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Donnerstag 03.11.2016 | 20:00
Goethestraße 1

Mit Worten erfolgreich gegen Waffen

Lesung und Diskussion mit Jürgen Grässlin

Jürgen Grässlin gehört zu den gefragtesten Rüstungsexperten. Seit Jahrzehnten beobachtet er den deutschen Waffenhandel. Für sein Engagement wurde er u.a. mit dem Aachener Friedenspreis und dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Im "Schwarzbuch Waffenhandel" beschreibt er den Aufstieg der Bundesrepublik zum drittgrößten Rüstungsexporteur der Welt, in seinem Buch "Netzwerk des Todes" die Verwicklungen von Rüstungsindustrie und Kontrollbehörden bei illegalem Waffenhandel. Beliefert werden auch menschenrechtsverletzende Staaten in Mittelamerika, Nordafrika und im Nahen Osten. Angesichts der großen Zahl an Geflüchteten aus diesen Regionen bekommt dies noch zusätzlich Brisanz. Welche Folgen hat all das für die Menschen in Ländern des globalen Südens und wo sind Handlungsspielräume in unserer Zivilgesellschaft?

Referent_in: Jürgen Grässlin

Veranstalter: Internationales Kultur- und Wohnprojekt e.V. & Ökohaus e.V. Rostock

Als Kultur­ und Wohnprojekt bietet das IKuWo Raum für einen bunten Mix von interkulturellen Begegnungen, Konzerten, Theater und Vorträgen - frei von Diskriminierung und Kommerz. Ökohaus e.V. fördert mit Bildungsangeboten die Auseinandersetzung mit einer global gerechten und nachhaltigen Lebensweise.

Kooperationspartner: Rosa-Luxemburg-Stiftung, Internationale Kultur- und Wohnprojekt e.V., IPPNW


Sonnabend 05.11.2016 | 19:00
Goethestrasse 1

Mobile Klinik für Rojava

ein Vortrag von Cadus und MV für Kobane zur Solidarität mit Rojava

Die gemeinnützige und unabhängige Hilfsorganisation CADUS arbeitet derzeit im Bereich der humanitären Hilfe in den kurdisch verwalteten Gebieten Nordsyriens (Rojava). Obwohl dort Menschen unter den Folgen des Krieges, den Angiffen des IS und dem wirtschaftlichen und humanitären Embargo leiden, ist internationale Hilfe kaum existent. Cadus baut derzeit eine mobile Klinik (OP-Saal auf einem Allrad Truck), bildet Sanitäter*innen und Physiotherapeut*innen aus und liefern Geräte zur technischen Rettung. Damit möchten sie einen Beitrag zur Bekämpfung von Fluchtursachen leisten. Nach der dritten Spendensammlung und dem Transport von medizinischen Hilfsmitteln mit LKW's aus Mecklenburg-Vorpommern nach Suruç (Grenzpartnerstadt zu Kobané) berichtete heute Abend MV für Kobane von der Fahrt und der Übergabe der gesammelten Spenden.

Referent_in: Nina Roettgers, MV für Kobane

Veranstalter: Internationales Kultur- und Wohnprojekt e.V.

Als selbstverwaltetes und somit unabhän­giges Kultur­- und Wohnprojekt bietet das IKuWo seit 2001 Raum für vielfältige Veranstaltungen und interkulturelle Begeg­nungen. Es ist bekannt für einen bunten Kul­turmix mit Konzerten, Partys, Theater und Vorträgen, frei von Diskriminierung und Kommerz.

Kooperationspartner: Cadus, MV für Kobane


Sonnabend 05.11.2016 | 22:00
Goethestrasse 1

Beats statt Bomben

Krachtigall Soliparty für mobile Klink in Rojava

In gewohnter Krachtigall Manier kann für einen guten Zweck gestampft werden. Euer Eintritt kommt dem Projekt mobile Klinik für Rojava von der Hilfsorganisation Cadus zu Gute.

Referent_in: .Krachtigall DJ's

Veranstalter: Veranstalter: Internationales Kultur- und Wohnprojekt e.V.

Als selbstverwaltetes und somit unabhän­giges Kultur­- und Wohnprojekt bietet das IKuWo seit 2001 Raum für vielfältige Veranstaltungen und interkulturelle Begeg­nungen. Es ist bekannt für einen bunten Kul­turmix mit Konzerten, Partys, Theater und Vorträgen, frei von Diskriminierung und Kommerz.

Kooperationspartner: Krachtigall


Sonnabend 05.11.2016 - 26.11.2016 | 16:00
Goethestrasse 1

Aufklärung und Solidarität

Ausstellungseröffnung "Back to Rojava"

Die Ausstellung von medico international und attenzione photographers zeigt Bilder der Aufklärung und der Solidarität. «Rojava» («Westen») nennen die KurdInnen ihr Siedlungsgebiet im nordwestlichen Syrien, in unmittelbarer Nähe zur türkischen Grenze. Die großformatigen Fotografien von Mark Mühlhaus zeigen die Situation in den Kantonen Cizirê und Kobanê:Die jezidischen Flüchtlinge, die vor dem «Islamischen Staat» aus dem Shingal-Gebirge fliehen mussten, die medizinische Versorgung in der gerade befreiten Stadt Kobanê, die Zerstörung, aber auch den Mut der kurdischen Bevölkerung für einen Aufbruch aus Ruinen. Die Ausstellung wird im Rahmen der Entwicklungspolitischen Tage bis zum 26.11.2016 zu sehen sein.

Referent_in: Mark Mühlhaus

Veranstalter: Internationales Kultur- und Wohnprojekt e.V.

Als selbstverwaltetes und somit unabhän­giges Kultur­- und Wohnprojekt bietet das IKuWo seit 2001 Raum für vielfältige Veranstaltungen und interkulturelle Begeg­nungen. Es ist bekannt für einen bunten Kul­turmix mit Konzerten, Partys, Theater und Vorträgen, frei von Diskriminierung und Kommerz.

Kooperationspartner: MV für Kobane, Rosa-Luxemburg-Stiftung MV


Donnerstag 17.11.2016 | 20:00
Goethestrasse 1

Wie Frieden schaffen?

Welcher Weg führt zum Frieden in Syrien? Vortrag mit Michel Knapp

Heute erproben die syrischen Kurd_innen das Experiment einer direkten kommunalen Demokratie und damit auch die Möglichkeit von Konfliktlösungen jenseits der alten, von Überwachen und Strafen geprägten Kultur der Gewalt. Ihre politischen Institutionen legen großen Wert auf die Beteiligung der Frauen nicht nur in der Verwaltung, sondern auch in den politischen Entscheidungsgremien und Bildungseinrichtungen. Ein neues Gesundheitswesen wird aufgebaut, eine eigene Polizei entsteht. Wer mit Mitgliedern von Bürgerkomitees, Ärzt_innen, lokalen Journalist_innen und anderen Vertreter_innen der kurdischen Selbstverwaltung spricht, erkennt sehr schnell, dass es trotz aller notwendigen materiellen und humanitären Hilfe vor allem auch um die politische Vision der Selbstbestimmung inmitten der syrischen Kriegsgräuel geht.

Referent_in: Michel Knapp

Veranstalter: Internationales Kultur- und Wohnprojekt e.V.

Als selbstverwaltetes und somit unabhän­giges Kultur­- und Wohnprojekt bietet das IKuWo seit 2001 Raum für vielfältige Veranstaltungen und interkulturelle Begeg­nungen. Es ist bekannt für einen bunten Kul­turmix mit Konzerten, Partys, Theater und Vorträgen, frei von Diskriminierung und Kommerz.