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Donnerstag 29.10.2015 | 19:30-21:45
Am Kabutzenhof 20 a, Raum 2.L10

Die Zukunft unseres Klimas

Informationen zum Klima - Gipfel in Paris

Wie steht es wirklich mit unserem Klima? Kurz vor dem UN-Klimagipfel in Paris und 10 Jahre nachdem im Kyoto-Protokoll erstmals verbindliche Ziele für die Reduktion von Treibhausgasen festgelegt wurden, ist es Zeit für eine Bilanz. Der letzte Weltklimabericht von 2014 ist deutlich in Bezug auf den Klimawandel: Steigende Treibhausgas-Emissionen bewirken eine erhebliche Erwärmung unseres Planeten, verbunden mit dem Anstieg der Ozeane, Abschmelzen der Gletscher und zunehmenden Hitzewellen. Ursache sind Treibhausgase aus Autos, Fabriken, Heizungen und Kraftwerken. Doch wie sieht es mit den Fortschritten im Kampf gegen den Klimawandel aus? In welchen Bereichen sind Anpassungsmaßnahmen sinnvoll und vielversprechend? Wie hoch sind die Kosten dafür? Was bedeutet der Klimawandel für Deutschland? Welche wirtschaftlichen Risiken kommen dabei auf die Kommunen zu? Und welche Rolle spielt Klimagerechtigkeit für die Zukunft der Klimapolitik?

Referent_in: Birgit Brenner

Veranstalter: Ökohaus e.V. Rostock

Ökohaus e.V. ist eine staatlich anerkannte Einrichtung der Weiterbildung. Mit unseren entwicklungs-politischen Bildungsangeboten wollen wir die Auseinandersetzung mit einer global gerechten und nachhaltigen Lebensweise fördern und Lust darauf machen, die Welt verantwortungsvoll mit zu kreieren.

Kooperationspartner: Volkshochschule Rostock


Sonnabend 31.10.2015 | 19 Uhr
Koeppenhaus, Bahnhofstraße

Auf der „Sea Watch“

Augenzeugenbericht zur Flüchtlingsrettung im Mittelmeer

Johannes Bayer, 27 Jahre alt, hat das Schiff Sea Watch mit aufgebaut, ins Mittelmeer überführt und ist dort mit ihm unterwegs gewesen, um Flüchtlinge zu retten. Zwei Wochen wollte er eigentlich bleiben - daraus wurden fünf Monate. Bei dem Vortrag berichtet er zusammen mit Tilman Holsten, der ebenfalls lange an dem Schiff gearbeitet hat, von den Monaten an Bord, der Erfahrung der Enge an Bord, dem Einfluss der Öffentlichkeit und den Momenten, für die sie das alles gemacht haben: Während er an Bord war, rettete die Crew der Sea Watch etwa 600 Menschen das Leben. Die Initiative Sea Watch will auf die Situation von Flüchtlingen im Mittelmeer hinweisen und setzt sich für legale und sichere Einreisemöglichkeiten nach Europa ein.

Referent_in: Johannes Bayer

Veranstalter: Kultur- und Initiativenhaus Greifswald

Kooperationspartner: Traditionsschiff Lovis, BÖE e.v.


Montag 02.11.2015 | 16:00
Puschkinstr. 12

Eröffnung der 15. Entwicklungspolitischen Tage in M-V

Ihr Einsatz bitte! - Engagement & Bürger*innenrechte

Zur Eröffnung ist Prof. Dr. B. Mabanza, eingeladen. Er steht dem westlichen Nachhaltigkeitsdiskurs kritisch gegenüber und fordert von einer Globalen Entwicklungsagenda (SDG´s) konkrete Verpflichtungen für global operierende Konzerne. In einem kurzen Input wird er seine Sichtweise auf die Reichweite und Wirkungsmächtigkeit entwicklungspolitischen Engagements darstellen. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit für Fragen und Gespräche. Dr. Boniface Mabanza ist freiberuflicher Dozent für Entwicklungspolitik. Er wurde in der Demokratischen Republik Kongo geboren, studierte Philosophie, Literaturwissenschaften und Theologie in Kinshasa, promovierte an der Universität Münster zum Thema „Gerechtigkeit kann es nur für alle geben. Globalisierungskritik aus afrikanischer Perspektive“. Er ist ausgebildeter Konfliktmanager und koordiniert seit 2008 die Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika in Heidelberg.

Referent_in: Prof. Dr. Boniface Mabanza

Veranstalter: Eine Welt Landesnetzwerk

Im Eine-Welt-Landesnetzwerk M-V sind Vereine, Initiativen und Einzelpersonen aus Mecklenburg-Vorpommern zusammengeschlossen, die sich für weltweite Gerechtigkeit und zukunftsfähige Entwicklung einsetzen.


Dienstag 03.11.2015 | 20:00
Bahnhofstr. 4/5

Blickwechsel

Film über die Vielfältigkeit und Komplexität von Begegnung im Kontext von Freiwilligendiensten in Afrika

Jährlich reisen mehr als 3.000 meist junge Deutsche nach Afrika, um in sozialen Einrichtungen, Organisationen oder Projekten einen Freiwilligendienst zu absolvieren. Es sind ihre persönlichen Berichte, die das öffentliche Bild von Freiwilligendiensten in Afrika prägen. Was denken jedoch Begleiter*innen von Freiwilligen vor Ort über das Kommen und Gehen der deutschen Gäste? Verschiedene Personen schildern ihre Sichtweisen und Erfahrungen auf die Gäste in Südafrika, Ghana und Gambia. Im Anschluss wird Paul Riesen von »Zugvögel e.V. – interkultureller Süd-Nord Austausch« berichten, wie der Verein durch den Aufbau eines Freiwilligendienstes globale Ungerechtigkeit und institutionellen Rassismus bekämpfen möchte.

Referent_in: Paul Riesen

Veranstalter: Turbina Pomerania

Turbina Pomerania ist eine Initiative für internationalen Freiwilligendienst in der Region Westpommern (PL)/Vorpommern (D). Wir wollen Räume schaffen für Begegnungen von Menschen aus aller Welt. Wir wünschen uns Vielfalt, Kreativität und langfristige Perspektiven im Mitgestalten der Region.

Kooperationspartner: Zugvögel e.V.


Mittwoch 04.11.2015 | 20:00
Lange Straße 49 / 50

Grundrechte-Report 2015: Versammlungsfreiheit und Polizeidatenbanken

Schleichender Abbau?

Eingriffe in demokratische Grundrechte sind in vielen Ländern der Welt ein Thema. Wer hierzulande an Demonstrationen gegen Menschenverachtung und Rassismus teilnimmt, dessen Daten landen schnell in Polizeidatenbanken, obwohl lediglich ein von der Verfassung geschütztes Grundrecht wahrgenommen wird. Der Grundrechte-Report 2015 diskutiert, in wie weit die Gefährdung der Verfassung vom Staat ausgeht. Sven Lüders erläutert Hintergründe zum Report und thematisiert die Bandbreite der Speicherung personengebundener Hinweise in Polizeidatenbanken. Der Grundrechte-Report wird von 8 Bürger- und Menschenrechtsorganisationen herausgegeben. Er dokumentiert seit 1997 den Umgang staatlicher Stellen mit dem Grundgesetz: http://www.grundrechte-report.de/

Veranstalter: Kultur- und Initiativenhaus Greifswald

Der Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e.V. baut im historischen Gesellschaftshaus Stralsunder Straße 10 in Greifswald ein Kultur- und Bildungszentrum auf. Er Koordiniert die Entwicklungspolitischen Tage in Vorpommern und trägt das Bildungsprojekt verquer.

Kooperationspartner: Arbeitskreis Kritische Juristen (AKJ) Greifswald


Mittwoch 04.11.2015 | 19:00-20:30
Puschkinstr. 18

Raum für Frieden schaffen

Wie ich als "menschliches Schutzschild" zur Konfliktbewältigung in Mittelamerika beitrug

Gerechtigkeit, Pressefreiheit, Landrecht, Umweltschutz - Menschen, die für diese Rechte einstehen, werden bedroht, verschleppt oder ermordet. Heike Kammer die über 10 Jahre als Friedensfachkraft in Lateinamerika tätig war, wird mit Fotos und Filmclips durch Fallbeispiele die Lage bedrohter Menschenrechtsaktivist_innen veranschaulichen und den Friedensdienst der peace brigades international (pbi) vorstellen. Heike Kammer war von 1987 bis 2006 als zivile Friedensfachkraft der pbi in Lateinamerika tätig. Dort begleitete sie lokale MenschenrechtsverteidigerInnen in Mexiko, El Salvador, Guatemala und Kolumbien. 1999 wurde ihr als Auszeichnung ihrer Arbeit der Menschenrechtspreis der Stadt Weimar verliehen. pbi ist eine internationale Menschenrechtsorganisation, die in Konfliktgebieten in Lateinamerika und Nepal tätig ist.

Referent_in: Heike Kammer

Veranstalter: Aktionsgruppe Eine Welt e.V. Schwerin

Die Aktionsgruppe Eine Welt e.V. Schwerin ist ein im Februar 1991 gegründeter politisch und konfessionell unabhängiger und anerkannt gemeinnütziger Verein. Sie ist Trägerin des Weltladens Schwerin und versucht durch Aktionen und Veranstaltungen den Blick auf unsere "Eine Welt" zu weiten.


Mittwoch 04.11.2015 | 19:00-22:00
Doberaner Str. 21 - Studio/Saal

Rojava – Eine bedrohte Basisdemokratie

PolDo am Mittwoch

Im Schatten des furchtbaren Bürgerkrieges in Syrien, in dessen Verlauf mehr als 250.000 Menschen getötet wurden und Millionen auf der Flucht sind, hat die kurdische Bevölkerung in drei Kantonen im Norden Syriens (Rojava) selbstverwaltete Strukturen aufgebaut, die das Überleben der Menschen sichern und darüber hinaus Ansätze für ein demokratischeres Syrien ganz praktisch aufzeigen. Die Menschen in Rojava versuchen mit ihrem Projekt ein alternatives Gesellschaftsmodell jenseits von nationalistischen, religiös-fundamentalistischen und patriarchalen Vorstellungen zu entwickeln. Die türkische Regierung versucht hingegen, die demokratische Selbstverwaltung Rojavas zu diffamieren und letztlich zu beseitigen. Trotz der Bedeutung der kurdischen Verteidigungskräfte im Kampf gegen den IS-Terror in Syrien sind aber auch Deutschland, die EU und die NATO nicht gewillt, die Entwicklung in der Region aktiv zu unterstützen.

Referent_in: Über die Region berichten Referent_innen des "Verbandes der Studierenden aus Kurdistan e.V." (Dachverband kurdischer Studierender in Europa) sowie von „Cadus“ (unabhängige Hilfsorganisation, die derzeit in Rojava aktiv ist und nachhaltige Projekte u.a. in medizinischen und therapeutischen Bereichen mit den Menschen vor Ort initiiert).

Veranstalter: Soziale Bildung e.V.

Soziale Bildung e.V. (SoBi) hat seinen Sitz in Rostock und ist in den Bereichen politische Jugend- und Erwachsenenbildung, Offene Kinder- und Jugendarbeit, Schulsozialarbeit und Forschung & Evaluation tätig. http://soziale-bildung.org/ Ein Schwerpunkt ist die Entwicklungspolitische Arbeit in M-V.


Mittwoch 04.11.2015 | 22:00

Erfolgsnachrichten aus dem globalen Widerstand

Radiosendung am 4.11. und 18.11.2015

Beschneidung von Bürger*innenrechten, eine immer weiter fortschreitende Kapitalisierung aller Lebensbereiche und damit einhergehende Entdemokratisierungsprozesse: Es gibt viel Grund für Widerstand und er regt sich auf der ganzen Welt. Wir finden es Wert, das in den Mittelpunkt zu rücken, was, wenn überhaupt, nur als Randnotiz in unseren Medien auftaucht. In einer Radiosendung berichten wir von großen und kleinen Erfolgsgeschichten aus der ganzen Welt. Es gibt Musik und wir sprechen mit Aktivist*innen, die von ihren Erfolgen berichten. Wir möchten auf die Menschen schauen, die für Ihre Rechte, Ideen und Ziele täglich viel riskieren und dennoch nicht aufgeben. Die Sendung soll Mut machen und inspirativ sein.

Veranstalter: verquer

verquer ist ein interdisziplinäres Projekt, das den Blick von Vorpommern aus in die Welt richten will. Unsere Bildungsangebote zu globalen Themen richten sich an junge Menschen und haben den Anspruch, sie gleichberechtigt einzubeziehen. Ein Projekt des Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e.V.

Kooperationspartner: radio98eins


Donnerstag 05.11.2015 - 22.11.2015 | Mo-Fr 9:00-13:00, So 14:00-18:00
Alter Markt 7

Occupy Chevron

Ein Weltkonzern darf sein Fracking-Besteck nicht auspacken

Zurawlow ist ein Dorf in Polen. Für Chevron, einen der weltgrößten Erdöl- und Erdgaskonzerne, war es ein Testlauf um Fracking, das hydraulische Aufbrechen von Gestein zur Erschließung von Schiefergas, außerhalb der USA anzuwenden. Und dann? Die Ausstellung zeigt, wie die Dorfbewohner die Zufahrtsstraße mehr als ein Jahr blockierten, und so Chevron davon abhielten, Europa für Schiefergas-Fracking im großen Stil zu erschließen. Die Ausstellung wird zeitgleich in zwei Teilen ausgestellt, in Stralsund und in Ribnitz-Damgarten. Es wird eine Vernisage in Ribnitz-Damgarten geben, sowie eine Finisage in Stralsund. Termin Finissage in Stralsund: 22.11.2015 14:00 bis 18:00

Referent_in: Adrian Stadnicki

Veranstalter: BI Erdöl Barth

In der Bürgerinitiative Erdöl Barth vernetzen sich Menschen aus Vorpommern, um sich gemeinsam das Thema Erdölextraktion anzueignen. Sie organisieren Workshops und Widerstand vor Ort.


Donnerstag 05.11.2015 | 20:00
Peter-Weiss-Haus, Doberaner Str. 21

PolDo: Zeitgenössische politische Aktionsformen zwischen Aktivismus und Kunst

Vortrag & Diskussion

Das „Recht auf die Stadt“, zuerst von H. Lefebvre als Slogan vorgeschlagen, ist nach D. Harvey unter den Menschenrechten das am meisten verwahrloste und gleichzeitig eines der wertvollsten. In Hamburg besteht das Recht auf Stadt – ein Netzwerk von mehr als 50 Initiativen, ngo‘s, Wohnprojekten, Künstler-Initiativen u.v.m. . Die Hauptthemen sind Partizipation an politischen Themen, Transparenz, Umgang mit Flüchtlingen, gentrification, Vertreibung aus dem öffentlichem Raum und Nachhaltigkeit. Dabei spielt die Repräsentation im klassischen Sinne fast keine Rolle mehr: Diejenigen, die handeln und kämpfen, haben aufgehört, repräsentiert zu werden, auch nicht von einer Partei, es gibt nur noch Aktion; Aktion der Praxis in Beziehungen von Verbindungselementen oder Netzwerken. Die Regisseurin Liz Rech wird einige Beispiele des Recht auf Stadt-Aktivismus, die erfolgreichsten Projekte und die größten Niederlagen präsentieren.

Referent_in: Liz Rech

Veranstalter: Soziale Bildung e.V.

Kooperationspartner: Soziale Bildung e.V.


Donnerstag 05.11.2015 | 20:00 - 21:30
Goethestr. 1

Kommen Sie da runter

Lesung mit Kletteraktivistin Cécile Lecomte

„Kommen Sie da runter!“– das ist der Satz, den die in Deutschland lebende französische Aktivistin Cécile Lecomte bei ihren politischen Aktionen am häufigsten hört. Er wird von der Polizei ausgesprochen und zeigt zugleich deren Verwirrung und Ohnmacht, wenn sie den Bütteln des Atomstaats mit unzähligen Kletteraktionen auf der Nase herumtanzt. In ihren Kurzgeschichten erzählt die als „Eichhörnchen“ bekannte Kletteraktivistin von ihren oft spektakulären Aktionen des zivilen Ungehorsams für eine Welt ohne Agro-Gentechnik, Atomprojekte, Klimakiller, Kriege und Rassismus. Sie erzählt von ihren Erfahrungen und Begegnungen im Rahmen ihrer internationalen Vernetzungsarbeit. Was bewirkt die Zusammenarbeit deutscher und russischer AntiatomaktivistInnen und die Vernetzung mit indischen AktivistInnen? Wie können wir hierzulande ihren Kampf unterstützen? Wie sieht es mit der Verseuchung der Umwelt durch die Uranminen des AREVA Konzerns in Niger aus

Referent_in: Cecile Lecomte

Veranstalter: Anti-Atom-Bündnis Nordost

Das Anti-Atom-Bündnis Nordost hat sich 2010 als Zusammenschluss einiger Initiativen und vieler Einzelpersonen gegründet, um einen soliden Widerstand gegen die Atommülltransporte ins Zwischenlager Nord in Lubmin (ZLN) aufzubauen und kämpft für einen sofortigen weltweiten Atomausstieg.

Kooperationspartner: AAI und BI Kernenergie


Donnerstag 05.11.2015 - 22.11.2015 | Mo-Fr 9:00-13:00, So 14:00-18:00
Lange Straße 49

Occupy Chevron

Ein Weltkonzern darf sein Fracking-Besteck nicht auspacken

Zurawlow ist ein Dorf in Polen. Für Chevron, einen der weltgrößten Erdöl- und Erdgaskonzerne, war es ein Testlauf um Fracking, das hydraulische Aufbrechen von Gestein zur Erschließung von Schiefergas, außerhalb der USA anzuwenden. Und dann? Die Ausstellung zeigt, wie die Dorfbewohner die Zufahrtsstraße mehr als ein Jahr blockierten, und so Chevron davon abhielten, Europa für Schiefergas-Fracking im großen Stil zu erschließen. Die Ausstellung wird zeitgleich in zwei Teilen ausgestellt, in Stralsund und in Ribnitz-Damgarten. Es wird eine Vernisage in Ribnitz-Damgarten geben, sowie eine Finisage in Stralsund. Termin Vernissage in Ribnitz-Damgarten: 08.11.2015, 14:00 bis 18:00

Referent_in: Adrian Stadnicki

Veranstalter: BI Erdöl Barth

In der Bürgerinitiative Erdöl Barth vernetzen sich Menschen aus Vorpommern, um sich gemeinsam das Thema Erdölextraktion anzueignen. Sie organisieren Workshops und Widerstand vor Ort.


Freitag 06.11.2015 | 19.30 Uhr
Goethestr. 1

Clowns ohne Grenzen

Mit Clowns ohne Grenzen nach Kenia und Jordanien

Mit einer Brieffreundschaft zwischen katalanischen Schülern und kroatischen Flüchtlingskindern startete 1993 das Projekt Clowns ohne Grenzen. Die Flüchtlingskinder schrieben, sie vermissten am meisten das Lachen, die Freude und das Spielen. Als Antwort sendeten die katalanischen Schüler den Clown Tortell Poltrona, der die erste Reise von Clowns ohne Grenzen unternahm. Florian Vuille fuhr 2013 und 2014 mit Clowns ohne Grenzen Deutschland nach Kenia und Jordanien. Dabei erlebte er, wie wichtig es ist, nicht nur Ärzte und Material in Kriegsgebiete zu senden, sondern auch etwas für die Seele. Gegen Kriegstrauma, für die Öffnung anderer Horizonte - einen Clown. Florian ist jetzt dabei Clowns ohne Grenzen Schweiz zu gründen und wird am Freitag den 06.11. 2015 um 19.30 Uhr im Ikuwo von seinen Erlebnissen auf diesen Reisen berichten. Gern kommt er mit Euch ins Gespräch.

Referent_in: Florian Vuille

Veranstalter: Zora

Kooperationspartner: Verquer Greifswald


Sonntag 08.11.2015 | 19:30 Uhr
Waldemarstr. 33

Auroville- alle gemeinsam anders?

Eine Stadt und ihre Menschen- Utopie, Traum und Wirklichkeit

Eine Stadt, von der wohl bisher nur wenige weniges gehört haben: Auroville. Zugleich Teil einer ländlich geprägten Region in Indien und Heimat von Menschen aus 46 Nationen versucht diese experimentelle Stadt vieles anders zu machen. Wie kann das gelingen? Dafür braucht diese idealistische Stadt neue soziale, ökonomische und ökologische Rahmenbedingungen. Diese sind geprägt durch Kooperation und Konsens, aber auch Autonomie und Selbstbestimmung, sowie einem auf vielerlei Ebenen nachhaltigen Lebensstil. Mit einem Film, der eine wirklich andere Stadt zeigt, einem Vortrag mal anders und Fragen zum Leben der Aurovillaner und Besucher Aurovilles laden wir dazu ein, der Utopie und Wirklichkeit dieses Ortes auf die Spur zu kommen.

Referent_in: ehemalige Freiwillige und Leute aus dem Verein (AVI-D e.V.)

Veranstalter: AVI-D e.V.

Der gemeinnützige Verein Auroville International (AVI) Deutschland e.V. möchte das Zukunftsprojekt Auroville in Deutschland bekannt machen und an der Verwirklichung des Ideals der menschlichen Einheit mitwirken. Unter anderem entsendet der Verein über das weltwärts-Programm Freiwillige nach Indien.


Montag 09.11.2015 | 19:00
Hermannstraße 36

Ein Filmabend mit Geschichten und Empanadas

Klappe die Dritte: Klimawandel und Entwicklung – Süd-Nord-Diskurse in Spots und Kurzfilmen. Wie funktioniert Klimakommunikation?

Das Wasser in den Anden und im Pamirgebirge wird knapp, Eis für die Eisbären wird knapp, kühle Sommernächte in unseren Städten werden knapp…und die Zeit für Lösungen wird immer knapper. Wir müssen uns auf den Weg zu einer klugen Klimakultur machen. Heute und ernsthaft. An dem Abend werden dazu Klimageschichten aus Europa, Lateinamerika und Russland erzählt; dazu Episoden über Film- und Kommunikationsprojekte zu Klimathemen, über gewollte und ungewollte Wirkungen der Kommunikation und was Empanadas und Pelmenis mit dem Klimawandel zu tun haben. Das KOLLEG (KMGNE) und der Projekthof in Karnitz stellen Ergebnisse ihrer entwicklungspolitischen Kommunikationsprojekte vor.

Veranstalter: Projekthof Karnitz e.V. und KMGNE – Kolleg für Management und Gestaltung nachhaltiger Entwicklung in Kooperation mit dem Ökohaus Rostock

www.kmgne.de www.ccclab.org www.projekthof.de www.oekohaus-rostock.de


Montag 09.11.2015 | 20:00
Bahnhoftsr. 4/5

geld-macht-herrschaft

Die letzten 5000 Jahre

Wie sich Geldökonomie, Markt und moderner Militärstaat in enger Allianz zu einem komplexen Herrschaftssystem entwickelt haben und angesichts globaler ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Krisen im 21. Jahrhundert an ihre Grenzen stoßen, dem geht der Berliner Autor und Journalist Fabian Scheidler in seinem Buch "DAS ENDE DER MEGAMASCHINE. Geschichte einer scheiternden Zivilisation" nach. Er nimmt uns mit auf ein Reise durch die letzten 5000 Jahre. Dabei werden einige Missverständnisse erläutert und geklärt: Was ist Geld und wie funktioniert es in der Gesellschaft. Wer erfand das Geld und wofür? Was ist Eigentum und wen schützt es? Wie entstanden die Märkte? Wer die Vergangenheit versteht kann die Zukunft gestalten, welche Perspektiven gibt es aus diesem System auszusteigen, wo passiert es bereits? www.megamaschine.org

Referent_in: Fabian Scheidler

Veranstalter: Attac Greifswald

Die attac-Ortsgruppe holt bundesweite Debatten aus dem Themenkreis „Wirtschaft, Gerechtigkeit und Alternativen“ nach Greifswald. Die Ungerechtigkeiten des Kapitalismus sind für uns keine Naturgesetze, deshalb überlegen wir, wie wir dies öffentlich machen können und wie sich diese aufheben lassen.


Dienstag 10.11.2015 | 20:00
Gützkower Str. 1

Vogelfrei

Film (engl./dt.) & Gespräch über Folter auf internationaler Ebene

Folter ist staatlich angewendete Gewalt. Es gibt sie nicht erst seit dem "Krieg gegen Terror". Nur wird sie neuerdings auch als Verteidigung unserer Freiheit gerechtfertigt. Wir zeigen einen Dokumentarfilm zu dem Spannungsfeld zwischen Folter, Schutz der Freiheit und Erhaltung der bürgerlichen Sicherheit. Im Film berichten Kahled El-Masri und Binyam Mohamed über ihre Erlebnisse. Sie haben illegale Überstellungen, geheime Haft und Folter überlebt und dabei die Zusammenarbeit der US-Regierung mit anderen Regierungen selbst erlebt. In einem Gespräch mit Prof. Dr. Smail Rapic von der Amnesty-Gruppe gegen Folter werden wir unter anderem folgende Fragen diskutieren: Wie weit geht die deutsche Beteiligung? Kann es eine Welt frei von Folter geben?

Referent_in: Prof. Dr. Smail Rapic

Veranstalter: Amnesty International Greifswald

Amnesty International setzt sich auf Grundlage der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UN für die weltweite Einhaltung der Menschenrechte ein.


Dienstag 10.11.2015 | 20:00-22:00
Alter Markt 7

The Global Citizens

Indigenous People, Rights and Resistance

Film und Diskussion geben Beispiele für organisatorische Werkzeuge und Strategien, die Indigene nutzen, um ihre Kultur, Territorien und Rechte zu beschützen. Der Film deckt ab: Schaffen eines Bewusstseins, organisatorische Werkzeuge, Netzwerke und Kommunikation, Petitionen, gerichtliche Verfahren und internationales Recht, Einheit, Lebensplanung, Spiritualität und Bewegung The film and following discussion give examples of organisational tools and strategies used by indigenous peoples to protect their cultures, territories and rights. The film covers: awareness raising; organisational tools; networks and communication; petitions; legal cases and international law; unity, life plan; spirituality; movements.

Referent_in: Teresa Dominguez

Veranstalter: BUND Stralsund

Der BUND Stralsund und Umgebung ist eine Ortgruppe des BUND.


Donnerstag 12.11.2015 | 19:00-23.00
Doberaner Str. 21

PolDo: Liquid Democracy

fairer, offener und gleicher Austausch mit flüssiger Demokratie

Der Begriff “Liquid Democracy” (deutsch: Flüssige Demokratie) steht für eine neue Form der Demokratie, in der verschiedene “starre” Begrenzungen “verflüssigt” werden. Die Gesellschaft wird mit immer komplexeren Aufgaben konfrontiert, die mit einem steigenden Abstimmungsbedarf einhergehen. Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel von „Liquid Democracy e.V.“, moderne (internetbasierte Open Source) Softwaretools zu entwickeln, um mehr Menschen die Möglichkeit zu geben, sich online an (organisationsinternen oder politischen) Entscheidungsprozessen beteiligen zu können. So sollen Entscheidungen durch einen fairen, offenen und gleichen Austausch aller Beteiligten sowie durch die gemeinsame Weiterentwicklung von Ideen zustande kommen. Nils Altland führt nicht nur in das Thema 'Liquid Democracy' ein, lässt dabei praktische erfolgreiche Anwendungsbeispiele einfließen, sondern erläutert auch konkrete Umsetzungsmöglichkeiten wie bspw. Software.

Referent_in: Nils Altland - ihn interessiert in seiner praktischen und theoretischen Arbeit wie sich Technologie, neue Medien und Demokratie wechselseitig beeinflussen

Veranstalter: Soziale Bildung e.V.

Soziale Bildung e.V. (SoBi) hat seinen Sitz in Rostock und ist in den Bereichen politische Jugend- und Erwachsenenbildung, Offene Kinder- und Jugendarbeit, Schulsozialarbeit und Forschung & Evaluation tätig. http://soziale-bildung.org/ Ein Schwerpunkt ist die Entwicklungspolitische Arbeit in M-V.

Kooperationspartner: Liquid Democracy e.V. - ein seit 2009 bestehender gemeinnütziger und überparteilicher Verein, der an innovativen Ideen zur demokratischen Teilhabe arbeitet.


Freitag 13.11.2015 | 19:00
Lange Str. 49-51

Flowers of Freedom

Ein Film über Frauen, Freundschaft und Zivilcourage

Täglich donnern mit Zyanid beladene LKWs durch das kirgisische Dorf Barskoon zur nahe gelegenen Gold-Mine. Nach einem Unfall kämpfen mutige Frauen für die Rechte der Opfer: Erkingül, die wegen ihrer politischen Aktivität massiv unter Druck gesetzt wird, Sakisch, die als erste Frau im Dorf ein Auto fährt, und Asel, die sich aus ihrer Zwangsehe befreite. Nach der Revolution 2010 werden diese Frauen zu Mitgestalterinnen des demokratischen Aufbruchs. Die Ethnologin und Filmemacherin Mirjam Leuze begleitete die Aktivistinnen 4 Jahre lang mit ihrer Kamera. Nach dem Film steht Frau Sadyrbek für Fragen zur Verfügung. Sie ist Politikwissenschaftlerin und promoviert derzeit an der HU Berlin über das informelle Rechtssystem und das Gewohnheitsrecht in Kirgistan. Deutschland 2014 (OmU).

Referent_in: Mahabat Sedyrbek

Veranstalter: Weltladen Greifswald

Der Greifswalder Weltladen wirbt mit dem Verkauf von Handwerksartikeln und Köstlichkeiten aus über 50 Ländern für die Idee des Fairen Handels und ein gerechteres Weltwirtschaftssystem. Er unterstützt die Gemeinde Mata de Piña in El Salvador bei der Schulbildung und im Gesundheitswesen.


Freitag 13.11.2015 | 20:00-22:00
Alter Markt 7

Weltarmut und Menschenrechte

Gerechtigkeit in der globalisierten Welt

Die Auswirkungen des persönlichen und institutionellen Handelns im globalen Norden hat massive Auswirkungen auf die Menschen auf der Südhalbkugel. Aber welche? Und welche Entscheidungen von Einzelpersonen sind ausschlaggebend für negative und positive Entwicklungen? Dass Konsumentscheidungen in diesem Kontext eine große Rolle spielen ist mittlerweile fast schon eine Binsenweisheit. Was aber ist zum Beispiel mit Wahlentscheidungen und deren Konsequenzen? Anhand der Theorien von John Rawls und Thomas Pogge wird ein kurzer EInblick in die globale Gerechtigkeitstheorie gegeben.

Referent_in: Tobias Wilmes

Veranstalter: Stralsund global


Sonntag 15.11.2015 | 19:00
Café Koeppen, Bahnhofstraße 4-5

Millions Can Walk

Was gewaltloser Widerstand heute bewirken kann.

Indien im Jahr 2012: Zweiundachtzig Jahre nach Gandhi's großem Salzmarsch marschieren zehntausende landloser Bauern und Adivasis unter Führung der Organisation 'Ekta Parishad' (solidarischer Bund) und ihrem Leader Rajagopal, von Gwalior nach Delhi. Dieser Marsch für Gerechtigkeit oder Jan Satyagraha wird von den Regisseuren Christoph Schaub und Kamal Musale begleitet die daraus einen der bewegendsten Dokumentarfilme der letzten Jahre gemacht haben - Millions Can Walk. Über die Situation der Kleinbauern im heutigen Indien und die Prinzipien von Ekta Parishad berichtet im Anschluss an den Film Dr. Karl-Julius Reubke von 'Freunde von Ekta Parishad e.V.'. Mit ihm kann das Publikum im Anschluss die Möglichkeiten gewaltlosen, basisdemokratischen Widerstands - in Indien und weltweit - debattieren.

Referent_in: Dr. Julius Reubke (Freunde von Ekta Parishad)

Veranstalter: Ein Projekt des Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e.V. & Anna Maria Reimer

Verquer ist ein interdisziplinäres Projekt, das den Blick von Vorpommern aus in die Welt richten will. Unsere Bildungsangebote zu globalen Themen richten sich an junge Menschen und haben den Anspruch, sie gleichberechtigt einzubeziehen.

Kooperationspartner: Freunde von Ekta Parishad Deutschland


Viele versuchen, per Einkaufsentscheidung die Welt ein Stück gerechter zu machen. Und multinationale Konzerne streiten ab, dass sie an den schlimmsten Formen der Ausbeutung wie Kinderarbeit, Sklaverei oder Waffenhandel beteiligt sind. Doch Klaus Werner-Lobo, Autor des Bestsellers «Schwarzbuch Markenfirmen. Die Welt im Griff der Konzerne» kann es ihnen nachweisen. In der Neuauflage des Schwarzbuches werden wieder Global Player unter die Lupe der sozialen Gerechtigkeit genommen. In seinem Vortrag berichtet er, wie er die Fakten für sein Buch, etwa im Kongo oder in Brasilien, recherchiert hat und stellt weitere Inhalte aus dem Buch vor. Klaus Werner-Lobo ist österreichischer Journalist und seit 2010 Gemeinderat, Landtagsabgeordneter und Kultur- und Menschenrechtssprecher der Grünen Wien. Medien zählen ihn zu den «Stars der Kapitalismus- und Globalisierungskritik»".

Referent_in: Klaus Werner-Lobo

Veranstalter: Medien- und Informationszentrum Bergen auf Rügen

Das Medien- und Informationszentrum Bergen auf Rügen ist öffentliche Bibliothek, Ort der Bildung und der Begegnung und Kulturinstitution in einem Haus vereint. Ob Medien aller Art, medienpädagogische Veranstaltungen oder kulturelle Kleinevents - bei uns wird man fündig: www.miz-bergen-auf-ruegen.de.

Kooperationspartner: Jugendring Bergen auf Rügen


Dienstag 17.11.2015 | 19:30
Bergstraße 2

Millions can walk

Indien im Jahr 2012: Zweiundachtzig Jahre nach Gandhi‘s großem Salzmarsch marschieren zehntausende landlose Bauern und Adivasis unter Führung der Organisation »Ekta Parishad« (solidarischer Bund) und ihrem Leader Rajagopal, von Gwalior nach Delhi. Dieser Marsch für Gerechtigkeit Jan Satyagraha wird von den Regisseuren Christoph Schaub und Kamal Musale begleitet, die daraus einen der bewegendsten Dokumentarfilme der letzten Jahre gemacht haben – Millions Can Walk. Über die Situation der Kleinbauern im heutigen Indien und die Prinzipien von Ekta Parishad berichtet im Anschluss an den Film Dr. Karl-Julius Reubke von »Freunde von Ekta Parishad e.V.«. Mit ihm kann das Publikum die Möglichkeiten gewaltlosen, basisdemokratischen Widerstands – in Indien und weltweit – debattieren.

Referent_in: Dr. Julius Reubke

Veranstalter: Speicher e.V.

Den Speicher e.V. gibt es seit 1999. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, den historischen Speicher in der Bergstraße 2 als Baudenkmal für die Stadt Ueckermünde und die Haffregion zu erhalten und die historische Hülle mit Konzerten, Ausstellungen, Lesungen – kurz: mit ganz viel Kultur zu füllen.

Kooperationspartner: Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e.V.


Dienstag 17.11.2015 | 20:30
Goethestr. 1

Feuerwerk gegen die Macht der Konzerne

Klaus Werner-Lobo über Recherchen zum „Schwarzbuch der Markenfirmen“

Viele versuchen, per Einkaufsentscheidung die Welt ein Stück gerechter zu machen. Und multinationale Konzerne streiten ab, dass sie an den schlimmsten Formen der Ausbeutung wie Kinderarbeit, Sklaverei oder Waffenhandel beteiligt sind. Doch Klaus Werner-Lobo, Autor des Bestsellers "Schwarzbuch Markenfirmen. Die Welt im Griff der Konzerne", kann es ihnen nachweisen. In der Neuauflage des Schwarzbuches nehmen Werner-Lobo und Mitautor Hans Weis Global Player unter die Lupe der sozialen Gerechtigkeit und Menschenrechte und zeigen welche Macht jeder einzelne Verbraucher hat, sich mit einem seinem Konsumverhalten einzubringen. In seinem Vortrag berichtet er, wie er die Fakten für sein Buch etwa im Kongo oder in Brasilien recherchiert hat, er präsentiert Informationen zur Wahrung ethischer Grundsätze durch Markenfirmen und gibt Einblick in die Gesamtheit seiner Arbeit auf den Gebieten der Menschenrechte und der Globalisierung.

Referent_in: Klaus Werner-Lobo, österreichischer Journalist, Clown, ist seit 2010 Gemeinderat, Landtagsabgeordneter und Menschenrechtssprecher der Grünen Wien. Medien zählen ihn zu den „Stars der Kapitalismus- und Globalisierungskritik“.

Veranstalter: Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e.V.

Der Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e.V. baut im historischen Gesellschaftshaus Stralsunder Straße 10/ Greifswald ein Kultur- und Bildungszentrum auf. Er koordiniert die Entwicklungspolitischen Tage in Vorpommern und trägt das Bildungsprojekt verquer.

Kooperationspartner: Achtung weitere Veranstaltungen: 16.11.2015 19:00 18528 Bergen/ Rügen MIZ Markt 12 und 18.11.2015 19:30 17309 Pasewalk St. Marienkirchturm Große Kirchenstr. 8


Dienstag 17.11.2015 | 19:30
Puschkinstraße 3

Warum Menschen ihre Heimat verlassen

Vortrag zum Thema Flucht und Fluchtursachen

Weltweit befinden sich immer mehr Menschen auf der Flucht. Manchmal meinen wir, wir könnten sie schnell in zwei Gruppen teilen: Die wirklich Verfolgten und die Wirtschaftsflüchtlinge. Fluchtursachen aber sind vielfältiger. Dietlind Jochims, Flüchtlingsbeauftragte der Nordkirche, erläutert das anhand von Beispielen.

Referent_in: Dietlind Jochims, Flüchtlingsbeauftragte der Nordkirche

Veranstalter: Ökumenische Arbeitsstelle Mecklenburg

Wir begleiten ökumenische Partnerschaften zu Kirchen in Tansania, Rumänien, Kasachstan, England und Ohio und organisieren Bildungsveranstaltungen zu Fragen von Schöpfungsbewahrung, weltweiter Gerechtigkeit und Lebensstilen. Flucht, Asyl und Kirchenasyl gehören ebenfalls zu den Aufgabenbereichen.

Kooperationspartner: Aktionsgruppe Eine Welt e.V. Schwerin, Amnesty International-Gruppe Schwerin


Mittwoch 18.11.2015 | 18:30-20:30
Bahnhofstraße 1

Sprachlos – Kurzfilmnacht Anklam

Kulturelle Teilhabe, Soziale Teilhabe, Politische Teilhabe: Alles hängt von Sprache ab. Dieser Abend macht es anders: Eine Nacht mit nachdenklichen, lustigen, verstörenden und überraschenden Filmen, die ohne Sprache bzw. Sprachkenntnisse funktionieren, um auch Menschen einzuladen, die sonst ausgeschlossen sind. Dazu kommt Musik, Tanz, Theater, … je nach Lust der Veranstalter*innen. Eine Nacht die daran erinnern möchte, dass Menschen die Sprache verboten wird, dass Menschen Sprache brauchen, um ankommen zu können, dass erst Sprache Beteiligung und Wahrgenommen werden ermöglicht.

Veranstalter: Demokratiebahnhof Anklam

Der Demokratiebahnhof ist ein von Jugendlichen initiiertes Projekt, das jungen Menschen aus der Region neue Möglichkeiten aufzeigen soll ihre Stadt weiterzudenken und mit eigenen Projekten etwas zu bewegen. Im Haus entsteht derzeit ein Jugendzentrum und ein Veranstaltungssaal.

Kooperationspartner: Pfadfinderbund Mecklenburg-Vorpommern e.V.


Mittwoch 18.11.2015 | 19:30-21:45
Pfaffenstraße 4

Rojava

zwischen Krieg, Autonomie und Selbstverwaltung

Manchmal wirkt der Versuch innerhalb Syriens eine selbstverwaltete, emanzipatorische und partizipative Struktur aufzubauen, verwegen. Aber genau das versuchen Menschen, während gleichzeitig die türkische Regierung und die wahnsinnigen IS-Terroristen sie angreifen. Um diese Prozesse zu unterstützen arbeitet die die kleine NGO PHNX seit September 2014 in Rojava, den selbstverwalteten Gebieten im Norden Syriens. Mit lokalen Organisationen führen sie paramedic-Schulungen vor Ort durch und schrauben an einer mobilen Klinik für die medizinische Notversorgung in den Kantonen Kobane und Cizire. Der Vortrag gibt einen lebendigen Eindruck in die NGO-Arbeit in den selbstverwalteten Gebieten und informiert über die die aktuelle Lage in Rojava. Redefine global solidarity!

Referent_in: Nina Röttgers

Veranstalter: Stralsund global

Stralsund global ist eine Netzwerk aus Menschen, die in und um Stralsund die Möglichkeiten globalen Handelns weiterdenken wollen.

Kooperationspartner: PHNX


Beschneidung von Bürger_innenrechten, eine immer weiter fortschreitende Kapitalisierung aller Lebensbereiche und damit einhergehende Entdemokratisierungsprozesse: Es gibt viel Grund für Widerstand, und er regt sich auf der ganzen Welt. Wir finden es Wert, das in den Mittelpunkt zu rücken, was, wenn überhaupt, nur als Randnotiz in unseren Medien auftaucht. In einer Radiosendung berichten wir von großen und kleinen Erfolgsgeschichten aus der ganzen Welt. Es gibt Musik und wir sprechen mit Aktivist*innen, die von ihren Erfolgen berichten. Wir möchten auf die Menschen schauen, die für Ihre Rechte, Ideen und Ziele täglich viel riskieren und dennoch nicht aufgeben. Die Sendung soll Mut machen und inspirativ sein.

Referent_in: mal schauen

Veranstalter: verquer

verquer ist ein interdisziplinäres Projekt, das den Blick von Vorpommern aus in die Welt richten will. Unsere Bildungsangebote zu globalen Themen richten sich an junge Menschen und haben den Anspruch, sie gleichberechtigt einzubeziehen. Ein Projekt des Kultur- und Initiativenhaus Greifswald e.V.

Kooperationspartner: radio98eins


Mittwoch 18.11.2015 | 19:30
St. Marienkirchturm, Große Kirchstraße 8

Feuerwerk gegen die Macht der Konzerne

Klaus Werner-Lobo über Recherchen zum „Schwarzbuch der Markenfirmen“

Viele versuchen, per Einkaufsentscheidung die Welt ein Stück gerechter zu machen. Und multinationale Konzerne streiten ab, dass sie an den schlimmsten Formen der Ausbeutung wie Kinderarbeit, Sklaverei oder Waffenhandel beteiligt sind. Doch Klaus Werner-Lobo, Autor des Bestsellers "Schwarzbuch Markenfirmen. Die Welt im Griff der Konzerne", kann es ihnen nachweisen. In der Neuauflage des Schwarzbuches nehmen Werner-Lobo und Mitautor Hans Weis Global Player unter die Lupe der sozialen Gerechtigkeit und Menschenrechte und zeigen welche Macht jeder einzelne Verbraucher hat, sich mit einem seinem Konsumverhalten einzubringen. In seinem Vortrag berichtet er, wie er die Fakten für sein Buch etwa im Kongo oder in Brasilien recherchiert hat, er präsentiert Informationen zur Wahrung ethischer Grundsätze durch Markenfirmen und gibt Einblick in die Gesamtheit seiner Arbeit auf den Gebieten der Menschenrechte und der Globalisierung.

Referent_in: Klaus Werner-Lobo, österreichischer Journalist, Clown, ist seit 2010 Gemeinderat, Landtagsabgeordneter und Menschenrechtssprecher der Grünen Wien. Medien zählen ihn zu den „Stars der Kapitalismus- und Globalisierungskritik“.

Veranstalter: Evangelische Gemeinde St. Marien Pasewalk


Mittwoch 18.11.2015 | 17:00-20:30
Friedrichstraße 23

Anders leben – gut leben: Wie viel brauchst Du?

Wohlergehen und Wohlstand machen für uns oft ein gutes Leben aus. Das Streben danach stößt zunehmend an ökologische, soziale und wirtschaftliche Grenzen. Die Auswirkungen betreffen vor allem die Lebensqualität und Zukunftschancen vieler Menschen in Entwicklungsländern. Was macht unser Leben reich? Wo ist für den Einzelnen das Maß voll? Wie können wir uns für eine nachhaltige Lebensweise einsetzen? Was sind innere und äußere Hindernisse auf diesem Weg und wie kann die Kluft vom Wissen zum Handeln geschlossen werden? Wir begeben uns mit Dr. Oliver Stengel auf die Suche nach Suffizienz. Er arbeitet im Lehr- und Forschungslabor „Nachhaltige Entwicklung“ an der Hochschule Bochum, seine Forschungsschwerpunkte liegen auf nachhaltigem Konsum sowie Gesellschafts- und Handlungstheorien.

Referent_in: Dr. Oliver Stengel, Hochschule Bochum

Veranstalter: Evangelische Akademie der Nordkirche

Die Evangelische Akademie der Nordkirche schafft in ihren Veranstaltungen Räume der Begegnung für Menschen und Meinungen aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft und ermutigt die Teilnehmer_innen zu einer ethisch verantworteten Urteilsbildung.

Kooperationspartner: Heinrich-Böll-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern


Mittwoch 18.11.2015 | 19:00
Grüner Winkel 10

Von wegen alternativlos!

Die gerechte Gesellschaft als Ziel

Resumee zur Veranstaltung Nach einer Lesung aus seinem Buch, vertrat Karl-Martin Hentschel die Position der positiven realistischen Utopien, für die er im Folgenden etliche Bespiele brachte: das Steuersystem in Dänemark und Schweden, das Schulsystem in Finnland, die Organisation der Kinderbetreuung in Frankreich, die gelebte Direkte Demokratie in der Schweiz, die Verlagerung des Güterverkehrs in den USA und der praktizierte Naturschutz in Japan. Von all diesen Lösungen können wir in Deutschland lernen, vor allem weil wir uns anschauen können, wie sie in der Praxis funktionieren. Ein 2. inhaltlicher Punkt war die Frage der sozialen Gleichheit und deren Korrelation zur Lebenszufriedenheit einerseits oder, bei großer Ungleichheit, der Entstehung von sozialem Streß. Insagesamt wurde, auch an diesem Abend, deutlich, daß es ohne Druck aus der Zivilgesellschaft keine Veränderungen positiver Art geben wird. Der Abend hatte 16 Teilnehmende.

Referent_in: Karl-Martin Hentschel, Autor, Bundesvorstand Mehr Demokratie

Veranstalter: Mehr Demokratie - Landesverband Mecklenburg-Vorpommern

Mehr Demokratie e. V. setzt sich dafür ein, daß die Menschen in wichtigen Sachfragen selbst entscheiden können. Die bundesweite Bürgeraktion wurde 1988 gegründet, der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern existiert seit April 2015. http://mevo.mehr-demokratie.de


Donnerstag 19.11.2015 | 20:00-22:00
Alter Markt 7

Rojava

zwischen Krieg, Autonomie und Selbstverwaltung

Manchmal wirkt der Versuch innerhalb Syriens eine selbstverwaltete, emanzipatorische und partizipative Struktur aufzubauen, verwegen. Aber genau das versuchen Menschen, während gleichzeitig die türkische Regierung und die wahnsinnigen IS-Terroristen sie angreifen. Um diese Prozesse zu unterstützen arbeitet die die kleine NGO PHNX seit September 2014 in Rojava, den selbstverwalteten Gebieten im Norden Syriens. Mit lokalen Organisationen führen sie paramedic-Schulungen vor Ort durch und schrauben an einer mobilen Klinik für die medizinische Notversorgung in den Kantonen Kobane und Cizire. Der Vortrag gibt einen lebendigen Eindruck in die NGO-Arbeit in den selbstverwalteten Gebieten und informiert über die die aktuelle Lage in Rojava. Redefine global solidarity!

Referent_in: Patrik Kaulen

Veranstalter: Stralsund global

Stralsund global ist eine Netzwerk aus Menschen, die in und um Stralsund die Möglichkeiten globalen Handelns weiterdenken wollen.

Kooperationspartner: PHNX


Donnerstag 19.11.2015 | 18:30
Schloßstraße 38

Von wegen alternativlos!

Buchvorstellung und Gespräch

Der angeblichen Alternativlosigkeit der aktuellen Politik stellt der Attac-Aktivist Karl-Martin Hentschel zahlreiche Modelle und Lösungsmöglichkeiten gegenüber, die Mut zu politischer Gestaltung machen. Ausgangspunkt für seine Recherchen war seine jahrelange Beschäftigung mit den skandinavischen Staaten, die sich durch höhere Steuern, ein besseres Sozialsystem und eine viel bessere Ausstattung der Kommunen von Deutschland unterscheiden. Aber auch in vielen anderen Ländern fand er Mosaiksteine für eine konkrete Utopie – sei es die Kinderbetreuung in Frankreich, die direkte Demokratie in der Schweiz, das Rentensystem der Niederlande, den Naturschutz in Japan, die Minderheitenpolitik in Kanada oder die Bildungspolitik in Finnland. Doch können diese Modelle auf Deutschland übertragen werden?

Referent_in: Karl-Martin Hentschel, geb. 1950, war 14 Jahre Abgeordneter und acht Jahre Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag Schleswig-Holstein. Heute arbeitet er als freier Autor und engagiert sich für das globalisierungskritische Bündnis Attac.

Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung MV


Freitag 20.11.2015 | 14:30-21:00
Hermannstr. 36

Müllkippe Meer – Fakten, Folgen, Lösungen

Globale Folgen und regionale Maßnahmen gegen Müll im Meer

Plastikmüll im Meer ist ein globales Problem. Quadratkilometergroße Müllteppiche treiben durch die Ozeane und formieren sich in den Zentren der großen ozeanischen Strudel. Jährlich kommen bis zu 10. Mio. Tonnen Plastikmüll hinzu - mit dramatischen Folgen für Mensch und Tier. Das ist auch vor unserer Haustür – in der Ostsee - deutlich spürbar. Ins Handeln kommen, aber wie? An konkreten Beispielen aus Ghana und vor Ort wird vorgestellt, wie man persönlich aktiv werden kann und welche Potentiale es als Prävention gibt. Vorab gibt es von 14.30-16.30 Uhr eine Küstenputzexkursion am Strand, sofern der Strand eisfrei ist. Treffpunkt: Fähre in Hohe Düne (Ostufer der Warnow). Ablauf: 14.30 – ca.16.30 Uhr Teil I Strandexkursion, Arbeitshandschuhe und der Witterung angemessen Kleidung bitte mitbringen, Hohe Düne; 18.00 - 21.00 Uhr Teil II Auswertung und Vortrag, Ökovilla; Beide Teile können auch separat besucht werden.

Referent_in: Nils Möllmann, Referent für Meeresschutz, NABU Bundesverband

Veranstalter: Ökohaus e.V. Rostock

Ökohaus e.V. ist eine staatlich anerkannte Einrichtung der Weiterbildung. Mit unseren entwicklungspolitischen Bildungsangeboten wollen wir die Auseinandersetzung mit einer global gerechten und nachhaltigen Lebensweise fördern und Lust darauf machen, die Welt verantwortungsvoll mit zu kreieren.

Kooperationspartner: NABU Bundesverband (Berlin)


Sonntag 22.11.2015 | 14:00-18:00
Alter Markt 7

No Fracking Nowhere

Globaler Widerstand gegen Fracking

Fracking, das Aufbrechen von Gestein durch riesige Mengen Wasser unter hohem Druck, ist ein wahnsinniges Verfahren, das weltweit Erdöl- und Erdgasreserven aus dem Boden pressen soll. Auch in Deutschland kommt diese Technologie zum Einsatz. Der Lobby-Druck auf die Bundesregierung ist so groß, dass die Große Koalition in Berlin davor steht, ein Fracking-Ermächtigungsgesetz zu verabschieden. An diesem Abend wird mit Andy Gheorgiu ein Aktivist berichten, der das europaweite Netzwerk gegen Fracking mit aufgebaut hat. Es wird darum gehen, wie in Hessen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern engagierte Menschen sich gegen Fracking wehren. Vergleichend dazu wird im zweiten Vortragsteil Fracking in Argentinien und Russland vor allem im Hinblick auf die Umweltrisiken diskutiert.

Referent_in: Andy Gheorgiu

Veranstalter: BUND Stralsund

BUND Stralsund und Umgebung ist die Ortsgruppe des Bundes für Umwelt- und Naturschutz.