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Donnerstag 19.10.2017

Bäume der Menschlichkeit

Eine Pflanzaktion zu den nachhaltigen Entwicklungszielen

"Es geht um uns alle und unsere Erde, und jeder muss im Rahmen einer globalen Partnerschaft seinen Beitrag leisten." Das fordert die globale Nachhaltigkeitsagenda der Vereinten Nationen. Bis 2030 soll es keine Armut und Hunger, dafür Klima- und Umweltschutz, Frieden und Gerechtigkeit für Alle geben. Und: Die Menschen sind das Zentrum einer nachhaltigen Entwicklung. Deshalb fangen wir einfach an sichtbare Zeichen zu setzen für Gerechtigkeit, Weltoffenheit, Solidarität und vieles mehr – Menschlichkeit eben. Am zentralen Aktionstag: Donnerstag, den 19. Oktober 2017 pflanzen wir mit vielfältigen Aktionen an verschiedenen Orten in Mecklenburg-Vorpommern Bäume der Menschlichkeit, die einem der 17 Zukunftsziele gewidmet sind. Güstrow > Interkultureller Garten| Neubrandenburg > Kulturpark| Rostock > Waldemarhof > Japanischer Garten > …| Lüchow > Dorfplatz| Parchim > Paolo-Freire-Schule| Neustrelitz > Weltladen| Steinfurth > Streuobstwiese| Ranzin > Streuobstwiese| Jeeser > Streuobstwiese| Hohenfelde > Feldrand| Schwerin > Kulturgarten … Baumpflanzgruppen sind: Interkultureller Garten Güstrow, Kreisjugendring Mecklenburgische Seenplatte, FABRO e.V., Mobile Saftkellerei, IPPNW, Das lebendige Dorf Lüchow, Paolo-Freire-Schule Parchim, Weltladen Neustrelitz, FINC Foundation, Feldrandkultur, Kulturgarten Schwerin Auf unserer Webseite http://www.eine-welt-mv.de/weltwechsel-2017 findet ihr die konkreten Aktionen. Zitat: „Alles Menschliche muß erst werden und wachsen und reifen,…“ Friedrich von Schiller

Veranstalter: Ökohaus e.V. Rostock - Eine-Welt-Promotor*innen

Ökohaus e.V. will mit Bildungsangeboten die Auseinandersetzung mit einer globel gerechten und nachhaltigen Lebensweise fördern und Lust darauf machen, die Welt verantwortungsvoll mit zu gestalten. Eine-Welt-Promotor*innen beraten und vernetzen Gruppen für eine zukunftsfähige Gesellschaft.


Sonnabend 28.10.2017 | 10:00 - 14:00
Alter Markt 19

Upcycling – Workshop: Aus Alt mach Neu.

Für Frauen aus aller Welt

Aus gebrauchten Materialien werden wir Neues, Dekoratives und Nützliches herstellen. Dabei bleibt Zeit zum Austausch und zum Kennenlernen. Für Übersetzung ins Arabische und Farsi ist gesorgt, ebenso für Kinderbetreuung und einen Mittagsimbiss. Anmeldung erforderlich: Zentrum Kirchlicher Dienste, 0381-377 987 52 oder verwaltung-zentrum@elkm.de

Veranstalter: Ökumenische Arbeitsstelle Mecklenburg: Flüchtlingsbeauftragte

Wir begleiten Partnerschaften zu Kirchen in Tansania, Rumänien, Kasachstan, England sowie Ohio und organisieren Bildungsveranstaltungen zu Fragen von Schöpfungsbewahrung, weltweiter Gerechtigkeit und Lebensstilen. Flucht und Asyl gehören ebenfalls zu den Aufgabenbereichen.

Kooperationspartner: Frauenwerk der Nordkirche Rostock, Upcycling Atelier Rostock


02.11.2017 - 03.11.2017 | Do 11-18.30 | Fr 9-15 Uhr
Steinmühle 2

BNE global denken – lokal gestalten

Fortbildung für BNE-bewegte Pädagog*innen

Menschlichkeit findet sich in Fragen der Menschenrechte und der globalen Entwicklungsziele wieder. Wie formulieren und interpretieren wir diese? Wie artikulieren wir unsere Ideen und wie hören wir anderen zu? Was berührt uns daran und was sind wir bereit von anderen zu lernen?

Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) geht über klassische Umweltbildungsansätze hinaus und wagt stärker den Blick in die Welt.

Unser Seminar „BNE global denken, lokal gestalten“ richtet sich an außerschulisch aktive Pädagog_innen, die verstärkt globale Zusammenhänge im Rahmen von BNE in ihre Bildungsarbeit integrieren wollen. Während des zweitägigen Workshops haben Sie die Möglichkeit, vielfältige Formate und Methoden kennenzulernen und ihre Anwendung auf die eigenen Bildungsangebote zu reflektieren.

Nationale und internationale Rahmenbedingungen, wie das „Weltaktionsprogramm Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ und die „Sustainable Development Goals“, werden vorgestellt und deren Relevanz für die eigene Arbeit diskutiert. Wir stellen Projekte guter Praxis aus dem internationalen BNE-Netzwerk "ESD Expert Net" vor und laden zum Kennenlernen und Austausch mit BNE-Partner*innen aus anderen Weltregionen ein. Es wird ausreichend Raum für Fragen, Diskussionen und die Arbeit an eigenen Projekten geben.

Eingeladen sind insbesondere NUN-zertifizierte Akteure aus Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg und darüber hinaus weitere interessierte Freiberufler*innen, Aktive aus Bildungszentren und Nichtregierungsorganisationen.

Ausführliche Informationen sind auf den BNE-Bildungsblog der NUN-Geschäftststelle www.bnemv.de nachzulesen.

Referent_in: Katarina Roncevic, bezev e.V. Essen, Mareike Beiersdorf, Umweltlernen in Frankfurt e.V. | Jessica Weiß, Ökohaus e.V. Rostock

Veranstalter: Stiftung Akademie für Nachhaltige Entwicklung | ANE

Die ANE ist vielfältig aktiv. Themenfelder und Aktivitäten unter www.nachhaltigkeitsforum.de. Neben der Geschäftsstelle der NUN-Zertifizierung werden im Bereich BNE Fortbildungen angeboten. Infos unter www.bnemv.de

Kooperationspartner: Diese Veranstaltung wird in Kooperation mit Ökohaus e.V. Rostock, Engagement Global Hamburg und ESD Expert Net durchgeführt.


02.11.2017 - 01.12.2017 | Mo 10-18 Di 10-19 Do 10-18 Fr 10-17 Sa 10-13
Markt 12

MIT.DENKEN – MIT.MISCHEN

Eine Ausstellung von verquer.

Die Ausstellung MIT.DENKEN - MIT.MISCHEN zeigt Ergebnisse aus Projekttagen zu globalen Fragestellungen. Jugendliche erstellten Hörbeiträge, Plakate, Videos und gingen in die Öffentlichkeit. Wir wollen mit Besucher*innen anhand der Ausstellung Möglichkeiten demokratischer Teilhabe diskutieren:

Wie kann ich für mehr globale Gerechtigkeit eintreten?
Wie sorge ich dafür, dass meine Stimme gehört wird?
Wie kann ich Medien dafür nutzen andere zum Nachdenken anzuregen?
Was bringen Demonstrationen?
Welche Aktivitäten passen zu mir?

Für Schulklassen und Gruppen bieten wir außerdem zweitstündige Ausstellungsbegleitungen an.
Kontakt: verquer. 03834-7737881, info@bildung-verquer.de

Veranstalter: verquer./ Kultur- und Initiativenhaus Greifswald

verquer. ist der Bildungsbereich des Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e.V. Seit 2011 bieten wir Projekte zu Themen globaler Gerechtigkeit für Schulklassen und Gruppen in Vorpommern an. Wir sind ein interdisziplinäres Team, welches trotzig und idealistisch an der Weltverbesserung arbeitet.

Kooperationspartner: MIZ Bergen


Mo-Fr 02.11.2017 - 24.11.2017

Kinder und Jugendliche haben eigene Rechte!

Kinderrechte sind Jugendrechte sind Menschenrechte

Dass Kinder und Jugendliche eigene Rechte haben, ist doch ganz selbstverständlich, oder?! Nein, leider nicht. Erst seit 1989 gibt es die Kinderrechtskonvention, die auch Deutschland unterschrieben hat. Aber was sind denn nun Kinderrechte? Und wie können sie umgesetzt oder noch bekannter gemacht werden? In dem Workshop werden die Rechte von Kindern und Jugendlichen spielerisch beleuchtet und die unterschiedlichen Ebenen sichtbar gemacht. Die Teilnehmenden schulen dabei ihre sozialen, kommunikativen und demokratischen Kompetenzen, die gemeinsam vertieft werden können. Kontakt bei Interesse: annett@bundjugend-mv.de / 0395 56916428

Referent_in: Annett Beitz, Susi Nitzsche, Jessika Melz

Veranstalter: BUNDjugend Neubrandenburg

Die BUNDjugend Neubrandenburg ist eine umweltpolitische Jugendorganisation, die sich mit Worten und Taten für ökologische Alternativen vor Ort einsetzt und mit ihren Forderungen Denkprozesse anregt. Einfach reinschauen: www.bundjugend-mv.de

Kooperationspartner: Behindertenverband Neubrandenburg e.V.


Mo-Fr 02.11.2017 - 24.11.2017 | 13:00-16:00
Bahnhofstraße 1

Asyl ist Menschenrecht

Informationsausstellung zum Thema Flucht und Asyl

Die Ausstellung Asyl ist Menschenrecht von ProAsyl enthält vielfältige Informationen über Flüchtlinge und ihre Situation. Menschenrechte sind allgemein gültig und unteilbar, durch die Ausstellung soll das Bewusstsein darüber gestärkt werden. Sie führt die Betrachter*innen von den Fluchtländern über Europa bis nach Deutschland. Auf diesem Weg begegnen schutzsuchende Menschen vielen Gefahren, Hindernissen und Restriktionen – diese werden visualisiert, beschrieben und analysiert. Hinzu kommen einzelne Tafeln zu themenrelevanten Ereignissen, politischen Entwicklungen und asylrechtlichen Bestimmungen. Die Ausstellung wird in der neu eingerichteten Human-Rights-Hall gezeigt.

Veranstalter: Demokratiebahnhof Anklam

Der Demokratiebahnhof Anklam ist ein Jugend- und Kulturzentrum, das im Jahr 2014 von jungen Menschen gegründet wurde und seitdem ehrenamtlich organisiert wird. Neben dem Angebot des Offenen Jugendtreffs finden regelmäßig Kulturveranstaltungen im Anklamer Bahnhof statt.


Donnerstag 02.11.2017 | 19:00
Markt 12

Die goldene Regel der Menschlichkeit

Vortrag mit Martin Bauschke

Die Goldene Regel – hierzulande bekannt als Sprichwort: „Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu“ – erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Dabei stand sie 200 Jahre lang im Schatten des Kategorischen Imperativs Kants. Das Buch von Martin Bauschke, auf dem sein Vortrag basiert, ist die erste Monographie zur Goldenen Regel in Deutschland seit fast 50 Jahren. Es leistet einen überfälligen Beitrag zum besseren Verständnis, zur ethischen Rehabilitierung sowie praktischen Umsetzung der Goldenen Regel. Als moralisches Weltkulturerbe ist sie eine ideale Orientierungshilfe für unser Leben. Ihre Intention ist schlicht mehr Mitmenschlichkeit in der Einen Welt. Die Goldene Regel ist weltweit bezeugt. Sie unterscheidet sich von anderen Maximen des Handelns. Sie kann von jedermann in die Praxis umgesetzt werden: vom Alltags- und Berufsleben über die Kindererziehung und die Unternehmensführung bis hin zur Völkerverständigung und dem Dialog der Religionen. Auf die Praxis kommt es letztlich an. Die Goldene Regel nützt solange nichts und niemandem, wie sie nicht auch gelebt wird.

Referent_in: Martin Bauschke

Veranstalter: Medien- und Informationszentrum Bergen auf Rügen

Das MIZ ist öffentliche Bibliothek, Veranstaltungsort und medienpädagogisches Zentrum der Stadt Bergen auf Rügen. Seit 2012 erreicht das MIZ inselweit und darüber hinaus Besucher, Bibliotheksnutzer und Kooperationspartner mit einem breiten Kultur- und Bildungsangebot. www.miz-bergen-auf-ruegen.de


Die Eröffnung der weltwechsel-Reihe wird am Donnerstag, den 2. November im Demmlersaal des Rathauses Schwerin stattfinden. Das Landesnetzwerk wird zusammen mit einem/einer politischen Vertreter*in alle Gäste begrüßen. Anschließend folgt ein Input von Rahime Diallo zum Jahresthema „Menschlichkeit“. Rahime Diallo arbeitet als Eine-Welt-Promotor im Bereich Migration, Partizipation, Entwicklung (MEPa e.V.) und berät NGOs und Jugendorganisationen im Land Brandenburg.
Im Anschluss wird es bei Snacks und Getränken die Möglichkeit zum informellen Austausch geben.

Vorab pflanzen wir um 16 Uhr einen Baum der Menschlichkeit im Kulturgarten, Wismarsche Straße 282.

Referent_in: Rahime Diallo

Veranstalter: Eine-Welt-Landesnetzwerk M-V

Im Eine-Welt-Landesnetzwerk M-V werden Vereine, Initiativen und Einzelpersonen aus Mecklenburg-Vorpommern vernetzt und qualifiziert, die sich für weltweite Gerechtigkeit und zukunftsfähige Entwicklung einsetzen.


nach Anfrage 02.11.2017 - 25.11.2017 | ab 4 Unterrichtsstd.

Niemand kann immer ein Held sein, aber er kann immer ein Mensch sein.

Menschlichkeit - (k)ein Thema für die Grundschule?

In diesem Projekttag für SchülerInnen der Klassenstufen 1 bis 4 wollen wir uns mit der Thematik Menschlichkeit auseinandersetzen und versuchen, gemeinsam herauszufinden, was Mensch sein für uns bedeutet. Dabei sprechen wir über Menschenwürde, Werte, Freiheit und Verantwortung. Ausgehend von unserem Alltag wollen wir auch den Blick über den Tellerrand wagen und Handlungsoptionen erarbeiten. Dabei kommen verschiedene Methoden zum Einsatz, um den Tag erlebnisorientiert und abwechslungsreich zu gestalten.

Referent_in: Frau Anna Kellputt, Herr Siegfried Luscher

Veranstalter: Gesellschaft für solidarische Entwicklungszusammenarbeit Mecklenburg-Vorpommern (GSE) e.V.

Ziele, die die GSE seit mehr als 25 Jahren mit ihrer Bildungsarbeit an Schulen in M-V erreichen möchte: weltweite Zusammenhänge erkennen; ein globales Bewusstsein entwickeln und Wege zur Überwindung von Ungerechtigkeiten finden. (Projekte an Grundschulen und Einrichtungen) www.gse-mv.de/ 03814902410


Auf Anfrage 02.11.2017 - 25.11.2017
Knopfstraße 18-20

Alle da!

Lesung für Grundschulklassen

Wir kommen fast alle von woanders her, wenn man weit genug zurück denkt. Jetzt leben wir alle zusammen hier. Das kann spannend sein und auch manchmal schwierig. Auf jeden Fall wird das Leben bunter, wenn viele verschiedene Menschen von überallher zusammenkommen. Wir möchte das Buch von Anja Tuckermann und Kristine Schulz vorlesen und mit Schüler*innen der Grundschule über ihre Vorstellungen von menschlichem Miteinander und Menschenrechten ins Gespräch kommen. Anmeldung über die Stadtbibliothek Greifswald: A.Toeppner@greifswald.de, 03834/8536-4473

Veranstalter: verquer /Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e.V.

verquer. ist der Bildungsbereich des Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e.V. Seit 2011 bieten wir Projekte zu Themen globaler Gerechtigkeit für Schulklassen und Gruppen in Vorpommern an. Wir sind ein interdisziplinäres Team, welches trotzig und idealistisch an der Weltverbesserung arbeitet.

Kooperationspartner: Stadtbibliothek "Hans Fallada" Greifswald


Freitag 03.11.2017 | 20:15
Glashagen 24

Deportation class

Ein Film von Carsten Rau und Hauke Wendler

Sie kommen in der Nacht, sie reißen Familien aus dem Schlaf und setzen sie in ein Flugzeug: Sogenannte Zuführkommandos von Polizei und Ausländerbehörden haben im vergangenen Jahr 25.000 Asylbewerber aus Deutschland abgeschoben. Und jetzt im Wahlkampf fordert die Bundeskanzlerin bereits eine "nationale Kraftanstrengung", um noch härter durchzugreifen. Doch was bedeutet eine Abschiebung eigentlich? Und was macht sie mit den Männern, Frauen und Kindern, die abgeschoben werden?

Der 85-minütige, preisgekrönte Dokumentarfilm DEPORTATION CLASS zeichnet ein umfassendes Bild dieser staatlichen Zwangsmaßnahmen: Von der Planung einer Sammelabschiebung über den nächtlichen Großeinsatz in den Unterkünften der Asylbewerber bis zu ihrer Ankunft im Heimatland und der Frage, was die Menschen dort erwartet.

Erstmals hatten die Regisseure Carsten Rau und Hauke Wendler, die zu diesem Thema bereits den mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilm 'Wadim' realisierten, die Möglichkeit, eine Sammelabschiebung zu filmen. Dabei wurden 200 Asylbewerber nach Albanien ausgeflogen: Bewegende, teils schockierende Bilder, die in Deutschland so noch nicht zu sehen waren.

Der Dokumentarfilm DEPORTATION CLASS zeichnet aber nicht nur ein präzises, nüchternes Bild dieser nächtlichen Abschiebungen. Der Film gibt auch denjenigen ein Gesicht, eine Stimme und damit ihre Würde zurück, die in den Fernsehnachrichten nicht zu Wort kommen: Menschen wie Gezim, der in Deutschland auf eine bessere Zukunft für seine Kinder hoffte und ohnmächtig zusehen muss, wie sein Traum zerplatzt. Oder die Familie von Elidor und Angjela, die vor der Blutrache flüchten musste und nach der Abschiebung in Albanien ins Bodenlose stürzt.

Veranstalter: Pfadfinderbund Mecklenburg-Vorpommern

In sieben Städten in Mecklenburg Vorpommern hat der PBMV Gruppen. Diese sind die Basis des Pfadfinderbundes. Sie bestehen aus jeweils 6-8 Mädchen oder Jungen im Alter von 10-16 Jahren und einem jugendlichen Gruppenleiter. www.pbmv.de

Kooperationspartner: AG Medizin und Menschenrechte


geöffnet von Montag bis Samstag 03.11.2017 - 24.11.2017 | 10:00-18:00 Uhr
Lange Straße 49

VETO! Diskriminierung sichtbar machen.

Ausstellung einer illustrierten Zitatsammlung

VETO. - kurz für `verquer. für Toleranz und Sichtbarmachen von Diskriminierung` ist eine Initiative des Bildungsprojekts verquer. Es soll gezeigt werden, dass Diskriminierung leider etwas sehr Alltägliches ist.

Seit Beginn des Jahres wird dazu monatlich ein Plakat mit einem Zitat aus einem konkreten Diskriminierungsfall veröffentlicht. Diese Plakate werden in ausgewählten öffentlichen Gebäuden Vorpommerns ausgestellt. Im Laufe des Jahres sind so Plakate mit vielen verschiedenen Zitaten aus unserer Region entstanden. Diese werden zusammen mit zusätzlichen Informationen zum Thema Diskriminierung im Soziokulturellen Zentrum "St.Spiritus" in Greifswald ausgestellt.

Damit wird nicht nur den Betroffenen eine Stimme gegeben, sondern es soll gleichzeitig darüber aufgeklärt werden, was denn eigentlich genau unter Diskriminierung zu verstehen ist, wo Betroffene Hilfe bekommen und was wir alle für ein offenes und tolerantes Miteinander tun können.

Am 3.11. findet ab 18 Uhr die Vernissage im "St. Spiritus" statt und es gibt die Möglichkeit mit den Initiator*innen der Initiative VETO! ins Gespräch zu kommen.

Veranstalter: verquer.

verquer. ist der Bildungsbereich des Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e.V. Seit 2011 bieten wir Projekte zu Themen globaler Gerechtigkeit für Schulklassen und Gruppen in Vorpommern an. Wir sind ein interdisziplinäres Team, welches trotzig und idealistisch an der Weltverbesserung arbeitet.

Kooperationspartner: Weltladen Greifswald, Soziokulturelles Zentrum St. Spiritus


Freitag 03.11.2017 | 10.00 Uhr
Werner-Seelenbinder-Straße 3-8

Vielfalter Güstrow

Eröffnung des Interkulturellen Gartens

Herzlich willkommen zur feierlichen Eröffnung des Interkulturellen Gartens „Vielfalter“ in der Güstrower Südstadt. Zum Einstand hören wir einen kleinen Vortrag mit Gedanken zum "Weltacker" und pflanzen einen (Apfel-)Baum der Menschlichkeit. Umrahmt wird die Feier mit Fairem Kaffee, Obstkuchen und Obstsäften. Alle weltoffenen Menschen aus Güstrow und Umgebung sind eingeladen, ihren grünen Daumen in das Projekt einzubringen. Es winken reiche Ernten und neue Bekanntschaften!

Veranstalter: Vorbereitungsteam Interkultureller Garten Güstrow

Der interkulturelle Garten "Vielfalter" bietet Weltbürger*innen aus Güstrow und Umgebung einen Raum für wohlschmeckendes Wachstum und bereichernde Begegnung.


Sonnabend 04.11.2017 | 19:00
Katharinenberg 35

Deportation Class

Ein Film von Carsten Rau und Hauke Wendler

Sie kommen in der Nacht, sie reißen Familien aus dem Schlaf und setzen sie in ein Flugzeug: Sogenannte Zuführkommandos von Polizei und Ausländerbehörden haben im vergangenen Jahr 25.000 Asylbewerber aus Deutschland abgeschoben. Und jetzt im Wahlkampf fordert die Bundeskanzlerin bereits eine "nationale Kraftanstrengung", um noch härter durchzugreifen. Doch was bedeutet eine Abschiebung eigentlich? Und was macht sie mit den Männern, Frauen und Kindern, die abgeschoben werden? Der 85-minütige, preisgekrönte Dokumentarfilm DEPORTATION CLASS zeichnet ein umfassendes Bild dieser staatlichen Zwangsmaßnahmen: Von der Planung einer Sammelabschiebung über den nächtlichen Großeinsatz in den Unterkünften der Asylbewerber bis zu ihrer Ankunft im Heimatland und der Frage, was die Menschen dort erwartet. Erstmals hatten die Regisseure Carsten Rau und Hauke Wendler, die zu diesem Thema bereits den mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilm 'Wadim' realisierten, die Möglichkeit, eine Sammelabschiebung zu filmen. Dabei wurden 200 Asylbewerber nach Albanien ausgeflogen: Bewegende, teils schockierende Bilder, die in Deutschland so noch nicht zu sehen waren. Der Dokumentarfilm DEPORTATION CLASS zeichnet aber nicht nur ein präzises, nüchternes Bild dieser nächtlichen Abschiebungen. Der Film gibt auch denjenigen ein Gesicht, eine Stimme und damit ihre Würde zurück, die in den Fernsehnachrichten nicht zu Wort kommen: Menschen wie Gezim, der in Deutschland auf eine bessere Zukunft für seine Kinder hoffte und ohnmächtig zusehen muss, wie sein Traum zerplatzt. Oder die Familie von Elidor und Angjela, die vor der Blutrache flüchten musste und nach der Abschiebung in Albanien ins Bodenlose stürzt.

Veranstalter: AG Medizin und Menschenrechte Greifswald

Die AG Medizin und Menschrechte ist eine Gruppe von Medizinstudierenden, die sich kritisch mit Medizin, Gesundheit und Menschenrechten im globalen Kontext auseinandersetzen. Momentan liegt der Schwerpunkt der Arbeit auf Zugang zum Gesundheitssystem für Geflüchtete. Kontakt: menschenrechte@fsrmed.de

Kooperationspartner: Polifrei Stralsund


Sonnabend 04.11.2017 | 10:00 - 17:00
FRIEDA 23 Institut für neue Medien, Friedrichstr. 23

Solidarisch Wirtschaften

Ideen, Beispiele und Ambivalenzen

Es gibt viele Ideen, wie die Wirtschaft in einer globalisierten Welt so gestaltet werden kann, dass sie die Bedürfnisse vieler erfüllt, anstatt die Profite einiger weniger zu mehren. Hierzulande wie auch in vielen anderen Ländern der Welt werden alternative Ökonomien heute schon umgesetzt.

Das Seminar bietet einen kritisch-solidarischen Blick auf vielfältige Ansätze "anderen" Wirtschaftens, zum Beispiel: Wie funktionieren Genossenschaften? Wie gelingt gemeinschaftliches Wohnen oder die Arbeit im selbstverwalteten Betrieb? Was ist das Besondere an der Solidarischen Landwirtschaft?

Diese Alternativen haben unterschiedliche Entstehungsgeschichten, sprechen verschiedene Bevölkerungsgruppen an, nützen den eigenen Mitgliedern und wirken oft auch in die Gesellschaft hinein. Das Seminar möchte Fragen aufwerfen und Perspektiven aufzeigen, die auch zum Selbermachen ermutigen.

Leitung: Elisabeth Voß

Elisabeth Voß beschäftigt sich als Publizistin und Betriebswirtin mit Ideen und Praxen alternativer, genossenschaftlicher, sozialer und solidarischer Wirtschaftsweisen. 2015 hat sie den "Wegweiser Solidarische Ökonomie – Anders Wirtschaften ist möglich!" in einer 2. aktualisierten und erweiterten Auflage verfasst.
www.elisabeth-voss.de

Hier finden Sie das Faltblatt zur Veranstaltung. Teilnahmegebühr: 15 Euro (wird vor Ort in bar erhoben). Im Teilnahmebeitrag ist das Mittagessen enthalten. Eine Ermäßigung für Personen ohne geregel-tes Einkommen (Studierende, Sozialleistungsempfänger_innen) ist möglich. Um Anmeldung bis zum 20.10.2017 wird gebeten: Friedrich-Ebert-Stiftung / Landesbüro Mecklenburg-Vorpommern - Arsenalstr. 8 - 19053 Schwerin - Tel.: 0385-512596 - E-Mail: schwerin@fes.de

Referent_in: Elisabeth Voß

Veranstalter: Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro MV

Die FES ist die älteste politische Stiftung Deutschlands und orientiert sich mit ihrer Arbeit an den Grundwerten der Sozialen Demokratie: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Im Landesbüros MV fördern wir auf vielfältige Weise den Dialog zwischen den gesellschaftlichen Gruppen. www.fes-mv.de.


Sonnabend 04.11.2017 | 10:00-13:00; 17:00
Mühlenstraße 51

Migrantiando

Kulinarisch-Kosmopolitische Schreibwerkstatt und Ausstellungseröffnung

In dieser Erzähl- und Schreibwerkstatt erzählen Teilnehmer*innen ihre kulinarischen Lebens-Geschichten, angeregt durch die Ausstellung Migrantiando. Sie ist das Ergebnis der interkulturellen Reise des Vereins Fabro e.V. durch Rostock und "voll von kulinarischen Reichtümern, aber auch von interessanten Lebensgeschichten, Zukunftsträumen und bewegenden Bildern" von Migrant*innen in Rostock. Zur Ausstellungseröffnung um 17.00 Uhr stellen die Werkstattteilnehmer*innen ihre kulinarischen Geschichten vor.

Referent_in: Daniela Boltres (Sprachaktivistin, Lyrikerin, Moderatorin von mehrsprachigen Erzähl-/ Schreibwerkstätten und interkulturellen Trainings)

Veranstalter: KommCenter

Kooperationspartner: Fabro e.V. Rostock


Sonnabend 04.11.2017 | 10:00-15:00
Gessin 7

Auf die Plätze – fertig – Dorf!

Wir spielen das Rollen- und Simulationsspiel "local life". Alle Teilnehmenden werden zu Bewohner*innen eines Dorfes in Mecklenburg-Vorpommern. Unsere Aufgabe wird es sein, die Lebensqualität des Dorfes zu gestalten. Dazu schlüpfen alle Teilnehmenden in verschiedene Rollen und erfahren durch ihre (Konsum)Entscheidungen, wie sie selbst Dorfentwicklung mitgestalten können. Ein Mittagsimbiss wird angeboten! Mindestzahl Teilnehmende: 13. Wir bitten um Anmeldung unter wollenberg@meck-schweizer.de oder telefonisch unter 039957 299818.

Referent_in: Ulrike Klatt

Veranstalter: Bernitter Dorfladen eG

Die Genossenschaft Bernitter Dorfladen ist 2015 aus einer Bürgerinitiative entstanden. Sie betreibt einen Dorfladen in Bernitt im Amt Bützow-Land und engagiert sich für die Erhaltung ländlicher Infrastruktur und einer zukunftsfähigen Entwicklung ihrer Region.

Kooperationspartner: Dorfladen Gessin


Sonntag 05.11.2017 | 19:00
Rubenowstraße 1

Stell dir vor, du wirst nicht verstanden

Dolmetschen, mehr als nur Reden

Zum Arzt/Ärztin oder aufs Amt gehen in einem fremden Land - das ist für viele Menschen in Deutschland und auch in Mecklenburg Vorpommern Alltag. Manch eine*r bekommt schon einen Kloß im Magen, wenn sie/er ein Telefongespräch für die Ferienplanung auf Englisch führen soll, viele Geflüchtete müssen jedoch ihre medizinischen und alltäglichen Probleme alleingelassen auf einer Fremdsprache lösen. Als ehrenamtliche Person ist es schwierig, Zwischentöne zu übersetzen. Dieser Vortrag mit praktischen Inhalten soll die Probleme anhand von Erfahrungsberichten näher beleuchten und auf die Arbeit vieler Ehrenamtlicher in diesem Bereich eingehen: Wie erstelle ich einen Leitfaden für das Gespräch? Wie sollte es im besten Fall aufgebaut sein? Worauf muss ich beim Übersetzen achten? Was muss ich wem mitteilen und wie mache ich das am besten? Diesen und noch viel mehr Fragen möchten wir uns stellen und uns auch anschauen, wie ehrenamtliches und professionellen Dolmetschen in anderen Gegenden Mecklenburg-Vorpommerns und Deutschlands abläuft.

Veranstalter: AG Medizin und Menscherechte Greifswald

Die AG Medizin und Menschrechte ist eine Gruppe von Medizinstudierenden, die sich kritisch mit Medizin, Gesundheit und Menschenrechten im globalen Kontext auseinandersetzen. Momentan liegt der Schwerpunkt der Arbeit auf Zugang zum Gesundheitssystem für Geflüchtete. Kontakt: menschenrechte@fsrmed.de


Sonntag 05.11.2017 | 10:00
Doberaner Straße 21

Kreide an, was dir nicht passt!

Brunchen - Philosophieren - Ankreiden!

Kopf an: Woher kommt die Idee des Humanismus? Wer hat sich dazu bereits Gedanken gemacht? --> Ein historischer Mini-Input mit Brunch Kreativität an: Was verstehst du ganz persönlich unter Menschlichkeit? Wie kommen wir da hin? --> Du bist gefragt: entwirf Forderungen und Bilder für mehr Menschlichkeit vor der eigenen Haustür und für die global vernetzte Gesellschaft. Aktivität an: Kreide raus und los! --> Wir bereichern die Rostocker Innenstadt in mehreren Kleingruppen mit euren Ideen mit großen Kreidebildern und regen Passant*innen zum Nachdenken an. *für einen gemühtlichen Einstieg, bringt bitte alle etwas zum brunchen mit, wir teilen dann alles vor Ort und versüßen damit den theoretischen Input.

Referent_in: Dunja Krachenfels, Gwendolyn Stampa, Bauke von Rechenberg

Veranstalter: KonGloRI - KonsumGlobalRostockInitiative

Was wir sonst so machen http://www.soziale-bildung.org/bildungsangebote/rundgaenge/stadtrundgang-konsum-global-in-rostock/

Kooperationspartner: Soziale Bildung e.V.


Sonntag 05.11.2017 | 10:00-13:00; 14:00
Lüchow 17

Wenn aus Fremden Freunde werden

Schreibwerkstatt, Lesung und Konzert - 75. Lüchower Kulturcafé

In der Erzähl- und Schreibwerkstatt entstehen Lebens-Geschichten wie Schnappschüsse zu den Teilnehmer*innen des Fotoprojekts "Wenn aus Fremden Freunde werden". Anschließend werden die Texte im Rahmen des 75. Lüchower Kulturcafés vorgestellt. Gleichzeitig wird die Portraitausstellung eröffnet.

Zu Ausstellung und Lesung gesellt sich das Chanson-Duo Nymphetamin mit Sängerin Marie-Luise Böning und Pianistin Lena Sophia Schmidt.

Damit für alle Sinne etwas dabei ist, kitzeln selbstgebackene Kuchen die Gaumen.

10.00 bis 13.00 Uhr Schreibwerkstatt
14.00 bis 17.00 Uhr Kulturcafé

Anmeldung zur Schreibwerkstatt unter sophiawarczak@gmail.com oder 0162 6579796

Referent_in: Daniela Boltres (Sprachaktivistin, Lyrikerin, Moderatorin von mehrsprachigen Erzähl-/ Schreibwerkstätten und interkulturellen Trainings)

Veranstalter: Das Lebendige Dorf e.V. Lüchow

Die Ziel von Das Lebendige Dorf e.V. sind u.a. die kulturelle, soziale und wirtschaftliche Belebung des ländlichen Raumes in und um Lüchow. Das Dorf hat und ist somit ein soziokulturelles Zentrum für die Region.

Kooperationspartner: Ökohaus e.V. Rostock, Uwe Friedrich


Mo-Fr 06.11.2017 - 17.11.2017 | 8:00-17:00
Am Schießwall 1 – 4

denk MIT-MENSCH denk UM-WELT

Gerechtigkeit, Verantwortung, Menschlichkeit

Greenpeace ist eine international arbeitende Nichtregierungs-Organisation, die sich seit fast 40 Jahren mit gewaltfreien Aktionen für den Erhalt unserer Umwelt einsetzt. Mit diesem Engagement will Greenpeace nicht allein für Wale und Bäume Sprachrohr sein. Zerstörung von Natur trifft immer auch den Menschen. In Indonesien wüteten 2015 schwere Waldbrände. Der toxische Rauch und Smog führten zu geschätzte 100.000 frühzeitige Todesfälle in Südostasien. Ursache dafür die Rodung von Wälder und Trockenlegung von Mooren, um Palmöl-Plantagen anzulegen. Dreckige Luft tötet auch in Deutschland: Aufgrund von Stickoxid-Abgasen, wie sie Dieselautos verursachen, sind jährlich in Deutschland mehr als 10.000 frühzeitige Todesfälle zu beklagen – umgerechnet ein Menschenleben in weniger als einer Stunde. Jedes Jahr werden weltweit rund 80 Milliarden Kleidungsstücke produziert. Ein riesiger Markt, der die Ressourcen unseres Planeten strapaziert und Arbeitsrechte und Umweltschutz mit Füßen tritt. So setzt die Textilindustrie bei der Herstellung von Jeans, Shirts und Co. massiv gesundheits- und umweltgefährdende Chemie ein. Die Abwässer aus den Fabriken vergiften in den Produktionsländern vor allem in Asien und Mittelamerika Flüsse und Trinkwasser. Coltan steckt in Smartphones und anderen elektronischen Geräten. Die Gewinnung dieser sog. seltenen Erde bedroht den Gorilla-Bestand in der Demokratischen Republik Kongo, weil die Arbeiter in den entlegenen, oft illegalen Minen die Tiere als Nahrungsquelle jagen. In den gefährlichen Minen arbeiten auch Kinder, die kaum älter als acht Jahre sind . Abgesehen von Arbeitsunfälle sind Minenarbeiter*innen durch den Umgang mit toxischen Substanzen hohe Gesundheitsrisiken ausgesetzt. Die drastischen Menschenrechtsverletzungen, die die Ausbeutung natürlicher Ressourcen häufig mit sich bringt, konzentrieren sich meist auf die Länder der südlichen Hemisphäre. Diese sind zwar reich an Natur und Bodenschätzen, deren Bewohner dennoch häufig bitterarm und entrechtet. Die Ausstellung soll verdeutlichen, wie wir – in Deutschland und in anderen Industrienationen – mit unserem Konsumverhalten und unserer Unwissenheit und mangelnder Empathie einen Teil zur Zerstörung von Natur und Lebensgrundlagen unserer Mitmenschen beitragen. Vor allem möchte sie jedoch zeigen, dass wir in einer enger zusammenwachsenden Welt ebenso ein Teil der Lösung sein können.

Veranstalter: Greenpeace Greifswald-Stralsund

Greenpeace Greifswald-Stralsund sind Greifswalder Studierende und Leute aus der Region. Ehrenamtlich engagiert für die Umwelt treffen wir uns zweimal im Monat. Wir planen Aktionen, machen Infostände, recherchieren und diskutieren. Mehr Infos findest Du unter www.greifswald-stralsund.greenpeace.de


Montag 06.11.2017 | 16:00
Olof-Palme-Straße 26

Menschlichkeit in der Krise?!

Ausstellungseröffnung "Widerstand und Selbstorganisation in Griechenland"

„Die Krise in Griechenland - Was hat das mit mir zu tun? Ich hab hier ganz andere Probleme...“ Seit 9 Jahren befindet sich Griechenland in der „Krise“. Das Spardiktat der Troika hält die griechische Gesellschaft im Würgegriff. Armut, Arbeitslosigkeit, soziale Unsicherheit sind zur Normalität in weiten Teilen der Gesellschaft geworden. Viele Menschen organisieren sich im Protest für eine würdevolle Lebensperspektive. Sie bauen solidarische Kliniken oder Volksküchen und Nachbarschaftszentren auf. Leerstehende Häuser werden mit Geflüchteten besetzt. Gemeinschaftsgärten werden zum Sozialraum und zur Lebensgrundlage. Die Auswirkungen der Krise wie Privatisierung, Zwangsversteigerungen oder Ausverkauf der Bodenschätze und der damit einhergehenden Umweltzerstörung sind globale Phänomene, die vor allem wirtschaftliche Interessen widerspiegeln. Was hat also Griechenland mit uns zu tun? Und wie können wir aus der Krise lernen? Der Fotograf Giovanni Lo Curto und die Journalistin Ulrike Kumpe erzählen mit ihren Fotos aus dem griechischen „Alltag“ über den vielfältigen Widerstand gegen die Krise und solidarische, selbstorganisierte, nachbarschaftliche Alternativen. Zur Ausstellungseröffnung stehen die Geschichten der Menschen im Mittelpunkt. Das SBZ Toitenwinkel - T‘Winkelhus lädt ein, das Nachbarschaftshilfeprojekt „Suche_Biete – jede/r kann was tauschen & teilen“ kennenzulernen.

Referent_in: Giovanni Lo Curto und Ulrike Kumpe

Veranstalter: BDP - Bund deutscher Pfadfinder, Ökohaus e.V. Rostock

Kooperationspartner: DRK Stadtteil- und Begegnungszentrum Toitenwinkel


Montag 06.11.2017 | 19:00
Bahnhofstraße 4-5

HUMAN – Die Menschheit

Ein Film von Yann Arthus-Bertrand ("Die Erde von oben", "Home")

Was macht uns zu Menschen? Was lässt uns lieben, leiden, und was verbindet uns trotz unterschiedlicher Herkunft im tiefsten Inneren?

Durch die Begegnung mit Menschen aus über 60 Ländern, die in ebenso vielen Sprachen vor der Kamera aus ihrem Leben erzählen, entsteht ein Kaleidoskop aus Lebensfreude, Glück und Sehnsucht, aber auch den Schattenseiten unserer Existenz. Von Freiheitskämpfern in der Ukraine über Bauern in Mali bis zu Todeszellen-Insassen in den USA, von frisch Verliebten über Menschen, die ihre Familie verloren haben, bis zu Kindern und ihrem unverstellten Blick auf die Welt liefert „HUMAN – Die Menschheit“ eine packende und emotionale Momentaufnahme dessen, was es heißt, heute auf unserem Planeten zu leben – und unserer Verantwortung, die Zukunft als Gemeinschaft zu gestalten.

+++Drei Jahre Produktionszeit, Drehorte in 60 Ländern, 2.020 Interviews in 63 Sprachen, 500 Stunden Luftaufnahmen+++ HUMAN – DIE MENSCHHEIT ist das Ergebnis einer ungewöhnlichen Zusammenarbeit zweier Non Profit-Organisationen. Die philanthropisch orientierte Bettencourt Schueller Foundation finanzierte das Projekt für Yann Arthus-Bertrands GoodPlanet Foundation, die den Film inhaltlich und organisatorisch steuerte.

FR 2015, 143 min, Originalfassung mit deutschen Nebentiteln

Veranstalter: Koeppenhaus

Das Literaturzentrum im Koeppenhaus führt pro Jahr ca. 120 Veranstaltungen durch. Unser Haus versteht sich auch als ein Forum zur Diskussion von Fragen gesellschaftlicher Relevanz und möchte eine demokratische Kultur der Vielfalt und gesellschaftlichen Teilhabe fördern. www.koeppenhaus.de


Dienstag 07.11.2017 | 14:00-16:00
Am Schießwall 1-4

Konsum- und globalisierungskritischer Stadtrundgang

(Un-) Menschlichkeit im Einkaufsbeutel

In der globalisierten Welt haben wir die Möglichkeit (fast) alles zu jeder Zeit zu bekommen, wonach uns der Sinn steht. Dahinter steht ein weltweites Netz von Akteuren, die Rohstoffe abbauen, in der Weiterverarbeitung und Endfertigung von Konsumgütern tätig sind und schließlich über den Handel unsere Produkte zum Kauf anbieten. Aber zu welchem Preis und auf wessen Kosten? Der Rundgang möchte nicht nur ein Bewusstsein dafür schaffen, dass der Kauf eines Tablets, einer Jeans oder einer Tafel Schokolade direkte Folgen für Menschen in anderen Regionen der Welt hat, sondern auch zu Verhaltensänderungen und zum politisch werden auffordern.

Referent_in: Franziska Pritzke & Romy Plonus

Veranstalter: WELTbewusst in Vorpommern

Wir sind eine kleine Gruppe von engagierten & motivierten Menschen, die sich gern und intensiv mit Globalisierung und Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Das Leben im Kapitalismus und die Ungerechtigkeiten, die dieser weltweit produziert, sind die Grundlage unserer Kritik am Konsum. weltbewusst.org


Dienstag 07.11.2017 | 19:00
Friedrichstr. 23

Kurzfilmabend „Human is’ muss“

Was verbindet uns Menschen? Welchen Stellenwert haben Freiheit und Sicherheit? Wie steht es um Solidarität? In den unsteten Zeiten von heute vermessen junge europäische Filmemacherinnen und Filmemacher ihren Kosmos. Sie zeigen uns, was sie bewegt und wie sie in die Zukunft schauen. Im Rahmen von „WeltWechsel 2017“ präsentieren die Heinrich-Böll-Stiftung MV, das FiSH-Festival und der Landesverband Filmkommunikation anregende und aufwühlende Kurzfilme im Lichtspieltheater Wundervoll. Eintritt: 6 / 5 / 3 EUR (ermäßigt)

Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung MV

Die Heinrich Böll Stiftung MV sieht ihre Aufgabe in der Organisation des Dialogs und der Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen. Wir organisieren Veranstaltungen, deren Ziel es ist, Bürger*innen an gesellschaftlichen Debatten und politischen Entwicklungen teilhaben zu lassen.

Kooperationspartner: FiSH-Festival, Landesverband für Filmkommunikation


Dienstag 07.11.2017 | 19:30
Robert-Blum-Straße 18

100 JAHRE – Welche Revolution(en) werden wir erlebt haben werden? [Futur III]

Work in Progress: Forschen am Widerstand (Performance/ Workshop / Diskussion)

Am 7. November begehen wir den 100. Jahrestag der Oktoberrevolution – für die Einen ein Umsturz, für die Anderen eine Revolution. Für alle aber unzweifelhaft der Beginn einer grundsätzlich anderen Weltordnung – einer bipolaren Welt unter Führung der USA und der UdSSR – die sich erst mit dem Fall der Mauer im November 1989 auflöste. Der Westen steht seitdem ohne den einen großen Gegner da – und droht dem Thema Sicherheit alle seine Vorzüge zu opfern. Unter dem Motto „Wir müssen Gegengeschichte schreiben“ (Harald Welzer) forscht das Kunst-Kollektiv „Institut für Widerstand im Postfordismus“ seit dem Sommer 2014 zu Widerstandsformen im neoliberalen Zeitalter. Ein zentraler Arbeitsbereich des Instituts ist dabei die Erstellung von Prognosen – wie wird sich der Widerstand bis 2029 weiterentwickeln? Im Rahmen seiner Reihe „Forschen am Widerstand im Postfordismus – Work in Progress“ lädt das Institut seit November 2014 verschiedene Expertinnen und Experten aus theoretischen und aktivistischen Kontexten ein, um widerständige Formen vorzustellen und im anschließenden Open Space gemeinsam weiter zu entwickeln. Nun ist das Institut zu Gast im Theater Vorpommern und lädt zu seiner offenen Forschungsplattform ein, bei der Gäste Einblicke in Techniken und Instrumente des Widerstands geben. Nach einem Input in Form von Lectures öffnet sich die Runde für das gemeinsame Gespräch. Welchen Widerstand wollen wir für eine bessere Gesellschaft leisten? Welche Visionen für unsere Gesellschaft gibt es und welche Formen des zukünftigen Zusammenlebens können wir uns vorstellen?

Referent_in: von und mit Vega Damm, Elisa Müller, Michaela Muchina; Raumkonzept, Ausstattung: Michaela Muchina, Yvo Wegener; Dramaturgie: Joshua Wicke, Inga Schaub Produktionsbüro: ehrliche arbeit

Veranstalter: Kunst-Kollektiv „Institut für Widerstand im Postfordismus“ und das Theater Vorpommern

Diskurs. Propaganda. Performance. Das (Kunst-)Kollektiv Institut für Widerstand im Postfordismus erforscht die kommenden Revolution(en) 2015-2029. Das Institut ist ein künstlerisch-diskursives Projekt der Propaganda. www.institut-wip.de www.theater-vorpommern.de


Di/Mi 07.11.2017 - 08.11.2017 | jeweils 9.30-11.00
Röntgenstraße 22/ Eingang Schelfstraße

Aufführung KinderKulturKarawane 2017

Indische Tänzerinnen zu Gast in Schwerin

Die Künstlerinnen des Family Home Aashray wollen die Vielfalt der Kulturen Indiens wie einen Strauß bunter Blumen präsentieren. Klassische indische Tänze unterschiedlicher Regionen in farbenfrohen Kostümen mischen sich mit Bollywood-Choreographien, Gesang und Akrobatik. Seit 1998 kämpft die Nichtregierungsorganisation STOP in Indien gegen Zwangsprostitution und Mädchenhandel. Mehr als 1.500 Mädchen konnten bislang aus Bordellen befreit werden. Mit der Befreiung beginnt die eigentliche Arbeit: Reintegration, Rückführung in die Familien oder die Entwicklung von Perspektiven für die Mädchen. Dies geschieht seit 2002 im „Family Home Aashray“, in dem bis zu 60 junge Frauen in Kurz- oder Langzeitbetreuung Platz finden. Dort erhalten sie psychische und medizinische Behandlung. Schulische Defizite werden aufgeholt. Außerdem gibt es Angebote in Handarbeit, Kosmetik, Kochen, Tanzen, Gesang, Dramaturgie und Kampfsport. Seit kurzem will das von STOP initiierte Modelabel Azadi (Freiheit) den Mädchen zu einem Leben in Eigenverantwortung verhelfen. Sie nähen für das Label, das faire Mode nach traditionellem indischem Design und mit westlichem Flair bietet. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Kinder und Jugendliche der 4. bis 8. Klassen. Vorbestellungen sind unter 0385-51 21 05 beim Speicher möglich.

Veranstalter: Landeshauptstadt Schwerin, Soziokulturelles Zentrum "Der Speicher"

Der Speicher Schwerin ist ein soziokulturelles Zentrum in Trägerschaft der Landeshauptstadt Schwerin in dem vor allem Kleinkunstprogramme stattfinden (www.schwerin.de/speicher).

Kooperationspartner: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur MV


Dienstag 07.11.2017 | 15.00-16.00
Röntgenstraße 22/ Eingang Schelfstraße

Workshop KinderKulturKarawane 2017

Indische Tänzerinnen laden zu Tänzen und Henna-Applikationen ein

In dem Workshop werden sich die jungen Künstlerinnen mit klassischen und modernen Tänzen befassen. Außerdem bieten die Inderinnen Einführungen in Henna-Applikation an. Seit 1998 kämpft die Nichtregierungsorganisation STOP in Indien gegen Zwangsprostitution und Mädchenhandel. Mehr als 1.500 Mädchen konnten bislang aus Bordellen befreit werden. Mit der Befreiung beginnt die eigentliche Arbeit: Reintegration, Rückführung in die Familien oder die Entwicklung von Perspektiven für die Mädchen. Dies geschieht seit 2002 im „Family Home Aashray“, in dem bis zu 60 junge Frauen in Kurz- oder Langzeitbetreuung Platz finden. Dort erhalten sie psychische und medizinische Behandlung. Schulische Defizite werden aufgeholt. Außerdem gibt es Angebote in Handarbeit, Kosmetik, Kochen, Tanzen, Gesang, Dramaturgie und Kampfsport. Seit kurzem will das von STOP initiierte Modelabel Azadi (Freiheit) den Mädchen zu einem Leben in Eigenverantwortung verhelfen. Sie nähen für das Label, das faire Mode nach traditionellem indischem Design und mit westlichem Flair bietet. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Kinder und Jugendliche der 4. bis 8. Klassen. Vorbestellungen sind unter 0385-51 21 05 beim Speicher möglich.

Veranstalter: Landeshauptstadt Schwerin, Soziokulturelles Zentrum "Der Speicher"

Der Speicher Schwerin ist ein soziokulturelles Zentrum in Trägerschaft der Landeshauptstadt Schwerin in dem vor allem Kleinkunstprogramme stattfinden (www.schwerin.de/speicher).

Kooperationspartner: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur MV


Dienstag 07.11.2017 | 16:00
Markt 12

Mensch mach Druck!

Offene Druckwerkstatt zum Thema Menschlichkeit

Wir drucken gemeisam Menschen in allen Größen, Farben, Facetten und Mustern.

Veranstalter: MIZ

Das MIZ ist öffentliche Bibliothek, Veranstaltungsort und medienpädagogisches Zentrum der Stadt Bergen auf Rügen. Seit 2012 erreicht das MIZ inselweit und darüber hinaus Besucher, Bibliotheksnutzer und Kooperationspartner mit einem breiten Kultur- und Bildungsangebot. www.miz-bergen-auf-ruegen.de

Kooperationspartner: Jugendring Rügen e.V.


Mittwoch 08.11.2017 | 15:00-17:00
Eutiner Straße 20

Menschlichkeit in Lichtenhagen

Reihe Wer versteht das schon?

In dieser Erzähl- und Schreibwerkstatt tauschen sich einheimische und geflüchtete Erwachsene zum Thema Menschlichkeit aus. Mit Methoden des biographischen Erzählens und kreativen Schreibens werden die Teilnehmer*innen angeregt, sich einander mitzuteilen. Unterstützt werden sie durch mehrsprachige und kultursensible Moderator*innen. Die entstandenen Geschichten sollen Eingang in die Chronik der Stadt Rostock finden.

Referent_in: Daniela Boltres, Mehrsprachige Co-Moderator*innen

Veranstalter: Ökohaus e.V. Rostock und Daniela Boltres

Ökohaus e.V. will mit Bildungsangeboten die Auseinandersetzung mit einer global gerechten und nachhaltigen Lebensweise fördern und Lust darauf machen, die Welt verantwortungsvoll mit zu gestalten. Daniela Boltres (Sprachaktivistin) moderiert Erzähl-/ Schreibwerkstätten und interkulturelle Trainings.

Kooperationspartner: Kolping Begegnungszentrum Lichtenhagen


Mittwoch 08.11.2017 | 10:30-13:00
Olof-Palme-Straße 26

Menschlichkeit in Toitenwinkel: Erzählwerkstatt für Jugendliche

Reihe Wer versteht das schon?

Am 8. November 2017 laden wir Jugendliche mit internationalen Wurzeln wie deutscher Herkunft dazu ein, sich in einer mehrsprachigen Erzähl- und Schreibwerkstatt zum Thema Menschlichkeit auszutauschen. Zusammen mit mehrsprachigen Co-Moderator*innen, die ihrerseits internationale Wurzeln haben, kommen wir miteinander ins Gespräch, unsere Geschichten nehmen gestaltete Form an in Erzählungen, Liedern, Collagen.

Referent_in: Daniela Boltres, Syrischer Co-Moderator Hani Mardini

Veranstalter: Ökohaus e.V. Rostock und Daniela Boltres

Ökohaus e.V. will mit Bildungsangeboten die Auseinandersetzung mit einer global gerechten und nachhaltigen Lebensweise fördern und Lust darauf machen, die Welt verantwortungsvoll mit zu gestalten. Daniela Boltres (Sprachaktivistin) moderiert Erzähl-/ Schreibwerkstätten und interkulturelle Trainings.

Kooperationspartner: DRK Stadtteil- und Begegnungszentrum Toitenwinkel


Donnerstag 09.11.2017 | 19:00-21:30

Human Air Regional

Kurzfilmnacht in Anklam

Steigen Sie ein und genießen Sie unser abwechslungsreiches on-board entertainment; Menschenrechte und Menschenwürde. Genießen Sie dazu Snacks und Getränke, serviert von unserem freundlichen Personal.

Abflug: 1930
Boarding: 1915

Flugpreis: 3 Euro in der Economy Class - Upgrades sind gegen eine geringe Gebühr verfügbar.
Beachten Sie unsere Frühbucher*innenangebote ab 18:30 Uhr.

Bitte beachten Sie, dass pro Fluggast nur ein Gepäckstück mitgenommen werden kann.
Bitte planen Sie Zeit für die Sicherheitskontrolle ein.

Getränke sind nicht im Flugpreis inbegriffen. Alle Preise sind in Euro angebeben und tax free.

Fliegen Sie grün! Flugreisen sind kein Problem, wenn Sie Kompensationszahlungen tätigen. Fragen Sie unser Servicepersonal.

Veranstalter: Demokratiebahnhof Anklam

Der Demokratiebahnhof Anklam ist ein Jugend- und Kulturzentrum, das im Jahr 2014 von jungen Menschen gegründet wurde und seitdem ehrenamtlich organisiert wird. Neben dem Angebot des Offenen Jugendtreffs finden regelmäßig Kulturveranstaltungen im Anklamer Bahnhof statt.


Donnerstag 09.11.2017 | 19:00 Uhr
Alter Markt 1

Die andere Seite der Hoffnung

Spielfilm, Finnland 2017, Regie/Buch: Aki Kaurismäki, 98 min

Der syrische Mechaniker Khaled ist nach der Bombardierung seiner Heimatstadt Aleppo auf der Flucht durch Europa, verliert unterwegs seine Schwester und gelangt schließlich nach Helsinki. Sein Asylantrag wird abgelehnt. Er taucht unter und trifft auf Wikström, der gerade sein altes Leben und seine trinkende Frau verlassen hat. Er stellt Khaled in seinem Restaurant ein, verschafft ihm einen Unterschlupf und so wird die „Flüchtlingsfrage“ unter Kaursimäkis Kamera zu einer Frage nach Barmherzigkeit, Mitmenschlichkeit und widerständiger Solidarität – lakonisch, humorvoll, schräg und unterhaltend. Ein wortkarges, aber umso nachhaltigeres Plädoyer für die Menschlichkeit und eine beißende Anklage gegen Engstirnigkeit und Bürokratie, so charakterisiert die Filmstart-Redaktion diesen Film.

Veranstalter: Ökumenische Arbeitsstelle Mecklenburg

Wir begleiten Partnerschaften zu Kirchen in Tansania, Rumänien, Kasachstan, England sowie Ohio und organisieren Bildungsveranstaltungen zu Fragen von Schöpfungsbewahrung, weltweiter Gerechtigkeit und Lebensstilen. Flucht und Asyl gehören ebenfalls zu den Aufgabenbereichen.

Kooperationspartner: Jugendkirche und Innenstadtgemeinde Rostock


Do-So 09.11.2017 - 12.11.2017
Hermannstraße 36

Globaler Handel – postkolonial … am Bsp. Schokolade

Ein Workshop über menschenwürdiges Arbeiten, Welthandel & koloniales Erbe

Dass die Herstellung von Schokolade auch ihre dunklen Seiten hat, ist bekannt. Hinter ökonomischen Interessen stehen allzu oft Wertvorstellungen eines menschlichen Zusammenlebens zurück: Faire Entlohnung und soziale Absicherung, Geschlechtergerechtigkeit und der Erhalt von natürlichen Ressourcen. Vom Anbau des Kakaos bis zu Akteuren des Fairen Handels werden Inhalte und Methoden vermittelt. In dem Multiplikator*innen-Workshop findet eine kritische Reflexion historisch gewachsener (post-)kolonialer Beziehungen statt. Bei der Schulung lernt ihr: Hintergrundwissen zum Thema Fairer Handel & Postkolonialismus, Methoden der Bildungsarbeit und Fähigkeiten, um einen Projekttag mit Schüler*innen und jungen Erwachsenen zu gestalten. Sprache: Deutsch; Übersetzungen ins Englische und einfache Sprache sind möglich. Max. 20 TN; Teilnahme nur mit Anmeldung; Infos unter http://www.oekohaus-rostock.de/schokolade/

Referent_in: n.n.

Veranstalter: Ökohaus e.V. Rostock

Ökohaus e.V. ist eine staatlich anerkannte Einrichtung der Weiterbildung. Mit unseren entwicklungspolitischen Bildungsangeboten wollen wir die Auseinandersetzung mit einer global gerechten und nachhaltigen Lebensweise fördern und Lust darauf machen, die Welt verantwortungsvoll mit zu gestalten.


Donnerstag 09.11.2017 | 19:00
Kirchstraße 30

Die tödlichste Grenze Europas?!

Seenotrettung mit der Sea-Watch im zentralen Mittelmeer

Seenotrettung von Flüchtenden über das Mittelmeer ist in der Diskussion in den Medien seit Monaten mal positiv, mal negativ. Was hat es damit eigentlich auf sich und wie sieht es an der Grenze zu Europa im Mittelmeer denn tatsächlich aus? Am Beispiel von Sea-Watch ein Blick hinter die Schlagzeilen.

Referent_in: Carolin Möhrke

Veranstalter: Carolin Möhrke, Kirchgemeinde Wieck

Carolin Möhrke ist Kinderärztin und neben der Arbeit im Krankenhaus in Anklam in verschiedenen Ländern dieser Welt tätig gewesen. Derzeit ist sie ehrenamtlich im Vordergrund auf einem Schiff und im Hintergrund meist vor einem Computer für die NGO Sea-Watch tätig

Kooperationspartner: Sea-Watch


Donnerstag 09.11.2017 | 19:00
Neuwieder Weg 1

Kulinarisches Kino

Kurzfilmnacht im Heizhaus

Menschlichkeit geht durch den Magen und das Auge isst mit. Erstmals im Rahmen von weltwechsel gibt es eine der beliebten Kurzfilmnächte auch in Güstrow. Wir zeigen eine Reihe von Filmen, die pointiert unterschiedliche Aspekte von Menschlichkeit beleuchten. Eingebettet in die Reihe "kulinarisches Kino" wird es zu den Filmen ein erstklassiges 3-Gänge-Menü aus der iranischen Küche geben.

Eintrittskarten im Hotel am Schlosspark sowie unter 03843 277 960 erhältlich.

Veranstalter: Landeslehrstätte des LUNG

Kooperationspartner: Ökohaus e.V. Rostock, Heizhaus Güstrow


Fr/Sa 10.11.2017 - 11.11.2017 | 15:00
Hofstraße 15

Globale Partnerschaften

Der zweitägige Workshop zum Projekt "Globale Partnerschaften" des Eine-Welt-Landesnetzwerks M-V gibt allen Beteiligten die Möglichkeit, sich einen Überblick über Akteure aus Mecklenburg-Vorpommern mit globaler Partnerschaft zu verschaffen.

Das Kennenlernen der verschiedenen Projekte und gegenseitiger fachlicher Austausch stehen dabei im Vordergrund. Zusätzlich gibt es ein offenes Frageplenum mit Repräsentant*innen einiger Stiftungen zum Thema „Projektfinanzierung und Antragstellung“ und spannende Inputs rund ums Thema „globale Partnerschaften“. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es direkt im wunderschönen Gutshaus Linstow, welches auch die kulinarische Verpflegung übernimmt. Ein Teilnahmebeitrag nach solidarischer Selbsteinschätzung wird erbeten.

Anmeldung bis 25. November unter thieme@eine-welt-mv.de

Veranstalter: Eine-Welt-Landesnetzwerk M-V

Als Dachverband fördert das Landesnetzwerk die Vernetzung und Qualifizierung von Vereinen, Initiativen und Einzelpersonen aus M-V, die sich für weltweite Gerechtigkeit und zukunftsfähige Entwicklung einsetzen. www.eine-welt-mv.de


Fr/Sa 10.11.2017 - 11.11.2017 | Freitag 14:00. Samstag 10:00-17:00
Lange Str. 49/51

Menschenrechte

Internationaler Workshop Menschenrechtsbildung

In dem internationalen Workshop geht es um die Grundlage von Menschenrechten und deren Situation in unterschiedlichen Ländern. Wir laden dazu Teilnehmer*innen aus Belarus, Polen und der Türkei ein. Wir wollen uns über die Arbeit unserer Organisationen austauschen und uns vernetzen. Wir arbeiten mit Methoden der Menschenrechtsbildung und entwickeln konkrete Idee zu Möglichkeiten, das Thema Menschenrechte in unsere Arbeit einfließen zu lassen, insbesondere auch im Bereich der internationalen Freiwilligendienstarbeit. Workshopsprache ist englisch. Wir bitten um Anmeldung bis zum 7.11.2017 unter evs@straze.de

Veranstalter: Turbina Pomerania - internationale Freiwilligendienstinitiative

Turbina ist eine internationale Freiwilligendienstinitiative getragen vom Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e.V. und Polites aus Stettin. Gemeinsam engagieren sich die Vereine für eine weltoffene Grenzregion. Beide sind Trägerorganisation für Freiwilligendienste.

Kooperationspartner: 3. Sektor aus Hrodna, Belarus


Freitag 10.11.2017 | 16:00-20:00
Alter Markt 19

Afghanistan-Abend

Traditionell kochen mit afghanischen Frauen

Mit Rostockerinnen, die aus Afghanistan stammen, wollen wir an diesem Abend gemeinsam kochen und essen. Dabei ist Zeit für Gespräche und für Austausch. Mit ihren Erfahrungen und ihrem Wissen aus erster Hand können unsere afghanischen Mitbürger*innen uns die Entwicklungen und die Situation in ihrem Heimatland nahe bringen. Vor allem werden wir über das Leben von Frauen in Afghanistan hören. Anmeldung erforderlich, Zentrum Kirchlicher Dienste, 0381-377 987 52, oder verwaltung-zentrum@elkm.de.

Veranstalter: Ökumenische Arbeitsstelle Mecklenburg: Flüchtlingsbeauftragte

Wir begleiten Partnerschaften zu Kirchen in Tansania, Rumänien, Kasachstan, England sowie Ohio und organisieren Bildungsveranstaltungen zu Fragen von Schöpfungsbewahrung, weltweiter Gerechtigkeit und Lebensstilen. Flucht und Asyl gehören ebenfalls zu den Aufgabenbereichen.


Sonnabend 11.11.2017 | 19:30
Karnitz 9

Filmreihe Tomorrow – zu Gast bei …

Pepe Mujica - Der Präsident

Diverse Aspekte der Nachhaltigkeit und der Zukunft sind Thema dieser Filmabende: von Armut über Energie und Klimawandel zu Menschenrechten. Auch Revolutionen und Lösungen sind mit dabei.

Diesmal sehen wir Pepe Mujica - Der Präsident: Ein früherer Guerrillero, der zum Präsidenten Uruguays gewählt wird, der in einer kleinen Finca statt im Regierungspalast wohnt, VW-Käfer fährt und den größten Teil seines Gehalts spendet, der mit Witz, Verstand und Leidenschaft seinen Ideen treu geblieben ist – gibt es das?

Pepe Mujica ist als „der ärmste Präsident der Welt“ ein Begriff geworden. Der ehemalige Guerrillero gilt als eine der charismatischsten politischen Persönlichkeiten Lateinamerikas. Sein bescheidener Lebensstil und sein unkonventionelles Auftreten im politischen Protokoll machen ihn glaubhaft für jung und alt – nicht nur, weil er fast 90% seines Präsidentengehalts an soziale Projekte und NGOs spendet. Seine politischen Visionen erregen weltweites Aufsehen, zuletzt die spektakuläre Regulierung des Marihuanamarktes im Kampf gegen die Drogenmafia.

Veranstalter: Projekthof Karnitz e.V.

Im mecklenburgischen Dorf Karnitz entsteht bereits seit 1997 ein Ort für Kultur, Bildung und nachhaltige Entwicklung. Mit seinem diesjährigen Programm "Dorfuni 2017 - Kultur und nachhaltige Entwicklung erleben" bietet der Projekthof unterschiedlichste Workshops und Seminare zu relevanten entwicklung


Sonnabend 11.11.2017 | 19:30
Kirchstraße 17

Die andere Seite der Hoffnung

Spielfilm, Finnland 2017, Regie/Buch: Aki Kaurismäki, 98 min

Der syrische Mechaniker Khaled ist nach der Bombardierung seiner Heimatstadt Aleppo auf der Flucht durch Europa, verliert unterwegs seine Schwester und gelangt schließlich nach Helsinki. Sein Asylantrag wird abgelehnt. Er taucht unter und trifft auf Wikström, der gerade sein altes Leben und seine trinkende Frau verlassen hat. Er stellt Khaled in seinem Restaurant ein, verschafft ihm einen Unterschlupf und so wird die „Flüchtlingsfrage“ unter Kaursimäkis Kamera zu einer Frage nach Barmherzigkeit, Mitmenschlichkeit und widerständiger Solidarität – lakonisch, humorvoll, schräg und unterhaltend. Ein wortkarges, aber umso nachhaltigeres Plädoyer für die Menschlichkeit und eine beißende Anklage gegen Engstirnigkeit und Bürokratie, so charakterisiert die Filmstart-Redaktion diesen Film.

Veranstalter: Ökumenische Arbeitsstelle Mecklenburg

Wir begleiten Partnerschaften zu Kirchen in Tansania, Rumänien, Kasachstan, England sowie Ohio und organisieren Bildungsveranstaltungen zu Fragen von Schöpfungsbewahrung, weltweiter Gerechtigkeit und Lebensstilen. Flucht und Asyl gehören ebenfalls zu den Aufgabenbereichen.

Kooperationspartner: Kirchengemeinde Reinshagen


Vor der Vorstellung "Peter Grimes" gibt der Chefdramaturg am Mecklenburgischen Staatstheater, Dr. Peter Larsen, eine Einführung in die Handlung und musikalische Besonderheiten mit besonderem Augenmerk auf das Thema Menschlichkeit in diesem Werk. Der Eintritt ist frei.

Referent_in: Dr. Peter Larsen

Veranstalter: Mecklenburgisches Staatstheater GmbH

www.mecklenburgisches-staatstheater.de

Kooperationspartner: Verein Couleurs Afrik - die Farben Afrikas e. V.


Der unangepasste und derbe Sonderling Peter Grimes gerät in eine Hetzjagd der Bewohner einer kleinen Küstengemeinde, die ihm ohne greifbare Beweise einen Mord unterstellt. Zu Recht? In dieser Oper von Benjamin Britten wird das harte Leben der Fischer an der englischen Küste um 1830 dargestellt. Frappierend ist die Aktualität der Handlung, die die Dynamik von Ausgrenzung einer unbeliebten Person über Verleumdung und Hetze bis zur Katastrophe in beklemmender Weise auf hohem künstlerischen Niveau darstellt, Eintrittskarten sind bei allen Vorverkaufsstellen des Mecklenburgischen Staatstheaters, über das Internet bzw. an der Abendkasse erhältlich.

Veranstalter: Mecklenburgisches Staatstheater

www.mecklenburgisches-staatstheater.de

Kooperationspartner: Verein Couleurs Afrik - die Farben Afrikas e.V.


Im Anschluss an die Vorstellung "Peter Grimes" werden in einem Workshop unter der Leitung von Theaterpädagogin Tina Koball Antworten auf die Fragen im Kontext von Schuld, Sühne und Menschlichkeit gesucht. Der Treffpunkt ist um ca. 18:00 (nach Vorstellungsende) in der Kassenhalle. Um Anmeldung bis zum 10.11. unter theaterpaedagogik@mecklenburgisches-staatstheater.de oder Tel. 0385 5300-149 wird gebeten. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt, der Eintritt ist frei.

Referent_in: Theaterpädagogin Tina Koball

Veranstalter: Mecklenburgisches Staatstheater GmbH

www.mecklenburgisches-staatstheater.de

Kooperationspartner: Verein Couleurs Afrik - die Farben Afrikas e.V.


Montag 13.11.2017 | 16:00-18:00
Bahnhofstraße 1

Von Syrien nach Vorpommern

Geflüchtete erzählen ihre Geschichte

Der Nachmittag steht im Zeichen von Begegnung. Ihr seid herzlich eingeladen, bei Kuchen, Tee und Kaffee Menschen kennenzulernen. Menschen, die sich alleine oder mit der Familie auf den Weg machen mussten, um dem Krieg zu entkommen. Begegnet Menschen und ihren Geschichten und Bildern aus Syrien.

Veranstalter: Demokratiebahnhof Anklam

Der Demokratiebahnhof Anklam ist ein Jugend- und Kulturzentrum, das im Jahr 2014 von jungen Menschen gegründet wurde und seitdem ehrenamtlich organisiert wird. Neben dem Angebot des Offenen Jugendtreffs finden regelmäßig Kulturveranstaltungen im Anklamer Bahnhof statt.


Montag 13.11.2017 | 9:00 - 10:30
Dannenweg 11

„Grenzlandtage“

Autorenlesung mit Antonia Michaelis

+++ geschlossene Schulveranstaltung +++ Zwei Wochen Ferien auf der winzigen griechischen Insel liegen vor Jule. Das Meer ist blau, die Nächte sternenklar. Alles scheint perfekt. Bis Jule den Jungen mit den verbundenen Händen trifft und begreift, wer er und die anderen sind, die im Verborgenen leben. Jules Welt gerät aus den Fugen. Denn das Meer ist ein Grab, die Nächte sind kalt und das Dorf ein Ort des Misstrauens. Und quer durch die Wellen läuft eine Grenze, die niemand sieht. Eine tödliche Grenze. Eine berührende Liebesgeschichte vor aktuellem politischen Hintergrund, die Flüchtlings-Schicksale einfühlsam und greifbar schildert.

Referent_in: Antonia Michaelis

Veranstalter: Diakonisches Werk Mecklenburg-Vorpommern

Die Diakonie in Mecklenburg-Vorpommern bietet in 987 Diensten und Einrichtungen Rat, Hilfe und Unterstützung in ganz unterschiedlichen sozialen Bereichen und Lebenslagen. Der Fachbereich Ökumischische Diakonie bietet Entwicklungspolitische Bildungsarbeit und interkulturelle Bildung an.

Kooperationspartner: Freie Schule Zinnowitz


Montag 13.11.2017 | 18:00
Olof-Palme-Str. 26

Armut heute – Armut im Reichtum?

Ein Gespräch über Armut in Mecklenburg Vorpommern und der Welt

Das Erste Ziel für Nachhaltige Entwicklung sieht die "Beendigung der Armut in allen ihren Formen" vor. Diese Formulierung legt nahe, dass es /die/ Armut und /die/ Armen nicht gibt. Wer über Armut spricht, spricht über komplexe soziale Verhältnisse und Ungleichheiten - zwischen dem globalen Norden und Süden, zwischen Produzierenden und Konsumierenden, zwischen Arbeitenden und Arbeitslosen, zwischen Profitierenden und Abgehängten usw. Welche Erfahrungen verbinden Menschen, die von Armut betroffen sind? Haben von relativer Einkommensarmut und Prekarität betroffene Menschen in Mecklenburg-Vorpommern etwas mit den absolut Armen in den Flüchtlingslagern jenseits der EU gemeinsam? Oder ist Armut eher eine lokale Erscheinung in einer globalen Welt? Was bedeutet Armut aus der Perspektive der Menschen jenseits von Armutsquoten und Einkommensgrenzen? In den Jahren 2013 bis 2015 hat ein Team der Universität Rostock Menschen befragt, wie relative Armut in Mecklenburg-Vorpommern aussieht und vor allem, wie die Menschen ihre Situation einschätzen. Wie erfahren und erleben Betroffene ihre Lebenssituation, wie gehen sie mit Einschränkungen und Beeinträchtigungen um? Und welche Wege führen in Armut hinein, welche aber vielleicht auch wieder heraus? In einer Gesprächsrunde berichtet André Knabe von der Untersuchung und diskutiert über die Aspekte von relativer Armut in Mecklenburg-Vorpommern und absoluter Armut in der Welt.

Referent_in: Andrè Knabe

Veranstalter: BDP MV, SBZ Toitenwinkel, Ökohaus

Der Bund Deutscher Pfadfinder_innen (BDP) ist ein unabhängiger, offener, demokratischer Jugendverband, der die gesellschaftliche Partizipation und Selbstbestimmung von Kindern und Jugendlichen zum Ziel hat. https://www.facebook.com/bdpmv/ http://www.mv.bdp.org/

Kooperationspartner: Rosa Luxemburg Stiftung MV


Dienstag 14.11.2017 | 19:00-21:00
Semmelweisstr. 50

Die andere Seite der Hoffnung

Spielfilm, Finnland 2017, Regie/Buch: Aki Kaurismäki, 98 min

Der syrische Mechaniker Khaled ist nach der Bombardierung seiner Heimatstadt Aleppo auf der Flucht durch Europa, verliert unterwegs seine Schwester und gelangt schließlich nach Helsinki. Sein Asylantrag wird abgelehnt. Er taucht unter und trifft auf Wikström, der gerade sein altes Leben und seine trinkende Frau verlassen hat. Er stellt Khaled in seinem Restaurant ein, verschafft ihm einen Unterschlupf und so wird die „Flüchtlingsfrage“ unter Kaurismäkis Kamera zu einer Frage nach Barmherzigkeit, Mitmenschlichkeit und widerständiger Solidarität – lakonisch, humorvoll, schräg und unterhaltend. Ein wortkarges, aber umso nachhaltigeres Plädoyer für die Menschlichkeit und eine beißende Anklage gegen Engstirnigkeit und Bürokratie, so charakterisiert die Filmstart-Redaktion diesen Film.

Veranstalter: Ökumenische Arbeitsstelle Mecklenburg

Wir begleiten Partnerschaften zu Kirchen in Tansania, Rumänien, Kasachstan, England sowie Ohio und organisieren Bildungsveranstaltungen zu Fragen von Schöpfungsbewahrung, weltweiter Gerechtigkeit und Lebensstilen. Flucht und Asyl gehören ebenfalls zu den Aufgabenbereichen.

Kooperationspartner: Friedensgemeinde Neubrandenburg


Dienstag 14.11.2017 | 20:00
Doberaner Straße 21

Sudabeh Mohafez: »Behalte den Flug im Gedächtnis«

Autorinnenlesung & Gespräch

Wo gehörst du hin? Welche Kultur ist die deine? Auf Fragen wie diese gibt es keine eindeutigen Antworten – schon gar nicht, wenn man wie Sudabeh Mohafez ganz selbstverständlich in mehreren Welten zu Hause ist. Wer im Kindesalter in der Heimat des Vaters (dem Iran) aufwuchs und die Ferien regelmäßig in jener der Mutter (Deutschland) verbrachte, wer mit der Verflechtung von Mutter- und Vatersprache aufwuchs und vom ersten Lebenstag an den Reichtum dieser Sprach- und Kulturräume verinnerlicht hat, dem kann jeglicher Bekenntniszwang nur absurd erscheinen. »Behalte den Flug im Gedächtnis« versammelt größtenteils unveröffentlichte Erzählungen aus mehr als zehn Jahren. Sie handeln von Stolz und Scham, von ungeheuerlichen Begegnungen und von Menschen, die sich ganz selbstverständlich mehr als nur einer Kultur, mehr als nur einem Sprachraum und mehr als nur einer ethnischen Wirklichkeit zugehörig fühlen. Sudabeh Mohafez lebte in Teheran, Berlin, Lissabon und Stuttgart. Mittlerweile im Schwäbischen Wald ansässig, schreibt sie Romane, Erzählungen, Gedichte, Theaterstücke und übersetzt aus dem Persischen, Portugiesischen und Englischen. www.sudabehmohafez.de Eintritt: 5,- €/ 3,- € ermäßigt

Referent_in: Sudabeh Mohafez

Veranstalter: Literaturhaus Rostock

Das Literaturhaus Rostock engagiert sich in der Vermittlung vielfältiger Gegenwartsliteratur - naturgemäß werden dabei auch wesentliche gesellschaftliche Fragen diskutiert. Weiterer großer Schwerpunkt ist die Sprach- und Leseförderung für Kinder und Jugendliche. www.literaturhaus-rostock.de

Kooperationspartner: Robert-Bosch-Stiftung


Mi/Do 15.11.2017 - 16.11.2017 | vormittags

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Workshop Zivile Konfliktbearbeitung

Zivile Konfliktbearbeitung als Trendthema einer Friedenskultur

Wie können (internationale) Konflikte bearbeitet werden und weshalb funktioniert das nur mit gewaltfreien Mitteln? Mit militärischen Mitteln können keine Probleme gelöst werden. Konflikttransformation, Versöhnung, gewaltfreie direkte Aktionen sind effektive Methoden, um nachhaltig Frieden zu schaffen. Ziel des interaktiven Workshops ist es, die Funktion dieser Werkzeuge der Zivilen Konfliktbearbeitung zu verstehen und ihre Anwendung in zwischenmenschlichen und internationalen Bereichen zu ermöglichen. Dazu zählen Fähigkeiten, Konflikte zu transformieren und Versöhnungsprozesse anzustreben. Der Workshop des Bundes für soziale Verteidigung wurde für die Grundschule aufbereitet und wird in Rostock und im Landkreis Rostock stattfinden.

Referent_in: Benno Malte Fuchs

Veranstalter: Gesellschaft für solidarische Entwicklungszusammenarbeit Mecklenburg-Vorpommern (GSE) e.V.

Ziele, die die GSE mit ihrer Bildungsarbeit an Schulen im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern erreichen möchte: weltweite Zusammenhänge erkennen; ein globales Bewusstsein entwickeln und Wege zur Überwindung von Ungerechtigkeiten finden. (Projekte an Grundschulen und Einrichtungen) www.gse-mv.de

Kooperationspartner: Bund für soziale Verteidigung e.V.


Mittwoch 15.11.2017 | 17:30
Markt 12
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Migration ordnen?

Eine Podiumsdiskussion - mit Liveübertragung

Fluchtwege werden immer länger und gefährlicher, Europa schottet sich ab. Wer sich entscheidet, zu migrieren, geht in der Regel ein großes Risiko ein. Die nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) fordern: "Eine geordnete, sichere, reguläre und verantwortungsvolle Migration und Mobilität von Menschen erleichtern, unter anderem durch die Anwendung einer planvollen und gut gesteuerten Migrationspolitik." (SDG 10). Mit dem Blick auf die derzeitige Situation an den EU-Außengrenzen sowie in Herkunfts- Transit- und Ankunftsländern globaler Migration fragen wir: (Wie) kann Migration geordnet werden? Was bedeutet das für Menschen, die migrieren?

Eine Podiumsdiskussion mit Migrationsexpert_innen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Außerdem Publikumsgespräch, Kulturbeiträge und Musik.

Ablauf:
17.30 Uhr Veranstaltungsbeginn
18.00 Uhr Beginn der Radioübertragung, die Sendung wird bei LOHRO zu hören sein (in Rostock 90,2 MHz, lohro.de)
19.00 Uhr Publikumsdiskussion und Begleitprogramm

Die Sendung wird am 16.11. um 21.00 Uhr auf radio 98eins wiederholt (in Greifswald auf 98,1 MHz, als Stream auf radio98eins.de).

Veranstalter: verquer. / Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e.V.

verquer. ist der Bildungsbereich des Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e.V. Seit 2011 bieten wir Projekte zu Themen globaler Gerechtigkeit für Schulklassen und Gruppen in Vorpommern an. Wir sind ein interdisziplinäres Team, welches trotzig und idealistisch an der Weltverbesserung arbeitet.

Kooperationspartner: GlobalLokal - LOHRO


Mittwoch 15.11.2017 | 8:00-12:00
Wismarsche Straße 152

Weltwechsel gestalten – die Globalisierung und wir

Workshop zu Globalisierung und Umweltschutz

Wir sind der Globalisierung auf der Spur! Was hat sie mit mir zu tun, welche Folgen haben Klimawandel & Co auf meine Umwelt und mich? Was hat mein Bananenkauf mit globaler Gerechtigkeit zu tun und meine Klamotten mit dem Klimawandel?

Im Workshop mit Schüler*innen wollen wir gemeinsam herausfinden, was wir gegen negative Folgen der Globalisierung und Klimawandel tun können und wie wir menschlich und gerecht handeln können, damit die Erde ein guter Ort zum Leben für alle wird.

Kontakt: info@bundjugend-mv.de | 0385 52133916

Referent_in: BUNDjugend Bildungsreferentin Anna Brauer

Veranstalter: BUNDjugend M-V

Die BUNDjugend bietet landesweit umweltpolitische Seminare, Freizeiten und Aktionen für Jugendliche von 7-27 Jahren an. Wir setzen uns mit Worten und Taten für ökologische Alternativen vor Ort ein und wollen nachhaltige Denkprozesse anregen. Mehr Infos &Termine: www.bundjugend-mv.de


Mittwoch 15.11.2017 | im Anschluss an die Lesung
Bahnhofstraße 4-5

Tar-Konzert mit Elshan Ghasimi

Nach der Lesung mit Sudabeh Mouhafez klassische persische Musik mit Tar-Spielerin Elshan Ghasimi (Teheran/Berlin)

Elshan Ghasimi spielt auf einer Tar, man findet dieses Instrument in zahlreichen Ländern des vorder- und zentralasiatischen Raumes, vor allem im Iran, in Aserbaidschan, in Armenien und in Turkmenistan. Insbesondere in der iranischen klassischen Musik ist die Tar seit der Kadscharendynastie eines der wichtigsten Musikinstrumente und zwar sowohl solistisch als auch im Ensemble. Der Tar als Soloinstrument ihren typisch metallischen, leicht vibrierenden und zwischentonreichen Klang zu entlocken, versteht Elshan Ghasimi meisterlich. Ihr Konzert gestaltet sie mit Improvisationen über eine klassische persische Tonleiter. Elshan Ghasimi, 1981 im Iran geboren, ist Musikerin, Komponistin und Musiklehrerin. Sie hat in Teheran (Iran) und Baku (Aserbaidschan) studiert und verschiedene Meisterkurse absolviert. Von 1998 bis 2006 war sie Mitglied des Iran's National Orchestra, das ausschließlich Werke für traditionelle persische Saiten- und Holzblasinstrumente aufführte. Ghasimi lebt und arbeitet in Teheran und Berlin.

Referent_in: Elshan Ghasimi

Veranstalter: Koeppenhaus

Das Literaturzentrum im Koeppenhaus führt pro Jahr ca. 120 Veranstaltungen durch. Unser Haus versteht sich auch als ein Forum zur Diskussion von Fragen gesellschaftlicher Relevanz und möchte eine demokratische Kultur der Vielfalt und gesellschaftlichen Teilhabe fördern. www.koeppenhaus.de


Mittwoch 15.11.2017 | 19:30
Bahnhofstraße 4-5

Behalte den Flug im Gedächtnis

Autorenlesung mit Sudabeh Mohafez

Wo gehörst du hin? Welche Kultur ist die deine? Auf Fragen wie diese gibt es keine eindeutigen Antworten – schon gar nicht, wenn man wie Sudabeh Mohafez ganz selbstverständlich in mehreren Welten zu Hause ist. Wer im Kindesalter in der Heimat des Vaters (dem Iran) aufwuchs und die Ferien regelmäßig in jener der Mutter (Deutschland) verbrachte, wer mit der Verflechtung von Mutter- und Vatersprache aufwuchs und den Reichtum dieser Sprach- und Kulturräume verinnerlicht hat, dem kann jeglicher Bekenntniszwang nur absurd erscheinen. Für die jungen Menschen in diesen Erzählungen stellt die Zugehörigkeit zu mehr als nur einer Kultur, mehr als nur einem Sprachraum und mehr als nur einer ethischen Wirklichkeit keine besondere Herausforderung dar. Vielmehr ist sie vom ersten Lebenstag an selbstverständlich und fraglos gelebter Alltag. Sudabeh Mohafez’ Geschichten widmen sich wesentlichen Fragen unserer Zeit – manchmal augenzwinkernd, manchmal zornig, aber immer ermutigend. Foto: (c) Martin Kreiner

Referent_in: Sudabeh Mohafez

Veranstalter: Koeppenhaus

Das Literaturzentrum im Koeppenhaus führt pro Jahr ca. 120 Veranstaltungen durch. Unser Haus versteht sich auch als ein Forum zur Diskussion von Fragen gesellschaftlicher Relevanz und möchte eine demokratische Kultur der Vielfalt und gesellschaftlichen Teilhabe fördern. www.koeppenhaus.de


Donnerstag 16.11.2017 | 19:30-21:45
Dammchaussee 32

Bombenstimmung – Wenn alle denken, du bist der Terrorist

Autorenlesung

Mathias wächst in den 70er Jahren in einem kleinen Örtchen in Niedersachsen auf. Mit fünf Jahren erfährt er durch Zufall, dass er adoptiert wurde und ausländischer Herkunft ist. Aufgrund seiner exotischen Erscheinung stolpert er im Lauf seiner Kindheit und Jugend immer wieder über befremdliche Reaktionen bis hin zu offenen Rassismus.

Auf unterschiedliche Weise gelingt es ihm, sich dagegen zu behaupten - doch auch als Erwachsenem widerfahren ihm zuweilen absurde Erlebnisse, in denen er als Projektion für fremdenfeindliche Ängste, Vorurteile oder Sehnsüchte dient. Kann die Begegnung mit seiner leiblichen Herkunft Abhilfe schaffen?

Mit viel Humor, Sensibilität und Offenheit erzählt Mathias Kopetzki seine berührende und spannende Geschichte, erzählt von Fremdsein und Selbstbehauptung, von Kampf und vom Loslassen, von der jahrelangen Suche nach Identität - in einem Land, in dem ethnische Herkunft immer noch eine große Rolle spielt. Und hält ganz nebenbei der bundesdeutschen Gesellschaft der letzten vierzig Jahre mit all ihren Ängsten und Neurosen einen Spiegel vor Augen...

Referent_in: Mathias Kopetzki, Autor und Schauspieler, Berlin

Veranstalter: VHS Lk Rostock, Regionalstandort Bad Doberan

www.vhs-lkros.de


Donnerstag 16.11.2017 | 19:00
Markt 12

Spiel (nicht) mit den Grundrechten

Ein Film- und Spielabend

Was haben Grundrechte, die z.B. die Meinungsfreiheit oder das Postgeheimnis schützen, mit mir zu tun und was bedeuten diese Rechte in unserer Zeit? Der Film „GG19“ und das „Spiel mit der Demokratie“ laden zum Nachdenken und Diskutieren ein.

Veranstalter: Medien- und Informationszentrum Bergen auf Rügen in Kooperation mit dem Regionalzentrum für Demokratische Kultur Vorpommern-Rügen in Trägerschaft der evangelischen Akademie der Nordkirche

Medien- und Informationszentrum Bergen auf Rügen: www.miz-bergen-auf-ruegen.de | Regionalzentrum für Demokratische Kultur Vorpommern-Rügen: www.akademie.nordkirche.de/regionalzentren


Donnerstag 16.11.2017 | 18:00-20:30
Karnitz 9

Bürgersalon – Vortrags- und Erzählreihe Zukunftsregion

Kunst, Kreativität & kollaboratives Arbeiten - Ideen für eine menschliche Gesellschaft

„Wie sieht gutes Leben 2030+ aus?“ – aus dieser Frage entstand letztes Jahr in der Zukunftsstadt Malchin eine Reihe von Vorträgen. 2017 laden die Bürger weitere Expert*innen aus Wissenschaft, lokaler Politik, Wirtschaft und Verwaltung ein, um einen aktiven Austausch und Diskussionen zu Themen wie Armut, Klimawandel, erneuerbare Energien, Mobilität, ökologische Landwirtschaft, Extremismus, Moore, Gesundheit u.v.m. zu schaffen. Am 16. November beschäftigen wir uns mit Kunst, Kreativität und kollaborativem Arbeiten - Ideen für eine menschliche Gesellschaft. Gäste sind Künstler*innen, Kreativschaffende, Gründer*innen, Multiplikator*innen, Philosoph*innen, Schüler*innen und alle interessierten Bürger*innen.

Veranstalter: Projekthof Karnitz e.V.

Im mecklenburgischen Dorf Karnitz entsteht bereits seit 1997 ein Ort für Kultur, Bildung und nachhaltige Entwicklung. Mit seinem diesjährigen Programm "Dorfuni 2017 - Kultur und nachhaltige Entwicklung erleben" bietet der Projekthof unterschiedlichste Workshops und Seminare.


Freitag 17.11.2017 | 14:00-16:00
Neuer Markt

Konsum- und globalisierungskritischer Stadtrundgang

(Un-) Menschlichkeit im Einkaufsbeutel

In der globalisierten Welt haben wir die Möglichkeit (fast) alles zu jeder Zeit zu bekommen, wonach uns der Sinn steht. Dahinter steht ein weltweites Netz von Akteuren, die Rohstoffe abbauen, in der Weiterverarbeitung und Endfertigung von Konsumgütern tätig sind und schließlich über den Handel unsere Produkte zum Kauf anbieten. Aber zu welchem Preis und auf wessen Kosten? Der Rundgang möchte nicht nur ein Bewusstsein dafür schaffen, dass der Kauf eines Tablets, einer Jeans oder einer Tafel Schokolade direkte Folgen für Menschen in anderen Regionen der Welt hat, sondern auch zu Verhaltensänderungen und zum politisch werden auffordern.

Referent_in: Franziska Pritzke & Romy Plonus

Veranstalter: WELTbewusst in Vorpommern

Wir sind eine kleine Gruppe von engagierten & motivierten Menschen, die sich gern und intensiv mit Globalisierung und Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Das Leben im Kapitalismus und die Ungerechtigkeiten, die dieser weltweit produziert, sind die Grundlage unserer Kritik am Konsum. weltbewusst.org


Freitag 17.11.2017 | 15:00-18:00
Platz der Freundschaft 1

Menschlichkeit buchstabiert man so …

Menschlichkeit zum bundesweiten Vorlesetag

Wir stellen den bundesweiten Vorlesetag unter das Motto Menschlichkeit. Das Konzept ist ganz einfach: Jeder, der Spaß am Vorlesen hat, liest den anderen vor, in seiner Muttersprache und in Deutsch.

Veranstalter: Upcycling Atelier

Das Upcycling Atelier ist ein Projekt, welches Menschen unterschiedlicher Herkunftsländer für eine nachhaltige, soziale und ökologische Lebensweise begeistern möchte. Getreu dem Motto „Aus Alt mach Neu“ entstehen aus alten Materialien neue, schöne und kreative Produkte.


Freitag 17.11.2017 | 19:00
Hermann-Matern-Str. 34

Human Air – Internationale Kurzfilmflüge

Kurzfilmnacht

Internationale Kurzfilmflüge - jetzt auch von Bergen auf Rügen aus. Kommen Sie an Bord und seien Sie gespannt auf unser Entertainment-Special: Menschenrechte und Menschenwürde. Abflug: 19:00 - Boarding: 18:45 Bei unserer Zwischenlandung auf JURi-iland haben Sie Gelegenheit, sich an einem internationalem Büfett zu stärken. Fliegen Sie grün! Flugreisen sind kein Problem, wenn Sie Kompensationszahlungen tätigen. Fragen Sie unser Servicepersonal.

Veranstalter: Jugendring Rügen in Kooperation mit Weltwechsel Vorpommen-Rügen

Der Jugendring Rügen e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der versucht, Eigeninitiative und Engagement zu fördern, generationsübergreifend zu wirken sowie kostengünstige und niveauvolle Angebote für Kinder und Jugendliche zu organisieren. www.jugendring-ruegen.de


Freitag 17.11.2017 | 19:00-21:30
Alter Markt 7

Denkanstöße: Global citizenship und Theorie der globalen Gerechtigkeit

Workshop zu Gesellschaft und Gerechtigkeit im Weltmaßstab

Für den Workshop haben die Referent*innen den Versuch unternommen, die Themengebiete "Theorie der globalen Gerechtigkeit" und "global citizenship" zusammenzubringen und über die offene Form eines Workshops einen Zugang für Interessierte zu ermöglichen. Wie eine gerechte Welt aussehen kann, welche gesellschaftlichen Selbstverständnisse in einer zusammenwachsenden Welt denkbar und zielführend sein können und viele weitere Fragen wollen wir an diesem Abend gemeinsam nach einem kurzen fachlichen Input der Referent*innen diskutieren. Der Workshop ist sehr gut für Einsteiger in die Themenfelder geeignet. Vorwissen ist nicht erforderlich. Für Getränke und Snacks ist gesorgt. Der Eintritt ist kostenlos, der Zugang barrierefrei.

Referent_in: Teresa Martinez, Tobias Wilmes

Veranstalter: BUND Stralsund

Im BUND Stralsund, der Ortsgruppe des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland, finden sich aktive Umweltschützer*innen zusammen, um gemeinsam Natur zu erleben und politisch zu handeln.

Kooperationspartner: Bündnis 90/Die Grünen Vorpommern-Rügen


Freitag 17.11.2017 | 18:00
Prenzlauer Straße 23a

Deportation class

Ein Film von Carsten Rau und Hauke Wendler

Sie kommen in der Nacht, sie reißen Familien aus dem Schlaf und setzen sie in ein Flugzeug: Sogenannte Zuführkommandos von Polizei und Ausländerbehörden haben im vergangenen Jahr 25.000 Asylbewerber aus Deutschland abgeschoben. Und jetzt im Wahlkampf fordert die Bundeskanzlerin bereits eine "nationale Kraftanstrengung", um noch härter durchzugreifen. Doch was bedeutet eine Abschiebung eigentlich? Und was macht sie mit den Männern, Frauen und Kindern, die abgeschoben werden? Der 85-minütige, preisgekrönte Dokumentarfilm DEPORTATION CLASS zeichnet ein umfassendes Bild dieser staatlichen Zwangsmaßnahmen: Von der Planung einer Sammelabschiebung über den nächtlichen Großeinsatz in den Unterkünften der Asylbewerber bis zu ihrer Ankunft im Heimatland und der Frage, was die Menschen dort erwartet. Erstmals hatten die Regisseure Carsten Rau und Hauke Wendler, die zu diesem Thema bereits den mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilm 'Wadim' realisierten, die Möglichkeit, eine Sammelabschiebung zu filmen. Dabei wurden 200 Asylbewerber nach Albanien ausgeflogen: Bewegende, teils schockierende Bilder, die in Deutschland so noch nicht zu sehen waren. Der Dokumentarfilm DEPORTATION CLASS zeichnet aber nicht nur ein präzises, nüchternes Bild dieser nächtlichen Abschiebungen. Der Film gibt auch denjenigen ein Gesicht, eine Stimme und damit ihre Würde zurück, die in den Fernsehnachrichten nicht zu Wort kommen: Menschen wie Gezim, der in Deutschland auf eine bessere Zukunft für seine Kinder hoffte und ohnmächtig zusehen muss, wie sein Traum zerplatzt. Oder die Familie von Elidor und Angjela, die vor der Blutrache flüchten musste und nach der Abschiebung in Albanien ins Bodenlose stürzt.

Veranstalter: AG Medizin und Menschenrechte Greifswald

Die AG Medizin und Menschrechte ist eine Gruppe von Medizinstudierenden, die sich kritisch mit Medizin, Gesundheit und Menschenrechten im globalen Kontext auseinandersetzen. Momentan liegt der Schwerpunkt der Arbeit auf Zugang zum Gesundheitssystem für Geflüchtete. Kontakt: menschenrechte@fsrmed.de

Kooperationspartner: Museum der Stadt Pasewalk


Freitag 17.11.2017 | 12:00
Neutorstraße 7

Wenn aus Fremden Freunde werden

Eröffnung Portraitausstellung

Wenn aus Fremden Freunde werden - So lautet das Motto der Ausstellung der Kommunikationsdesignerin Ilayda Sayılgan und des Fotografen Uwe Friedrich. Gezeigt werden Portraits von Menschen aus Neubrandenburg, deren Lebensläufe kaum unterschiedlicher sein können. Auf der einen Seite alteingesessene Neubrandenburgerinnen und Neubrandenburger, die bereits seit vielen Jahren in der Stadt am Tollensesee wohnen. Auf der anderen Seite geflüchtete Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten und nun hier ein neues Zuhause gefunden haben. Doch ganz gleich woher die Menschen kommen, sind sie doch alle vereint in der gemeinsamen Heimat: Neubrandenburg Ein Plädoyer für Weltoffenheit, Toleranz und Menschlichkeit, verewigt in einer einzigartigen Fotomontage. Fotoshooting für Interessierte: Samstag, 30.9. | 14:00-18:00 Uhr Café International, Neutorstraße 7, 17033 Neubrandenburg

Referent_in: Marcel Meister, Veit Dumke, Uwe Friedrich

Veranstalter: Kreisjugendring Mecklenburgische Seenplatte e. V. Projekt "Weltoffen, Solidarisch, Dialogisch"

Das Projekt Weltoffen, Solidarisch, Dialogisch (WSD) befindet sich in Trägerschaft des Kreisjugendringes Mecklenburgische Seenplatte e. V.. Ziel ist es, entwicklungspolitische Bildungsinhalte in die Region zu tragen und den interkulturellen Zusammenhalt zu fördern. Infos unter: http://kjr-mse.de

Kooperationspartner: Café International Neubrandenburg, Uwe Friedrich, Ökohaus e.V. Rostock


Sonnabend 18.11.2017 | 19:30

Human Air Regional

Stralsund

Steigen Sie ein und genießen Sie unser abwechslungsreiches on-board entertainment; Menschenrechte und Menschenwürde. Genießen Sie dazu Snacks und Getränke, serviert von unserem freundlichen Personal. Abflug: 1930 Boarding: 1915 Flugpreis: 3 Euro in der Economy Class - Upgrades sind gegen eine geringe Gebühr verfügbar. Beachten Sie unsere Frühbucher*innenangebote ab 18:30 Uhr. Registrieren Sie sich noch heute für unser Vielflieger*innenprogramm "Vorpommern und Moor" Bitte beachten Sie, dass pro Fluggast nur ein Gepäckstück mitgenommen werden kann. Bitte planen Sie Zeit für die Sicherheitskontrolle ein. Getränke sind nicht im Flugpreis inbegriffen. Alle Preise sind in Euro angebeben und tax free. Fliegen Sie grün! Flugreisen sind kein Problem, wenn Sie Kompensationszahlungen tätigen. Fragen Sie unser Servicepersonal.


Sa/So 18.11.2017 - 19.11.2017 | 9:30
Grüner Winkel 10

mensch mach mal

Barcamp zum nachhaltigen Leben

Klimafreundlich, ressourcenschonend, sozial gerecht. Diesen Anforderungen müssen zukunftsfähige Lebensstile genügen. Lösungsmöglichkeiten sind vielfach bekannt, an deren Umsetzung hapert es jedoch.

Wie kann ein nachhaltiger Lebensstil nicht nur als notwendig sondern als attraktiv und selbstverständlich wahrgenommen werden? Wie utopisch ist Nachhaltigkeit? Das Barcamp bietet die Möglichkeit eigene Workshops anzubieten, in denen wir Erfahrungen teilen, Ideen entwickeln und Strategien diskutieren können.

Anmeldung und Information hier oder unter 0381 2522430 oder rostock@akademie.nordkirche.de. Teilnahmebeitrag incl. Übernachtung und Verpflegung 40€.

Referent_in: Philipp P. Thapa, Universität Greifswald

Veranstalter: Evangelische Akademie der Nordkirche

Die Evangelische Akademie der Nordkirche schafft in ihren Veranstaltungen Räume der Begegnung für Menschen und Meinungen aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft und ermutigt die Teilnehmer_innen zu einer ethisch verantworteten Urteilsbildung.


Sonnabend 18.11.2017 | 14:00-17:00
Ziolkowskistraße 16a

Kleidertausch und Upcycling

Nachhaltige Freude am Tausch

Bringt ausgeliebte oder nicht mehr passende Kleidungsstücke mit - und findet neue! Neben Upcyclingtipps für eine neue Verwendung von Kleidungsstücken gibt es Einblicke rund um Kleidung und globale Auswirkungen. Faire Snacks und Getränke werden angeboten.

Eintritt frei.

Veranstalter: Lokale Agenda 21 Schwerin

Lokale Agenda 21 Schwerin e.V. - Unterstützung lokaler Projekte mit globaler Wirkung. Kernaufgabe: soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit.

Kooperationspartner: ZiQ Zukunft im Quartier, Weltladen Schwerin, BUNDjugend MV


Sonntag 19.11.2017 | 10:00 - 15:00
Schulstraße 2

Auf die Plätze – fertig – Dorf!

Wir spielen das Rollen- und Simulationsspiel "local life". Alle Teilnehmenden werden zu Bewohner*innen eines Dorfes in Mecklenburg-Vorpommern. Unsere Aufgabe wird es sein, die Lebensqualität des Dorfes zu gestalten. Dazu schlüpfen die Teilnehmenden in verschiedene Rollen und erfahren durch ihre (Konsum)Entscheidungen, wie sie selbst Dorfentwicklung mitgestalten können.

Ein Mittagsimbiss wird angeboten!

Mindestzahl Teilnehmende: 13. Wir bitten um Anmeldung unter:
bernitterdorfladen@gmx.de oder telefonisch unter 038464 225373.

Referent_in: Ulrike Klatt

Veranstalter: Bernitter Dorfladen eG

Die Genossenschaft Bernitter Dorfladen ist 2015 aus einer Bürgerinitiative entstanden. Sie betreibt einen Dorfladen in Bernitt im Amt Bützow-Land und engagiert sich für die Erhaltung ländlicher Infrastruktur und eine zukunftsfähige Entwicklung ihrer Region.


Sitzblockaden, Polizeigewalt, Straßensperren, Kesselungen. Wer an Demonstrationen teilnimmt sollte die eigenen Grenzen kennen, sich mit Freund*innen gut absprechen und sich auch der eigenen Freiheiten bewusst sein. Durch einen Infovortrag von Micha wollen wir euch die rechtlichen Grundlagen näher bringen und für mehr Engagement auf den Straßen sorgen. In praktischen Übungen werden wir Demosituationen nachspielen und Demoverhalten trainieren um selbstsicherer in kritische Situationen gehen zu können.

Referent_in: Michal Klemmer, Kommunikationskollektiv Greifswald

Veranstalter: BUNDjugend Neubrandenburg

Die BUNDjugend Neubrandenburg ist eine umweltpolitische Jugendorganisation, die sich mit Worten und Taten für ökologische Alternativen vor Ort einsetzt und mit ihren Forderungen Denkprozesse anregt. Einfach reinschauen: www.bundjugend-mv.de


Montag 20.11.2017 | 19:30
Alter Garten 2

Buchlesung „Drei starke Frauen“ von Marie NDiaye

Aus dem Französischen von Claudia Kalscheuer

Die vierzigjährige Norah gibt dem Drängen ihres Vaters nach und besucht ihn in Dakar: Die Juristin soll ihren Bruder aus dem Gefängnis holen. Das schwierige Treffen mit dem Vater führt die Frau an den Rand des Wahnsinns. Fanta hat im Unterschied zu Norah Dakar verlassen, um ihrem Ehemann Rudy in die französische Provinz zu folgen. Sie gibt sich dort vor Langeweile auf, so meint Rudy, durch dessen Perspektive wir von Fanta erfahren - doch ihm entgeht Entscheidendes. Von Afrika aus betrachtet erscheint ihre Existenz geradezu luxuriös und begehrenswert, weshalb Khady, die junge Afrikanerin, illegal nach Frankreich einzuwandern sich bemüht - doch sie endet, tot, an Grenzen. Die Lesung wird von drei Schauspieler*innen des Mecklenburgischen Staatstheaters gestaltet. Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Verein Couleurs Afrik - die Farben Afrikas e. V.

Der Verein Couleurs Afrik - die Farben Afrikas e. V. setzt sich für die Förderung von Kultur und Völkerverständigung sowie die Förderung und Verbesserung des Zusammenlebens von Deutschen und Afrikanern ein.

Kooperationspartner: Mecklenburgisches Staatstheater GmbH


Montag 20.11.2017 | 10:00-16:00
, Alter Garten 2

Arbeit ist Menschenrecht!

Langzeitarbeitslose nähern sich entwicklungspolitischen Themen an

[ausgebucht] Langzeitarbeitslose haben oft neben der Stigmatisierung auch eigene Problemlagen zu bewältigen. Oft sind die Barrieren, sich an Bildungsangeboten zu beteiligen hoch. Entwicklungspolitische Themen erscheinen weit weg und an ihrer Realität vorbei gedacht. Um niedrig-schwellig und persönlichkeitsstabilisierend zu arbeiten, gehen wir ins Theater und ins Museum, lernen neue Welten kennen und arbeiten zum Thema Menschlichkeit mit Mitteln der Kunst und des Theaters. Die Teilnehmenden beschäftigen sich mittels dieser Zugänge mit dem Thema der Weltwechsel-Tage - im wahrsten Sinne des Wortes verlassen sie ihre Welt und tauchen in die neue ein. Barlach, Dechampes und Theater bieten den Anreiz miteinander die Welt und damit sich selbst neu zu definieren. Entwicklungspolitische Perspektiven werden in die Angebote eingepasst. In der Folge sind vertiefende Themen denkbar. Das ist ein Versuch, neue Zielgruppen an die Thematik heranzuführen.

Referent_in: Frau Baumgarten, Frau Koball

Veranstalter: Arbeit und Leben MV e.V.

Arbeit und Leben ist anerkannter Träger der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung. Träger ist der Volkshochschulverband und der DGB-Nord. Zielgruppen sind u.a. Menschen, die als bildungsbenachteiligt gelten. www.arbeitundlebenmv.de

Kooperationspartner: in Kooperation mit dem Staatlichen Museum in Schwerin&Staatstheater Schwerin.


Montag 20.11.2017 | 15:00
Olof-Palme-Straße 26

Austeritätspolitik? Was’n das und hat das was mit mir zu tun?

Gesprächsrunde zur Ausstellung "Selbstorganisation und Widerstand" im Stadtteilcafé T'winkelhus

Austeritätspolitik klingt kompliziert. Anhand einer Radiosendung wird gemeinsam mit den Gästen erörtert, was die Politik in Griechenland mit uns zu tun hat und warum es sich lohnt, sich gemeinsam gegen Armut und Vereinsamung und für mehr Menschlichkeit im Umgang mit Krisen und Armut einzusetzen.

Veranstalter: BDP MV, SBZ Toitenwinkel, Ökohaus, Global Lokal Lohro


Dienstag 21.11.2017 | 19:00
Puschkinstraße 12

Megafusionen stoppen – Saatgut für alle!

Vortrag über aktuelle Situation des Wettbewerbrechts und Forderungen an eine schärfere Fusionskontrolle und wirksame Machtbegrenzung.

Kontrollieren bald 3 Konzerne fast 2/3 des weltweiten Saatgutmarktes und mehr als 70 Prozent der weltweit gehandelten Pestizide? Die Übernahme des US-Gentechnikriesen Monsanto durch die Bayer-AG ist nur eine von drei Megafusionen des Jahres 2017. Die Folgen dieser dramatischen Konzentration werfen immer mehr Fragen auf. Auch diese: Wie groß sollten Konzerne werden dürfen? Warum stoppen die Kontrollbehörden solche Fusionen nicht? Das Menschenrecht auf Nahrung wird durch diese Machtkonzentration bedroht, da der Zugang zu Saatgut erschwert wird und die industrielle Landwirtschaft auf Kosten der nachhaltigen Fruchtbarkeit der Böden forciert wird. Die gute Nachricht: immer mehr Menschen und Organisationen wollen Konzernmacht zum Thema machen. Es wird im Vorab eine Straßenaktion mit Dino in der Schweriner Innenstadt geben.

Referent_in: Dr. Thomas Dürmeier, Volkswirt & Autor einer Studie zur Fusion von Bayer und Monsanto

Veranstalter: BUND Landesverband M-V e.V.

Kooperationspartner: Aktion Agrar


Dienstag 21.11.2017 | 14:00-18:00
Hermann-Matern-Str. 34

Kinderrechte!

Ein Nachmittag zum Schlauerwerden

Mit Kurzfilm, Spielen und Liedern kommen wir gemeinsam den Kinderrechten auf die Spur und werden selber kreativ.

Veranstalter: Jugendring Rügen e.V.

Der Jugendring Rügen ist ein gemeinnütziger Verein, der versucht, Eigeninitiative und Engagement zu fördern, generationsübergreifend zu wirken sowie kostengünstige und niveauvolle Angebote für Kinder und Jugendliche zu organisieren. www.jugendring-ruegen.de


Dienstag 21.11.2017 | 19:30 - 21:30
Grünes Büro Stralsund, Alter Markt 7, Stralsund

Zielscheibe Umweltaktivist*innen

Mindestens 200 Umweltaktivist*innen wurden 2016 ermordet

Dem jüngsten Report der Menschenrechtsorganisation Global Witness zufolge wurden 2016 weltweit mindestens 200 Umweltschützer*innen ermordet. Viele Morde blieben vermutlich unbeachtet, weil sie in ländlichen Regionen stattfinden. Die Expert*innen von Global Witness werteten Medienberichte und Informationen anderer Nichtregierungsorganisationen sowie der Vereinten Nationen aus. Die Daten lassen sie zusätzlich durch Monitoring-Gruppen überprüfen. In einem Vortrag wollen wir die Berichtergebnisse vorstellen und im Anschluss gemeinsam diskutieren.

Referent_in: Fabian Czerwinski

Veranstalter: BUND Stralsund

Im BUND Stralsund, der Ortsgruppe des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland, finden sich aktive Umweltschützer*innen zusammen, um gemeinsam Natur zu erleben und politisch zu handeln.

Kooperationspartner: Bündnis 90/Die Grünen Vorpommern-Rügen


Dienstag 21.11.2017 | 19:30
Lange Straße 49-51

„Life Saraaba Illegal“ Filmabend mit Peter Heller

Filmvorführung mit anschließendem Gespräch mit dem Regisseur

Im Mittelpunkt des Films, der in der Produktion aus Mitteln des Evangelischen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt gefördert wurde, steht eine Fischerfamilie, die auf Niodor, einer kleinen vor der senegalesischen Küste gelegenen Insel, lebt. Er folgt den beiden Brüder Aladji und Souley, beginnt aber mit den Erinnerungen des Vaters, der in den 1960er Jahren als Gastarbeiter in Frankreich gearbeitet hatte. Sein älterer Sohn Aladji folgte dem Vorbild des Vaters und gelangte als Bootsflüchtling nach Spanien. Doch die Wirtschaftskrise von 2008 durchkreuzte seine Pläne, eine längerfristige Arbeit zu finden und eine Aufenthaltsbewilligung zu bekommen, um Fuß in Europa fassen zu können. Deshalb rät er seinem jüngeren Bruder Souley davon ab, ihm von der heimischen Atlantikinsel zu folgen. Doch dieser hat nichts anderes mehr im Kopf und macht sich ebenfalls auf den Weg. Auf der Insel Niodor ist die Reise nach Europa zu einer Art Initiationsritus für heranwachsende Männer geworden. Der Vater weiß darum. Auch wenn er die wirkliche Situation seines älteren Sohnes realistisch einschätzt, versucht er deshalb nicht ernsthaft, den jüngeren von der Reise abzuhalten. Denn der Begriff „Saaraba“ weckt in Westafrika Hoffnungen. Er steht für das ‚verheißene Land‘ – Europa. Eine weitere Perspektive entwickelt der Film durch Saliou Sarr, den Co-Regisseur. Er ist der Cousin der beiden Brüder und Freund aus Kindertagen auf der Insel. Sein Vater hatte Karriere beim Militär gemacht, weshalb seine Kinder ohne Probleme in Frankreich studieren konnten. Saliou Sarr lebt als Musiker in der Hauptstadt Dakar. Mit Liedern und persönlichen Kommentaren versucht er im Film als Begleiter, Interpret und Mittler uns, den europäischen Zuschauern, den Blick zu öffnen. Saliou findet Aladji in Südspanien auf verzweifelter Suche nach Arbeit und Aufenthaltserlaubnis und er folgt dem jüngeren Souley über 3000 km nach Marokko, noch bevor es diesem gelingen wird, ebenfalls übers Mittelmeer nach Spanien zu gelangen. Er wollte beide zur Umkehr bewegen. Vergeblich.

Referent_in: Peter Heller

Veranstalter: Diakonisches Werk MV e.V.


Dienstag 21.11.2017 | 12:30-14:30
Tribseer Damm 78

Frauenrechte im Weltwechsel

Lebenssituationen von einheimischen und geflüchteten Musliminnen in MV

Die Entscheidung aufzubrechen, Neues zu suchen und anzukommen ist immer eine, die bewusst gefasst wird. Daraus ergibt sich eine Lebenserfahrung, die in den Alltag hineinwirkt. Wir wollen speziell die Alltagserfahrungen von Musliminnen in MV kennenlernen. Was prägt ihre Lebensrealität im Weltwechsel? Wie kommen Lebensgeschichten, Alltagserlebnisse, Wünsche für die Zukunft sowie Erfahrungen mit Rassismus und Diskriminierung zusammen?

Wir wollen uns austauschen und uns darin bestärken, dass für Migrantinnen eine starke Selbstorganisation ein Weg ist, anzukommen, zu helfen und Erlebtes zu verarbeiten.

Referent_in: Jana Michael und Tahera Ameer

Veranstalter: Jurte der Kulturen

Die Angebote des Vereins Jurte der Kulturen sind vielfältig und können sowohl von Migrant*innen als auch von Einheimischen genutzt werden. Die Palette ist bunt: Informations- und sozialer Beratungsdienst, pädagogische Begleitung für Migranten, interkulturelle Bildungsarbeit.


Mittwoch 22.11.2017 | 18:00
Spieltordamm 1

Deine Helden – meine Träume

Klassenzimmerstück von Karen Köhler, Darsteller: Flavius Hölzemann

Jonas hat Stress zu Hause, aber im Boxverein findet er Halt in Mo, einem Sohn von Einwanderern, einen echten Freund. Voll neuem Selbstbewusstsein traut er sich sogar, Jessica anzusprechen, in die er heimlich verknallt ist. Bald schon nimmt Jessicas großer Bruder ihn mit auf Partys und verbotene Konzerte. Jonas merkt, dass seine neuen Kumpels rechtes Gedankengut verherrlichen. Aber er ist froh dazu zu gehören - bis seine Träume platzen und die bittere Realität eines gewalttätigen Angriffs auf Mo Jonas dazu zwingt, sich seiner eigenen Verantwortung zu stellen. Das Stück tourt mobil durch Schulen und erlaubt eine Auseinandersetzung mit den Strategien der rechten Szene und Formen und Folgen von Rassismus. Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Nachgespräch mit der Dramaturgin Jenny Flügge statt.

Referent_in: Jenny Flügge (Nachgespräch)

Veranstalter: Mecklenburgisches Staatstheater GmbH

www.mecklenburgisches-staatstheater.de Eintrittskarten sind an den Vorverkaufsstellen des Mecklenburgischen Staatstheaters, im Internet bzw. an der Abendkasse erhältlich.

Kooperationspartner: Verein Couleurs Afrik - die Farben Afrikas e. V.


Mittwoch 22.11.2017 | 10:30-13:00
Olof-Palme-Straße 26

Menschlichkeit in Toitenwinkel: Erzählwerkstatt für Jugendliche

Reihe Wer versteht das schon?

Am 8. November 2017 laden wir Jugendliche mit internationalen Wurzeln wie deutscher Herkunft dazu ein, sich in einer mehrsprachigen Erzähl- und Schreibwerkstatt zum Thema Menschlichkeit auszutauschen. Zusammen mit mehrsprachigen Co-Moderator*innen, die ihrerseits internationale Wurzeln haben, kommen wir miteinander ins Gespräch, unsere Geschichten nehmen gestaltete Form an in Erzählungen, Liedern, Collagen.

Referent_in: Daniela Boltres, Syrischer Co-Moderator Hani Mardini

Veranstalter: Ökohaus e.V. Rostock und Daniela Boltres

Ökohaus e.V. will mit Bildungsangeboten die Auseinandersetzung mit einer global gerechten und nachhaltigen Lebensweise fördern und Lust darauf machen, die Welt verantwortungsvoll mit zu gestalten. Daniela Boltres (Sprachaktivistin) moderiert Erzähl-/ Schreibwerkstätten und interkulturelle Trainings.

Kooperationspartner: DRK Stadtteil- und Begegnungszentrum Toitenwinkel


Mittwoch 22.11.2017 | 19:30-22:00
Jacobiturmstraße 28a

„Life Saraaba Illegal“ Filmabend mit Peter Heller

Filmvorführung mit anschließendem Gespräch mit dem Regisseur

Im Mittelpunkt des Films steht eine Fischerfamilie, die auf Niodor, einer kleinen vor der senegalesischen Küste gelegenen Insel, lebt. Er folgt den beiden Brüder Aladji und Souley, beginnt aber mit den Erinnerungen des Vaters, der in den 1960er Jahren als Gastarbeiter in Frankreich gearbeitet hatte. Sein älterer Sohn Aladji folgte dem Vorbild des Vaters und gelangte als Bootsflüchtling nach Spanien. Doch die Wirtschaftskrise von 2008 durchkreuzte seine Pläne, eine längerfristige Arbeit zu finden und eine Aufenthaltsbewilligung zu bekommen, um Fuß in Europa fassen zu können. Deshalb rät er seinem jüngeren Bruder Souley davon ab, ihm von der heimischen Atlantikinsel zu folgen. Doch dieser hat nichts anderes mehr im Kopf und macht sich ebenfalls auf den Weg. Auf der Insel Niodor ist die Reise nach Europa zu einer Art Initiationsritus für heranwachsende Männer geworden. Der Vater weiß darum. Auch wenn er die wirkliche Situation seines älteren Sohnes realistisch einschätzt, versucht er deshalb nicht ernsthaft, den jüngeren von der Reise abzuhalten. Denn der Begriff „Saaraba“ weckt in Westafrika Hoffnungen. Er steht für das ‚verheißene Land‘ – Europa. Eine weitere Perspektive entwickelt der Film durch Saliou Sarr, den Co-Regisseur. Er ist der Cousin der beiden Brüder und Freund aus Kindertagen auf der Insel. Sein Vater hatte Karriere beim Militär gemacht, weshalb seine Kinder ohne Probleme in Frankreich studieren konnten. Saliou Sarr lebt als Musiker in der Hauptstadt Dakar. Mit Liedern und persönlichen Kommentaren versucht er im Film als Begleiter, Interpret und Mittler uns, den europäischen Zuschauern, den Blick zu öffnen. Saliou findet Aladji in Südspanien auf verzweifelter Suche nach Arbeit und Aufenthaltserlaubnis und er folgt dem jüngeren Souley über 3000 km nach Marokko, noch bevor es diesem gelingen wird, ebenfalls übers Mittelmeer nach Spanien zu gelangen. Er wollte beide zur Umkehr bewegen. Vergeblich.

Referent_in: Peter Heller filmkraft Filmproduktion

Veranstalter: Diakonisches Werk Mecklenburg Vorpommern e.V.

Der Fachbereich Ökumenische Diakonie Migration und Flucht im DW MV macht sich zur Aufgabe, Wissen über die globalen Zusammenhänge und Fluchtursachen zu vermitteln. Im Dialog mit den Menschen in Mecklenburg-Vorpommern soll ein Bewusstsein für nachhaltiges Denken und Handeln gefördert werden.


Mittwoch 22.11.2017 | 19:00
Doberaner Straße 21

¡Zapatismo actual!

Info- und Diskussionsveranstaltung: Die Rebellion der zapatistischen Befreiungsbewegung in Chiapas/Mexiko

Die zapatistische Bewegung ist seit ihrem bewaffneten Aufstand im Januar 1994 mit ihrer konkreten Selbstverwaltung, die sich anschließend in Teilen des mexikanischen Bundesstaates Chiapas entwickelte, ein wichtiger Bezugspunkt für linke Kämpfe weltweit geworden. Für eine aktuelle Einschätzung soll es um folgende Fragen gehen: Wie steht es heute um die emanzipatorischen Autonomieprozesse in den zapatistischen Regionen? Welche Schwierigkeiten, welche Fortschritte gibt es? Wie ist ihr aktuelles Buch "Das kritischen Denken angesichts der kapitalistischen Hydra" zu verstehen? Welche Vorschläge bringen sie ein, um Menschen und Umwelt eine solidarisch ökologische Perspektive zu bieten? Wie können die Debatten und Praktiken der Zapatistas die außerparlamentarischen linken Organisationsprozesse in Europa und weltweit inspirieren?

Referent_in: Die Referent*innen sind aus der Gruppe B.A.S.T.A. Münster und im Ya-Basta-Netz organisiert

Veranstalter: Ya-Basta-Netz

Das Ya-Basta-Netz ist ein Netzwerk der Freundschaft und Rebellion. Es kämpft inspiriert durch das Politikverständnis der Zapatistas für eine Welt ohne Grenzen und Mauern, eine solidarische Welt mit einem würdigen Leben für alle. Website ya-basta-netz.org leider gerade außer Betrieb.


Mittwoch 22.11.2017 | 15:00-18:00
Olof-Palme-Straße 26

Menschlichkeit in Toitenwinkel: Erzählwerkstatt für Erwachsene

Reihe Wer versteht das schon?

In dieser Erzähl- und Schreibwerkstatt tauschen sich geflüchtete und einheimische Erwachsene zum Thema Menschlichkeit aus. Mit Methoden des biographischen Erzählens und kreativen Schreibens werden die Teilnehmer*innen angeregt, sich einander mitzuteilen. Unterstützt werden sie durch mehrsprachige und kultursensible Moderator*innen. Die entstandenen Geschichten sollen Eingang in die Chronik der Stadt Rostock finden.

Referent_in: Daniela Boltres; Mehrsprachige*r Co-Moderator*in

Veranstalter: Ökohaus e.V. Rostock und Daniela Boltres

Ökohaus e.V. will mit Bildungsangeboten die Auseinandersetzung mit einer global gerechten und nachhaltigen Lebensweise fördern und Lust darauf machen, die Welt verantwortungsvoll mit zu gestalten. Daniela Boltres (Sprachaktivistin) moderiert Erzähl-/ Schreibwerkstätten und interkulturelle Trainings.

Kooperationspartner: DRK Stadtteil- und Begegnungszentrum Toitenwinkel


Mittwoch 22.11.2017 | 18:30-20:45
John-Brinckman-Straße 4

Bombenstimmung – Wenn alle denken, du bist der Terrorist

Autorenlesung

Mathias wächst in den 70er Jahren in einem kleinen Örtchen in Niedersachsen auf. Mit fünf Jahren erfährt er durch Zufall, dass er adoptiert wurde und ausländischer Herkunft ist. Aufgrund seiner exotischen Erscheinung stolpert er im Lauf seiner Kindheit und Jugend immer wieder über befremdliche Reaktionen bis hin zu offenen Rassismus.

Auf unterschiedliche Weise gelingt es ihm, sich dagegen zu behaupten - doch auch als Erwachsenem widerfahren ihm zuweilen absurde Erlebnisse, in denen er als Projektion für fremdenfeindliche Ängste, Vorurteile oder Sehnsüchte dient. Kann die Begegnung mit seiner leiblichen Herkunft Abhilfe schaffen?

Mit viel Humor, Sensibilität und Offenheit erzählt Mathias Kopetzki seine berührende und spannende Geschichte, erzählt von Fremdsein und Selbstbehauptung, von Kampf und vom Loslassen, von der jahrelangen Suche nach Identität - in einem Land, in dem ethnische Herkunft immer noch eine große Rolle spielt. Und hält ganz nebenbei der bundesdeutschen Gesellschaft der letzten vierzig Jahre mit all ihren Ängsten und Neurosen einen Spiegel vor Augen...

Referent_in: Mathias Kopetzki, Autor und Schauspieler, Berlin

Veranstalter: VHS Lk Rostock, Regionalstandort Güstrow

www.lkros.de


An vielen Standorten in Deutschland und in anderen europäischen Ländern haben sich Sprachmittlungsdienste als Instrument zur Sicherstellung der Versorgung und Integration Zugewanderter bewährt. Die Konzepte tragen unterschiedliche Namen wie Gemeindedolmetscher, Kulturdolmetscher, Kulturmittler, Sprach- und Integrationsmittler sowie Sprach- und Kulturmittler. Die für die entsprechenden Vermittlungsservices Tätigen unterstützen das Fachpersonal aus den Bereichen Bildung, Soziales und Gesundheit bei der Kommunikation mit Zugwanderten, in den letzten Jahren v.a. mit Geflüchteten.

Neben den bereits seit Längerem bestehenden Diensten in Schwerin und in Rostock gibt es seit Mitte 2017 auch Sprachmittlungsservices in Greifswald und Neubrandenburg. Im Jahr 2015 ist der Bedarf an Sprachmittlungsleistungen auch in MV deutlich gestiegen und in einzelnen Regionen und Einsatzbereichen werden MittlerInnen bereits regelmäßig angefordert.

Hinsichtlich neu Zugewanderter ist unstrittig, dass Sprachmittlungsleistungen grundlegend für eine erfolgreiche erste Orientierung und Versorgung sind. Mit voranschreitendem Integrationsprozess, so die Grundannahme vielerorts, sinkt der Bedarf, da die Zugewanderten ohne Sprachmittlung zurechtkommen. Oftmals wird dabei aber außer Acht gelassen, dass Integration ein langer Prozess ist, der von vielfältigen Einflussfaktoren abhängt. So kann Sprachmittlung auch bei längerem Aufenthalt in Deutschland immer wieder notwendig sein. Die Behandlung von Traumata infolge von Kriegs- und Fluchterlebnissen ist hier nur ein Beispiel.

Sprachmittlungsservices können nur dann nachhaltig zur interkulturellen Öffnung beitragen, wenn sie unabhängig von sich jährlich ändernden Zuwanderungsströmen als Struktur bereitgehalten und wenn sie nicht lediglich als Lückenfüller oder Notfallinstrument verstanden werden. Dies beweisen Standorte in Deutschland und Europa, an denen sich Sprachmittlung – mit unterschiedlichen Konzepten und Qualitätsstandards – bereits vor der großen Flüchtlingswelle etabliert hat.

Der Fachtag soll im Austausch mit VertreterInnen aus der Forschung, aus Verwaltung und Praxis sowie aus der Politik über den aktuellen Stand in MV aufklären, die Erwartungen an mögliche Strukturen definieren und Perspektiven für ihren Aufbau aufzeigen.

Um Anmeldung wird gebeten:
Friedrich-Ebert-Stiftung / Landesbüro Mecklenburg-Vorpommern
Arsenalstr. 8
19053 Schwerin
Tel.: 0385 512596
Mail: schwerin@fes.de

Veranstalter: Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro MV

Die FES ist die älteste politische Stiftung Deutschlands und orientiert sich mit ihrer Arbeit an den Grundwerten der Sozialen Demokratie: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Im Landesbüros MV fördern wir auf vielfältige Weise den Dialog zwischen den gesellschaftlichen Gruppen. www.fes-mv.de

Kooperationspartner: Diên Hồng - Gemeinsam unter einem Dach e.V.


Mittwoch 22.11.2017 | 20:00-22:00
Gützkower Straße 1

Die jugendliche Generation in Kunduz

Gesprächsabend mit Martin Gerner, Filmvorführung über Jugendliche in Kunduz

Martin Gerners vielfach preisgekrönter Dokumentarfilm über die jugendliche Generation in Kunduz zeigt uns die Gesichter einiger Menschen in einem unmenschlichen Krieg. Martin Gerner ist freier Autor, Filmemacher und Journalist. Er berichtet seit 2004 aus Afghanistan für ARD, DeutschlandRadio, und als Korrespondent für diverse Tageszeitungen. Sein Film erzählt die Geschichte von fünf jungen Afghan*innen: Mirwais, 10 Jahre und noch ein Kind, redet über Krieg und Frieden fast wie ein Erwachsener. Nazanin, eine Lokalreporterin, kämpft für Gleichberechtigung obwohl sie die Burka tragen muss. Hasib, Student mit Baseballmütze, träumt von freien und fairen Wahlen. Ghulam und Khatera drehen einen Spielfilm, mitten im bewaffneten Konflikt. Es ist ein Einblick in die Seelenlage einer jungen Generation, die zwischen Taliban und ausländischem Militär aufwächst und sich nach einer offenen Gesellschaft sehnt, einem arabischen Frühling am Hindukusch. Aber ständig ist ihr Aufbruch in Gefahr, gerät der Alltag zur Gratwanderung. Bis heute fehlt ein authentisches Bild von den Menschen in Kunduz. Martin Gerner und sein Team haben deshalb den direkten Kontakt mit der Bevölkerung vor Ort gesucht, ohne Begleitung durch Militär. Er zeigt uns an diesem Abend seinen Film und steht dann für Fragen und ein Gespräch zur Verfügung.

Referent_in: Martin Gerner

Veranstalter: Amnesty International Greifswald

Die Greifswalder Gruppe der Menschenrechtsorganisation Amnesty International mit dem Schwerpunkt Menschenrechtsverletzungen an Frauen sowie dem Thema Flüchtlinge. Mehr unter www.amnesty-greifswald.de. Kontakt unter: kontakt@amnesty-greifswald.de


Mi-So 22.11.2017 - 26.11.2917 | 16:00-24:00
Doberaner Str. 21

Tage des indigenen Films 2017

Indigene Gesellschaften werden weltweit innerhalb ihrer spezifischen regionalen und politischen Kontexte marginalisiert. Ihre Kulturen nehmen auf vielfältige Weise Bezug auf die leidvolle Geschichte des Kolonialismus und dessen gegenwärtige Auswirkungen. Die Aushandlung einer eigenen kulturellen Identität ist davon geprägt, sich einerseits gegenüber der hegemonialen westlichen Kultur und Lebensart zu behaupten und andererseits diese auch selbstbestimmt anzunehmen – sich von außen also nicht festlegen zu lassen, wie man zu leben habe. Weiterhin finden sich sehr konkrete kolonialistische Praktiken in der Lebensrealität Indigener wieder. Noch immer wird indigenen Gruppen ihr Recht auf ein angestammtes Territorium oder darauf, einen Lebensraum selbstbestimmt zu wählen, abgesprochen. Private und nationalstaatliche Akteure begehen in Verfolgung ihrer wirtschaftlichen Interessen Raubbau an den Bodenschätzen, was auch im 21. Jahrhundert zu Vertreibung indigener Gesellschaften führt. In der medialen Darstellung Indigener werden Stereotype und Klischees von den "wilden Völkern" reproduziert; in Film und Fernsehen haben Indigene selten eine eigene Stimme. Mit den Tagen des indigenen Films wollen wir das Interesse für die Kultur und soziale Situation indigener Gesellschaften wecken und Indigenen eine Plattform bieten, ihre Lebenssicht aus der eigenen Perspektive darzustellen. Die Beschäftigung mit indigenen Kulturen kann auch unsere Weltsicht und unser Verhalten verändern und ein konstruktives Miteinander auf Augenhöhe überhaupt erst ermöglichen. Weitere Informationen unter indigen.elements-ev.org

Referent_in: Christin Gustke, Enoka Ayemba, Stefanie Land-Hilbert, Rosana Perez de la Cruz, Thomas Pätzold

Veranstalter: elements. Bildung und Kultur in der Einen Welt e.V. Rostock

Wir suchen in unserer Vereinsarbeit und in unseren Projekten das Verbindende zwischen Angehörigen verschiedener Kulturen, Ethnien und Religionen. Menschlichkeit, Weltoffenheit und Toleranz sind dabei unsere grundlegenden Prinzipien.

Kooperationspartner: Peter Weiss Haus e.V.


Donnerstag 23.11.2017 | 19:00
Doberaner Straße 21

Menschenrechte in der deutschen Entwicklungspolitik?

Vortrag und Gespräch im Rahmen der Reihe "Politischer Donnerstag"

Ungleichheit ist nicht nur eine Menschenrechtsfrage, sondern auch ein zentrales Entwicklungshemmnis. Darum muss eine zukunftsorientierte Entwicklungszusammenarbeit die vorhandene Ungleichheit im Zugang zu natürlichen und gesellschaftlichen Ressourcen und Dienstleistungen vermindern. Menschenrechte wie freie Wahlen, Ernährungssicherheit und Bildung sind nur erreichbar, wenn staatlicherseits nicht systematisch Gruppen ausgeschlossen und diskriminiert werden. Die Erklärung zur Annahme der Agenda 2030 enthält ein besonders starkes Bekenntnis zu den Menschenrechten. Stellt sich die deutsche Entwicklungspolitik dieser Herausforderung? Michael Windfuhr ist stellvertretender Direktor des Deutschen Institutes für Menschenrechte und hat vorher fast 20 Jahre lang die internationale Menschenrechtsorganisation FIAN (Food First Information and Action Network) mit aufgebaut und geleitet. Er setzt sich im Rahmen der Vereinten Nationen auch international sehr aktiv für Menschenrechte ein.

Referent_in: Michael Windfuhr

Veranstalter: Ökumenische Arbeitsstelle Mecklenburg

Wir begleiten Partnerschaften zu Kirchen in Tansania, Rumänien, Kasachstan, England sowie Ohio und organisieren Bildungsveranstaltungen zu Fragen von Schöpfungsbewahrung, weltweiter Gerechtigkeit und Lebensstilen. Flucht und Asyl gehören ebenfalls zu den Aufgabenbereichen.

Kooperationspartner: Soziale Bildung e.V. Rostock


Donnerstag 23.11.2017 | 19:30-22:00
Puschkinstraße 13 (Volkshochschule Schwerin, Aula)

„Life Saraaba Illegal“ Filmabend mit Peter Heller

Filmvorführung mit anschließendem Gespräch mit dem Regisseur

Im Mittelpunkt des Films, der in der Produktion aus Mitteln des Evangelischen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt gefördert wurde, steht eine Fischerfamilie, die auf Niodor, einer kleinen vor der senegalesischen Küste gelegenen Insel, lebt. Er folgt den beiden Brüder Aladji und Souley, beginnt aber mit den Erinnerungen des Vaters, der in den 1960er Jahren als Gastarbeiter in Frankreich gearbeitet hatte. Sein älterer Sohn Aladji folgte dem Vorbild des Vaters und gelangte als Bootsflüchtling nach Spanien. Doch die Wirtschaftskrise von 2008 durchkreuzte seine Pläne, eine längerfristige Arbeit zu finden und eine Aufenthaltsbewilligung zu bekommen, um Fuß in Europa fassen zu können. Deshalb rät er seinem jüngeren Bruder Souley davon ab, ihm von der heimischen Atlantikinsel zu folgen. Doch dieser hat nichts anderes mehr im Kopf und macht sich ebenfalls auf den Weg. Auf der Insel Niodor ist die Reise nach Europa zu einer Art Initiationsritus für heranwachsende Männer geworden. Der Vater weiß darum. Auch wenn er die wirkliche Situation seines älteren Sohnes realistisch einschätzt, versucht er deshalb nicht ernsthaft, den jüngeren von der Reise abzuhalten. Denn der Begriff „Saaraba“ weckt in Westafrika Hoffnungen. Er steht für das ‚verheißene Land‘ – Europa. Eine weitere Perspektive entwickelt der Film durch Saliou Sarr, den Co-Regisseur. Er ist der Cousin der beiden Brüder und Freund aus Kindertagen auf der Insel. Sein Vater hatte Karriere beim Militär gemacht, weshalb seine Kinder ohne Probleme in Frankreich studieren konnten. Saliou Sarr lebt als Musiker in der Hauptstadt Dakar. Mit Liedern und persönlichen Kommentaren versucht er im Film als Begleiter, Interpret und Mittler uns, den europäischen Zuschauern, den Blick zu öffnen. Saliou findet Aladji in Südspanien auf verzweifelter Suche nach Arbeit und Aufenthaltserlaubnis und er folgt dem jüngeren Souley über 3000 km nach Marokko, noch bevor es diesem gelingen wird, ebenfalls übers Mittelmeer nach Spanien zu gelangen. Er wollte beide zur Umkehr bewegen. Vergeblich.

Referent_in: Peter Heller filmkraft Filmproduktion München

Veranstalter: Diakonisches Werk Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Der Fachbereich Ökumenische Diakonie Migration und Flucht im DW MV macht sich zur Aufgabe, Wissen über die globalen Zusammenhänge und Fluchtursachen zu vermitteln. Im Dialog mit den Menschen in Mecklenburg-Vorpommern soll ein Bewusstsein für nachhaltiges Denken und Handeln gefördert werden.

Kooperationspartner: Kino unterm Dach e.V., Schwerin


Freitag 24.11.2017 | ???
Goethestr. 74

Filmgespräch im Gymnasium Fridericianum

Regisseur Peter Heller zeigt Schüler*innen seinen Film „Life Saaraba Illegal“

Dem Regisseur Peter Heller liegen die Menschen in Westafrika sehr am Herzen. Immer wieder reist er dort hin, um Dokumentarfilme zu drehen. Sein jüngstes Werk ist „Life Saaraba Illegal“. Hier folgt er über einen Zeitraum von mehr als acht Jahren (2008-2015) dem Lebensweg und der Reise zweier afrikanischer Brüder. Der Vater hatte in den 1960er-Jahren als Gastarbeiter in der Automobilindustrie in Frankreich gearbeitet. Aladji, der ältere Sohn, folgte 2008 dem Vorbild des Vaters und gelangte als Bootsflüchtling nach Spanien. Dort fand er schließlich vorübergehende Arbeit auf den riesigen Gemüseplantagen, erhielt aber keine Aufenthaltsbewilligung und blieb illegal. Auch seinen jüngeren Bruder Souley zieht es seit vielen Jahren nach Europa. Trotz der negativen Erfahrungen des Bruders möchte auch Souley seinen Traum von Europa verwirklichen. Souley weiß um diese Gefahren und die Schwierigkeiten, in Europa Fuß zu fassen, doch er lässt sich deswegen von seiner Reise nicht abhalten und wird dabei auch vom Vater unterstützt. Erzählt wird die Geschichte der beiden Brüder durch den Co-Regisseur Saliou Sarr, der vergeblich versucht hatte, den jüngeren Bruder zur Umkehr zu bewegen. Saliou Sarr lebt als Musiker in der Hauptstadt Dakar. Mit Liedern und persönlichen Kommentaren versucht er im Film als Begleiter, Interpret und Mittler dem europäischen Publikum die Entscheidungen der beiden Brüder nachvollziehbar und begreiflich zu machen.

Referent_in: Peter Heller

Veranstalter: Diakonisches Werk MV e.V., Aktionsgruppe Eine Welt e.V. Schwerin

BESCHREIBUNG DIAKONISCHES WERK BITTE ANDEREN EINTRAGUNGEN ENTNEHMEN Die Aktionsgruppe Eine Welt e.V. Schwerin betreibt seit 1991 den Weltladen in Schwerin und führt Bildungsaktivitäten zu globaler Gerechtigkeit durch.

Kooperationspartner: Gymnasium Fridericianum Schwerin


Freitag 24.11.2017 | 20:00
Bahnhofstraße 1

Artikel 24

Wir feiern Menschenrechte

In der neu eingerichteten Human-Rights-Hall des Demokratiebahnhofs Anklam feiern wir das Menschenrecht auf Erholung und Freizeit und laden ein zur Finissage der Ausstellung "Asyl ist Menschenrecht". Bei Brause, Brezeln und Beats aus allen Ecken der Welt kann man, wenn man nicht grade das Tanzbein schwingt, mit Menschen über Menschenrechte und die Umsetzung dieser in ihren Herkunftsländern in Austausch kommen.

Veranstalter: Demokratiebahnhof Anklam

Der Demokratiebahnhof Anklam ist ein Jugend- und Kulturzentrum, das im Jahr 2014 von jungen Menschen gegründet wurde und seitdem ehrenamtlich organisiert wird. Neben dem Angebot des Offenen Jugendtreffs finden regelmäßig Kulturveranstaltungen im Anklamer Bahnhof statt.


Sonnabend 25.11.2017 | 13:00-16:00
Warnowufer 56

Lang lebe der weltwechsel!

Abschlussparty mit der Banda Internationale

weltwechsel 2017 ist vorbei. Jetzt wollen wir unsere tolle Veranstaltungsreihe mal so richtig feiern! Einheizen wird uns dabei die Banda Internationale. Die Dresdner Band bietet einen bunten Stilmix mit Musik aus Osteuropa, Südamerika und Nordafrika. Regelmäßig unterstützt sie mit ihren Auftritten antirassistische Initiativen und Demonstrationen. Seit 2015 sucht die Band gezielt unter den in der Region Dresden ankommenden Geflüchteten nach Musikern und verstärkte sich seitdem mit Bandmitgliedern u.a. aus Syrien, Iran, Irak und Burkina Faso.

Zur Musik gibt es kreative Angebote der Freien Schule Güstrow und etwas Gutes für den Gaumen.

Bringt Eure Freund*innen und Familie mit.

Veranstalter: Eine-Welt-Landesnetzwerk M-V

Kooperationspartner: Freie Schule Güstrow e.V., Ökohaus e.V. Rostock


Sonntag 26.11.2017 | 20:00
Lange Str. 40

Cities for Life

Kostenlose Filmvorführung von "Capote"

Im Rahmen der Kampagne "Cities for Life", Städte für das Leben - Städte gegen die Todesstrafe wird der Film "Capote" im Cinestar Greifswald kostenlos vorgeführt. Filmbeschreibung: Im Jahr 1959 reist der ebenso talentierte wie extravagante Reporter Truman Capote (Philip Seymour Hoffman) nach Kansas, um für die New York Times über einen aufsehenerregenden Mordfall zu berichten. Dort, inmitten von Amerikas endlosem Farmland, haben zwei Streuner soeben eine komplette Familie ermordet, nachdem sie in deren Haus erfolglos nach Beute gestöbert hatten. Capote knüpft enge Kontakte zu einem der Verhafteten und zum Tode Verurteilten und weckt das Misstrauen von Sheriff Dewey (Chris Cooper). Fesselndes, stark gespieltes Justiz- und Mediendrama, basierend auf einer wahren Begebenheit im Leben des schillernden Starautoren bzw. seinen damals in dem literarischen Meilenstein “Kaltblütig” chronologisierten Eindrücken.

Veranstalter: Cinestar Greifswald

Kooperationspartner: Universitäts- und Hansestadt Greifswald


Mo-Fr 27.11.2017 - 01.12.2017
Lange Str. 60

Das Recht auf Leben

Mehrtägiges Projektangebot für Schulklassen ab Stufe 9 im Rahmen der Kampagne "Cities for Life", Städte für das Leben - Städte gegen die Todesstrafe

“Jede*r hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.“ Artikel 3 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sichert jedem Menschen das Recht auf Leben zu. Dennoch wird in weltweit 58 Staaten weiterhin die Todesstrafe verhängt, einzelne Staaten diskutieren sie wieder einzuführen. Das Projektangebot richtet sich an interessierte Schulklassen ab der 9. Klasse, die sich mit Menschenrechten, dem Recht auf Leben und dem Thema Todesstrafe beschäftigen möchten. Im Projekt soll ein Plakat, ein Radiobeitrag oder eine öffentliche Intervention (Infostand, Theater,…) entstehen, die am Ende der Woche präsentiert wird.

Die Mindestdauer für das Projekt beträgt 2 Tage, bis zu 5 Tage sind möglich.

Kosten: 1,50€ pro Person und Tag.
Anmeldungen unter info@bildung-verquer.de / 03834 7737881,

Referent_in: Laura Arborst & Romy Plonus

Veranstalter: verquer


Mittwoch 29.11.2017 | 19:00
Rathaus am Markt

Wider die Todesstrafe

Normative und empirische Argumente für die Abschaffung

Vortrag mit Prof. Dr. Stefan Harrendorf (Kriminologe und Prof. für Strafrecht an der Uni Greifswald) im Rahmen der Kampagne "Cities for Life", Städte für das Leben - Städte gegen die Todesstrafe. Der Vortrag erörtert aus empirischer und normativer Sicht Argumente gegen die Todesstrafe. Nach einer kurzen Darstellung der Rechtswirklichkeit im Jahr 2017 widmet sich der Beitrag zunächst aus empirischer Sicht den Ergebnissen zur (bescheidenen) Abschreckungswirkung der Todesstrafe sowie dem in Befragungen messbaren Verlangen von Teilen der Bevölkerung nach dieser Sanktion. Nach einer kritischen Würdigung der vorgestellten Daten diskutiert [der Referent] die Todesstrafe aus völker- und menschen- rechtlicher Sicht. Es wird erörtert, warum die Todesstrafe gegen die Menschenwürde und das Gebot schuldangemessenen Strafens verstößt

Referent_in: Prof. Dr. Stefan Harrendorf

Veranstalter: AKJ - Arbeitskreis Kritischer Jurist*innen

Kooperationspartner: Universitäts- und Hansestadt Greifswald


Donnerstag 30.11.2017 | 18:00
Domstraße

Wenn der Staat tötet

Todesstrafe in Belarus

Vortrag im Rahmen der Kampagne "Cities for Life", Städte für das Leben - Städte gegen die Todesstrafe mit Andrus Krecka (Menschrechtsaktivist aus Belarus) und Vertreter*innen von Amnesty International. Belarus ist das letzte Land Europas und der ehemaligen Sowjetunion, das die Todesstrafe vollstreckt. Informationen über die Todesstrafe gelten als Staatsgeheimnis. Aufgrund der Geheimhaltung können weder verlässliche Daten über die Anzahl der Todesurteile und Hinrichtungen erhoben werden, noch die Identität aller Todeskandidaten geklärt werden. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR erlangte Belarus seine Unabhängigkeit, blieb aber von Russland abhängig – seitdem sollen etwa 400 Personen zum Tode verurteilt und hingerichtet worden sein. Präsident Lukaschenko, im Amt seit 1994, will die politische Situation der Sowjetunion in Belarus wieder herstellen. Die Referierenden berichten über die Lage im Land, die Menschenrechte und das Leben der Menschen. Außerdem: Stündlich läuten die Glocken an diesem Tag! Wir laden ein zum Innehalten und Nachdenken über die Menschenrechte und die Ehrfurcht vor dem Tod 12 Uhr: Dom St. Nikolai, 13 Uhr: Wieck, 14 Uhr: St. Joseph, 15 Uhr: St. Marien, 16 Uhr: Christuskirche, 17 Uhr: St. Jacobi

Referent_in: Andrus Krecka & Amnesty International

Veranstalter: zusammen wachsen

Kooperationspartner: Universitäts- und Hansestadt Greifswald


Donnerstag 30.11.2017 | 15-19 Uhr
Brodaer Straße 2

Kleidertauschparty

Kaufst Du noch oder tauscht Du schon?!

Dein Kleiderschrank platzt jetzt schon aus allen Nähten, aber die passenden Winterklamotten fehlen Dir trotzdem? Dann komm' zur Kleidertauschparty – ob alt & gebraucht oder neu & ungetragen – alles kann getauscht werden. Das alte Ramones-T-Shirt gegen einen Minirock, Opas Fliegerbrille gegen einen Glitzergürtel oder die 80er Batikjacke gegen einen Zylinder – dem Tausch-Rausch sind keine Grenzen gesetzt. Hintergründe und mehr Wissen zur Textilproduktion weltweit sowie die vielen Vorteile von Second-Hand-Kleidung vermitteln zwei Bildungsexperten mit spannenden Methoden. Tauschen statt Besitzen lautet die Devise! Kaffee, Kuchen & Musik runden die Veranstaltung ab.

Referent_in: Marcel Meister, Veit Dumke, Tom & Jasper

Veranstalter: BUNDjugend Neubrandenburg

Die BUNDjugend Neubrandenburg ist eine umweltpolitische Jugendorganisation, die sich mit Worten und Taten für ökologische Alternativen vor Ort einsetzt und mit ihren Forderungen Denkprozesse anregt. Einfach reinschauen: www.bundjugend-mv.de

Kooperationspartner: Fachschaft Landschaftswissenschaften und Geomatik (Hochschule Neubrandenburg), Kreisjugendring MSE, Eine-Welt-Laden NB