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Donnerstag 10.11.2016 | 17:00
Wilhelm-Scharff-Allee 6, Penzlin

Traumaarbeit mit Geflüchteten ist Friedensarbeit!?

Vortrag mit Ernst-Ludwig Iskenius

Unter den zu uns kommenden Flüchtlingen sind viele Menschen, die Opfer von (kriegerischer) Gewalt sind. Wut, Verzweiflung und Entfremdung von sich selbst und ihrem Umfeld tragen viele in ihrem Inneren mit sich. Häufig stoßen sie auf der Flucht und im Exilland auf weitere Ablehnung, Unverständnis, Erniedrigungen und Diskriminierung. Friedensarbeit setzt da an, wo es um Versöhnung geht. Versöhnung mit der eigenen Vergangenheit, Versöhnung mit der Gegenwart. Durch Gewalterfahrungen von der Gemeinschaft entfremdet, ist es für die Menschen wichtig, einen Ort zu haben, an dem sie Schutz, Vertrauen und Versöhnung erfahren. Im Vortrag geht es darum, den Friedenspotentialen einer erfolgreichen Traumaarbeit nachzuspüren. Der Referent Ernst-Ludwig Iskenius hat 15 Jahre als ärztlicher Leiter im psychosozialen Zentrum für traumatisierte Flüchtlinge in Villingen-Schwenningen (Schwarzwald) gearbeitet.

Referent_in: Ernst-Ludwig Iskenius

Veranstalter: WeltOffenPenzlin e.V. & Ökohaus e.V. Rostock

Der Verein „WeltOffenPenzlin“ möchte einen Beitrag dazu leisten, dass ein weltoffenes Penzlin auch in Zukunft eine lebenswerte Stadt für alle seine Bewohner*innen bleibt. Ökohaus e.V. fördert mit Bildungsangeboten die Auseinandersetzung mit einer global gerechten und nachhaltigen Lebensweise.

Kooperationspartner: WeltOffenPenzlin e.V.; Seenplatte hilft; Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e. V. (IPPNW)