Globale Partnerschaften

 

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es viele entwicklungspolitische Akteure der Zivilgesellschaft, die eine Partnerschaft im globalen Süden haben.

Derzeitig sind uns ca. 35 Akteure mit Süd-Nord-Partnerschaft aus M-V bekannt. Die meisten arbeiten rein ehrenamtlich und sahen sich in der Vergangenheit eher als Einzelkämpfer. Sie sind sehr interessiert an gegenseitigem Erfahrungsaustausch und Weiterbildung zum Thema Partnerschaftsarbeit. Das Projekt Globale Partnerschaften kommt diesem Wunsch nach und unterstützt bzw. stärkt die NRO, (Hoch)Schulen und Kommunen bei Ihrer Partnerschaftsarbeit und regt auch zur kritischen Selbstreflektion an. Es hat die Identifizierung, Vernetzung, Beratung und Unterstützung von Akteuren mit Süd-Nord-Partnerschaft in Mecklenburg-Vorpommern zum Ziel.

Nichtregierungsorganisationen

Abacus e.V. Rostock
Kenia, Malawi

Afrikas Renaissance und Wiederaufbau e.V. Greifswald
DR Kongo

Bützower für Gambia e.V. Güstrow
Gambia

Couleurs Afrik- die Farben Afrikas e.V. Schwerin
Togo

Deutsch-Afrikanische Zusammenarbeit e.V. Stralsund
Togo, Ghana

Eckart Schwerin-Stiftung Schwerin
Tansania

ECOSUN • Studentisches Selbstbauprojekt in Südafrika der HS Wismar
Südafrika

envitec pro GmbH Rostock
Brasilien, China

FINC-Foundation gGmbH Greifswald
Iran, Indien

Freundeskreis Osteuropa e.V. Ludwigslust
Rumänien

Internationales Kinder- und Jugendzentrum (SdK) Schwerin
Togo, Mongolei, Brasilien

KMGNE / Projekthof Karnitz e.V. Karnitz
Mexiko, Indien, Chile, Südafrika

Marie-Schlei-Verein, Regionalgruppe Rostock
weltweit

Michael Succow Stiftung zum Schutz der Natur e.V. Greifswald
Iran, Äthiopien, Mongolei, Kaukasus

Nachami e.V. Rostock
Tansania, Uganda

Namdusa Greifswald-Kapstadt e.V.
Südafrika, Namibia, Japan

Nebenan in Afrika / AWO Kreisverband Schwerin-Parchim e.V. Schwerin
Gambia, Togo

Nirro, Helfen und Leben in Äthiopien e.V. Ludwigslust
Äthiopien

Ökohaus e.V. Rostock
Mexiko

Rettet den Atitlansee alias Burghard Seidel Rostock
Guatemala

Rostocker Citylauf e.V.
Tansania

Sisi Pamoja – Gemeinsam mit Pemba Island e.V. Leussow
Tansania

Tschernobyl-Hilfe Stralsund e.V.
Weißrussland

Sense.Lab e.V. Rostock
Brasilien, Ecuador, Äthiopien

Social Bridges International e.V.
Indien

S.T.E.P.S. of forgiveness e.V.
Sri Lanka

Talide e.V. Rostock
Lateinamerika

Turbina Pomerania
Weißrussland

Weltladen in Greifswald
El Salvador


Schulen

Erasmusgymnasium Rostock
Guatemala

Gymnasium Reutershagen in Rostock
Tansania

Richard-Wossidlo-Gymnasium Ribnitz-Damgarten
Kenia, Malawi

John-Brinckman-Gymnasium Güstrow
Indien

Ecolea Schwerin
Gambia

Gymnasiales Schulzentrum Wittenburg
Tansania

Ev. Schule St. Marien Neubrandenburg
Tansania

Schulzentrum Kühlungsborn
Tansania

Adolph-Diesterweg-Europaschule Stralsund
Ukraine

Geschwister-Scholl-Gymnasium Wismar
China

Innerstädtisches Gymnasium Rostock
Tansania

Gymnasium Am Sonnenberg Crivitz
Tansania

Das Märchen von der Augenhöhe. Macht und Solidarität in Nord-Süd-Partnerschaften.

Augenhöhe und Partnerschaft sind Formulierungen, die gerne und oft in der Nord-Süd-, Solidaritäts- oder Entwicklungszusammenarbeit gebraucht werden. Sie sollen Fortschrittlichkeit signalisieren und Gleichberechtigung demonstrieren. Doch reichen die Begriffe über Rhetorik hinaus? Wie sind Denkmuster und Strukturen in Nord-Süd-Partnerschaften gestaltet? Welche Perspektive haben die sogenannten Süd-Partner*innen auf die Zusammenarbeit?
In der Publikation „Das Märchen von der Augenhöhe“ hat glokal e.V. zehn Aktivist*innen, Engagierte und NRO-Mitarbeitetende aus Globalem Süden und Norden zusammengebracht, um unterschiedliche Aspekte der NRO-Strukturen, Schulpartnerschaften, Freiwilligendienste und Solidaritätsarbeit zu beleuchten.
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Mitmischen - Praxis-Tipps für Partnerschaftsarbeit und interkulturelle Begegnung.

Die Broschüre enthält praktische Informationen zu allen Phasen der Partnerschaftsarbeit und behandelt verschiedenste Fragen und Aspekte zum Thema.
Hrsg.: Katholische Landjugendbewegung Deutschland e.V., KLJB, Bad Honnef 2009
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Partnerschaft und Patenschaft

Artikel aus: Zeitschrift für internationale Bildungsforschung und Entwicklungspädagogik (ZEP) 30. Heft 3/2007 Das Heft bietet unterschiedliche Beiträge zum Thema Partnerschaft und Patenschaft.
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Projektarbeit in kirchlichen Partnerschaften. Die Weisheit wohnt nicht nur in einem Haus!

Eine Handreichung von Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst, Berlin 2014
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In weiter Ferne - das Ende der Armut

Die Formen, Vermessungen und Darstellungen der Armut ändern sich, aber die Armut bleibt. Rund drei Milliarden Menschen gelten als arm, rund eine Milliarde als extrem arm. Armut ist nicht nur ein Problem des globalen Südens – die Ursachen sind vielfältig. Sie findet sich in der Stadt wie auf dem Land, trotz Rohstoffreichtum und Bildung, trotz oder gerade wegen bestimmter Formen von Lohnarbeit. Doch anstatt der Armut werden oftmals die Armen bekämpft und ihr Armsein gerechtfertigt.
Hrsg.: Aktion Dritte Welt e.V. - Informationszentrum 3. Welt.
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Dead Aid

Warum Entwicklungshilfe nicht funktioniert und was Afrika besser machen kann. Dead Aid ist ein Buch, das für Afrika und gegen Entwicklungshilfe spricht. Die in Sambia geborene Autorin und Harvard-Ökonomin zeigt auf, dass Entwicklungshilfe in Form von Geld-Transfers zwischen Regierungen Abhängigkeiten schafft, bestehende Strukturen festigt, Korruption fördert und Kriege finanziert – Hilfe als Entwicklungshemmnis.
Sie zeigt jedoch auch einen Weg, wie sich Afrika eigenständig entwickeln kann.
Dambisa Moyo, 2011, Verlag: Haffmans & Tolkemitt
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Grüß Gott aus Afrika! - Emmanuel Kileo

Emmanuel Kileo, ein tansanischer Pfarrer, kommt als Missionar nach Deutschland und versucht augenzwinkernd die deutsche Mentalität zu ergründen. Dabei lässt er uns alltägliche Szenen aus ungewohnter Perspektive nacherleben und hält dem kirchlichen und gesellschaftlichen Leben auf unterhaltsame Weise den Spiegel vor.
Erlanger Verlag für Mission und Ökumene, 2012, ISBN: 978-3-87214-537-6

Mit kolonialen Grüßen … Berichte und Erzählungen von Auslandsaufenthalten rassismuskritisch betrachtet

Die Broschüre bietet einen Einstieg für Menschen, die sich Gedanken darüber machen wollen, inwiefern ihre Wahrnehmungen und Berichte über den Globalen Süden in rassistische und koloniale Strukturen verwickelt sind. Sie führt in Themen wie Kolonialismus und Rassismus ein und beschäftigt sich mit Fragen der eigenen gesellschaftlichen Positionierung.
Hrsg.: glokal e.V., Berlin 2013
Bestellung der vollständig überarbeiteten Auflage der Broschüre: Link
oder direkt downloaden:
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Schreiben Sie so über Afrika! Eine Anleitung

Süddeutsche Zeitung / 31.05.2010 Der kenianische Schriftsteller Binyavanga Wainaina zeigt in diesem Essay mit viel Ironie, welche Stereotype in der Berichterstattung über Afrika gerne verwendet werden.
Autor: Binyavanga Wainaina
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Von Trommlern und Helfern / Develop-mental Turn

„Von Trommlern und Helfern” ist ausverkauft. Die überarbeitete Broschüre ist unter dem Titel „Develop-mental turn“ 2013 erschienen und beinhaltet neue Beiträge zur rassismuskritischen entwicklungspolitischen Bildungs- und Projektarbeit.
Hrsg.: Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) und Stiftung Nord-Süd-Brücken, Berlin 2013
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Artikel, die nicht in „Develop-mental Turn” enthalten sind, finden sich hier:
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Wer andern einen Brunnen gräbt

Die Broschüre behandelt in unterschiedlichen Beiträgen Rassismuskritik und Empowerment im Kontext von Entwicklungszusammenarbeit.
Hrsg.: Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) und Stiftung Nord-Süd-Brücken, Berlin 2012
Bestellung unter: Link

Wirkt so oder so

Die Handreichung beschreibt die Schritte der wirkungsorientierten Antragstellung entwicklungspolitischer Inlandsprojekte: von der Beschreibung des Problems, der Zielgruppen, von Wirkungen und deren Messung bis zu Maßnahmen/Aktivitäten sowie der Erstellung eines Kosten- und Finanzierungsplans.
Hrsg.: Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) und Stiftung Nord-Süd-Brücken, Berlin 2015
Bestellung unter: Link
Unter dieser Rubrik finden sich Materialien für die Anknüpfung des Themas Schulpartnerschaft an den Unterricht, z.T. nach Unterrichtsfächern sortiert, außerdem einige ausgewählte Projektbeispiele sowie weiterführende Links.

Nachhaltigkeit macht Schule

In dem Handbuch finden sich Empfehlungen für erfolgreiche und qualitative Schulpartnerschaften weltweit.
Hrsg.: Interkulturelles Zentrum (im Auftrag des Österreichischen Bundesministeriums für Bildung und Frauen), Wien 2014 Link

Nord-Süd-Schulpartnerschaften – wie geht das?

Das Heft beinhaltet Bausteine von der Partnersuche über die Finanzierung bis zur Öffentlichkeitsarbeit sowie ein Planspiel zum Thema Nord-Süd-Schulpartnerschaften.
Hrsg.: Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein, Diakonisches Werk Schleswig-Holstein, InWEnt gGmbH – Servicestelle Kommunen in der Einen Welt, 2. aktualisierte Auflage, Kiel 2010
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Wir sind die Welt von morgen

Ein Leitfaden für entwicklungspolitisches Engagement von Jugendlichen mit einem Auszug zum Thema Nord- Süd-Schulpartnerschaften.
Hrsg.: Stiftung Entwicklungszusammenarbeit SEZ Baden-Württemberg, aktualisierte Auflage, Stuttgart 2015
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Zusammenwachsen – Creciendo Juntos

Vier Perspektiven auf Süd-Nord-Schulpartnerschaften
Hrsg.: Kontaktstelle für Umwelt und Entwicklung (KATE) e.V., Berlin 2013
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Wir retten die Welt zu Tode: Für ein professionelleres Management im Kampf gegen die Armut
von William Easterly

Der renommierte US-Ökonom und Entwicklungsexperte William Easterly kritisiert so genannte »Planer«, die aus der Ferne utopische, aber nicht praktikable Pläne verordnen, ohne zu erkennen, was tatsächlich gebraucht wird. Stattdessen fordert er mehr Unterstützung für »Sucher«. Sie zielen auf konkrete Maßnahmen vor Ort und lenken Hilfsgelder dorthin, wo Selbsthilfe in überprüfbaren Schritten geleistet wird. Easterly zeigt anhand vieler Beispiele und Fakten: medizinische Versorgung, Bildung und Ernährung können für Millionen Menschen wirksam verbessert werden, wenn Entwicklungsgelder konsequenter wie unternehmerische Investitionen behandelt werden.
Campus Verlag; Auflage: 1 (9. Oktober 2006)
ISBN-10: 3593381575
ISBN-13: 978-3593381572
Förderinstitutionen

Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung

Die NUE unterstützt vorbildhafte Aktivitäten in den Bereichen: Natur- und Umweltschutz, Umweltbildung, Entwicklungszusammenarbeit, Entwicklungspolitische und interkulturelle Bildungsarbeit. Gefördert werden Projekte mit räumlichem Bezug zum Land Hamburg bzw. Mecklenburg-Vorpommern. Für entwicklungspolitische Projekte im Ausland ist dieser Bezug gegeben, wenn sie von Hamburg bzw. Mecklenburg-Vorpommern aus initiiert, begleitet oder betreut werden und mit entwicklungspolitischer Bildungsarbeit in einem der Bundesländer verknüpft sind. Entwicklungspolitische Themen sind förderfähig, wenn sie sich auf Länder beziehen, die in der DAC-Liste des Entwicklungshilfekomitees der OECD aufgeführt sind.

Stiftung Nord Süd Brücken

Die Stiftung Nord-Süd-Brücken fördert entwicklungspolitische Bildungsprojekte, z. B. Seminare, Veranstaltungsreihen und Ausstellungen sowie Projekte ostdeutscher Nicht­regierungs­organisationen und ihrer Partner in mehr als 50 Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas.

Ehrenamtsstiftung M-V

Die Ehrenamtsstiftung M-V schafft Anerkennung für ehrenamtliches Engagement - auf Landesebene, in den Gemeinden vor Ort, in Vereinen und Initiativen und den Medien. Sie unterstützt und berät- in fachlichen Belangen rund ums Ehrenamt und der alltäglichen Vereinsarbeit über Weiterbildungsangebote, die aktuelle Internetseite, die Mitmach-Börse. Des Weiteren hilft die Stiftung bei der Finanzierung- durch Beratung zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten und fördert Kleinvorhaben durch eigene Stiftungsmittel. Durch die Vermittlung zwischen Ehrenamtlichen, Vereinen und Verwaltung werden bürokratische Hürden abgebaut. Außerdem bietet die Ehrenamtsstiftung verschiedene Fortbildungen an.

Kirchlicher Entwicklungsdienst der Nordkirche

Die Nordkirche fördert über den Kirchlichen Entwicklungsdienst Projekte in Asien, Afrika und Lateinamerika. Sie will auf diese Weise einen Beitrag leisten zu mehr globaler Gerechtigkeit. Gleichzeitig möchte die Kirche ein kritisches Verständnis fördern, für die globalen, ökonomischen, sozialen, politischen und ökologischen Einflüsse, die unser Leben prägen. Die Förderprogramme stehen kirchlichen und nicht-kirchlichen Gruppen und Initiativen zur Verfügung. Die Bildungsangebote des Kirchlichen Entwicklungsdienstes haben das Ziel, die Verflochtenheit des eigenen Lebens mit dem anderer Menschen in aller Welt zu begreifen. Es werden Fähigkeiten, Einstellungen und Werte vermittelt, um gemeinsam mit anderen gesellschaftliche Veränderungen hier und weltweit herbeizuführen. Die Nordkirche möchte Menschen zusammenbringen und in ihrem Engagement fördern, die sich für eine gerechtere und nachhaltigere Welt einsetzen wollen. Alle zwei Jahre schreibt die Nordkirche den „Eine-Welt-Preis" aus. Mit diesem Preis möchte sie Initiativen, Gruppen, Kirchengemeinden oder Einzelpersonen für ihr Engagement ehren.

Engagement Global - Außenstelle Hamburg

Die Außenstelle in Hamburg ist die regionale Anlaufstelle für entwicklungspolitisches Engagement in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Regionale Akteure aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft finden hier Information zu entwicklungspolitischem Engagement und kompetente Beratung sowie Zugang zu fachlichen Netzwerken. Die Angebote richten sich insbesondere an: Multiplikatoren im Bildungsbereich, Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Kommunen, die im Fairen Handel aktiv sind oder aktiv werden wollen, Behördenmitarbeiter, die in Ländern, Städten und Kommunen für den Einkauf von Waren und Dienstleistungen verantwortlich sind, Aus- und Weiterbildungseinrichtungen der beruflichen Bildung, Handwerkskammern, Migrantisch-diasporische Organisationen, Migrantinnen und Migranten sowie an Journalistinnen und Journalisten, Medien und die interessierte Öffentlichkeit.

Engagement Global – ENSA Entwicklungspolitisches Schulaustauschprogramm

ENSA ist das Entwicklungspolitische Schulaustauschprogramm der Engagement Global gGmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). ENSA fördert Schulpartnerschaften finanziell mit Zuschüssen zu Flug- und Aufenthaltskosten. Außerdem begleitet ENSA die Schulen bei der inhaltlichen Vor- und Nachbereitung der Begegnungen und hilft ihnen bei der Vernetzung mit Nichtregierungsorganisationen.

Engagement Global – FEB Förderprogramm Entwicklungspolitische Bildung

Finanzielle Unterstützung für Projekte der entwicklungspolitischen Informations- und Bildungsarbeit. Die bewusste Entscheidung für Produkte aus fairem Handel, Upcycling oder Konsumverzicht, die Auseinandersetzung mit den Ursachen von Flucht und Migration, lokale Aktionen zu den nachhaltigen Entwicklungszielen (SDGs) – ohne das aktive Engagement der Bürgerinnen und Bürger ist eine gerechte Gestaltung der Globalisierung nicht denkbar. Deshalb fördert das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Gruppen und Netzwerke, die sich in der entwicklungspolitischen Informations- und Bildungsarbeit engagieren. Das Förderprogramm Entwicklungspolitische Bildung, FEB, unterstützt Projekte in Deutschland, die lebensnah und anschaulich über entwicklungspolitische Themen aufklären und die zeigen, wie sich Bürger entwicklungspolitisch engagieren können.

Im Rahmen des Projekts veranstaltete das Eine-Welt-Landesnetzwerk M-V am 10. und 11. November 2017 ein Netzwerktreffen im Gutshaus Linstow. Der erste Tag der Veranstaltung gab allen Beteiligten die Möglichkeit, sich einen Überblick über Akteure mit globaler Partnerschaft aus Mecklenburg-Vorpommern zu verschaffen. Persönliches Kennenlernen und gegenseitiger Austausch standen dabei im Vordergrund. Zusätzlich tauschten wir uns über „Partnerschaftsverständnisse“ aus und überlegten, wie man eine Partnerschaft gestalten kann. Am zweiten Tag gab es inhaltliche Inputs zu den Themen „Herausforderungen bei der Partnerschaftsarbeit aus Sicht eines Süd-Partners“ und zu „Konfliktbearbeitung im Projektgebiet“. Zusätzlich fand ein offenes Frageplenum von Repräsentanten einiger Stiftungen zum Thema „Projektfinanzierung und Antragstellung“ statt. Die Akteure hatten die Möglichkeit, ihr Vorhaben zu präsentieren und direktes Feedback zu erhalten, was die Förderfähigkeit anbelangt.

Das nächste Netzwerktreffen zum Projekt Globale Partnerschaften wird im Frühjahr 2018 stattfinden. Dieses Treffen wird sich thematisch auch verstärkt an Schulen richten.

Auf dem gemeinsamen Partnerschaftsportal für Norddeutschland werden die vielfältigen Partnerschaften aus Kirchen, Nichtregierungsorganisationen, Schulen und Kommunen sichtbar gemacht. Es ist eine Plattform für Austausch und Vernetzung, die rund um das Thema Partnerschaftsarbeit informiert. Dieses Portal ist ein Gemeinschaftsprojekt von:

Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI)

Referat Ökumenische Partnerschaften, Zentrum für Mission und Ökumene

Ökumenische Arbeitsstelle Weitblick, Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein

 

Kontakt: Juliane Thieme | thieme@eine-welt-mv.de | 0381 3676746-3