Fairtrade-Stadt Rostock

Rostock ist Fairtrade-Stadt – Was bedeutet das?

Rostock hat sich 2012 der internationalen Kampagne Fairtrade-Towns angeschlossen. Diese wurde 1999 in Großbritannien gestartet, um das Bewusstsein für die Herkunft von Produkten des täglichen Bedarfs zu wecken. In Deutschland nehmen inzwischen über 500 Städte an dieser Kampagne teil. Neben den Fairtrade-Towns gibt es auch noch die Fairtrade-Universities und Fairtrade-Schools. 2018 wurde mit Gent die erste europäische Hauptstadt für besonderes Faires und Ethisches Handeln ausgezeichnet.

Die Kriterien einer Fairtrade-Stadt

  • Die Stadt bekennt sich zum Fairen Handel (Beschluss der Stadtvertretung, den Titel anzustreben).
  • Der/die Oberbürgermeister*in reicht bei Sitzungen nur noch fair gehandelten Kaffee.
  • Es gibt eine breit zusammengesetzte lokale Steuerungsgruppe, die die Aktivitäten koordiniert.
  • Eine rege Beteiligung der lokalen Unternehmen, für Rostock heißt das: Mindestens 31 Geschäfte und 16 Gastronomiebetriebe bieten mindestens zwei fair gehandelte Produkte an.
  • Öffentliche Einrichtungen (Schulen, Vereine, Kirchgemeinden) bieten ebenfalls Produkte aus dem Fairen Handel an und führen Bildungsprojekte durch.
  • Lokale Medien berichten regelmäßig über die Aktivitäten des Fairtrade-Stadt-Prozesses.

Das Projekt im Landesnetzwerk

Das Eine-Welt-Landesnetzwerk M-V e.V. ist Träger der Projektstelle zur Koordination der Aktivitäten rund um die Kampagne Fairtrade-Stadt Rostock, die von der Hansestadt Rostock finanziert wird. Zusätzlich unterstützt die Norddetusche Stiftung für Umwelt und Entwicklung (NUE) seit April 2018 den Aufbau eines Netzwerks für (potenzielle) Fairtrade-Städte im Bundesland. Ihre Ansprechpartnerin im Landesnetzwerk ist seit Januar 2018 Elisabeth Möser: fairtrade@rostock.de | 0381 3676746-4

Alles Weitere rund um die Aktivitäten und Mitmach-Möglichkeiten erfahren Sie hier.