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Montag 31.10.2016 | 18:30
Puschkinstraße 12

Mit Worten erfolgreich gegen Waffen

Lesung und Diskussion mit Jürgen Grässlin

Jürgen Grässlin gehört zu den gefragtesten Rüstungsexperten. Seit Jahrzehnten beobachtet er den deutschen Waffenhandel. Für sein Engagement wurde er u.a. mit dem Aachener Friedenspreis und dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Im "Schwarzbuch Waffenhandel" beschreibt er den Aufstieg der Bundesrepublik zum drittgrößten Rüstungsexporteur der Welt, in seinem Buch "Netzwerk des Todes" die Verwicklungen von Rüstungsindustrie und Kontrollbehörden bei illegalem Waffenhandel. Beliefert werden auch menschenrechtsverletzende Staaten in Mittelamerika, Nordafrika und im Nahen Osten. Angesichts der großen Zahl an Geflüchteten aus diesen Regionen bekommt dies noch zusätzlich Brisanz. Welche Folgen hat all das für die Menschen in Ländern des globalen Südens und wo sind Handlungsspielräume in unserer Zivilgesellschaft?

Referent_in: Jürgen Grässlin

Veranstalter: Friedrich-Ebert-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern & Ökohaus e.V. Rostock

Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist die älteste politische Stiftung in Deutschland. Sie ist der sozialen Demokratie verpflichtet. Das Landesbüro bietet politische Bildung in M-V an. Ökohaus e.V. fördert mit Bildungsangeboten die Auseinandersetzung mit einer global gerechten und nachhaltigen Lebensweise

Kooperationspartner: Friedrich-Ebert-Stiftung MV, IPPNW


01.11.2016 - 22.11.2016 | auf Anfrage
Platz der Freundschaft 1

Lesen für den Frieden

Lesung

"Lesen für den Frieden" ist eine Veranstaltungsreihe, bei der in verschieden Sprachen aus den Werken deutscher und ausländischer Autoren vorgelesen wird. Die Textausschnitte thematisieren Krieg und Erlebnisse von Kriegsopfern. Die Ausschnitte von Texten werden von Menschen mit Migrationshintergrund und Einheimischen vorgelesen. Eine von den Veranstaltungen findet am 18.11.16 dem bundesweiten Vorlesetag statt. Weitere auf Anfrage. Die Veranstaltung kann auch in Schulen durchgeführt werden.

Veranstalter: Upcycling Atelier

Das Upcycling Atelier ist eine Initiativgruppe, die seit 2012 besteht und durch gemeinschaftliches Engagement von Frauen und Männern mit und ohne Migrationshintergrund aus Rostock möglich ist.


Mittwoch 02.11.2016
Bistede 5

Mit Worten erfolgreich gegen Waffen – Schulveranstaltung

Lesung und Diskussion mit Jürgen Grässlin

Jürgen Grässlin gehört zu den gefragtesten Rüstungsexperten. Seit Jahrzehnten beobachtet er den deutschen Waffenhandel. Für sein Engagement wurde er u.a. mit dem Aachener Friedenspreis und dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Im "Schwarzbuch Waffenhandel" beschreibt er den Aufstieg der Bundesrepublik zum drittgrößten Rüstungsexporteur der Welt, in seinem Buch "Netzwerk des Todes" die Verwicklungen von Rüstungsindustrie und Kontrollbehörden bei illegalem Waffenhandel. Beliefert werden auch menschenrechtsverletzende Staaten in Mittelamerika, Nordafrika und im Nahen Osten. Angesichts der großen Zahl an Geflüchteten aus diesen Regionen bekommt dies noch zusätzlich Brisanz. Welche Folgen hat all das für die Menschen in Ländern des globalen Südens und wo sind Handlungsspielräume in unserer Zivilgesellschaft?

Referent_in: Jürgen Grässlin

Veranstalter: Ökohaus e.V. Rostock, Attac Rostock-Güstrow & Freie Schule Güstrow e.V.

Ökohaus e.V. fördert mit Bildungsangeboten die Auseinandersetzung mit einer global gerechten und nachhaltigen Lebensweise.


Mittwoch 02.11.2016 | 18:30
Am Hafen 1

Mit Worten erfolgreich gegen Waffen

Lesung und Diskussion mit Jürgen Grässlin

Jürgen Grässlin gehört zu den gefragtesten Rüstungsexperten. Seit Jahrzehnten beobachtet er den deutschen Waffenhandel. Für sein Engagement wurde er u.a. mit dem Aachener Friedenspreis und dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Im "Schwarzbuch Waffenhandel" beschreibt er den Aufstieg der Bundesrepublik zum drittgrößten Rüstungsexporteur der Welt, in seinem Buch "Netzwerk des Todes" die Verwicklungen von Rüstungsindustrie und Kontrollbehörden bei illegalem Waffenhandel. Beliefert werden auch menschenrechtsverletzende Staaten in Mittelamerika, Nordafrika und im Nahen Osten. Angesichts der großen Zahl an Geflüchteten aus diesen Regionen bekommt dies noch zusätzlich Brisanz. Welche Folgen hat all das für die Menschen in Ländern des globalen Südens und wo sind Handlungsspielräume in unserer Zivilgesellschaft?

Referent_in: Jürgen Grässlin

Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Stiftung M-V & Ökohaus e.V. Rostock

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung leistet politische Bildungsarbeit. Sie ist einer sozialen Gesellschaftsordnung verpflichtet und macht sich gegen Kapitalismus und Nationalismus stark. Ökohaus e.V. fördert mit Bildungsangeboten die Auseinandersetzung mit einer global gerechten und nachhaltigen Lebensweise

Kooperationspartner: Attac Rostock-Güstrow, IPPNW


Mittwoch 02.11.2016 | 19:00
John-Brinckman-Straße 4

Frieden, Konflikte und Kriege im 21. Jahrhundert

Der Vortrag richtet den Fokus auf die globalen Entwicklungen von aktuell mit Gewalt geführten Konflikten und kriegerischen Auseinandersetzungen. Zunächst werden allgemeine Grundannahmen zum Auftreten von kriegerischen Auseinandersetzungen dargestellt. Daran anschließend werden die Entwicklungen und Tendenzen der Kriege im 21. Jahrhundert präsentiert und begründet, warum Konflikte niedriger Intensität bereits jetzt dominieren und auch in Zukunft bestimmend bleiben. Abschließend werden einzelne akute Konfliktfelder stichpunktartig erörtert. Die Auswahl der Regionen richtet sich dabei an den wesentlichen von der Migrationsbewegung der letzten Jahre betroffenen Ursprungsländern aus, um so einen Bezugspunkt zum momentan in Europa wohl dominierenden Thema zu spannen.

Referent_in: André Neugebauer, Master of Arts im Fach Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Regionalstudien

Veranstalter: Attac Rostock-Güstrow

Attac ist ein weltweites globalisierungskritisches Netzwerk, das sich für eine ökologische, solidarische und friedliche Weltwirtschaftsordnung einsetzt.

Kooperationspartner: VHS des Landkreises Rostock / Regionalstandort Güstrow


Der Kongo ist gleichzeitig eines der ressourcenreichsten und ärmsten Länder der Erde. International und von den Medien wenig beachtet, spielt im Osten des Landes seit 1996 der größte Krieg unserer Zeit mit inzwischen etwa 5 Millionen Toten. Die DR Kongo gehört in Afrika zu den problematischsten Ländern für illegalen Ressourcenabbau aufgrund der direkten Verwicklung bewaffneter Gruppen in den illegalen Abbau und Handel mit Mineralien, Gold, Tropenhölzern und Elfenbein. Dieselben bewaffneten Gruppen werden für schwere Menschenrechtsverletzungen wie Vertreibung, Mord, Zwangsrekrutierung von Kindersoldaten, Vergewaltigung und sexuelle Folter verantwortlich gemacht. Désirée Ruppen und Kirsten Meuer werden in ihrem Vortrag die Zusammenhänge zwischen Krieg und natürlichen Ressourcen in der Region näher beleuchten.

Referent_in: Désirée Ruppen und Kirsten Meuer

Veranstalter: Verquer/ Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e.V.

Verquer. ist der Bildungsbereich des Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e.V. Seit 2011 bieten wir Projekte zu Themen globaler Gerechtigkeit für Schulklassen und Gruppen in Vorpommern an. Wir sind ein interdisziplinäres Team, welches trotzig und idealistisch an der Weltverbesserung arbeitet.


Donnerstag 03.11.2016 | 20:00
Goethestraße 1

Mit Worten erfolgreich gegen Waffen

Lesung und Diskussion mit Jürgen Grässlin

Jürgen Grässlin gehört zu den gefragtesten Rüstungsexperten. Seit Jahrzehnten beobachtet er den deutschen Waffenhandel. Für sein Engagement wurde er u.a. mit dem Aachener Friedenspreis und dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Im "Schwarzbuch Waffenhandel" beschreibt er den Aufstieg der Bundesrepublik zum drittgrößten Rüstungsexporteur der Welt, in seinem Buch "Netzwerk des Todes" die Verwicklungen von Rüstungsindustrie und Kontrollbehörden bei illegalem Waffenhandel. Beliefert werden auch menschenrechtsverletzende Staaten in Mittelamerika, Nordafrika und im Nahen Osten. Angesichts der großen Zahl an Geflüchteten aus diesen Regionen bekommt dies noch zusätzlich Brisanz. Welche Folgen hat all das für die Menschen in Ländern des globalen Südens und wo sind Handlungsspielräume in unserer Zivilgesellschaft?

Referent_in: Jürgen Grässlin

Veranstalter: Internationales Kultur- und Wohnprojekt e.V. & Ökohaus e.V. Rostock

Als Kultur­ und Wohnprojekt bietet das IKuWo Raum für einen bunten Mix von interkulturellen Begegnungen, Konzerten, Theater und Vorträgen - frei von Diskriminierung und Kommerz. Ökohaus e.V. fördert mit Bildungsangeboten die Auseinandersetzung mit einer global gerechten und nachhaltigen Lebensweise.

Kooperationspartner: Rosa-Luxemburg-Stiftung, Internationale Kultur- und Wohnprojekt e.V., IPPNW


Donnerstag 03.11.2016 | 19:00
Doberaner Straße 21

Karawane Mesoamerika für ein Gutes Leben der Menschen im Widerstand

Info-, Film- und DiskussionsveranstaltungErfahrungen der Karawane für ein Gutes Leben

Radio Lohro wird an diesem Tag den Politischen Donnerstag (POLDO) gestalten. In einem multimedialen Vortrag mit Diskussion werden Kämpfe von Indigenen in Lateinamerika gegen kommerzielle Projekte vorgestellt, die die Umwelt belasten und Menschen ihren Lebensraum nehmen. Krieg und Frieden werden hier als Ursachen bzw. Voraussetzungen verhandelt. Die "Karawane Mesoamerika für ein Gutes Leben der Menschen im Widerstand" ist ein solidarisches Projekt, das durch die Zusammenarbeit internationaler Kollektive realisiert wurde. Zwischen Mai 2015 und Juli 2016 reiste die Karawane von Mexiko bis Costa Rica und hat sich mit 17 Gemeinden ausgetauscht, die im Widerstand gegen Megaprojekte wie Bergbau, Windkraftparks, Gasleitungen, Monokultur- und Wasserkraftprojekte sind. Dabei hat sie Einblicke gewonnen über die Strategien von Regierungen und transnationalen Firmen und viel über Organisationsformen des Widerstandes gelernt.

Referent_in: Momo (Karawane für das gute Leben der mesoamerikanischen Menschen im Widerstand)

Veranstalter: GlobalLokal von Radio Lohro

Kooperationspartner: Soziale Bildung e.V.


Freitag 04.11.2016 | 9:30-11:30
Markt 3

„Bestimmt wird alles gut“

Lesung für Schülerinnen und Schüler

Das Buch "Bestimmt wird alles gut" von Kirsten Boie erzählt vom Alltag einer syrischen Familie in Damaskus, der Flucht und dem Ankommen in Deutschland und ist aus den Augen eines neun Jahre alten Mädchens erzählt. In Kooperation mit der Kinderbibliothek Anklam lesen wir das Buch für 7-10 jährige Grundschüler zu animierten Grafiken. Wir wollen mit den Schülerinnen und Schülern im Grundschulalter in ein Gespräch zum Thema Flucht, Migration und Integration kommen und denken, dass der Text ein guter Aufhänger dazu ist, da er sich sensibel in die Gefühlswelt von Grundschülern eindenkt. Interessierte Schulklassen wenden sich bitte direkt an die Kinderbibliothek Anklam: 03971 / 24 55 59, A.Hempel@anklam.de

Veranstalter: Demokratiebahnhof Anklam

Der Demokratiebahnhof Anklam ist ein Jugend- und Kulturzentrum, das im Jahr 2014 von jungen Menschen gegründet wurde und seitdem ehrenamtlich organisiert wird. Neben dem Angebot des Offenen Jugendtreffs finden regelmäßig Kulturveranstaltungen im Anklamer Bahnhof statt.

Kooperationspartner: Kinderbibliothek Anklam


Freitag 04.11.2016 | 18:00
Bahnhofstraße 4/5

Belarus – die letzte Diktatur Europas?

Ein Vortrag von Andruś Krečka zur politischen Situation in Belarus

"Weißrussland – das ist in Russland, oder? Du bist Russe!" Von Greifswald nach München sind es 850 km, bis zur belarussischen Grenze genausoviel. Warum aber wissen viele Leute aus Westeuropa kaum etwas über das Land? Nach dem Zusammenbruch der UdSSR erlangte Belarus seine Unabhängigkeit, blieb aber von Russland abhängig. Präsident Łukašenka, im Amt seit 1994, will die politische Situation der Sowjetunion in Belarus wieder herstellen. Generation 25- kennt keine demokratischen Verhältnisse. Rund 70% der Weißrussen waren noch nie im Ausland. Andruś Krečka möchte darüber sprechen, wie es dazu kam und berichtet über die Lage in Belarus, die Menschenrechte und das Leben der Menschen. Andruś Krečka ist Aktivist und engagiert sich seit 10 Jahren für ein demokratisches Belarus.

Referent_in: Andruś Krečka

Veranstalter: Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e.V.

Der Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e.V. baut im historischen Gesellschaftshaus Stralsunder Straße 10 in Greifswald ein Kultur- und Bildungszentrum auf. Er koordiniert die Entwicklungspolitischen Tage in Vorpommern und ist Träger entwicklungspolitischer Bildungs- und Kulturarbeit.


Sonnabend 05.11.2016 | 19:00
Goethestrasse 1

Mobile Klinik für Rojava

ein Vortrag von Cadus und MV für Kobane zur Solidarität mit Rojava

Die gemeinnützige und unabhängige Hilfsorganisation CADUS arbeitet derzeit im Bereich der humanitären Hilfe in den kurdisch verwalteten Gebieten Nordsyriens (Rojava). Obwohl dort Menschen unter den Folgen des Krieges, den Angiffen des IS und dem wirtschaftlichen und humanitären Embargo leiden, ist internationale Hilfe kaum existent. Cadus baut derzeit eine mobile Klinik (OP-Saal auf einem Allrad Truck), bildet Sanitäter*innen und Physiotherapeut*innen aus und liefern Geräte zur technischen Rettung. Damit möchten sie einen Beitrag zur Bekämpfung von Fluchtursachen leisten. Nach der dritten Spendensammlung und dem Transport von medizinischen Hilfsmitteln mit LKW's aus Mecklenburg-Vorpommern nach Suruç (Grenzpartnerstadt zu Kobané) berichtete heute Abend MV für Kobane von der Fahrt und der Übergabe der gesammelten Spenden.

Referent_in: Nina Roettgers, MV für Kobane

Veranstalter: Internationales Kultur- und Wohnprojekt e.V.

Als selbstverwaltetes und somit unabhän­giges Kultur­- und Wohnprojekt bietet das IKuWo seit 2001 Raum für vielfältige Veranstaltungen und interkulturelle Begeg­nungen. Es ist bekannt für einen bunten Kul­turmix mit Konzerten, Partys, Theater und Vorträgen, frei von Diskriminierung und Kommerz.

Kooperationspartner: Cadus, MV für Kobane


Sonntag 06.11.2016 | 11:30
Alter Markt 7

Wasser in Rojava

Im Norden Syriens, in Rojava, den mehrheitlich von Kurden bewohnten Kantonen, erkämpfen sich die Menschen eine Selbstverwaltung vor der bitteren Kulisse des syrischen Bürgerkriegs und der Abwehr des IS. Die NGO Cadus hat dort unter anderem das Trink- und Abwassersystem in Augenschein genommen. Dieses soll gemeinsam mit den Menschen in Rojava repariert und verbessert werden, neue Lösungen ausprobiert werden. Wie wirken progressive, nachhaltige Ansätze der nicht-hierarchischen Entwicklungszusammenarbeit in eine Kriegswirtschaft hinein? Welche Rolle spielt die Selbstverwaltung in Rojava bei der Realisierung von technischen Projekten?

Referent_in: Nina Röttgers

Veranstalter: Stralsund global

Stralsund global ist eine Netzwerk aus Menschen, die in und um Stralsund die Möglichkeiten globalen Handelns weiterdenken wollen.


Mittwoch 09.11.2016 | 19:00
Seestraße 12

Vortrag Demorecht

Sitzblockaden, Polizistengewalt, Straßensperren, Kesselungen. An Demonstrationen teilzunehmen - auch wenn man nur friedlichen Protest leistet - kann gefährlich werden, wenn man sich seiner Grenzen, vor allem aber seiner Freiheiten nicht bewusst ist. Durch einen Infovortrag von Malte & Micha wollen wir euch die rechtlichen Grundlagen näher bringen und für mehr Frieden auf den Straßen sorgen.

Referent_in: Michael Klemmer & Malte

Veranstalter: BUNDjugend Neubrandenburg

Die BUNDjugend Neubrandenburg ist eine umweltpolitische Jugendorganisation, die sich mit Worten und Taten für ökologische Alternativen vor Ort einsetzt und mit ihren Forderungen Denkprozesse anregt. Einfach reinschauen: www.bundjugend-mv.de

Kooperationspartner: AJZ Neubrandenburg


Donnerstag 10.11.2016 | 17:00
Wilhelm-Scharff-Allee 6, Penzlin

Traumaarbeit mit Geflüchteten ist Friedensarbeit!?

Vortrag mit Ernst-Ludwig Iskenius

Unter den zu uns kommenden Flüchtlingen sind viele Menschen, die Opfer von (kriegerischer) Gewalt sind. Wut, Verzweiflung und Entfremdung von sich selbst und ihrem Umfeld tragen viele in ihrem Inneren mit sich. Häufig stoßen sie auf der Flucht und im Exilland auf weitere Ablehnung, Unverständnis, Erniedrigungen und Diskriminierung. Friedensarbeit setzt da an, wo es um Versöhnung geht. Versöhnung mit der eigenen Vergangenheit, Versöhnung mit der Gegenwart. Durch Gewalterfahrungen von der Gemeinschaft entfremdet, ist es für die Menschen wichtig, einen Ort zu haben, an dem sie Schutz, Vertrauen und Versöhnung erfahren. Im Vortrag geht es darum, den Friedenspotentialen einer erfolgreichen Traumaarbeit nachzuspüren. Der Referent Ernst-Ludwig Iskenius hat 15 Jahre als ärztlicher Leiter im psychosozialen Zentrum für traumatisierte Flüchtlinge in Villingen-Schwenningen (Schwarzwald) gearbeitet.

Referent_in: Ernst-Ludwig Iskenius

Veranstalter: WeltOffenPenzlin e.V. & Ökohaus e.V. Rostock

Der Verein „WeltOffenPenzlin“ möchte einen Beitrag dazu leisten, dass ein weltoffenes Penzlin auch in Zukunft eine lebenswerte Stadt für alle seine Bewohner*innen bleibt. Ökohaus e.V. fördert mit Bildungsangeboten die Auseinandersetzung mit einer global gerechten und nachhaltigen Lebensweise.

Kooperationspartner: WeltOffenPenzlin e.V.; Seenplatte hilft; Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e. V. (IPPNW)


Donnerstag 10.11.2016 | 20:00
Bahnhofstraße 4/5

Die Ökonomie des Krieges

Islamischer Staat & Co., Profit, Religion und globalisierter Terror (Vortrag)

Werner Ruf wird uns in diese vielschichtige Materie einführen. Er ist Autor des gerade erschienenen Buches "Islamischer Staat und Co., Profit, Religion und globalisierter Terror" und wird sich bei diesem Vortrag auf die ökonomischen Aspekte des Krieges konzentrieren. Ohne den anhaltenden Geldfluss wäre die IS-Maschine längst zum Stehen gekommen. Woher kommt das Geld? Wie ist der IS in den internationalen Handel eingebunden und was wird dagegen unternommen? Darüber hinaus lässt sich aus diesem konkreten Beispiel auch ableiten, wie Kriegsökonomien allgemein funktionieren. Nach einem Impulsvortrag von etwa einer Stunde werden wir gemeinsam mit Interessierten darüber diskutieren.

Referent_in: Werner Ruf

Veranstalter: Attac-Greifswald

Die attac-Ortsgruppe holt bundesweite Debatten aus dem Themenkreis „Wirtschaft, Gerechtigkeit und Alternativen“ nach Greifswald. Die Ungerechtigkeiten des Kapitalismus sind für uns keine Naturgesetze, deshalb überlegen wir, wie wir dies öffentlich machen können und wie sich diese aufheben lassen.

Kooperationspartner: SoLe e.V. Verein zur Förderung solidarischer Lebensgestaltung e.V.


Sonnabend 12.11.2016 | 19.00-23.00
Robert-Blum-Straße

„Der Biedermann“ (UA) von Hannes Hametner

Theaterstück im Rahmen der Monodramen-Reihe 1 zusammen mit "Der Hals der Giraffe"

Der Abend rekonstruiert aus Archivakten, Tagebucheinträgen und wissenschaftlichen Texten die Person Prof. Dr.Hermann Voss, seines Zeichens Anatom. Der sogenannte Biedermann hatte es schwer seine wissenschaftliche Laufbahn mit einer Außerordentlichen Professur zu krönen. Ihm blieb nur die Posener Reichsuniversität in den Kriegsjahren 1941-45 und die damit einhergehende Anfälligkeit für Ideologie und Verrohung der Menschlichkeit. Seiner Karriere als angesehener Mediziner tat dies jedoch keinen Abbruch im Gegenteil: „Verdienter Wissenschaftler des Volkes“ (1959), Professor in Jena (1952 – 1962) und ehrenwerter Bürger und Anatom in Greifswald (1962-1979) sind die Stationen seiner zweiten Karriere, bis er sich 1979 diesmal in der BRD, erfüllt zur Ruhe setzte. Die Vorstellung beginnt 20 Uhr. 19 Uhr bietet der Regisseur und Autor eine Einführung–und im Anschluss an die Vorstellung ein Nachgespräch an. Teil 2 des Abends: "Der Hals der Giraffe"

Referent_in: Hannes Hametner

Veranstalter: Theater Vorpommern

Es spielt: Lutz Jesse Der Regisseur und Autor Hannes Hametner wurde 1971 in Leipzig geboren. Sein Studium der Schauspielregie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin beendete er mit der Inszenierung von Heiner Müllers „Anatomie Titus Fall of Rome“ an der Berliner Volksbühne.


Sonntag 13.11.2016 | 19:00
Bahnhofstr. 4/5

Täter, Opfer, Helden?

Kritische Auseinandersetzung mit dem Volkstrauertag und Kontinuitäten militärischer Erinnerungspolitik (Vortrag)

Die Militarisierung der Gesellschaft nimmt in vielen Bereichen zu. Merklich verankert die Bundeswehr in Zeiten zunehmender Auslandseinsätze den Kriegszustand im Bewusstsein der Bevölkerung als Normalität. Im Vortrag wird die Gedenkkultur der Bundeswehr anhand von Denkmälern im In- und Ausland und der Tradition des Volkstrauertages beleuchtet. Nach dem ersten Weltkrieg eingeführt, wurde der Tag von den Nazis als Heldengedenktag gefeiert. Wie wurde diese Tradition in der BRD und DDR fortgeführt und welchem "Volk" wird dort eigentlich gedacht? Sind Täter und Opfer eins, wenn es ums Leid geht oder ist eine Entpolitisierung der Toten nicht möglich? Jacqueline Andres ist IMI-Beirat und beschäftigt sich u.a. mit Gedenkkultur anhand der Denkmälern der Bundeswehr

Referent_in: Jacqueline Andres

Veranstalter: Verquer/ Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e.V.

verquer. ist der Bildungsbereich des Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e.V. Seit 2011 bieten wir Projekte zu Themen globaler Gerechtigkeit für Schulklassen und Gruppen in Vorpommern an. Wir sind ein interdisziplinäres Team, welches trotzig und idealistisch an der Weltverbesserung arbeitet.

Kooperationspartner: Informationsstelle Militarisierung e.V. (IMI)


Dienstag 15.11.2016 | 19:30
Mecklenburgisches Staatstheater, Flotowzimmer, Alter Garten 2

Lesung: Gehen, ging, gegangen

Jenny Erpenbecks Roman zu einem brisanten Gegenwartsthema

Der bekannte und beliebte Schauspieler Jochen Fahr vom Mecklenburgischen Staatstheater liest aus dem Roman "Gehen, ging, gegangen" der Berliner Autorin Jenny Erpenbeck über einen emeritierten Professor alter Sprachen, der durch Zufall von dem Zeltlager afrikanischer Geflüchteter auf dem Oranienburger Platz in Berlin erfährt und Kontakt zu einigen von ihnen aufnimmt. Durch die Berührung mit ihren unterschiedlichen Schicksalen ändert er seine Weltsicht und wird vom bloßen Beobachter zum Akteur. Der Roman erschien 2015 und erreichte die Shortlist (Finalrunde) des Deutschen Buchpreises. „Dass Erpenbecks Buch trotz Favoritenrolle nicht den Deutschen Buchpreis zugesprochen bekam, ist auch der Scheu der Jury zuzuschreiben, ein solch kontrovers diskutiertes Thema für eine Saison in den Mittelpunkt des literarischen Lebens zu stellen.“ (Andreas Platthaus in der Frankfurter Allgemeinen)

Veranstalter: Couleurs Afrik - Die Farben Afrikas e.V.

Der Verein "Couleurs Afrik - Die Farben Afrikas" e.V. mit Sitz in Schwerin hat sich die Förderung des kulturellen Austauschs, der Völkerverständigung, von globalem Denken sowie von Demokratie und Toleranz in Mecklenburg-Vorpommern zur Aufgabe gemacht. Vorsitzender ist Arafat Ourobou Tchakpedeou.


Mittwoch 16.11.2016 | 19:00
WISO-Fakultät, Hörsaal 323, Ulmenstr. 69

Frieden schaffen ohne Waffen – Utopie in einer kriegerischen Welt?

Vortrag und Gespräch mit Andreas Zumach

Die Welt aus den Angeln: Krieg, Chaos und Vertreibung im Nahen Osten und Nordafrika, militanter Islamismus, kriegerische Konflikte auf dem Boden der früheren Sowjetunion. Mehr als 60 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht vor Krieg, Elend und Not. Mittelmeer und Ägäis sind Massengrab für Tausende. Europa zwischen Willkommenskultur und Stacheldraht. Nationalismus erstarkt, mit ihm Rechtsradikalismus und Rassismus. In der Politik zählen vor allem Lösungen, die Abschottung und Kriegsbeteiligung bedeuten. Die Friedensbewegung tritt seit jeher für zivile Konfliktlösungen ein. Ihr Motto war “Frieden schaffen ohne Waffen”. Doch taugt dieses Motto überhaupt noch? Und welche Auswege aus Chaos und Krieg gibt es, welche Rolle spielen Deutschland, Europa und die UNO? Andreas Zumach, taz-Korrespondent, Publizist und Träger des Göttinger Friedenspreises arbeitet als akkreditierter Journalist am Sitz der UNO in Genf.

Referent_in: Andreas Zumach

Veranstalter: Ökohaus e.V. Rostock

Ökohaus e.V. fördert mit Bildungsangeboten die Auseinandersetzung mit einer global gerechten und nachhaltigen Lebensweise.

Kooperationspartner: AStA Universität Rostock, IPPNW - Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges


Donnerstag 17.11.2016 | 20:00
Goethestrasse 1

Wie Frieden schaffen?

Welcher Weg führt zum Frieden in Syrien? Vortrag mit Michel Knapp

Heute erproben die syrischen Kurd_innen das Experiment einer direkten kommunalen Demokratie und damit auch die Möglichkeit von Konfliktlösungen jenseits der alten, von Überwachen und Strafen geprägten Kultur der Gewalt. Ihre politischen Institutionen legen großen Wert auf die Beteiligung der Frauen nicht nur in der Verwaltung, sondern auch in den politischen Entscheidungsgremien und Bildungseinrichtungen. Ein neues Gesundheitswesen wird aufgebaut, eine eigene Polizei entsteht. Wer mit Mitgliedern von Bürgerkomitees, Ärzt_innen, lokalen Journalist_innen und anderen Vertreter_innen der kurdischen Selbstverwaltung spricht, erkennt sehr schnell, dass es trotz aller notwendigen materiellen und humanitären Hilfe vor allem auch um die politische Vision der Selbstbestimmung inmitten der syrischen Kriegsgräuel geht.

Referent_in: Michel Knapp

Veranstalter: Internationales Kultur- und Wohnprojekt e.V.

Als selbstverwaltetes und somit unabhän­giges Kultur­- und Wohnprojekt bietet das IKuWo seit 2001 Raum für vielfältige Veranstaltungen und interkulturelle Begeg­nungen. Es ist bekannt für einen bunten Kul­turmix mit Konzerten, Partys, Theater und Vorträgen, frei von Diskriminierung und Kommerz.


Freitag 18.11.2016 | 14:00 und 16:00
Markt 12, 18528 Bergen auf Rügen

Vorlesetag

Irena Kobald & Freya Blackwood: „Zuhause kann überall sein“ und Annegret Fuchshuber: „Karlinchen – Ein Kind auf der Flucht“

Am 18. November findet der Bundesweite Vorlesetag 2016 statt. In diesem Jahr laden wir alle Kinder ein, mit uns in zwei Geschichten rund um das Thema Flucht und Asyl einzutauchen, um über die Geschichten das Thema „Krieg und Frieden“ kindgerecht zur Sprache zu bringen.

Veranstalter: Medien- und Informationszentrum Bergen auf Rügen

Kooperationspartner: Jugendring Rügen


Sonntag 20.11.2016 | 18:00 Uhr
Fritz-Curschmann-Weg 1

„You´ll take the high road and I´ll take the low…“

Musikalische Lesung mit Katja Klemt und Chortippus

Über Krieg erfahren wir meistens durch die Medien nur Zahlen und Fakten: Wieviele Tote, welche Stadt erobert durch wen, wer ist für den Anschlag verantwortlich. Selten hören wir etwas über die Menschen. Menschen lieben, Kinder werden geboren und wachsen auf. Dieser Abend widmet sich dem, was Menschen in und über Kriegszeiten schrieben: Musik, Geschichten, Gedichte. Erzählungen, Liebes- und Schlaflieder aus den unterschiedlichsten Ländern der Welt erzählen uns einen Abend lang über Gefühle, Sehnsucht und Liebe in Kriegszeiten. Gelesen von Katja Klemt, Schauspielerin, gesungen von Chortippus aus Greifswald. Eintritt 2€

Referent_in: Katja Klemt

Veranstalter: Chortippus

Wir sind ein junger, gemischter a capella Chor und erarbeiten miteinander jedes Jahr ein buntes drei-/vier-stimmiges Programm aus Weltmusik, Pop, Jazz und Zeitgenössischem mit viel Spaß am gemeinsamen Singen! chortippus.de


Dienstag 22.11.2016 | 18:30
Markt 12, 18528 Bergen auf Rügen

Wortwechsel

Eine offene Lese- und Gesprächsrunde zum Thema Krieg und Frieden - mit Rainer Eggers und Ronald Prinz

DIE IDEE zu WORTWECHSEL: Literatur, Zeitschriftenartikel oder auch Gedichte berühren, rütteln auf, regen Gedanken an und vermitteln letztendlich Wissen. Oft bleibt man mit dem Gelesenen bei sich, dabei würde der weitere Austausch zu Gelesenem gut tun, weiterhelfen oder weiterführende Antworten bringen. So soll die Veranstaltung WORTWECHSEL genau diesen Dingen Raum geben. Jeweils zu einem bestimmten Thema wird vorgelesen und im Anschluss gibt es – bei einem Glas Rotwein – die Möglichkeit, zu dem Gelesenen oder auch dem Autor, zu Gedanken und Gefühlen ins Gespräch zu kommen.

Veranstalter: Medien- und Informationszentrum Bergen auf Rügen


Donnerstag 01.12.2016 | 18.00
Rubenowstraße 1

Afghanistan: Widerstand gegen Frauenmorde und Besatzung

Vortrag mit Selay Ghaffar

Gewalt und Morde an Frauen sind erschreckender Alltag – obwohl Millionen für Frauenförderung nach Afghanistan fließen. 2001 wurde die militärische Intervention mit „Frauenbefreiung“ gerechtfertigt. Afghanische Feministinnen vertreten, dass Frauenrechte und Demokratie nicht von außen implementiert werden können. Die Intervention bringe tödliche Gewalt gegen Zivilist*innen, ethnische Spaltungen, enormes Elend und Hunger. Am schwerwiegendsten sei, dass den Kriegsverbrechern und Feinden der Frauenrechte politische Macht gegeben wurde. Welche Initiativen und Proteste werden entwickelt, mit denen wir uns verbinden können? Selay Ghaffar von der Solidaritätspartei Afghanistan (www.hambastagi.org →Englisch, Deutsch) berichtet vom Widerstand gegen Frauenmorde, gegen Straflosigkeit und für „wirkliche Demokratie“. Der Vortrag und die anschließende Diskussion finden in englischer Sprache statt, Übersetzung ins Deutsche ist bei Bedarf möglich.

Referent_in: Selay Ghaffar

Veranstalter: Network Afghanistan

Network Afghanistan arbeitet an der Vernetzung mit basisdemokratischen Organisationen in Afghanistan, insbesondere mit der feministischen Organisation RAWA, mit der Organisation der Familien der Opfer von Kriegs- und Menschenrechtsverbrechen (SAAJS), mit Hezbe Hambastagi und anderen.

Kooperationspartner: Solidaritätspartei Afghanistan/ Hezbe Hambastagi