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Mittwoch 16.11.2016 | 19:00
WISO-Fakultät, Hörsaal 323, Ulmenstr. 69

Frieden schaffen ohne Waffen – Utopie in einer kriegerischen Welt?

Vortrag und Gespräch mit Andreas Zumach

Die Welt aus den Angeln: Krieg, Chaos und Vertreibung im Nahen Osten und Nordafrika, militanter Islamismus, kriegerische Konflikte auf dem Boden der früheren Sowjetunion. Mehr als 60 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht vor Krieg, Elend und Not. Mittelmeer und Ägäis sind Massengrab für Tausende. Europa zwischen Willkommenskultur und Stacheldraht. Nationalismus erstarkt, mit ihm Rechtsradikalismus und Rassismus. In der Politik zählen vor allem Lösungen, die Abschottung und Kriegsbeteiligung bedeuten. Die Friedensbewegung tritt seit jeher für zivile Konfliktlösungen ein. Ihr Motto war “Frieden schaffen ohne Waffen”. Doch taugt dieses Motto überhaupt noch? Und welche Auswege aus Chaos und Krieg gibt es, welche Rolle spielen Deutschland, Europa und die UNO? Andreas Zumach, taz-Korrespondent, Publizist und Träger des Göttinger Friedenspreises arbeitet als akkreditierter Journalist am Sitz der UNO in Genf.

Referent_in: Andreas Zumach

Veranstalter: Ökohaus e.V. Rostock

Ökohaus e.V. fördert mit Bildungsangeboten die Auseinandersetzung mit einer global gerechten und nachhaltigen Lebensweise.

Kooperationspartner: AStA Universität Rostock, IPPNW - Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges