verquer.

verquer. ist der Bildungsbereich des Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e.V. Seit 2011 bieten wir Projekte zu Themen globaler Gerechtigkeit für Schulklassen und Gruppen in Vorpommern an. Wir sind ein interdisziplinäres Team, welches trotzig und idealistisch an der Weltverbesserung arbeitet.

Kooperationspartner: Weltladen Greifswald, Soziokulturelles Zentrum St. Spiritus


Sonnabend 04.11.2017 | 10:00-13:00; 17:00
Mühlenstraße 51

Migrantiando

Kulinarisch-Kosmopolitische Schreibwerkstatt und Ausstellungseröffnung

In dieser Erzähl- und Schreibwerkstatt erzählen Teilnehmer*innen ihre kulinarischen Lebens-Geschichten, angeregt durch die Ausstellung Migrantiando. Sie ist das Ergebnis der interkulturellen Reise des Vereins Fabro e.V. durch Rostock und "voll von kulinarischen Reichtümern, aber auch von interessanten Lebensgeschichten, Zukunftsträumen und bewegenden Bildern" von Migrant*innen in Rostock. Zur Ausstellungseröffnung um 17.00 Uhr stellen die Werkstattteilnehmer*innen ihre kulinarischen Geschichten vor.

Referent_in: Daniela Boltres (Sprachaktivistin, Lyrikerin, Moderatorin von mehrsprachigen Erzähl-/ Schreibwerkstätten und interkulturellen Trainings)

Veranstalter: KommCenter

Kooperationspartner: Fabro e.V. Rostock


Mo-Fr 06.11.2017 - 17.11.2017 | 8:00-17:00
Am Schießwall 1 – 4

denk MIT-MENSCH denk UM-WELT

Gerechtigkeit, Verantwortung, Menschlichkeit

Greenpeace ist eine international arbeitende Nichtregierungs-Organisation, die sich seit fast 40 Jahren mit gewaltfreien Aktionen für den Erhalt unserer Umwelt einsetzt. Mit diesem Engagement will Greenpeace nicht allein für Wale und Bäume Sprachrohr sein. Zerstörung von Natur trifft immer auch den Menschen. In Indonesien wüteten 2015 schwere Waldbrände. Der toxische Rauch und Smog führten zu geschätzte 100.000 frühzeitige Todesfälle in Südostasien. Ursache dafür die Rodung von Wälder und Trockenlegung von Mooren, um Palmöl-Plantagen anzulegen. Dreckige Luft tötet auch in Deutschland: Aufgrund von Stickoxid-Abgasen, wie sie Dieselautos verursachen, sind jährlich in Deutschland mehr als 10.000 frühzeitige Todesfälle zu beklagen – umgerechnet ein Menschenleben in weniger als einer Stunde. Jedes Jahr werden weltweit rund 80 Milliarden Kleidungsstücke produziert. Ein riesiger Markt, der die Ressourcen unseres Planeten strapaziert und Arbeitsrechte und Umweltschutz mit Füßen tritt. So setzt die Textilindustrie bei der Herstellung von Jeans, Shirts und Co. massiv gesundheits- und umweltgefährdende Chemie ein. Die Abwässer aus den Fabriken vergiften in den Produktionsländern vor allem in Asien und Mittelamerika Flüsse und Trinkwasser. Coltan steckt in Smartphones und anderen elektronischen Geräten. Die Gewinnung dieser sog. seltenen Erde bedroht den Gorilla-Bestand in der Demokratischen Republik Kongo, weil die Arbeiter in den entlegenen, oft illegalen Minen die Tiere als Nahrungsquelle jagen. In den gefährlichen Minen arbeiten auch Kinder, die kaum älter als acht Jahre sind . Abgesehen von Arbeitsunfälle sind Minenarbeiter*innen durch den Umgang mit toxischen Substanzen hohe Gesundheitsrisiken ausgesetzt. Die drastischen Menschenrechtsverletzungen, die die Ausbeutung natürlicher Ressourcen häufig mit sich bringt, konzentrieren sich meist auf die Länder der südlichen Hemisphäre. Diese sind zwar reich an Natur und Bodenschätzen, deren Bewohner dennoch häufig bitterarm und entrechtet. Die Ausstellung soll verdeutlichen, wie wir – in Deutschland und in anderen Industrienationen – mit unserem Konsumverhalten und unserer Unwissenheit und mangelnder Empathie einen Teil zur Zerstörung von Natur und Lebensgrundlagen unserer Mitmenschen beitragen. Vor allem möchte sie jedoch zeigen, dass wir in einer enger zusammenwachsenden Welt ebenso ein Teil der Lösung sein können.

Veranstalter: Greenpeace Greifswald-Stralsund

Greenpeace Greifswald-Stralsund sind Greifswalder Studierende und Leute aus der Region. Ehrenamtlich engagiert für die Umwelt treffen wir uns zweimal im Monat. Wir planen Aktionen, machen Infostände, recherchieren und diskutieren. Mehr Infos findest Du unter www.greifswald-stralsund.greenpeace.de


Montag 06.11.2017 | 16:00
Olof-Palme-Straße 26

Menschlichkeit in der Krise?!

Ausstellungseröffnung "Widerstand und Selbstorganisation in Griechenland"

„Die Krise in Griechenland - Was hat das mit mir zu tun? Ich hab hier ganz andere Probleme...“ Seit 9 Jahren befindet sich Griechenland in der „Krise“. Das Spardiktat der Troika hält die griechische Gesellschaft im Würgegriff. Armut, Arbeitslosigkeit, soziale Unsicherheit sind zur Normalität in weiten Teilen der Gesellschaft geworden. Viele Menschen organisieren sich im Protest für eine würdevolle Lebensperspektive. Sie bauen solidarische Kliniken oder Volksküchen und Nachbarschaftszentren auf. Leerstehende Häuser werden mit Geflüchteten besetzt. Gemeinschaftsgärten werden zum Sozialraum und zur Lebensgrundlage. Die Auswirkungen der Krise wie Privatisierung, Zwangsversteigerungen oder Ausverkauf der Bodenschätze und der damit einhergehenden Umweltzerstörung sind globale Phänomene, die vor allem wirtschaftliche Interessen widerspiegeln. Was hat also Griechenland mit uns zu tun? Und wie können wir aus der Krise lernen? Der Fotograf Giovanni Lo Curto und die Journalistin Ulrike Kumpe erzählen mit ihren Fotos aus dem griechischen „Alltag“ über den vielfältigen Widerstand gegen die Krise und solidarische, selbstorganisierte, nachbarschaftliche Alternativen. Zur Ausstellungseröffnung stehen die Geschichten der Menschen im Mittelpunkt. Das SBZ Toitenwinkel - T‘Winkelhus lädt ein, das Nachbarschaftshilfeprojekt „Suche_Biete – jede/r kann was tauschen & teilen“ kennenzulernen.

Referent_in: Giovanni Lo Curto und Ulrike Kumpe

Veranstalter: BDP - Bund deutscher Pfadfinder, Ökohaus e.V. Rostock

Kooperationspartner: DRK Stadtteil- und Begegnungszentrum Toitenwinkel


Freitag 17.11.2017 | 12:00
Neutorstraße 7

Wenn aus Fremden Freunde werden

Eröffnung Portraitausstellung

Wenn aus Fremden Freunde werden - So lautet das Motto der Ausstellung der Kommunikationsdesignerin Ilayda Sayılgan und des Fotografen Uwe Friedrich. Gezeigt werden Portraits von Menschen aus Neubrandenburg, deren Lebensläufe kaum unterschiedlicher sein können. Auf der einen Seite alteingesessene Neubrandenburgerinnen und Neubrandenburger, die bereits seit vielen Jahren in der Stadt am Tollensesee wohnen. Auf der anderen Seite geflüchtete Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten und nun hier ein neues Zuhause gefunden haben. Doch ganz gleich woher die Menschen kommen, sind sie doch alle vereint in der gemeinsamen Heimat: Neubrandenburg Ein Plädoyer für Weltoffenheit, Toleranz und Menschlichkeit, verewigt in einer einzigartigen Fotomontage. Fotoshooting für Interessierte: Samstag, 30.9. | 14:00-18:00 Uhr Café International, Neutorstraße 7, 17033 Neubrandenburg

Referent_in: Marcel Meister, Veit Dumke, Uwe Friedrich

Veranstalter: Kreisjugendring Mecklenburgische Seenplatte e. V. Projekt "Weltoffen, Solidarisch, Dialogisch"

Das Projekt Weltoffen, Solidarisch, Dialogisch (WSD) befindet sich in Trägerschaft des Kreisjugendringes Mecklenburgische Seenplatte e. V.. Ziel ist es, entwicklungspolitische Bildungsinhalte in die Region zu tragen und den interkulturellen Zusammenhalt zu fördern. Infos unter: http://kjr-mse.de

Kooperationspartner: Café International Neubrandenburg, Uwe Friedrich, Ökohaus e.V. Rostock


Mi-So 22.11.2017 - 26.11.2917 | 16:00-24:00
Doberaner Str. 21

Tage des indigenen Films 2017

Indigene Gesellschaften werden weltweit innerhalb ihrer spezifischen regionalen und politischen Kontexte marginalisiert. Ihre Kulturen nehmen auf vielfältige Weise Bezug auf die leidvolle Geschichte des Kolonialismus und dessen gegenwärtige Auswirkungen. Die Aushandlung einer eigenen kulturellen Identität ist davon geprägt, sich einerseits gegenüber der hegemonialen westlichen Kultur und Lebensart zu behaupten und andererseits diese auch selbstbestimmt anzunehmen – sich von außen also nicht festlegen zu lassen, wie man zu leben habe. Weiterhin finden sich sehr konkrete kolonialistische Praktiken in der Lebensrealität Indigener wieder. Noch immer wird indigenen Gruppen ihr Recht auf ein angestammtes Territorium oder darauf, einen Lebensraum selbstbestimmt zu wählen, abgesprochen. Private und nationalstaatliche Akteure begehen in Verfolgung ihrer wirtschaftlichen Interessen Raubbau an den Bodenschätzen, was auch im 21. Jahrhundert zu Vertreibung indigener Gesellschaften führt. In der medialen Darstellung Indigener werden Stereotype und Klischees von den "wilden Völkern" reproduziert; in Film und Fernsehen haben Indigene selten eine eigene Stimme. Mit den Tagen des indigenen Films wollen wir das Interesse für die Kultur und soziale Situation indigener Gesellschaften wecken und Indigenen eine Plattform bieten, ihre Lebenssicht aus der eigenen Perspektive darzustellen. Die Beschäftigung mit indigenen Kulturen kann auch unsere Weltsicht und unser Verhalten verändern und ein konstruktives Miteinander auf Augenhöhe überhaupt erst ermöglichen. Weitere Informationen unter indigen.elements-ev.org

Referent_in: Christin Gustke, Enoka Ayemba, Stefanie Land-Hilbert, Rosana Perez de la Cruz, Thomas Pätzold

Veranstalter: elements. Bildung und Kultur in der Einen Welt e.V. Rostock

Wir suchen in unserer Vereinsarbeit und in unseren Projekten das Verbindende zwischen Angehörigen verschiedener Kulturen, Ethnien und Religionen. Menschlichkeit, Weltoffenheit und Toleranz sind dabei unsere grundlegenden Prinzipien.

Kooperationspartner: Peter Weiss Haus e.V.